Bewußtsein =
A] Psychologisch: Erhöhte Wachheit + Au´ffassungsbereitschaft
B] Philosophisch: Gewahrheit
(In der Philosophia Perennis wird es wie folgt gegliedert:
1.) physikalische Ebene (Energie)
2.) biologische Ebene (lebende, empfindende Materie)
3.) psychologische Ebene (Geist, logisches Denken)
4.) feinstoffliche Ebene (parapsychologische Phänomene)
5.) kausale Ebene (Transzendenz, Überschreiten des Raum-Zeit Kontinuums)
6.) Ebene absoluten Bewußtseins (wenn Ebene 1-5 alle gleichzeitig wirksam sind)
C] Wissenschaftliche Sicht der Gehirnforschung:
Endophine (Gehirneigene Substanzen, die wie Opiate schmerzstillend und euphorisierend wirken) begleiten Bewußtseinszustände mit erhöhter Ausschüttung im Körper.
D] Mein eigener Schlüsselsatz zu Bewußtsein:
Bewußtsein kann sich in eine vorgestellte Wahrnehmungswelt anderer hinein versetzen, sich selbst reflektieren, Konzepte vergleichen.
E] Beispiel für Bewußtsein beim Menschen:
Beim Lesen dieser Seite nehmen wir eine ausgedehnte Fläche wahr, auf der Texte, Abbildungen und Lücken sind. Bewußt ist uns, daß die Einheit relativ ist, denn wir können uns auf einzelne Texte konzentrieren. Wir wissen, daß der Text aus Buchstaben besteht, lesen aber immer nur einzelne Buchstaben oder Worte zugleich. Obwohl wir nur immer einen Teil des Satzes wahrnehmen, behalten wir den Rest im Kopf. Durch ständiges Wiederholen der gespeicherten Worte führen wir eine Rückkopplung aus, durch die uns dann der Satz als ganzes bewußt wird. Die Aussage des Satzes erfassen wir dabei intuitiv. Durch die Worte werden Bilder, Gedanken und Gefühle erzeugt, Assoziationen ausgelöst. Ohne diese rückkoppelnde Wirkung könnten wir Raum und Zeit kaum wahrnehmen, da wir sonst Punkte, statt Flächen und Momente, statt Zeiträumen wahrnehmen würden. Bewußtsein beginnt also bereits in der Wahrnehmung des Verhältnisses zwischen Ganzheit und einzelnen Dingen. In der Wahrnehmung der Trennung umschreiben wir die Verbindung.
Ich hoffe das war jetzt hilfreich.
Luna