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Logik

Thema erstellt von Chemo 
Beiträge: 94, Mitglied seit 16 Jahren
@ Dshubi, mit dem letzten Beitrag hast du mal wieder gezeigt, dass Du an sich nichts zu sagen hast. Obwohl er ja teilweise nicht unpassend ist. Aber das ständige wiedergekäue tendiert in Richtung Belästigung...

Hallo Thomas!

Ja, es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ich da in einer Sackgasse von Widersprüchen gelandet bin.
Das hängt glaube ich eben auch damit zusammen, dass ich auf verschiedenen Ebenen argumentierte und Schlüse gezogen habe. Ich werde mal versuchen, dass für mich auseinader zu klamüsern.

Vorerst verweile ich hier bei meinen Aussagen, auch wenn es nicht so schön ist...

Gruß

Kai

Beitrag zuletzt bearbeitet von Kaimangadil am 20.10.2006 um 15:09 Uhr.
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Tomm
Hallo Kaimangadil!

Ich sag's doch. Logic sucks!

Gruß

Tomm
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Beiträge: 191, Mitglied seit 16 Jahren
@ chemo

1. diesen Beitrag habe ich selber zusammengestellt ,weil ich genau solche Bücher über Logiken zu Hause u.a. auch studiere!

2. Wenn du mir unterstellst das ich das über copy/paste oder so kopiert habe ,dann nur weil du keine Ahnung hast.

3. . Wenn du diesen Text im gesamten www irgendwo finden solltest ,der so geschrieben drin steht ....., kannst du mich nennen wie du willst!! (-;

4. Ist aber nunmal mein eigener Text ,den ich zusammengestellt habe von mind. 3 verschiedenen Bücherquellen ......dazu gemixt mit eigenen Argumenten und eben solcher aus dieses Quellen ,die mir noch im Bewußtsein hängen.

Das du meinst das es kopiert ist,ist eine billige Unterstellung deines unkontrollierten falschen Egos ,weil du selber so unwissend bist und niemals deswegen eingestehen kannst ,das du eben Null wissen hast!

Finde den Text im www......!! dann mach erst den Mund auf !

Und das ich die Nummer des Posts angeben konnte ,ist mir nicht in den Sinn gekommen.......,da hast du mal aber wenigstens Recht ,mein Scheriff.......

Es ist ja so schlimm ........

Ich möchte das du wenigstens eine Stellung zu dem Post annimmst......., denn er ist mir.
Ansonsten wäre es leicht zu beweisen ,diesen Text im www zu finden....

Du kannst dazu nur keine Stellung einnehmen ,weil es weit jenseits deiner Logik ist und du dein Weltbild ....halten willst.
Es geht dir um nichts anderes.....

Unangehnem......

Ps. werde es mir aber mit dieser Postnummer merken.
Aber antworte mal.....grins
Und erzähl keine Lügen ,wie du es immer gerne hättest......das alles von mir kopiert wäre...ha ha ha,nur weil du keinerlei Ahnung hast von Wirklichkeit-----gg
peinlich peinlich
mfg
Dshubi
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Beiträge: 362, Mitglied seit 16 Jahren
Das ist wirklich dreist von dir. Hätte auch fast geklappt. Aber dann habe ich mich doch durchgerungen diese Passage bei google einzugeben:
Zitat:
Daß Günther einen eigenen Begriff von Denken und Bewußtsein verfolgt, macht der Konjunktiv der oben angeführten Formulierung deutlich: "wenn es ... gelänge, die Logik des heute lebendigen wissenschaftlichen Bewußtseins zu schreiben.

und prompt das hier gefunden: "http://www.cnlpa.de/presse/grenzgang.html";
und komm mir nicht mit Zitat! das ist vermutlich der gesamte text!

