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Die Gegenwart

Thema erstellt von Mulmi 
Mulmi
Die Gegenwart, ist die „eigentliche“ Form der Zeit
Sie ist die eigentliche Form der Zeit, da alle anderen Formen, ohne sie nicht wären
Ohne Gegenwart, gäbe es weder eine Vergangenheit, noch ein Zukunft
Sowohl Vergangenheit als auch Zukunft, entstehen erst, aus, und durch die Gegenwart
Beide entstehen dadurch, daß Gegenwart vergeht

Vergangenheit und Zukunft, haben zweierlei Voraussetzungen für ihr Sein
Die erste Voraussetzung, ist das Sein von Existenz, bzw Gegenwart
Wo nichts ist, bzw existiert, und damit, keinerlei Gegenwart gegeben ist, kann weder Vergangenheit, noch Zukunft sein
Die zweite Voraussetzung für ihr Sein, ist das Vorhandensein von Veränderung
Vergangenheit und Zukunft, bedürfen der Veränderung
Erst durch Veränderung, enstehen sie
Veränderung, macht sie

Gegenwart hingegen, bedarf der Veränderung, zumindest theoretisch nicht
Ein nicht veränderlicher Zustand, wäre zumindest, theoretisch möglich
Es könnte theoretisch sein, daß eines Tages, alle Veränderung zum Stillstand kommt;- und, sich nichts mehr verändert, nichts mehr vergeht
Dann: Gäbe es nurnoch, unveränderliches Sein
Obwohl es nurnoch, unveränderliches Sein gäbe, gäbe es aber dennoch, weiterhin Sein, bzw Existenz
Denn: Ein unveränderliches Sein, ist immernoch, ein Sein

Dort aber, wo Existenz gegeben ist, gibt es auch die Gegenwart
Und somit wäre theoretisch, ein Zustand Reiner-Gegenwart, durchaus denkbar
Es könnte Gegenwart geben, ohne dem Sein von Vergangenheit und Zukunft

Um zu existieren, bedarf die Gegenwart, ausschließlich, der Existenz
Existenz reicht aus, damit auch Gegenwart gegeben ist;- mehr, braucht es nicht

Existenz und Gegenwart, sind jedoch, idente Seiende
Und da sie, in ihrem Sein ident sind, vermag Gegenwart, voraussetzungslos zu existieren
Es bedarf keiner anderen Vorausetzung, damit Gegenwart IST
Ihre einzige Voraussetzung, ist Existenz, und damit, ihr eigenes Sein
Sie ist sich, in ihrer Existenz, selbst genug, und, ist daher in der Lage, an und für sich zu existieren

Daß sie keines anderen Seins bedarf, um zu sein, und, daß sie dadurch, an und für sich zu existieren vermag, zeigt, daß sie tatsächlich, die eigentliche, und grundlegendste Form der Zeit darstellt
Keine andere zeitliche Form, weist eine dermaßen große Unabhängigkeit und Selbststängigkeit, im Sein auf
Nur sie, kann an und für sich existieren

All diese Eigenschaften der Gegenwart, machen wie ich meine, mehr als nur deutlich, in welchen Verhältnis die andere Formen, zu ihr stehen
Gegenwart, kann an und für sich existieren
Vergangenheit und Zukunft jedoch, könnten ohne Existenz, bzw Gegenwart, nicht sein
Vergangenheit und Zukunft, sind seinsmäßig-existenziell, vom Sein der Gegenwart abhängig
Beide leiten sich, in ihrem Sein, von ihr ab
Und daher sind, Vergangenheit und Zukunft, bei genauer Betrachtung, nichts anderes, als Ableitungen und Formen, der Gegenwart
Ja, man könnte sogar soweit gehen und sagen:
Wenn wir über Zeit sprechen, sprechen wir im Grunde von der Gegenwart, und, ihren Formen
„Es ist die Gegenwart, die existiert
Es ist die Gegenwart, die sich verändert, wandelt
Und: Es ist die Gegenwart, die durch ihre Veränderung, die zeitlichen Formen, Vergangenheit und Zukunft schafft“

Was meint ihr dazu ?

