Raum und Zeit
Zwillingsparadoxon: Irrt Professor Ganteför in diesem Punkt? (Seite 4)
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Stueps (Moderator)
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Beitrag Nr. 2398-61
05.02.2026 15:26
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2398-60:dass viele es verstanden hatten. Sicher einige, wie z.B. Bauhof, Okotombrok, Stueps
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Stueps (Moderator)
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Beitrag Nr. 2398-62
05.02.2026 15:42
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2398-60:Ich bin immer noch der Meinung, dass erst die Lichtlaufzeit (Dopplereffekt) das Ganze physikalisch realistisch nachvollziehbar macht.
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Beitrag Nr. 2398-63
06.02.2026 18:28
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Beitrag Nr. 2398-64
07.02.2026 10:40
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Claus (Moderator)
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Beitrag Nr. 2398-65
07.02.2026 12:18
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John schrieb in Beitrag Nr. 2398-64:kannst Du bitte noch mal den genauen Zeitraum (gemäß Raketenuhr) definieren in dem "das Bild im Bild" der Raketenuhr auf dem Erdmonitor dann synchron mit der echten Raktenuhr läuft?
Zitat:Claus schrieb:
Bauhof war damals zumindest anderer Auffassung. Er meinte, man benötige die Lichtlaufzeiten nicht zur Erklärung der beim Zwillingsparadoxon auftretenden Phänomene.
Hatte Bauhof damals eine Erklärung geliefert? Immerhin hatte er es implizit angedeutet.
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Beitrag Nr. 2398-66
07.02.2026 15:52
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Claus (Moderator)
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Beitrag Nr. 2398-67
08.02.2026 10:59
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John schrieb in Beitrag Nr. 2398-66:Wenn man den Dopplereffekt herausrechnet, bleiben tatsächlich der Lorentzfaktor 0,6 übrig.
Die in unserem Beispiel beobachtenten Frequenzänderungen auf das dreifache und auf 1/3 sind ein Produkt aus dem Lorentzfaktor und dem Dopplereffekt, der in unserem Beispiel für die Annäherung Faktor 5 und für die Entfernung Faktor 5/9 ist.
Zitat:Bewegt sich B auf C zu, dann wird ΔT addiert, C macht einen Sprung in die Zukunft,
bewegt sich B von C weg, dann wird ΔT abgezogen, C macht einen Sprung in die Vergangenheit.
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Beitrag Nr. 2398-68
08.02.2026 14:02
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2398-65:Bauhof hatte ja insoweit recht: Man kann die Alterung der Zwillinge völlig ohne die Lichtlaufzeiten, allein mit der SRT, korrekt berechnen. Oder auch das Ganze grafisch aus dem Minkowski-Diagramm ableiten. Es entsteht zwar dann dieser "Zeitsprung" auf der Rückreise, aber das "ist dann eben so", bzw. man muss das - wie du es sagst - glauben.
Letzterer ruht also die ganze Zeit faul auf seiner Bank, während der andere sich auf die Reise macht. Um sich jetzt von seiner Bank , zu dem er zunächst ruht, zu entfernen, muss er beschleunigen. Er entfernt sich dann mit kontinuierlich zunehmender Geschwindigkeit von seinem daheimgebliebenen Bruder. Das kann er beliebig lange tun, kann aber auch den Raketenantrieb jederzeit abstellen, dann entfernt er sich mit gleichbleibender Geschwindigkeit von dem Daheimgebliebenen; die Situationen Beider sind dann wieder identisch, da sie sich in Ruhe wähnen können.
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Beitrag Nr. 2398-69
08.02.2026 17:23
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Claus (Moderator)
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Beitrag Nr. 2398-70
08.02.2026 17:44
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2398-68:Was beide Zwillinge unterscheidet sind nicht die die Phasen gleichbleibender Geschwindigkeiten, ob Hin- oder Rückflug (da hat Harti gar nicht so unrecht), sondern die Phasen der Beschleunigung
Zitat:Weiter denke ich, dass nach der Prämisse der ART – Beschleunigung und Gravitation sind äquivalent – die Zeitdilatation der SRT sich in nichts von der gravitativen Zeitdilatation der ART unterscheidet.
Bei allen Beschleunigungsphasen des reisenden Zwillings befinden sich beide auf unterschiedlichen Gravitationspotenzialen. Genauso wie der Zwilling auf dem Berg und dem im Tal.
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Beitrag Nr. 2398-71
11.02.2026 16:21
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John schrieb in Beitrag Nr. 2398-69:In meinem Beitrag 2398-2 * habe ich m. E. bewiesen, dass die Beschleunigung des Raketenzwillings nicht ursächlich für sein Jüngerbleiben ist.
...
Gruß
John
Zitat von Thomas:Wie sehen im Zwillingsparadoxon die konkreten Uhrzeiten an kritischen Punkten aus, wenn man annimmt, dass er reisende Zwilling sich mit einer konstanten Geschwindigkeit, z.B. 60% Lichtgeschwindigkeit, bewegt und der Umkehrpunkt seiner Reise z.B. ein Lichtjahr entfernt ist?
Zitat von chatgpt.com/de-DE:...
Der entscheidende Punkt: Gleichzeitigkeitssprung
Während Hin- und Rückflug sieht er die Erdzeit jeweils zeitdilatiert langsamer laufen.
Aber:
Beim Umkehren wechselt er das Inertialsystem.
Und genau dabei springt seine Vorstellung davon, wie spät es „jetzt“ auf der Erde ist.
...
