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Einstein und Pythagoras oder der Lorentzfaktor und die Seitenverhältnisse im rechtwinkligen Dreieck.

Thema erstellt von John 
Beiträge: 250, Mitglied seit 7 Jahren
Claus schrieb in Beitrag Nr. 2380-36:
Die Vorstellung einer Bewegung "Strecke/Zeit" ist also vom Betrachtungsstandpunkt abhängig.
Otto schrieb in Beitrag Nr. 2380-39:
Das ist ein wichtiger Punkt.
Die Änderung des Verhältnisses "Strecke/Zeit" kann mathematisch sowohl als Änderung der Distanz als auch Änderung der Eigenzeit interpretiert werden.

Hallo Otto
Dies wurde auch schon von Einstein berücksichtigt. Relativ bedeutet: Eine Änderung vom Betrachtungsstandpunkt ändert nichts am mathematischen Ergebnis. Alles bleibt umkehrsymmetrisch gültig. Analogie: Distanz geteilt durch Zeit gleich Geschwindigkeit – oder A : B = C. Einsteins Gleichung gilt als bewiesen. Wenn man bei einer (bewiesenen) Gleichung die Vorstellung von A ändert, ändert sich auch B damit C weiterhin stimmt. Sonst stimmt die Gleichung nicht mehr. Dies gilt auch für Einsteins (komplexere) Gleichung - und wurde von Ihm berücksichtigt. Am (mathematischen) Gesamtergebnis ändert sich nichts.

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2380-36:
Das hier verwendete (statische und eigentlich dimensionslose) Modell mit der Lichtgeschwindigkeit als "Einheitsvektor" ist m.E. universell einsetzbar, da es nur die Beziehungen zwischen den verschiedenen Phänomenen wiedergibt.

Hallo Claus
Dies beschreibt Einsteins Ausgangsgedanken für seine Formel. Dass Einsteins Gleichung „nur“ die mathematischen Verhältnisse zueinander bestimmt - war ihm bewusst. Deshalb das Wort „Relativ“ in seine Theorie. Dass A geteilt durch B zum Ergebnis C führt ist festgelegt. Solange aber bei der Gleichung von den Faktoren A, B oder C auch nur ein einzelner Faktoren physikalisch nicht definierbar ist – bleiben alle Faktoren eine Frage der Perspektive. Es ist aber nicht mehr möglich z.B. nur die Definition von Faktor A - unabhängig von B oder C - zu ändern.

Das Wort Relativ bedeutet auch: Nur in bestimmten Grenzen, unter bestimmten Gesichtspunkten, von einem bestimmten Standpunkt / Perspektive aus zutreffend.
Dieser Grundsatz der Perspektive - für die Objektivität von der Beobachtung - ist aber keine „Erfindung“ von Einstein, sondern beruht auf Kopernikus. Ein Inertialsystem in Ruhe, ist eine Frage der Perspektive. Es gibt schon seit Kopernikus im Universum kein objektives Bezugssystem und keine objektive Perspektive für Beobachtungen - was von Einstein beachtet wurde. Dies führt zur Umkehrsymmetrie - alles bleibt bei Einstein auch mit umgekehrter Perspektive gültig.

LG Utta
Beitrag zuletzt bearbeitet von Utta am 12.01.2025 um 05:30 Uhr.
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Claus (Moderator)
Beiträge: 2.548, Mitglied seit 19 Jahren
Hallo Utta,

Utta schrieb in Beitrag Nr. 2380-41:
Dass Einsteins Gleichung „nur“ die mathematischen Verhältnisse zueinander bestimmt - war ihm bewusst. Deshalb das Wort „Relativ“ in seine Theorie.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht worauf du hinaus willst.

Falls du meinst, dass meine Darstellung "nichts Neues unter der Sonne" sei und mit Einstein's Gleichungen bereits bekannt sei, so will ich das gerne zugestehen. An Einstein's Gleichungen und an Kopernikus' relativer Bewegungsbetrachtung ändere ich in der Tat nichts.