Aber ok...ich lese die ersten 5 Absätze...
...und höre auch auf, denn der Text beginnt die Ausführungen mit einer Behauptung, die ich nicht unterstütze.
das wäre:
Zitat:
Die Axiomatik unserer traditionellen Logik korrespondiert mit dieser Dualitätstheorie des Absoluten.
Dieser Behauptung, auf die sich offensichtlich der ganze folgende text stützt, stimme ich nicht zu.
Abgesehen davon wird sie in völlig unangebrachten Übertragungen verwendet.
so etwa soll die unterschiedung "Innen-außen, materiell-spirituell, Form-Inhalt, Geist-Materie" angeblich dem Wesen der zweiwertigen logik entspringen. Das ist Quatsch.
Die Unterscheidung zwichen Hund, Katze und Pferd kann genauso gegenstand der Betrachtung durch die zweiwertige Logik sein. Was ist das gegenteil von Klavier? Von Rot? Von "Begriff".
Das Thema wurde aber schon an anderer Stelle im Forum erschöpfend behandelt.
Die binäre Logik kennt nur ein einziges sich ausschließendes Begriffspaar: Wahr-Falsch.

Damit ist der gesamte Text für mich nicht mehr relevant, in dem im folgenden offensichtlich die Vorzüge einer dreiwertigen Logik gegenüber der zweiwertigen Logik behandelt werden. Wobei gleich wieder der nächste Unsinn praktiziert wird, indem dieser neue, dritte Ausdruck mit der Spiritualität gleichgesetzt wird. Völliger Unsinn.
Aber es ist immerhin so kryptisch und umständlich geschrieben, dass es den Anschein von Intellekt hat.

Signatur:
>Warum sollte der Mensch, im Rahmen seiner beschränkten evolutionären Entwicklung, geistige Fähigkeiten entwickelt haben, um komplexe temporale Paradoxien korrekt zu erfassen?
Beitrag zuletzt bearbeitet von Chemo am 20.10.2006 um 20:33 Uhr.
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Beiträge: 191, Mitglied seit 16 Jahren
@ chemo

also der Link den du gefunden hast ,ist ja schön aber ganz bestimmt ist das nicht genau mein Text....
Ich habe doch die Bücher zu Hause......da ist ja klar das du irgendetwas von Gotthard findest...haha
Es ging darum das ich angeblich den ganzen Text reinkopiert habe....!
Und das ist nicht so,weil ich es sonst zugegeben hätte.
Aber egal.....

Zudem das du das alles einfach quatsch findest ,ist mir klar geworden ,das ich hier sicher im falschen Forum bin....gg

Habe hier ja schon genug schöne Sachen hinterlassen und euch gutte Links zu den Veden gegeben.
Entwerder ihr schaut mal rein oder lässt es...
Einige werden sicher schon drin lesen,aber du bist zu blind leider.....voll in der Dualität hängengeblieben....

Viel Spaß in deinem weiteren Leben......
Bitte antworte gar nicht erst ....dann lass ich es auch und wir haben beide Ruhe....
Wünsche dir wie immer die Liebe zu Gott wie allen anderen und das du noch aufwachst........

Guten weiter Schlaf mein süßer....gg

MFgDshubi
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Beiträge: 84, Mitglied seit 10 Jahren
Chemo schrieb in Beitrag Nr. 902-1:
Kann die Richtigkeit der Logik an der Realität (bzw. unserer subjektiven Wahrnehmungsrealität) gemessen und falsifiziert werden?
Ja, das geht. Es gibt einen ganz einfachen Beweis: Man kann nicht verhindern, dass man denkt, wenn man denkt, man denke nicht.
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Beiträge: 84, Mitglied seit 10 Jahren
Chemo schrieb in Beitrag Nr. 902-1:
Kann sich die Logik als nicht anwendbar auf die Realität herausstellen?
Nein, das geht nicht. Die Realität in sich ist logisch. Wäre sie das nicht, könnte sie nicht existieren, weil das, was existiert, sich nicht selbst widersprechen kann. Und das wiederum ist Logik.
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Beiträge: 3, Mitglied seit 10 Jahren
Chemo schrieb in Beitrag Nr. 902-1:
Die Logik ist offensichtlich die Grundlage unserer Wissenschaft. Sie ist fester Bestandteil des Sprachgebrauchs und des Denkens. Aber woher erhält sie ihre universelle Gültigkeit?
Hallo Chemo! Lebst Du noch? Nimmst Du noch Teil am Forumsgeschehen? Ich habe bei der Suche nach Deinen Beiträgen Deinen letzen Beitrag-Nr. 1215-22 vom 12.08.2008 gefunden. Das ist also schon ein "paar" Tage her.

