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Beitrag Nr. 2394-1
25.01.2025 18:22
Im Folgenden wird eine Beziehung zwischen Gravitation und Eigenzeit geometrisch mittels Einheitskreis vorgestellt.
Dieser Beitrag nimmt Bezug auf die geometrische Darstellung der Gleichung der SRT als Einheitskreis, Beitrag Nr. 2380-23, die gleichzeitige Wirkung von Zeitdilatation infolge Relativbewegung (SRP) und infolge Gravitation (ART), Beitrag Nr. 2380-49, sowie den Beitrag von Claus Beitrag Nr. 2380-34.
In einem Gravitationsfeld ist das Verhältnis der Eigenzeiten für einen ruhenden FIDO (fiducal observer, dem "Koordinaten-Buchhalter")
τ∞/τr = ξ
mit der Schwarzschildmetrik ξ = √g++ = 1/√[(1 – (rs/r))] ,
dem Schwarzschildradius "rs" und
"r", einer Distanz zum Schwarzschild-Radius in der Raumzeit.
Die Definition der Variablen ξ wurde ähnlich der Schreibweise des Lorentz-Faktors γ = 1/√[1 – (v/c)²] gewählt.
τ∞/τr = ξ = 1/√[(1 – (rs/r))]
mit r > rs und rs = 2M' = 2GM/c².
Nach Quadrierung und Umstellung ist
(τ∞/τr)² = 1/[(1 – (rs/r))]
(τr/τ∞)² = 1 – (rs/r)
und als Satz des Pythagoras für dem Einheitskreis
(τr/τ∞)² + [√(rs/r)]² = 1²
In Analogie zum Inertialsystem kann auch geschrieben werden
(τr/τ∞) = (τb/τi)
mit der Eigenzeit τ∞ = τi eines ruhenden Koordinatensystems im Unendlichen, der Eigenzeit τr = τb in einem Raum-Zeit-Punkt mit der Distanz "r" zum Schwarzschildradius "rs".
Grenzwerte:
y = (τb/τi) = 1 und x = √(rs/r) = 0
heißt entweder, dass rs = 0 ist (keine Masse oder keine Gravitation
oder r → ∞, also eine Masse ist sehr weit vom Bezugspunkt (Beobachter) entfernt.
y = (τb/τi) = 0 und x = √(r=rs) = 1
Im Bereich des Ereignishorizont des Schwarzen Loches "steht" die Zeit. Es ist eine (mathematische) Zone ohne Zustandsänderungen.
Die geometrische Darstellung der Beziehung zwischen Eigenzeit und einer gravitativen Masse führt zu der Frage:
Ist die Veränderung der Eigenzeit die "Ursache" der (erlebten) Gravitation?
Dieser Gedanke drängt sich auf, da sich die Massenträgheit als "Reactio" infolge einer Zeitänderung als "Actio" interpretieren lässt.
Actio ist in diesem Fall eine Änderung des Maßstabes der Zeit, das heißt, der Eigenzeit eines Masseobjektes.
Verschiedene Eigenzeiten bedeuten unterschiedliche Maßstäbe der Zeit.
Der Zeitmaßstab definiert die Eigenzeit.
Damit hätten schwere und träge Masse eine gemeinsame Ursache – die Maßstabsänderung der Eigenzeit eines Objektes.
Gruß, Otto
Dieser Beitrag nimmt Bezug auf die geometrische Darstellung der Gleichung der SRT als Einheitskreis, Beitrag Nr. 2380-23, die gleichzeitige Wirkung von Zeitdilatation infolge Relativbewegung (SRP) und infolge Gravitation (ART), Beitrag Nr. 2380-49, sowie den Beitrag von Claus Beitrag Nr. 2380-34.
In einem Gravitationsfeld ist das Verhältnis der Eigenzeiten für einen ruhenden FIDO (fiducal observer, dem "Koordinaten-Buchhalter")
τ∞/τr = ξ
mit der Schwarzschildmetrik ξ = √g++ = 1/√[(1 – (rs/r))] ,
dem Schwarzschildradius "rs" und
"r", einer Distanz zum Schwarzschild-Radius in der Raumzeit.
Die Definition der Variablen ξ wurde ähnlich der Schreibweise des Lorentz-Faktors γ = 1/√[1 – (v/c)²] gewählt.
τ∞/τr = ξ = 1/√[(1 – (rs/r))]
mit r > rs und rs = 2M' = 2GM/c².
Nach Quadrierung und Umstellung ist
(τ∞/τr)² = 1/[(1 – (rs/r))]
(τr/τ∞)² = 1 – (rs/r)
und als Satz des Pythagoras für dem Einheitskreis
(τr/τ∞)² + [√(rs/r)]² = 1²
In Analogie zum Inertialsystem kann auch geschrieben werden
(τr/τ∞) = (τb/τi)
mit der Eigenzeit τ∞ = τi eines ruhenden Koordinatensystems im Unendlichen, der Eigenzeit τr = τb in einem Raum-Zeit-Punkt mit der Distanz "r" zum Schwarzschildradius "rs".
Grenzwerte:
y = (τb/τi) = 1 und x = √(rs/r) = 0
heißt entweder, dass rs = 0 ist (keine Masse oder keine Gravitation
oder r → ∞, also eine Masse ist sehr weit vom Bezugspunkt (Beobachter) entfernt.
y = (τb/τi) = 0 und x = √(r=rs) = 1
Im Bereich des Ereignishorizont des Schwarzen Loches "steht" die Zeit. Es ist eine (mathematische) Zone ohne Zustandsänderungen.
Die geometrische Darstellung der Beziehung zwischen Eigenzeit und einer gravitativen Masse führt zu der Frage:
Ist die Veränderung der Eigenzeit die "Ursache" der (erlebten) Gravitation?
Dieser Gedanke drängt sich auf, da sich die Massenträgheit als "Reactio" infolge einer Zeitänderung als "Actio" interpretieren lässt.
Actio ist in diesem Fall eine Änderung des Maßstabes der Zeit, das heißt, der Eigenzeit eines Masseobjektes.
Verschiedene Eigenzeiten bedeuten unterschiedliche Maßstäbe der Zeit.
Der Zeitmaßstab definiert die Eigenzeit.
Damit hätten schwere und träge Masse eine gemeinsame Ursache – die Maßstabsänderung der Eigenzeit eines Objektes.
Gruß, Otto
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