Lg Mulmi
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Sam
Was du sagst ist nichts anderes als: Dieser Stein ist da und das macht in zu einem existenten Stein, einem Beweis für die Gegenwart. Könntest du, wenn du den Stein in 2 absolut gleichen Szenen sähest, unterscheiden, welche die vorangegangene Szene wäre (vielleicht auf einem Foto?)? Das könntest du nicht, weil du keine Veränderung wahrnehmen würdest. Genaugenommen könntest du nichteinmal bei 2 verschiedenen Bildern objektiv behaupten, welches Bild das erste ist. Nun... auch bei einer Folge von mehrere tausend Bildern kannst du nur eine wahrscheinliche Reihenfolge festlegen, wobei du Anfang und Ende auch nicht bestimmen kannst. OK, nun mag man behaupten, dass das absoluter Nonsense ist (und zwar empirisch gesehen nicht zu unrecht) weil man zwar nicht zwischen den unterschiedlichen Positionen eines Steins unterscheiden kann, sehr wohl aber zwischen z.B. dem ersten Schritt und dem 2. Schritt eines laufenden Menschen. Hier wird es lustig... es gibt ein paar Musikvideos, in denen man sich einer bestimmten Aufnahmemethode bedient. Der Sänger scheint sich vorwärts durchs Bild zu bewegen, während sich die ganze Welt (inclusive Tieren und Pflanzen) rückwärts bewegen, was ja eigentlich unmöglich ist - bringen Sie mal einen Esel dazu, einen Karren rückwärts zu ziehen und lassen Sie dazu synchron eine Katze rückwärts auf ein Fass springen. Allein wegen der Schatten und der Interaktion der sich vorwärts und rückwärts bewegenden Welt ist eine Fotomontage auch unmöglich. Der Sänger bewegt sich einfach rückwärts durch die Welt, macht dabei einstudierte Lippenbewegungen und der Film wird hinterher andersherum abgespielt und der Ton wird hinzugefügt - voila! Der Rückwärts gehende Schauspieler kann sogar einen Hut nach hinten werfen, der aufgefangen wird - umgedreht sieht es dann so aus, als ob ihm der Hut gerade zugeworfen wird (wenn es geschickt gemacht wurde), natürlich während der Werfende sich in einer anderen Zeitebene bewegt... Mitgekommen? Nun, es ist eine sehr subjektive Sache, wie herum sich nun Zeit bewegt. Solche Trickaufnahmen zeigen, dass es sehr einfach ist, das Gehirn zu täuschen, wenn man nicht verschiedenste Details bemerkbar machen würde. Wer sagt IHNEN denn, dass nicht alle Teile des "Paten" in Wirklichkeit rückwärts gedreht wurden und nur andersherum abgespielt werden und der Ton nachträglich hinzugefügt worden wäre (es wäre sicherlich einiges teurer geworden und Marlon Brando wäre in der Psychatrie gelandet, aber stellen Sie sich nur vor...). Sie sagen nur, dass das Unsinn ist, weil "vorwärts" die Wahrscheinlichere Lösung ist, und sie in den Musikvideos Hinweise auf das Gegeneinanderlaufen der Zeitebenen bekommen - es ist ja auch ein Effekt, der herbeigeführt wurde, garade DAMIT Sie ihn bemerken. Was wäre, wenn das ganze Leben einfach nur Rückwärts laufen würde und sie es nur andersherum wahrnehmen würden, wie z.B. einen Film über Ihr leben, den Sie kurz vor dem Ableben in Ihrem inneren Auge sehen würden. Stellen Sie sich vor, Sie sind praktisch schon tot und leben einfach nur noch einmal Ihr Leben durch. In Wirklichkeit werde ich in etw einer dreiviertel Sekunde von einem großen Laster überfahren, doch ich sehe noch einmal, wie sich mein Leben vor mir abspielt, mit allen Sinnlosigkeiten und verdrehten Inhalten. Vielleicht würde ich mich an die jüngsten Ereignisse (natürlicherweise) zuerst erinnern und dann an die frühesten Kindheitserlebnisse und das alles würde aber in chronologischer Reihenfolge wiedergegeben werden. Sagen Sie JETZT sofort ein Ereignis aus Ihrer Kindheit auf und schildern Sie sich die kleinsten Zusammenhänge inclusive der Farbe Ihrer Socken und Ihrer Schuhe, der Umgebung und allem... das können Sie natürlich nicht. Jetzt werden Sie vielleicht sagen... "Das habe ich doch schon längst vergessen!" Was ist aber, wenn ich einfach behaupte, dass es nicht nur zu lange her ist, weil sie sich JETZT nicht richtig erinnern können, sondern auch, weil sie sich in Ihrem ablaufenden Film nicht mehr richtig erinnern können. "Hey!" wird da mancher sagen, "Aber an das, was JETZT geschieht, kann ich micht doch wohl