Für mich ist die Logik inhärenter Bestandteil des Seins, welches wiederum Grundlage der Wissenschaft ist. Somit erhält die Logik ihre Gültigkeit von den Strukturen des Seins. Was jedoch ist die Grundlage des Seins und seiner Strukturen? Darüber haben sich schon sehr viele Menschen Gedanken gemacht. Deshalb gibt es auch viele Antworten auf diese Frage. Leider gibt es keine Möglichkeit, die richtige Antwort zu finden. Wir sind gefangen in der Begrenztheit unseres "Sein als Menschen", unseres Bewusstseins und seiner Begrenztheit, zu erkennen. Warum ist das so? Es müsste meiner Meinung nach nicht so sein. Deshalb vermute ich einen Grund dafür, dass es so ist. Über diese Vermutung komme ich jedoch nicht hinaus. Ich weiß es einfach nicht und kann es vermutlich vorläufig auch nicht wissen.
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Beiträge: 2.998, Mitglied seit 14 Jahren
Volker Avenarius schrieb in Beitrag Nr. 902-69:
Für mich ist die Logik inhärenter Bestandteil des Seins, welches wiederum Grundlage der Wissenschaft ist. Somit erhält die Logik ihre Gültigkeit von den Strukturen des Seins.

Ich bring mal Wikipedia ins Spiel:

Zitat:
Unter Logik (von altgriechisch λογική τέχνη logiké téchnē „denkende Kunst“, „Vorgehensweise“) versteht man die Lehre des vernünftigen (Schluss)Folgerns. Die Logik untersucht die Gültigkeit von Argumenten hinsichtlich ihrer Struktur unabhängig vom konkreten Inhalt der eigentlichen Aussagen.
Unterstrichen von mir

Logik bedeutet (für mich), dass ich alles, was ich bisher über eine Sache weiss (gelernt habe /Lehre) in die Betrachtung mit einbringe. Somit sind meine Kenntnisse über die Sache letztendlich als Argumente zu betrachten.

Stehe ich z.b vor einer Entscheidung, so bringe ich all mein Wissen (Argumente) in die Bewertung als pro und contra ein, was mich letztendlich zu meiner Entscheidung für dieses oder jenes bringt.

Erlange ich, im weiteren Verlauf meines Lebens, zu neuem Wissen(Lehre), so kann meine Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt durchaus eine andere sein.

Logik bedeutet, dass ich alles Zusammentrage, was die Sache betrifft, und damit die Sache bewerte.

So kann z.B das Wissen zum Zeitpunkt "X" dazu führen dass man den Urknall als erwiesen ansieht, zum Zeitpunkt "Y" jedoch, als sich der "Vorrat" an Wissen, durch neue Argumente, erweitert hat, den Urknall in Frage stellen.

Wissen ist bekanntlich begrenzt, und somit ist die daraus folgende Logik ebenfalls begrenzt.
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Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 902-70:
(...)
Wissen ist bekanntlich begrenzt, und somit ist die daraus folgende Logik ebenfalls begrenzt.
Guten Morgen Hans.
Seit wann ist die Quantität der Logik entscheidend?
Ist es nicht eher die Qualität die ihren Wert ausmacht?
gez. Ernst E.
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Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 902-71:
Seit wann ist die Quantität der Logik entscheidend?
Ist es nicht eher die Qualität die ihren Wert ausmacht?
gez. Ernst E.

OK Ernst,
genau genommen ist beides entscheident
Qualität und Quantität.
Wenig Wissen von hoher Qualität bringt mir genau so wenig, wie viel Wissen von niedriger Qualität

man könnte sagen Qualität mal Quantität macht das Wissen aus, dann kann ich etwas auch mit der nötigen Logik betrachten.