Einfaches Copy & Paste der Beitrags-Nummer wird beim Senden der Nachricht automatisch in eine Referenz verwandelt. Z.B. "Beitrag Nr. 2398-70"John schrieb in Beitrag Nr. 2398-69:*) Ich weiß nicht, wie man einen Beitrag verlinkt :smiley23:
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Beitrag Nr. 2398-72
12.02.2026 12:28
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Beitrag Nr. 2398-73
13.02.2026 10:58
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John schrieb in Beitrag Nr. 2398-72:Stellen wir uns vor, wir haben auf dem Zielplaneten eine Uhr installiert, die mit den Armbandhuren der beiden Zwillinge synchron geht, bei Start sollen alle drei Uhren Null anzeigen. Kommt der Reisezwilling am Zielplaneten an und landet dort, so zeigt seine Armbanduhr 3 Jahre an, die Uhr auf dem Zielplanteten (und auch die Uhr des Erdzwillings) aber 5 Jahre.
Wir haben keine Umkehr und dennoch einen bleibenden Effekt der Zeitdilatation.
Gruß
John
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Beitrag Nr. 2398-74
13.02.2026 16:04
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John schrieb in Beitrag Nr. 2398-69:In meinem Beitrag 2398-2 * habe ich m. E. bewiesen, dass die Beschleunigung des Raketenzwillings nicht ursächlich für sein Jüngerbleiben ist.
Ich habe das sehr ausführlich gemacht. Bitte schau Dir das noch mal an und sage mir, was davon nicht richtig oder schlüssig ist.
Das gilt übrigens für alle, die noch der Meinung sind, dass die Beschleunigung die Ursache ist.
Ich würde mich über Diskussionen freuen!
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Beitrag Nr. 2398-75
13.02.2026 17:07
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Claus (Moderator)
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Beitrag Nr. 2398-76
13.02.2026 20:34
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Beitrag Nr. 2398-77
13.02.2026 23:48
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2398-76:Und ich bleibe dabei: auch wenn Claus Berechnungen, woran ich keinen Zweifel hege, richtig sind, zeigen, dass die Dauer der Beschleunigungsphasen mathematisch nur einen Bruchteil des Effektes unterschiedlichen Alterns ausmachen, so sind sie doch ursächlich für das unterschiedliche Altern der Zwillinge.
Ohne Beschleunigung geht gar nichts. Es käme noch nicht einmal zu einem Treffen, und zueinander bewegte Uhren kann man nicht sinnvoll miteinander vergleichen, da es keine Gleichzeitigkeit von Ereignissen gibt.
Mag okotombrok
Für die Kalibrierung der ruhenden Uhren kann man die Symmetrie der Lichtlaufzeit benutzen. Danach müsste es ohne Lichtlaufzeit einfacher gehen.Claus schrieb in Beitrag Nr. 2398-74:So auch in John's Beispiel. Es werden Uhren synchronisiert. Erde, Raumschiff und Planet haben aktuell das Jahr "0". (Anmerkung: Visuell ist dann auf dem Planet das Jahr -4, wegen der 4 Lj Entfernung des Planeten von Erde bzw. Raumschiff).
Nö, vgl. Beitrag Nr. 2356-88 .John schrieb in Beitrag Nr. 2398-72:wenn es von ChatGPT kommt, dann muss das richtig sein?
Genau so hatte ich das gedacht :beer:John schrieb in Beitrag Nr. 2398-72:Habe den Mut, Dich Deiner eigene Intelligenz zu bedienen. Meine Herleitungen sind m. E. Schritt für Schritt leicht zu verstehen.
Der Zwilling, für den die Entfernung zum Zielplaneten wegen der Längenklntraktion 'schrumpft' wird jünger bleiben.
Du erkennst mittels Deines Verstandes Schritt für Schritt die didaktische und inhaltliche Korrektheit der gut strukturierten Antwort von ChatGPT
Harti wollte oben die Kreisbahn von Satelliten heranziehen, ggf. um das Paradox der entfernten Zeitunstetigkeit zu umgehen.Claus schrieb in Beitrag Nr. 2398-74:Okotombrok hat insoweit recht, dass Geschwindigkeitsänderungen die Zeitsprünge an entfernten Orten verursachen. An ein und demselben Ort verursachen Geschwindigkeitsänderungen dagegen keine Zeitsprünge (also egal, ob zu Beginn der Reise die Rakete noch ruht oder gerade schon gestartet ist: sowohl auf der Erde, als auch in der Rakete ist dann in beiden Fällen das Jahr "0").
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Beitrag Nr. 2398-78
14.02.2026 08:34
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Beitrag Nr. 2398-79
14.02.2026 11:50
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Claus (Moderator)
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Beitrag Nr. 2398-80
14.02.2026 12:42
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Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2398-73:...aus Sicht des Reisenden ist es genau umgekehrt: Der Erdling wird langsamer alt, weil er sich relativ bewegt.
Zitat:Und die im Zielplanenten ruhende Uhr trägt eben nicht zum Verständnis bei.
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2398-77:...und musst mir fortan keine halbrichtigen Argumente mit halbrichtigen Schlussfolgerungen mehr vortragen.
Rechtlich gesehen ist das Einholen einer Einverständnis in diesem speziellen Fall eigentlich nicht erforderlich. Da der Bundesgerichtshof jedoch Abmahnungen als "allgemeines Lebensrisiko" bezeichnet und die Rechtsverteidigung selbst bei unberechtigten Abmahnungen immer vom Abgemahnten zu tragen ist (nein, das ist kein schlechter Scherz) und da Abmahnungen nicht selten in Unkenntnis der genauen Sachlage erfolgen, möchte ich mit diesem Hinweis dieses "allgemeine Lebensrisiko" ein Stück weit reduzieren.
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