in allen Details erinnern!" - Das sagen SIE! Vielleicht werden sie aber feststellen, dass sie sich jetzt BESSER erinnern können, weil sie einfach die Fähigkeit dazu erworben haben, Erinnerungen besser zu speichern und es wird mit der Zeit auch immer besser... Ohje, kompliziert, kompiliziert. Das würde heissen, sie haben damals als Kind die Welt nur unvollständig wahrgenommen und erinnern sich mit der Zeit besser, weil sie ihren Bewusstseinshorizont erweitert haben. D.H. sie haben als Kind vielleicht tatsächlcih alles so milchig trübe wahrgenommen, wie Ihnen Ihre Erinnerungen manchmal vorkommen werden. Das nutze ich jetzt, um meine völlig schwachsinnige Theorie zu untermauern, die ich mir während der letzten 10 Minuten ausgedacht habe. Es wird nicht schwierig sein, Lücken zu finden - es ist ja auch keine besonders gute Theorie. Aber letztendlich wird sie verworfen werden - oder ich werde den Nobelpreis erhalten, woran ich mich mit Sicherheit Zeit meines Lebens erinnern werde. Gesagt werden soll damit nur: Alle Theorien über die Zeit und wie wir sie wahrnehmen können an sich nicht richtig sein, weil alles nur von einem gewissen Standpunkt aus objektiv betrachtet werden kann - als Aussenstehender. Darum wird auch kein Mensch eine gültige Theorie aufstellen und beweisen können, wie denn nun Zeit abläuft, weil er sie ja selbst subjektiv wahrnimmt. Es ist, als würde ich hochoffiziell einen PR-Beauftragten von Danone fragen, was er von Danone Produkten hielte. Nur ein nicht-involvierter kann mir ehrlich sagen, was er über Danone-Produkte denkt, und selbst DANN kann er nur vom eigenen Geschmack ausgehen. Erst wenn ich 10.000 Danone-Esser befragt habe, was sie denn nun von den Produkten betreffender Firma hielten, bliebe meine relative Fehlerwahrscheinlichkeit auf unter 1%. Wir müssten mehrere Wesen anderer Zeitebenen treffen und diese sollten alle unsere Zeitebene im Vergleich zur Ihrigen beschreiben - genauso wie eine Fläche von mehreren Vektoren definiert wird - dann werden wir zwar auch nur eine recht subjektive Beschreibung unserer Zeit erhalten, aber sie würde objektiver sein, als jede von Menschen erdachte.
Und, ach ja... ich bin kein Fan von Milchprodukten oder bekomme Gelder von Danone - es fiel mir nur so ein und der erste Einfall mag manchmal der Beste sein. Aber woran das liegt und ob es wirklich der 1. Einfall war oder doch eher ein rückwärts laufender Entscheidungs- und Abwägungsprozess, bei dem die beste Eintscheidung am Schluss bleibt und mir dann in der Vorwärts-Zeitebene in den Schoß fällt, ist mir eigentlich recht egal.
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Mulmi schrieb in Beitrag Nr. 26-1:
Die Gegenwart, ist die „eigentliche“ Form der Zeit
Sie ist die eigentliche Form der Zeit, da alle anderen Formen, ohne sie nicht wären
Ohne Gegenwart, gäbe es weder eine Vergangenheit, noch ein Zukunft
Sowohl Vergangenheit als auch Zukunft, entstehen erst, aus, und durch die Gegenwart
Beide entstehen dadurch, daß Gegenwart vergeht
In der Gegenwart ist die einzige Form der Existenz.
Aber gäbe es nur Gegenwart ohne Veränderung, dann gäbe es auch keinen Zeitablauif.
Gegenwart verändert sich und verursacht dadurch die imaginären Zeitformen "Vergangenheit" und "Zukunft".
Zitat:
Vergangenheit und Zukunft, haben zweierlei Voraussetzungen für ihr Sein
Die erste Voraussetzung, ist das Sein von Existenz, bzw Gegenwart
Wo nichts ist, bzw existiert, und damit, keinerlei Gegenwart gegeben ist, kann weder Vergangenheit, noch Zukunft sein
Die zweite Voraussetzung für ihr Sein, ist das Vorhandensein von Veränderung
Vergangenheit und Zukunft, bedürfen der Veränderung
Erst durch Veränderung, enstehen sie
Veränderung, macht sie
Dem stimme ich zu.
Zitat:
Gegenwart hingegen, bedarf der Veränderung, zumindest theoretisch nicht.
Dem stimme ich nicht zu (siehe oben).
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Es gibt keine Urknall-Singularität.
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Hallo allerseits,
Mulmi schrieb in Beitrag Nr. 26-1:
Die Gegenwart, ist die „eigentliche“ Form der Zeit
Sie ist die eigentliche Form der Zeit, da alle anderen Formen, ohne sie nicht wären