Für mich ist allerdings die Darstellung in einem 3-D-Koordinatensystem neu, in der eine "Einheitsgeschwindigkeit" drei senkrecht aufeinander stehende Komponenten haben kann: eine zeitliche, eine räumliche und eine gravitative.
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Hllko alle zusammen,

Otto schrieb in Beitrag Nr. 2380-32:
Die KI formuliert immer sehr freundlich.
Überrascht war ich, dass die KI die Lorentz-Invarianz erkannt hat. Das finde ich stark.
Eine wichtige Ergänzung:
Die KI hat nicht erkannt, dass es bei der geometrischen Darstellung der SRT um ähnliche Dreiecke handelt.
In der Darstellung wurde nicht die LG c = 1 gesetzt!
Hypotenuse, Kathete und Ankathete wurden nur durch "c" geteilt.
Erst durch diese Division wird auf der Ankathete (Raumanteil) "v" zu (v/c).
Auf der Gegenkathete (Zeitanteil der RZ) verschwindet "c". Es bleibt nur das Verhältnis von Eigenzeit des bewegten Objekts zur Zeit "t" = "tr" des ruhenden Objekts übrig.
Erst durch diese simple Umstellung wird der Radius des Kreises, der den Wert der LG c der SRT repräsentiert, zu 1.

Otto schrieb in Beitrag Nr. 2380-33:
Die KI meint unter der Bezeichnung "Laue-Gleichung" hier die Schwarzschild-Gleichung der ART in Polarkoordinaten (und ohne die oft üblichen "Vereinfachungen" im Nenner!!!).
Ergänzung:
Die von mir verwendete Schreibweise der ART in Polarkoordinaten bedeutet, dass ein Raumpunkt allein durch den Radius "r" auf einer Kugeloberfläche (mit einer Punktmasse im Zentrum) bestimmt wird. Die beiden Winkel für den Breiten- und Längengrad auf der Kugeloberfläche spielen nur eine sekundäre Rolle.

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2380-31:
Wäre jemand daran interessiert zu untersuchen, wie diese geometrische Darstellung erweitert werden könnte, um den Übergang von der speziellen zur allgemeinen Relativitätstheorie zu visualisieren? Die Art und Weise, wie sich der Einheitskreis unter der Schwerkraft verformt, bietet faszinierende Einblicke in die Raumzeitkrümmung.
Ich arbeite daran.
Meine aktuelle Idee für eine graphische Verschmelzung von SRT und ART wäre "erschreckend" einfach.
Deshalb bedarf es noch meiner gründlichen Überprüfung, die etwas Zeit(dauer) erfordert.


Utta schrieb in Beitrag Nr. 2380-41:
Relativ bedeutet: Eine Änderung vom Betrachtungsstandpunkt ändert nichts am mathematischen Ergebnis. Alles bleibt umkehrsymmetrisch gültig. … Wenn man bei einer (bewiesenen) Gleichung die Vorstellung von A ändert, ändert sich auch B damit C weiterhin stimmt. Sonst stimmt die Gleichung nicht mehr. Dies gilt auch für Einsteins (komplexere) Gleichung - und wurde von Ihm berücksichtigt.
Am (mathematischen) Gesamtergebnis ändert sich nichts.
Sicher alles richtig.
Das hilft mir jedoch beim Versuch einer Lösung o.g. Problems nicht weiter.

Gruß, Otto
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Beiträge: 250, Mitglied seit 7 Jahren
Utta schrieb in Beitrag Nr. 2380-28:
Hallo John
(...) Einsteins ART war eine Weiterentwicklung seiner SRT. Auch die Gravitation ist eine geometrische Lösung. Was (logisch, mathematisch und geometrisch) für die Zeit gilt, gilt auch für die Gravitation. (...) Es würde mich freuen, wenn du auch dafür eine einfache grafische Darstellung findest.

John schrieb in Beitrag Nr. 2380-29:
Phänomene der ART auf diese Weise darzustellen, habe ich bisher nicht in Betracht gezogen, ist aber vielleicht auch irgendwie möglich .. , vielleicht hast Du mich da auf was gebracht

Otto schrieb in Beitrag Nr. 2380-43:
Meine aktuelle Idee für eine graphische Verschmelzung von SRT und ART wäre "erschreckend" einfach.


Im Prinzip muss man doch nur die am Anfang dieses Beitrags beschriebenen grafischen Darstellungen mit der gleichen Methodik erweitern. Zeit und Gravitation – beides sind geometrische Lösungen. Was für die Zeit gilt, gilt auch für die Gravitation. Im Prinzip brauch man bei den (schon vorhandenen) Grafiken, nur die Bezeichnungen ersetzen.