Zitat:
Die Logik untersucht die Gültigkeit von Argumenten
Viele (Quantität) gute (Qualität) Argumente sorgen für eine vernünftige (Schluss)Folgerung

ich schrieb:
Zitat:
Wissen ist bekanntlich begrenzt, und somit ist die daraus folgende Logik ebenfalls begrenzt.
Ich wollte sagen: Je mehr ich weiss, desto präziser ist meine Logik, da ich aber nie alles weiss, sind der Präzision meiner Logik Grenzen gesetzt.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 29.01.2012 um 15:31 Uhr.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 16 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 902-72:
OK Ernst,
genau genommen ist beides entscheident
Qualität und Quantität.
Wenig Wissen von hoher Qualität bringt mir genau so wenig, wie viel Wissen von niedriger Qualität

man könnte sagen Qualität mal Quantität macht das Wissen aus, dann kann ich etwas auch mit der nötigen Logik betrachten.


Die Logik untersucht die Gültigkeit von Argumenten
Viele (Quantität) gute (Qualität) Argumente sorgen für eine vernünftige (Schluss)Folgerung

ich schrieb: Wissen ist bekanntlich begrenzt, und somit ist die daraus folgende Logik ebenfalls begrenzt. Ich wollte sagen: Je mehr ich weiss, desto präziser ist meine Logik, da ich aber nie alles weiss, sind der Präzision meiner Logik Grenzen gesetzt.

[Nachricht zuletzt bearbeitet von Hans-m am 29.01.2012 um 15:31 Uhr]
Hallo Hans, sei gegrüßt.
In Beitrag Nr. 902-71:steht:
Zitat
Seit wann ist die Quantität der Logik entscheidend?
Ist es nicht eher die Qualität die ihren Wert ausmacht?
Zitatende

Von Wissen ist da gar nicht die Rede.

Dann schreibst Du....
Zitat:
Ich wollte sagen: Je mehr ich weiss, desto präziser ist meine Logik, da ich aber nie alles weiss, sind der Präzision meiner Logik Grenzen gesetzt.
Nun bist Du völlig auf dem Holzweg.
Was hat die Menge Deines Wissens im allgemeinen mit der Präzision und der Qualität der von Dir angewandten Logik im beonderen zu tun?
Absolut nichts!
gez. Ernst E.
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Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 3, Mitglied seit 10 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 902-70:
Ich bring mal Wikipedia ins Spiel:
In Wikipedia steht aber auch, dass auch heute noch in verschiedenen Disziplinen unter Logik keine Theorie des Folgerns verstanden wird, sondern eine Lehre allgemeiner Gesetze oder Verfahrensweisen, die in einem bestimmten Bereich gelten. Und so will ich es verstanden wissen, wenn ich schreibe, dass Logik für mich inhärenter Bestandteil des Seins ist (ontologisch gesehen), welches wiederum Grundlage der Wissenschaft ist. Somit erhält die Logik ihre Gültigkeit von den Strukturen des Seins. Was jedoch ist die Grundlage des Seins und seiner Strukturen? Die elementarste Grundlage des Seins ist vermutlich die logische Struktur, die im Sein immer vorausgesetzt wird, nämlich dass sich nichts selbst widersprechen kann, sonst könnte es nämlich nicht sein bzw. existieren bzw. bestehen. Somit sind vermutlich viele der erkannten Paradoxen wie z. B. die "Doppelnatur" von Licht als Welle und Teilchen (Photon) lediglich nur Paradoxen aufgrund unseres mangelnden Wissens, aber nicht nach der logischen Struktur des Seins der physikalischen Gesetzmäßigkeiten, die bei Licht zur Anwendung kommen. Der erkenntnistheoretische Irrtum beruht auf der Verwechslung des Primärphänomens mit den von der experimentellen Anordnung hervorgerufenen Folgephänomenen.
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Beiträge: 2.300, Mitglied seit 15 Jahren
Hallo Volker Avenarius,
Volker Avenarius schrieb in Beitrag Nr. 902-74:
... Somit sind vermutlich viele der erkannten Paradoxen wie z. B. die "Doppelnatur" von Licht als Welle und Teilchen (Photon) lediglich nur Paradoxen aufgrund unseres mangelnden Wissens...
Ich frage mich, ob diese "Doppelnatur" wirklich von irgendjemanden je gesehen wurde. Dass ein Photon als Kugelwelle durch den Raum düst, ist unsere Vorstellung, aber die hat bislang noch nie jemand nachgewiesen. Das Photon wurde bislang immer nur (im Rahmen der ihm inhärenten Unschärfe) zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort (somit m.E. als Teilchen) nachgewiesen...
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Beiträge: 2.998, Mitglied seit 14 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 902-73:
Was hat die Menge Deines Wissens im allgemeinen mit der Präzision und der Qualität der von Dir angewandten Logik im beonderen zu tun?
Absolut nichts!
gez. Ernst E.