Ich bin anderer Ansicht.

Man kann zwar "Gegenwart" als etwas real Existierendes behaupten (definieren) und Vergangenheit und Zukunft mit Hilfe kausalen Geschehens davon ableiten. Dies steht aber nicht in Einklang mit unseren Wahrnehmungsmöglichkeiten, die Grundlage unserer Naturerfahrung sind.
Wenn man z.B. in einen Spiegel schaut, geht man davon aus, sein "gegenwärtiges" Gesicht im Spiegel zu sehen. Tatsächlich sieht man sein Gesicht aber, wie es vor einem sehr geringen Zeitraum ausgesehen hat, also in der Vergangenheit, weil das Licht eine gewisse Zeit vom Gesicht in den Spiegel und von dort ins Auge braucht.
Deshalb befindet sich alles, was wir in einer zwangläufig räumlichen Distanz wahrnehmen in der Vergangenheit. Was in einer räumlichen Distanz "jetzt" passiert, nehmen wir erst zu einem durch die Lichtlaufzeit (oder sonstigen Informationsträger) verzögerten Zeitpunkt wahr. Was "jetzt" passiert, ist folglich Zukunft.

Das "Jetzt" (gleich Gegenwart) existiert deshalb auf der Grundlage der Relativitätstheorien eigentlich nicht. Es ist aber durchaus praktisch eine "Gegenwart" vorzustellen und im jeweiligen Zusammenhang zu definieren, weil unser direktes Wahrnehmungsvermögen sehr kleine Zeiträume nicht unterscheiden kann.

MfG
Harti
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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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Harti schrieb in Beitrag Nr. 26-4:
Deshalb befindet sich alles, was wir in einer zwangläufig räumlichen Distanz wahrnehmen in der Vergangenheit. Was in einer räumlichen Distanz "jetzt" passiert, nehmen wir erst zu einem durch die Lichtlaufzeit (oder sonstigen Informationsträger) verzögerten Zeitpunkt wahr. Was "jetzt" passiert, ist folglich Zukunft.
Nein, was jetzt passiert ist nicht Zukunft.
Man muß eindeutig unterscheiden zwischen Ereignis-Ablauf und Ereignis-Wahrnehmung!
Die einzelnen Objekt-Anordnungen eines Ereignis-Ablaufs sind die Gegenwart.
Jede neue Anordnung ergibt sich aus der Vorherigen (Vergangenheit).
Die nächste-, noch nicht realisierte Anordnung von Objekten nennen wir Zukunft. Was noch nicht vorhanden ist, das kann auch nicht wahrgenommen werden.

