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Existenz

Thema erstellt von Stueps 
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Beiträge: 1.383, Mitglied seit 11 Jahren
Claus schrieb in Beitrag Nr. 1149-184:
Nehmen wir z.B. die Sonne und deren Gravitationsfeld. Die Teilchendichte (und damit deren Aufenthaltswahrscheinlichkeit) ist in deren Zentrum am größten.1. Das Gravitationsfeld wird dagegen im Zentrum null.2.

Wie passt das zu deiner Vermutung:
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 1149-179:
Hier habe ich die Idee, dass Felder als Gradienten von (Aufenthalts-) Wahrscheinlichkeiten auftauchen.

Hallo Claus,

1.) nach dem Gravitationsmodell innerhalb einer homogenen Kugel von Otto ist im Zentrum
nicht viel Gradient. Eventuell habe ich Deine Frage nicht verstanden.

2.) Meine Idee war auf der rechten Seite der zeitunabhängigen Schrödinger-Gleichung,
die eine Beziehung zw. Energie und Wellenfunktion ~ Aufenthaltswahrscheinlichkeit
herstellt.
Die höheren Ableitungen der Energie kann man als Kraft (-feld) deuten.

3.) Spätestens mit der relativitistischen Variante, der Dirac-Gleichung wird die Entstehung von Teichen-Antiteilchen-Paaren beschrieben
und dort haben wir möglicherweise eine Beziehung zwischen einem Feld und der Existenz von Teilchen.

Gruss
Thomas
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 21.09.2015 um 01:37 Uhr.
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Claus (Moderator)
Beiträge: 1.921, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Thomas,

ich hatte bzgl. deiner Vermutung auch zunächst an quantenmechanische Aufenthaltswahrscheinlichkeiten gedacht, dann jedoch die Hoffnung, du könnest ein solches Prinzip eventuell auf "Felder im Allgemeinen" ausweiten.

Daher das "Gegen"-Beispiel von mir, bei dem im Zentrum zwar viel Aufenthalt, aber wenig Gradient ist.

Möglicherweise hättest du ja noch ein "Ass im Ärmel" haben können und die Gravitationsfeldstärke entspräche dem Gradient der Aufenthaltswahrscheinlichkeit einer anderen Art von Teilchen, an die ich bislang nicht gedacht habe.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Claus am 21.09.2015 um 19:44 Uhr.
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Beiträge: 610, Mitglied seit 5 Jahren
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 1149-179:
Hier habe ich die Idee, dass Felder als Gradienten von (Aufenthalts-) Wahrscheinlichkeiten auftauchen.
Hallo Thomas,
Ich habe für die Beschreibung von Wahrscheinlichkeiten mittels Feldgradienten keine zündende Idee.
Ein paar Gedanken dazu:

Ganz allgemein können Zustandsänderungen kontinuierlich, diskontinuierlich, determiniert oder stochastisch sein.
Plötzliche interne oder externe Ereignisse (Sprungfunktionen) verändern in der Natur den Zustand des Ergebnisses jedoch immer über Übergangsfunktionen.

In determinierten Systemen führen gleiche Eingangsgrößen immer zu den gleichen Ausgangsgrößen, egal ob die Eingangsgrößen stochastischen Charakters (zufällig) waren oder nicht.

In stochastischen Systemen jedoch können bei identischen Eingaben die Ergebnisse verschieden, also zufallsbedingt verschieden sein.
Ich habe keine Idee, wie man diese Art von Veränderungen mathematisch als Zustandsänderung, also als Ausdruck von Zeit, vernünftig mathematisch fassen kann.

Für stetige Gleichungen (wie Übergangsfunktionen) liegt immer dann eine Zustandsänderung (Zeit) vor, solange eine Ableitung nicht Null ist.

Gruß, Otto
Beitrag zuletzt bearbeitet von Otto am 22.09.2015 um 09:40 Uhr.
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Beiträge: 406, Mitglied seit 5 Jahren
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 1149-187:
2.) Meine Idee war auf der rechten Seite der zeitunabhängigen Schrödinger-Gleichung,
die eine Beziehung zw. Energie und Wellenfunktion ~ Aufenthaltswahrscheinlichkeit
herstellt.
Die höheren Ableitungen der Energie kann man als Kraft (-feld) deuten.

3.) Spätestens mit der relativitistischen Variante, der Dirac-Gleichung wird die Entstehung von Teichen-Antiteilchen-Paaren beschrieben
und dort haben wir möglicherweise eine Beziehung zwischen einem Feld und der Existenz von Teilchen.


Guten Morgen, allerseits


Man kann das hier, auch so interpretieren.