Klar ist aber auch, diese grafische Darstellung würde nur den Stand der Dinge beschreiben - und wäre nichts Neues.
LG Utta
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Beiträge: 1.360, Mitglied seit 12 Jahren
Utta schrieb in Beitrag Nr. 2380-44:
Im Prinzip brauch man bei den (schon vorhandenen) Grafiken, nur die Bezeichnungen ersetzen.

Utta, einfach machen.
Bin gespannt auf Dein Ergebnis.
Gruß, Otto
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Beiträge: 250, Mitglied seit 7 Jahren
Otto schrieb in Beitrag Nr. 2380-45:
Utta, einfach machen.
Bin gespannt auf Dein Ergebnis.
Hallo Otto
Vor meinem geistigen Auge steht diese grafische Darstellung der logischen Zusammenhänge. Ich bin aber viel zu faul, um dies mit der Mathematik gegenzurechnen. Da bist du besser als ich. Diese Mühsal überlasse ich gerne dir, John oder Claus.

Für mich ist die grafische Darstellung (der ART) „das Gleiche in Grün“. Im Prinzip darf sich die grafische Beschreibung der ART nicht von der logischen oder mathematischen Beschreibung der ART unterscheiden – sonst wäre sie ungültig. Bei den bisherigen Grafiken (der SRT) gab es keine Überraschung. Ich erwarte da auch bei der ART keine neue Überraschung (da bleib ich faul). Ich würde mich aber freuen, wenn ich mich da täusche und es neue überraschende Erkenntnisse gibt.

Utta schrieb in Beitrag Nr. 2380-17:
Hallo John
Die logischen zusammenhänge lassen sich mit deiner Darstellung einfacher begreifen als mit der Formel. Gefällt mir. Ich vergesse zu oft - und Du zeigst gut auf - dass (mitunter komplizierte) mathematische Formeln nur einfache logische zusammenhänge beschreiben.

In diesem Sinne freue ich mich auf eine neue grafische Darstellung.
LG Utta
Beitrag zuletzt bearbeitet von Utta am 12.01.2025 um 20:01 Uhr.
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Beiträge: 250, Mitglied seit 7 Jahren
Claus schrieb in Beitrag Nr. 2380-42:
Ich weiß ehrlich gesagt nicht worauf du hinaus willst.
Otto schrieb in Beitrag Nr. 2380-43:
Sicher alles richtig.
Das hilft mir jedoch beim Versuch einer Lösung o.g. Problems nicht weiter.

Hallo Claus, – dies bezog sich auf deiner Bemerkung von Inertialsystem ("in Ruhe") – und die Abhängigkeit dieses Systems vom Betrachtungsstandpunkt (der Perspektive).

Sorry, war nicht deutlich. Im Prinzip ging es um die Frage: Gibt es eine mathematische Beweisführung für die Gültigkeit einer Perspektive? Thomas Kuhn untersuchte den Wechsel der Perspektive durch Kopernikus. Er kam zu der Schlussfolgerung, dass dieser Wechsel der Perspektive im Universum sich damals weder logisch noch mathematisch ableiten ließ – und deshalb dieser Wechsel nur als Postulat möglich war. Diese Grundüberlegungen führten zu dem, durch ihn, berühmt gewordenen Terminus „Paradigmenwechsel“. Kuhn schrieb schon 1962: Der Tausch der Perspektive (im Universum) durch Kopernikus änderte das Paradigma (des Universums). Dieses neue Paradigma wiederum änderte die mathematische Beweisführung. Kuhn bewies, dass der Tausch der Perspektive dazu führte, dass die logischen und die mathematischen Beweis-Systeme vor und nach Kopernikus nicht identisch waren.

