Beiträge: 56Mitglied seit 18 Jahren
Beitrag Nr. 1202-1
19.07.2008 19:03
Vor über 4 Millonen von Jahren führte ein extremer Klimawechsel dazu, dass ein Teil riesigen Wälder in Zentral-
Afrika einer Dürre-Katastrophe zum Opfer wurde. Die Primaten wurden ihrem gewohnten Umfeld beraubt, an
welche die Natur sie perfekt angepasst hatte. Vom Leben in den Bäumen mussten sie nun versuchen, in den Savannen zu überleben. In diesem neuen Milieu waren sie enormen Gefahren ausgesetzt. Für die Jagd sowie
für die Flucht vor Raubtieren hatten sie anfangs fast nichts entgegen zu setzen, sodass viele Arten dezimiert
und ausgestorben sind.
Da diese Entwicklungen sich über weite Zeiträume erstreckt , hat die Natur bei dem schon zuvor anbahnenden sozialen Gemeinschaftsleben angesetzt und deren Gehirnmasse zunehmend vergrössert.
Es kam zu einer kolletiven Organisation im Zusammenleben mit Arbeitsteilung, Aufzucht der Jungtiere, Futter-
beschaffung und Jagd mit immer besserer Strategien. Das Überleben in der Savanne verbeserte sich zunehmend mit dem Phänomen einer sich anbahnenden Intellligenz.
Auch das Auswandern in neue Gebiete Nordafrikas und darüber hinaus verlangte Umsicht, Wissen und Organisation.
Die grösste Herausforderung beim Übergang vom "homo habilis" zum angehenden "homo sapiens" war das
Überleben in der nördlichen Hemnisphäre während der immer wiederkehrenden Eiszeiten.
Die Natur hat auf erstaunliche Weise in der Anfangsphase die "kollektiven, intelligenten Instinkte" in eine immer
individuelleren Form von intelektueller Intelligenz umgeformt, - mit dem einzigen Ziel, diese Spezie mit optimalen
Überlebenschancen auszustatten.
Mit anderen Worten, unser Gehirn war auf keinen Fall als Organ gedacht, zur bewussten Erkenntnis der
Genialität der Natur, sondern rein ein Organ zum Überleben!
Was ist danach passiert? Vom biologischen Aspekt gesehen wurde daraus ein aussergewöhnlicher Akt von
Zweckentfremdung des Gehirns, wobei des der heutige Mensch fertigbringt , aufgrund seiner geistigen Leistungen in alle Bereiche der Wissenschaft, die er selbst geschaffen hat, einzudringen.
Bei erneuter Überdenkung dieser Ausführung müsste man konsequenterweise auf die Idee kommen, dass -
hätte es auf der Erde immer "schlaraffenland-ähnliche " Lebensbedingungen gegeben - der Primat nie zum
Menschen geworden. Es ist dies evtl. das beste Argument, zu verstehen, dass die Natur in ihrer Evolution
keinesfalls den Menschen als Höhepunkt der Entwicklung braucht.
Grüsse, Helmut
Helmut , Spanien " Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen"
Afrika einer Dürre-Katastrophe zum Opfer wurde. Die Primaten wurden ihrem gewohnten Umfeld beraubt, an
welche die Natur sie perfekt angepasst hatte. Vom Leben in den Bäumen mussten sie nun versuchen, in den Savannen zu überleben. In diesem neuen Milieu waren sie enormen Gefahren ausgesetzt. Für die Jagd sowie
für die Flucht vor Raubtieren hatten sie anfangs fast nichts entgegen zu setzen, sodass viele Arten dezimiert
und ausgestorben sind.
Da diese Entwicklungen sich über weite Zeiträume erstreckt , hat die Natur bei dem schon zuvor anbahnenden sozialen Gemeinschaftsleben angesetzt und deren Gehirnmasse zunehmend vergrössert.
Es kam zu einer kolletiven Organisation im Zusammenleben mit Arbeitsteilung, Aufzucht der Jungtiere, Futter-
beschaffung und Jagd mit immer besserer Strategien. Das Überleben in der Savanne verbeserte sich zunehmend mit dem Phänomen einer sich anbahnenden Intellligenz.
Auch das Auswandern in neue Gebiete Nordafrikas und darüber hinaus verlangte Umsicht, Wissen und Organisation.
Die grösste Herausforderung beim Übergang vom "homo habilis" zum angehenden "homo sapiens" war das
Überleben in der nördlichen Hemnisphäre während der immer wiederkehrenden Eiszeiten.
Die Natur hat auf erstaunliche Weise in der Anfangsphase die "kollektiven, intelligenten Instinkte" in eine immer
individuelleren Form von intelektueller Intelligenz umgeformt, - mit dem einzigen Ziel, diese Spezie mit optimalen
Überlebenschancen auszustatten.
Mit anderen Worten, unser Gehirn war auf keinen Fall als Organ gedacht, zur bewussten Erkenntnis der
Genialität der Natur, sondern rein ein Organ zum Überleben!
Was ist danach passiert? Vom biologischen Aspekt gesehen wurde daraus ein aussergewöhnlicher Akt von
Zweckentfremdung des Gehirns, wobei des der heutige Mensch fertigbringt , aufgrund seiner geistigen Leistungen in alle Bereiche der Wissenschaft, die er selbst geschaffen hat, einzudringen.
Bei erneuter Überdenkung dieser Ausführung müsste man konsequenterweise auf die Idee kommen, dass -
hätte es auf der Erde immer "schlaraffenland-ähnliche " Lebensbedingungen gegeben - der Primat nie zum
Menschen geworden. Es ist dies evtl. das beste Argument, zu verstehen, dass die Natur in ihrer Evolution
keinesfalls den Menschen als Höhepunkt der Entwicklung braucht.
Grüsse, Helmut
Signatur:
Gäste dürfen nur lesen
Jetzt registrieren oder Einloggen