Nehmen wir an, ich wäre polizeilicher Ermittler in einer Strafsache

Dann muss ich doch möglichst viele Faktoren zusammentragen, z.b Zeugenaussagen
Zeugenaussagen unterscheiden sich in der Qualität, weil jeder es aus einem anderen Blickpunkt gesehen hat und es mit anderen Worten umschreibt. Einer vergisst etwas, ein anderer erfindet etwas dazu, ein dritter macht eine Falschaussage etc. Das ganze macht dann die Qualität des Wissens aus.

Je mehr Zeugen ich befrage, desto mehr Fakten kann ich zusammentragen, das macht dann die Quantität des Wissens aus.

Nun muss ich Eins und Eins zusammenzählen, also ich bewerte das erlangte Wissen mit einer Logik. So kann ich dann den Täterkreis einengen.

Somit sind Quantität und Qualität meines Wissen für die Präzison meinter Ermittlung (Logik) entscheident.
Signatur:
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Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
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Beiträge: 2.307, Mitglied seit 11 Jahren
Zitat:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 902-76:
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 902-73:
Was hat die Menge Deines Wissens im allgemeinen mit der Präzision und der Qualität der von Dir angewandten Logik im beonderen zu tun?
Absolut nichts!
gez. Ernst E.

Nehmen wir an, ich wäre polizeilicher Ermittler in einer Strafsache

Dann muss ich doch möglichst viele Faktoren zusammentragen, z.b Zeugenaussagen
Zeugenaussagen unterscheiden sich in der Qualität, weil jeder es aus einem anderen Blickpunkt gesehen hat und es mit anderen Worten umschreibt. Einer vergisst etwas, ein anderer erfindet etwas dazu, ein dritter macht eine Falschaussage etc. Das ganze macht dann die Qualität des Wissens aus.

Je mehr Zeugen ich befrage, desto mehr Fakten kann ich zusammentragen, das macht dann die Quantität des Wissens aus.

Nun muss ich Eins und Eins zusammenzählen, also ich bewerte das erlangte Wissen mit einer Logik. So kann ich dann den Täterkreis einengen.

Somit sind Quantität und Qualität meines Wissen für die Präzison meinter Ermittlung (Logik) entscheident.

Hi, Hans!

Dein Beispiel betrifft die Anwendung logischer Strategien, das ist aber nicht Logik selbst. Logik ist sehr formal. Z. B. : Wenn A mit "Ja" belegt ist und B mit "Ja", dann ist die Schlussfolgerung C "wahr". Das ist eine logische Verknüpfung, und sie ist IMMER logisch, egal, wie ich A oder B belege, das heißt, unabhängig davon, ob C im Ergebnis mit "wahr" oder "falsch" belegt wird. Für dein Beispiel gilt "Wert des Wissens", weil ein moralisches Ziel verfolgt wird, nämlich die Aufklärung einer Straftat. Das hat aber mit der Logik selbst nichts zu tun. Logik ist wertfrei, sowohl, was die Qualität als auch was die Quantitä angeht.

Vielleicht als Beispiel: Es wurde jemand erschossen. A wird am Tatort angetroffen und hat B eine Pistole in der Hand. Schluss C : A ist der Täter. Aber das Opfer wurde mit einer Walter erschossen, A hat eine Baretta. Jetzt ist Schluss C "falsch". Dennoch war die Schlussfolgerung im Sinne der Logik vollkommen richtig.
Henry

Signatur:
Herr Oberlehrer

Die Wolken ziehen hin. Sie ziehen auch wieder her.
Der Mensch lebt einmal. Dann nicht mehr.