Beziehung zw. Energie (E=mc2) und Möglichkeit(mit der Komponenten „sein“ und „nichts“ als die relativen Größen(daher vergänglich= Zeit), die sich in der „Möglichkeit“, wie die Komponenten der Raumzeit- also Raum und Zeit- als relativ gegenüber der „absolute“ Faktor c, verhalten.).

Hier sind wahrscheinlich zwei „Komponente“ (Energie, Möglichkeit) am Werk die sich gegenseitig beeinflussen. Auf der eine Seite Energie(Arbeit) und auf der andere Seite, das was wir Geist(Möglichkeit) nennen.


MfG H.
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Ein schrödinger mit zwei Zuständen widerkehrend ist Schwingung erkennbar und bei Selbstorganisation kann Kreisbahn werden, gleich stabiler Zustand.
Verminderung des Radius bei Kreisbahn nur Erhöhung der Umdrehungszahl.
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1=(h/s³)*(h/t) und 1/cc>0
Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 22.09.2015 um 14:17 Uhr.
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Beiträge: 1.383, Mitglied seit 11 Jahren
Haronimo schrieb in Beitrag Nr. 1149-190:
Hier sind wahrscheinlich zwei „Komponente“ (Energie, Möglichkeit) am Werk die sich gegenseitig beeinflussen. Auf der eine Seite Energie(Arbeit) und auf der andere Seite, das was wir Geist(Möglichkeit) nennen.

Das reicht an Hermann Hesses "Glasperlenspiel" ran.
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Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 1149-191:
Ein schrödinger mit zwei Zuständen widerkehrend ist Schwingung erkennbar und bei Selbstorganisation kann Kreisbahn werden, gleich stabiler Zustand.
Verminderung des Radius bei Kreisbahn nur Erhöhung der Umdrehungszahl.

Es kann gut sein, dass der eine Kasper gegen Schrödinger konvergiert und der andere gegen BehFra's Katze:
Beitrag Nr. 1263-1
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 1149-193:
Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 1149-191:
Ein schrödinger mit zwei Zuständen widerkehrend ist Schwingung erkennbar und bei Selbstorganisation kann Kreisbahn werden, gleich stabiler Zustand.
Verminderung des Radius bei Kreisbahn nur Erhöhung der Umdrehungszahl.

Es kann gut sein, dass der eine Kasper gegen Schrödinger konvergiert und der andere gegen BehFra's Katze:
Beitrag Nr. 1263-1


Scharfes verstand. Leider ganz „trocken“, mal sehen ob aus der „Kiste“ etwas rauslaufen kann. Bis jetzt mehr „nichts“ als „sein“. Obwohl letzteres, fast, nicht vorhanden.


MfG H.
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Beiträge: 1.128, Mitglied seit 8 Jahren
Du hast Recht!
Die Massegravitation hat bewießen, dass es keine Materie oder Masse geben kann.
Somit auch keine Katze und keinen Schrödinger.
Wenn Masse notwendig ist zur Gravitation, wie ist dann Masse oder Materie entstanden ohne die Masse die Gravitation liefert zur Entstehung von Masse durch zusammenballen?
Wie ist das jetzt mit der Existenz, können wir sein und streiten ohne entstanden zu sein- oder muss noch etwas am Wissen gearbeitet werden, wenn es keine Massegravitation gibt!?
Ist die Gravitation Ergebnis von etwas Anderem?
War nicht scharfes Verstand, sondern Schmerzmittel- um mich konzentrieren zu können.
Warte ab, wenn die Behandlung dich mehr tötet als der Krebs.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 26.09.2015 um 11:50 Uhr.
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Beiträge: 1.128, Mitglied seit 8 Jahren
Ist halt so, dass vor der Entstehung von Masse keine Masse sein konnte
um die notwendige Gravi zu liefern.
Das Gleiche bei higgs- ohne entstehung nichts da.
Also aktivität, bisher habt ihr euch selbst widerlegt.
Ist die nächste Ausrede Supersymmetrie ohne Entstehungsgeschichte.
Signatur:
1=(h/s³)*(h/t) und 1/cc>0
Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 27.09.2015 um 09:52 Uhr.
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Beiträge: 1.383, Mitglied seit 11 Jahren
Malte schrieb in Beitrag Nr. 1149-44:
„Ein NICHTS kann nur über ein SEIN definiert werden, da ein NICHTS die Abwesenheit jeglichen SEINS ist.“

Gut, dass es da NICHTS zu begreifen gibt für A-THEISTEN, sonst gäbe es die gar nicht,
es sei denn als Abbild von jemandem, den es gar nicht geben dürfte.

Umgekehrt drängt sich der Verdacht auf, dass die Existenz eines echten Atheisten
den unantastbaren Gottesbeweis liefert.

