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Beitrag Nr. 2382-41
15.09.2026 20:24
Gnom schrieb in Beitrag Nr. 2382-40:...
Könnte es nicht sein, dass wir Veränderungen wahrnehmen und diese erst durch das Bewusstsein in zeitliche Begriffe wie „vorher“, „nachher“, „Vergangenheit“ und „Zukunft“ transformieren?
Mit anderen Worten: Ist die Zeit tatsächlich eine Eigenschaft der Natur, oder ist sie die begriffliche Form, in der das Bewusstsein Veränderung ordnet und verständlich macht?
Diese Frage beschäftigt mich auch bei Theorien, die Zeit als emergente Erscheinung einer tieferliegenden Ordnung verstehen. Denn auch dort bleibt für mich offen, woran man erkennen kann, dass die zugrunde liegende Ordnung selbst bereits zeitlichen Charakter besitzt und nicht erst durch unsere Interpretation als zeitlich erscheint.
Beschäftigt man sich mit dem „hochkomplexen Thema Zeit“, dann kommt man immer an einem Punkt, an dem es nicht mehr weitergeht. Zum Beispiel, wenn es um die Frage geht: Was ist Gegenwart?
Weil ich der Meinung bin, dass Zeit, falls sie überhaupt verstehbar ist, von der Gegenwart aus gedacht werden muss.
Und darum beantworte ich mir diese Frage, was ist Zeit, eben mit meiner sehr einfachen Anschauung von Zeit.
Mehr kann ich beim besten Willen nicht leisten!
Wenn ein Phänomen, das sich lokal auf eine einfache Analog-Uhr abbildet, als „hochkomplex" erscheint, dann stimmt wahrscheinlich der Modell-Ansatz nicht.
In allen Theorien der Makromechanik ist die Zeit eine innere Dimension und die scheinen in kosmologischen Dimensionen zu funktionieren.
Wenn man davon ausgehend die Zeit als relative Bewegung eines Bewußtseins zu einem physikalischen System herausschneiden will, dann
kann man aus den Transformations-Regeln ableiten, dass diese parallel für das Bewußtsein gelten müssen und dessen Instanzen in einem Sinn synchronisiert sein müssen.
Evtl. gibt es Experimente, mit denen man eine Nicht-Parallelität feststellen kann; damit wäre der physikalische Raum ohne Zeit eine Möglichkeit das Bewusstein zu reklektieren und dessen innere Strukturen zu identifizieren. Andernfalls bleibt die Frage offen.
Signatur:
Bearbeitet von Thomas der Große am 16.09.2026 um 13:26 Uhr.
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