(Donald Duck)
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry am 30.01.2012 um 11:52 Uhr.
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Beiträge: 2.998, Mitglied seit 14 Jahren
Henry schrieb in Beitrag Nr. 902-77:
Dein Beispiel betrifft die Anwendung logischer Strategien, das ist aber nicht Logik selbst. Logik ist sehr formal. Z. B. : Wenn A mit "Ja" belegt ist und B mit "Ja", dann ist die Schlussfolgerung....
......
Logik ist wertfrei, sowohl, was die Qualität als auch was die Quantität angeht.
Jetzt verstehe ich, wo hier der unterschied gemacht wird.

Logik ist quasi die Formel z.B: A und B = C
Ich hatte aber an die angewandte Logic gedacht, die Du im Beispiel aufgeführt hast:
Zitat:
Vielleicht als Beispiel: Es wurde jemand erschossen. A wird am Tatort angetroffen und hat B eine Pistole in der Hand. Schluss C : A ist der Täter. Aber das Opfer wurde mit einer Walter erschossen, A hat eine Baretta. Jetzt ist Schluss C "falsch". Dennoch war die Schlussfolgerung im Sinne der Logik vollkommen richtig.

Logik ist somit, wenn ich das richtig sehe, nur das Werkzeug, das Instrument, das ich zur "logischen" Bewertung von Fakten/Parametern anwende.

Logik kann aber nicht nur schwarz oder weis (wahr oder unwahr) sein, sondern auch eine Grauzone beinhalten.

Beispiel
Ich fahre von "A" nach "B" . Mit der Bahn benötige ich 20 Minuten, mit dem Bus nur 15 Minuten.
"Logischer" Weise nehme ich den schnelleren Bus.
Nun kostet die Bahn aber 10 €, der Bus hingegen 15 €,
somit muss ich nicht nur die Fahrzeit, sondern auch den Fahrpreis in meine Logik mit einbeziehen.
Ich kann nicht mehr sagen: A und B = C sondern ich muss nun die Faktoren A und B in ihrer Wichtigkeit beurteilen.
Ist es mir wichtiger, preiswert von A nach B zu kommen, oder ist mir eine schnelle Verbindung wichtiger. Der Faktor Geld und der Faktor Zeit führen zu gegensätzlichen Ergebnissen bei der Logik

weiteres Beispiel:
Bus und Bahn kosten nun das gleiche.
Die Bahn benötigt 20 Minuten, der Bus "normaler weise" 15 Minuten.
Heute liegt aber Schnee, und der Bus könnte sich verspäten. Aber ich weiss weder ob, noch wieviel sich der Bus verspäten wird.
Entscheide ich mich für die gerantierten 20 Minuten der Bahn, oder für das Risiko entweder pünktlich in 15 Minuten mein Ziel zu erreichen aber mit dem Risiko, dass es evtl 30 Minuten werden könnten.
Meine Logik enthält nun eine Unbekannte, die ich nicht definieren kann, aber die trotzdem mit einfliesst.

Was ich damit sagen will: Logik ist nicht einfach A und B = C sondern kann auch A und "vielleicht" enthalten.
Das Ergebnis der Logik ist somit nicht ein definierter Wert, sondern eine Ansammlung von möglichen Lösungen.
Hier z.b die Wahl Bus oder Bahn, wobei die Entscheidung durch die Wichtung von Faktoren beeinflusst wird.

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 30.01.2012 um 12:53 Uhr.
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Beiträge: 2.307, Mitglied seit 11 Jahren
Zitat:
Logik ist somit, wenn ich das richtig sehe, nur das Werkzeug, das Instrument, das ich zur "logischen" Bewertung von Fakten/Parametern anwende.

Logik kann aber nicht nur schwarz oder weis (wahr oder unwahr) sein, sondern auch eine Grauzone beinhalten.