Wegen der begrenzten Lichtgeschwindigkeit können ferne Objekte nicht sofort wahrgenommen werden. Wir "sehen" die Welt immer (mehr oder weniger) in der Vergangenheit. Dazu kommen noch unterschiedliche Zeit-Abläufe durch Gravitation und Beschleunigung.

Zusammenfassung:
Wenn man einen Zustand des Universums "einfriert", dann ist das der Gegenwarts-Zustand.
Der vorherige Zustand (Vergangenheit) existiert nicht mehr.
Der nachfolgende Zustand (Zukunft) existiert noch nicht.
Es gibt also immer nur den jeweiligen Gegenwarts-Zustand.
Eine andere Sache ist die Wahrnehmung dieses Zustandes. Wenn wir irgend einen Zustand des Universums wahrnehmen, dann ist dieser Zustand schon längst Vergangenheit und durch den neuen Gegenwarts-Zustand ersetzt worden.
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Hallo Bernhard Kletzenbauer
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 26-5:
Nein, was jetzt passiert ist nicht Zukunft.

Meine Definition von Zukunft folgt m.E. aus den Relativitätstheorien. Wenn in unserem Zeitsystem "jetzt" (also in der Gegenwart) auf der Sonne ein Gasausbruch erfolgt, nehmen wir diesen in unserem Zeitsystem (also auf unseren Uhren) in ca. 8,3 Minuten und damit in der Zukunft wahr. Da jedes Ereignis in einer gewissen, wenn auch geringen Distanz zum Wahrnehmenden erfolgt, kann man konsequenterweise alles, was jetzt passiert, als zukünftig definieren.
Dies ist m.E. eine Konsequenz der Tatsache, dass es keinen absoluten Zeitverlauf gibt und die Lichtgeschwindigkeit nicht unendlich ist

Selbstverständlich ist es sinnvoll das "jetzt", die Gegenwart allgemeinsprachlich auf der Grundlage unserer eingeschränkten, unmittelbaren Wahrnehmungsmöglichkeiten zu definieren. Und man kann sich auch mit Hilfe von Kausalverläufen Vergangenheit und Zukunft im Verhältnis zu dieser Gegenwart vorstellen (definieren).

Ich versuche lediglich das Verhältnis zwischen Relativitätstheorien und unserer alltäglichen Vorstellung zu klären.

MfG
Harti
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Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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Harti schrieb in Beitrag Nr. 26-6:
...
Wenn in unserem Zeitsystem "jetzt" (also in der Gegenwart) auf der Sonne ein Gasausbruch erfolgt, nehmen wir diesen in unserem Zeitsystem (also auf unseren Uhren) in ca. 8,3 Minuten und damit in der Zukunft wahr. Da jedes Ereignis in einer gewissen, wenn auch geringen Distanz zum Wahrnehmenden erfolgt, kann man konsequenterweise alles, was jetzt passiert, als zukünftig definieren...
Ich habe den Eindruck, daß wir das Gleiche meinen, aber wir formulieren es jeweils anders.
Wie ich oben schon schrieb, muß man unterscheiden zwischen Ereignis-Ablauf und Ereignis-Wahrnehmung!
Vielleicht reicht ein einziges Wort, um uns auf eine gemeinsame Beschreibung zu einigen:

"...kann man konsequenterweise alles, was jetzt passiert, als zukünftig wahrnehmbar definieren..."
Signatur:
Es gibt keine Urknall-Singularität.
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Beiträge: 786, Mitglied seit 10 Jahren
Klar ist die Gegenwart des “Einen“ die Zukunft für den ganzen hübschen Rest.

Wir können aber schon davon ausgehen, dass nur die Gegenwart als Realisation vorstellig wird. Dass die Einflüsse aber oft nur indirekter Art sind - vom Hören sagen – sozusagen herumgeistern. Deshalb ist das eigentlich unmögliche Relativitätskonzept in Phantasien wohl durchaus möglich, kann aber nie einer Realisation zugeführt werden.

Harald
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Es gibt nur eine Zeit - die aktive und die passive Gegenwart - und Gravitation
ist die Antwort der Gegenwart auf die Einwirkung vergangener Wichtigkeiten.
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