Alles ist für etwas gut.
Nichts ist einfach, wenn man es doppelt nimmt,
es sei denn es wäre wirklich NICHTS.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Thomas der Große am 25.04.2016 um 22:16 Uhr.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.046, Mitglied seit 13 Jahren
Ich bleibe dabei, stelle es zur Diskussion:

Logisch wäre, und zwar konsequent, wenn es gar nichts gäbe.
Nur dieses bräuchte keinen Grund.

Nur gibt es etwas, und das ist unzweifelhaft.
Mir fällt nur ein Grund ein:

Etwas aus den (uns nicht materiell, sondern nur gedanklich zugänglichen) Regeln schafft es in die unsere Wirklichkeit.

Und mir scheint, dass ich diese Regeln nicht anfassen und streicheln kann, sondern hoffentlich begreife.

Beste Grüße
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 11.07.2018 um 23:54 Uhr.
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Claus (Moderator)
Beiträge: 1.921, Mitglied seit 12 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1149-198:
Etwas ... nicht materiell, sondern nur gedanklich zugänglich... schafft es in die unsere Wirklichkeit.

Moin Stueps,

klingt gut, aber:

Heißt das: Zuerst nur gedanklich, aber dann materielle Wirklichkeit?

In diesem Fall bräuchtest du wieder eine Ursache... :smiley34:

Wenn du es azeitlich meinst, also sowohl nur gedanklich (d.h.m.E. immateriell) als auch materielle Wirklichkeit wäre es der Widerspruch in sich.
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Beiträge: 576, Mitglied seit 11 Jahren
Hi stueps, gut dass du dranbleibst, an dem Thema.

„Wenn es gar nichts gäbe“ dann wäre es wahrhaft konsequent und es gäbe keinerlei Begründung für diesen Zustand. Es gäbe nicht Mal eine Ursache, denn das Nichts als (ursächlicher) Zustand beinhaltet auch keinerlei Wirkung.

Es wäre nicht Mal ein fortwährender (andauernder) Zustand, denn das Nichts ist ja in sich Zustands-los, eben selbst kein Zustand, welcher irgendwie zustande käme.

Zusammengefasst: „Das nichts in seinem Dasein, ist ja nicht das Dasein von nichts, sondern das Nichtsein von irgendetwas.“

Die Existenz, ist von daher die Negierung dieses Zustand des Nichts.

Und es kann nie anders gewesen sein.
Und nun fangen die Probleme erst richtig an.
Signatur:
Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.046, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Claus,

Claus schrieb in Beitrag Nr. 1149-199:
Heißt das: Zuerst nur gedanklich, aber dann materielle Wirklichkeit?

"Gedanklich" ist vielleicht ein irreführendes Wort in diesem Zusammenhang. Vielleicht trifft es das profane "nichtmaterielle Wirklichkeit" besser. So ausgedrückt ist meine Vermutung: ja, zuerst nichtmateriell, dann materiell. Dann ist vielleicht unsere Wahrnehmung der materiellen Wirklichkeit nur unseren kognitiven und sinnlichen Beschränkungen geschuldet. Vielleicht ist es hier dann eher hinderlich, dass wir eine "feste Realität" ganz klar wahrnehmen. Vielleicht sind die Grenzen eher fließend, oder streng formuliert (wie ich es favorisieren möchte) gar nicht vorhanden. Wir erleben sinnlich und kognitiv nur ein paar Auswirkungen der Realität, nur eine sehr kleine "Spitze des Eisberges" halt.

Claus schrieb in Beitrag Nr. 1149-199:
In diesem Fall bräuchtest du wieder eine Ursache...

Wenn man die eher hinderlichen Sinne durch sich entwickelnde Kognition überwinden könnte, bräuchte man vielleicht keine Ursache mehr. Grundregeln herrschen ohne Ursache, sie ergeben sich aus sich selbst heraus, brauchen keine Zeit und keinen Raum, unsere Raumzeit wäre dann vielmehr ein Konsequenz aus diesen Regeln. Büdde frage mich nicht, was diese Grundregeln sind, könnte ich dies beantworten, würde ich schon mal eine Woche Urlaub in Stockholm buchen.

Claus schrieb in Beitrag Nr. 1149-199:
Wenn du es azeitlich meinst, also sowohl nur gedanklich (d.h.m.E. immateriell) als auch materielle Wirklichkeit wäre es der Widerspruch in sich

In obigem von mir angedeuteten Sinne gäbe es keine grundlegende Unterscheidung zwischen immateriell und materiell, diese Unterscheidung wäre nur unserer Wahrnehmung geschuldet. Wir sähen nur die Oberfläche einer Kugel, aber nicht die ganze Kugel. Wir könnten aber durch Experimentieren und Überlegungen darauf schließen, dass die Kugel viel mehr ist als ihre Oberfläche.

Hallo Quante,

ich freue mich immer wieder, dass du mitliest und dich wenigstens ab und zu zu Wort meldest!