Beispiel
Ich fahre von "A" nach "B" . Mit der Bahn benötige ich 20 Minuten, mit dem Bus nur 15 Minuten.
"Logischer" Weise nehme ich den schnelleren Bus.
Nun kostet die Bahn aber 10 €, der Bus hingegen 15 €,
somit muss ich nicht nur die Fahrzeit, sondern auch den Fahrpreis in meine Logik mit einbeziehen.
Ich kann nicht mehr sagen: A und B = C sondern ich muss nun die Faktoren A und B in ihrer Wichtigkeit beurteilen.
Ist es mir wichtiger, preiswert von A nach B zu kommen, oder ist mir eine schnelle Verbindung wichtiger. Der Faktor Geld und der Faktor Zeit führen zu gegensätzlichen Ergebnissen bei der Logik

weiteres Beispiel:
Bus und Bahn kosten nun das gleiche.
Die Bahn benötigt 20 Minuten, der Bus "normaler weise" 15 Minuten.
Heute liegt aber Schnee, und der Bus könnte sich verspäten. Aber ich weiss weder ob, noch wieviel sich der Bus verspäten wird.
Entscheide ich mich für die gerantierten 20 Minuten der Bahn, oder für das Risiko entweder pünktlich in 15 Minuten mein Ziel zu erreichen aber mit dem Risiko, dass es evtl 30 Minuten werden könnten.
Meine Logik enthält nun eine Unbekannte, die ich nicht definieren kann, aber die trotzdem mit einfliesst.

Was ich damit sagen will: Logik ist nicht einfach A und B = C sondern kann auch A und "vielleicht" enthalten.
Das Ergebnis der Logik ist somit nicht ein definierter Wert, sondern eine Ansammlung von möglichen Lösungen.
Hier z.b die Wahl Bus oder Bahn, wobei die Entscheidung durch die Wichtung von Faktoren beeinflusst wird.

[Nachricht zuletzt bearbeitet von Hans-m am 30.01.2012 um 12:53 Uhr

Nicht ganz.

Die formale Logik, wie sie angewendet wird, kennt keine „Grauzonen“. Das ist auch ein Bisschen schwierig (jedenfalls für mich).

Du musst das Problem so formulieren, dass es mit den Formalismen der Logik bearbeitet werden kann. Also, du möchtest z. B. entscheiden, ob du Bus oder Bahn benutzen willst. Dann wäre es z. B. möglich zu formulieren: Wenn A = „ja“(ich fahre mit dem Bus), dann B=“nein“(ich fahre mit der Bahn). Um zu dieser Entscheidung zu kommen, legst du Bedingungen fest, also z. B. für die Fahrzeit: Wenn A vier Minuten eher als B, dann A; und für den Preis: Wenn B 3 € billiger als A, dann B.

Also: Wenn A(Fahrzeit) kleiner als B(Fahrzeit) und A(Preis) weniger als 17 € dann A. In allen anderen Fällen gilt dann automatisch B.

Was das Risiko angeht, so kannst du entscheiden, ob dir ein möglicher Zeitverlust den geringeren Fahrpreis wert ist, also z. B.: sind mir fünf Minuten Verspätung fünf € mehr in der Tasche wert. Diese Frage kannst du dir mit „ja“ oder „nein“ beantworten und du kannst das Risiko eingehen oder nicht. Wenn – sagen wir – der Bus dann zehn Minuten Verspätung hätte, hätte das an der Logik deiner Entscheidung keinen Anteil, du hättest nur eine falsche Bedingung gesetzt.

Henry
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Hallo Henry

Nach Deiner Interpretation ist Logik "nur" binär
Wahr oder Unwahr, Ja oder Nein, Bedingung erfüllt oder nicht erfüllt.

Aber die Welt ist nicht binär, sondern analog.

Die Umsetzung der "Welt" in Logik setzt voraus, dass ich die analogen Werte zunächst in binäre Werte umsetze.

z:b Ist die Bahn oder der Buss schneller, ich muss analoge Werte vergleichen. und daraus die Bedingungen
gleich
grösser
grösser oder gleich
kleiner
kleiner oder gleich

machen.

Ist die Bahn schneller als der Bus
Ist die Bahn teurer als der Bus

Dann muss ich meine eigenen Kriterien anwenden
Ist mir Geld wichtiger als Schnelligkeit

Logik reduziert somit die Welt auf "NULL" und "EINS"

Somit wäre die Logik nicht nur A und B = C sondern A > B = C oder B <= A = C

für unser Beispiel:
Bahngeschwindigkeit > Busgeschwindigkeit = Faktor(Geschwindigkeit)
Bahnpreis > Buspreis = Faktor(Preis)
Meinewichtigkeit(Preis) > Meinewichtigkeit(Geschwindigkeit) = Mein gewähltes Transportmittel

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 31.01.2012 um 12:41 Uhr.
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Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 902-80:
Hallo Henry

Nach Deiner Interpretation ist Logik "nur" binär
Wahr oder Unwahr, Ja oder Nein, Bedingung erfüllt oder nicht erfüllt.

Aber die Welt ist nicht binär, sondern analog.

Die Umsetzung der "Welt" in Logik setzt voraus, dass ich die analogen Werte zunächst in binäre Werte umsetze.

z:b Ist die Bahn oder der Buss schneller, ich muss analoge Werte vergleichen. und daraus die Bedingungen
gleich
grösser
grösser oder gleich
kleiner
kleiner oder gleich

machen.

Ist die Bahn schneller als der Bus
Ist die Bahn teurer als der Bus

Dann muss ich meine eigenen Kriterien anwenden
Ist mir Geld wichtiger als Schnelligkeit

Logik reduziert somit die Welt auf "NULL" und "EINS"

Somit wäre die Logik nicht nur A und B = C sondern A > B = C oder B <= A = C

für unser Beispiel:
Bahngeschwindigkeit > Busgeschwindigkeit = Faktor(Geschwindigkeit)
Bahnpreis > Buspreis = Faktor(Preis)
Meinewichtigkeit(Preis) > Meinewichtigkeit(Geschwindigkeit) = Mein gewähltes Transportmittel

[Nachricht zuletzt bearbeitet von Hans-m am 31.01.2012 um 12:41 Uhr]

Hallo, Hans!

du musst für "größer als" oder "kleiner als" usw. jeweils einen Wert eingeben, nur dann funktioniert die Sache. Es geht ja nicht darum, dass die Bahn schneller ist, sondern darum, wann sie am Ziel ist oder auch darum, wann die Bahn den Bus z. B. überhohlt, nur dann macht der Vergleich Sinn, denn einfach nur "schneller" ist nicht gerade aussagekräftig.

Es ist im Übrigen nicht "meine Interpretation", sondern es geht ja darum, was Logik als "Lehre" von ihrer Anwendung unterscheidet. Deine Beipspiele sind wieder Anwendung.

Logik reduziert nicht auf "null" und "eins", sondern stellt ein Verfahren dar, die Komplexität der Welt möglichst einfach darzustellen, Vorgänge in einzelne Schritte zu zerlegen, zu systematisieren. Das Verfahren ist Binär, nicht aber die Welt, aber Computer z. B. funktionieren binär, jedenfalls die zumeist verdendeten.

Selbstverständlich reicht es für mich oder dich völlig aus zu wissen, ob die Bahn "schneller als der Bus ist", aber wenn ich Logik in Sinne von Wissenschaft anwende, reicht das eben nicht. Lässt mir doch keine Ruhe, das! Ich will die Welt doch nicht in Logik ersticken! Es gibt doch auch andere Gründe, um sich für Bus oder Bahn zu entscheiden, vielleicht gefällt mir die Bahn einfach besser, das lässt sich nicht bewerten und das ist auch gut so. Oder aber ich bin einfach arm, dann muss ich den billigeren Weg wählen, egal, wie schnell Bus oder Bahn ist.

Henry

Signatur:
Herr Oberlehrer

Die Wolken ziehen hin. Sie ziehen auch wieder her.
Der Mensch lebt einmal. Dann nicht mehr.

(Donald Duck)
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry am 31.01.2012 um 14:25 Uhr.
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