Quante schrieb in Beitrag Nr. 1149-200:
„Wenn es gar nichts gäbe“ dann wäre es wahrhaft konsequent und es gäbe keinerlei Begründung für diesen Zustand. Es gäbe nicht Mal eine Ursache, denn das Nichts als (ursächlicher) Zustand beinhaltet auch keinerlei Wirkung.

Ja. Und wir können davon ausgehen, dass es eben doch etwas gibt.

Quante schrieb in Beitrag Nr. 1149-200:
Es wäre nicht Mal ein fortwährender (andauernder) Zustand, denn das Nichts ist ja in sich Zustands-los, eben selbst kein Zustand, welcher irgendwie zustande käme.

Das sehe ich auch so, und du hast das meines Erachtens konsequent zu Ende gedacht.

Quante schrieb in Beitrag Nr. 1149-200:
Zusammengefasst: „Das nichts in seinem Dasein, ist ja nicht das Dasein von nichts, sondern das Nichtsein von irgendetwas.“

Die Existenz, ist von daher die Negierung dieses Zustand des Nichts.

Das war mal grob meine verrückte Idee, und der Grund, warum ich diesen Thread angefangen habe (habe da ein "Existenzfeld" angenommen, welches Konsequenz des Nichts ist, da das Nichts sich selbst "nichtet", da es schließlich seine Eigenschaft ist. Schon damals hielt ich das für völlig bescheuert, aber immerhin für einen Ansatz, der vielleicht zu einer interessanten Diskussion führt). Mein gedankliches Bild ändert sich stetig, heute denke ich völlig anders, siehe obige Zeilen.

Für alle Leser schreibe ich es sicherheitshalber hin: Alles hier Gechriebene ist natürlich nur wilde Spekulation von mir. Aber irgendwie ahne ich, dass an meinen neueren Gedanken was dran sein könnte.

Beste Grüße
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Beiträge: 576, Mitglied seit 11 Jahren
Danke stueps.

Ich bin jetzt etwas vermessen mit meiner Feststellung, du kommst in deinen gedanklichen Ansätzen langsam dahin, wo ich längst bin, wenn du folgerichtig die Schlussfolgerung ziehst: „Grundregeln herrschen ohne Ursache, sie ergeben sich aus sich selbst heraus, brauchen keine Zeit und keinen Raum, unsere Raumzeit wäre dann vielmehr ein Konsequenz aus diesen Regeln.“

Genau das ist es, die Konsequenz der Raumzeit bedeutet, sie „existiert“ ohne jegliche Ursache, ohne jeglichen Ursprung und ich gehe einen weiter, sie ist nicht nur die Konzequenz dieser „Grundregel“, die Raumzeit (Raum und Zeit) ist / sind diese Grundregel selbst.

Nur verwende ich für den Begriff der „Grundregel“ andere Begriffsbestimmungen weil treffender in ihrer Aussage, die Raumzeit ist lediglich Notwendigkeit, Bedingung, Voraussetzung. Sie ist nichts anderes.

Und ich versichere dir 98% der Leser verstehen dieses Gedankenmodell nicht!
Lass es dir in aller Ruhe durch den Kopf gehen, nimm dir Wochen Zeit dafür, das Bild wird immer klarer.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.046, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Quante,

Quante schrieb in Beitrag Nr. 1149-202:
Genau das ist es, die Konsequenz der Raumzeit bedeutet, sie „existiert“ ohne jegliche Ursache, ohne jeglichen Ursprung und ich gehe einen weiter, sie ist nicht nur die Konzequenz dieser „Grundregel“, die Raumzeit (Raum und Zeit) ist / sind diese Grundregel selbst.

Nur verwende ich für den Begriff der „Grundregel“ andere Begriffsbestimmungen weil treffender in ihrer Aussage, die Raumzeit ist lediglich Notwendigkeit, Bedingung, Voraussetzung. Sie ist nichts anderes.

Genau das sehe ich derzeit vollkommen anders.
Unsere Raumzeit hat meines Erachtens sehr wohl eine Ursache, und ist nur ein winziger, vielleicht zum Gesamtbild sogar unendlich kleiner Aspekt (auch wenn sie selbst in ihrer räumlichen Ausdehnung unendlich sein könnte) einer viel tiefer gehenden Wirklichkeit.
Es gibt sehr gute Gründe anzunehmen, dass unser Weltall mit seiner sehr spezifischen Raumzeit erschaffen wurde, also nicht seit Ewigkeiten existiert.
Grundlegende Bedingungen müssen nach meinem derzeitigen Verständnis unabhängig und übergeordnet von Raum und Zeit existieren, genau diesen Regeln ist es geschuldet, dass auch unser Weltall mit seiner Raumzeit realisiert werden kann und wird.

Beste Grüße
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