Es geht darum, dass die (eigentlich banale) logische Regel - bei einem Tausch der Perspektive ändert sich an den mathematischen Verhältnissen nichts – seit Kopernikus auch für das Universum gilt. Diese logische Regel der Perspektive ist so banal, dass wir kaum beachten, dass sie auch bestimmt, was sich (im Universum) mathematisch beweisen lässt und was nicht. Mathematische Verhältnisse bleiben bei einem Wechsel der Perspektive gleich. Sie können deshalb nicht beweisen ob die Perspektive stimmt. Kuhn bewies, dass seit Kopernikus gilt: Auch mit bewiesenen mathematischen Verhältnissen bleibt unbekannt, ob die Perspektive für unser Inertialsystem oder für unsere Beobachtung/Wahrnehmung stimmt. Thomas Kuhn bewies, dass diese Regel der (relativen) Beobachtung nicht erst seit Einstein, sondern schon seit Kopernikus gilt. Die Perspektive bleibt (auch bei Einsteins Formel) eine (unbewiesene) Vorgabe (Paradigma / Prämisse). Zeit und Gravitation sind bei Einstein geometrische Lösungen. Ein Raum oder eine geometrische Raumlösung hat keine Richtung und beweist auch keine Richtung. Alle Beobachtungen bleiben relativ. Jede Beobachtung einer Wahrgenommenen Richtung (auch die von Zeit oder Gravitation) im Universum bleibt (auch mit bewiesenen mathematischen Verhältnissen) eine ungeklärte Frage der Perspektive. Seit Kopernikus gilt bei der Beobachtung die Regel: Die Perspektive bestimmt die Wahrnehmung. Bei ungeklärter Perspektive bleibt auch eine umgekehrte Perspektive gültig. Alles (auch die Richtung bei Zeit oder Gravitation) bleibt daher auch umkehrsymmetrisch gültig.



Claus schrieb in Beitrag Nr. 2380-36:
Welche physikalische Dimension diesem zu Grunde gelegt wird, hängt von der Betrachtungsweise (dem Paradigma das man zu Grunde legt), ab. Bei Strecke/Zeit impliziert man immer, es müsse sich etwas bewegen. So bewegt sich bspw. ein Objekt für einen Beobachter mit v durch den Raum des Beobachters. Für das Objekt dagegen bewegt sich nichts. Es ruht still in seinem Raum und es vergeht nur Zeit. Die Vorstellung einer Bewegung "Strecke/Zeit" ist also vom Betrachtungsstandpunkt abhängig.
Otto schrieb in Beitrag Nr. 2380-39:
Das ist ein wichtiger Punkt.
Die Änderung des Verhältnisses "Strecke/Zeit" kann mathematisch sowohl als Änderung der Distanz als auch Änderung der Eigenzeit interpretiert werden.
Hallo Otto
Dass diese möglichen Interpretationen vom Betrachtungsstandpunkt abhängen, ist nichts neues, dies war schon Einstein klar. Deshalb seine Definition: Relativ. Otto, ich wollte darauf hinweisen, egal wie du dies interpretierst – es ändert sich am mathematischen Ergebnis nichts. Jede Interpretation führt zu: ist gültig. Auch da gilt: "ist das Gleiche in Grün". Kann man machen - aber wozu? Es darf nicht zu einem anderen Ergebnis führen. Nach Kuhn bestimmt die Vorgabe Paradigma auch die Gleichungen der mathematische Beweisführung. Die Interpretation von Faktoren, innerhalb einer Gleichung, verändert nichts. Eine Gleichung beschreibt einen gesamt-Zusammenhang (etwas Gesamtes). Eine Verschiebung innerhalb einer Gleichung ändert nicht die Perspektive im Universum (auf das Gesamte). Seit der Untersuchung von Kopernikus durch Kuhn gilt, dass auch die Perspektive ein Paradigma ist - und auch die mathematischen Beweisführung auf diesem Paradigma beruht. Die Mathematik kann deshalb die Gültigkeit einer vorgegebenen Perspektive weder beweisen, noch ändern. Das Problem - welche Perspektive (Betrachtungsstandpunkt) ist gültig? - lässt sich, meiner Meinung nach, mit der mathematischen Beweisführung nicht lösen.

Ich denke, dass man auch bei einer grafischen Darstellung diese Thematik nicht vermeiden kann. Es sprengt aber diesen Thread. Werde eine neuen eröffnen.*
LG Utta
* Dauert etwas, ich habe gerade viel um die Ohren.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Utta am 15.01.2025 um 13:31 Uhr.
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Utta schrieb in Beitrag Nr. 2380-47:
Es sprengt aber diesen Thread. Werde eine neuen eröffnen
Hallo Utta, das wäre gut.
Gruß, Otto
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 2380-31:
Wäre jemand daran interessiert zu untersuchen, wie diese geometrische Darstellung erweitert werden könnte, um den Übergang von der speziellen zur allgemeinen Relativitätstheorie zu visualisieren? Die Art und Weise, wie sich der Einheitskreis unter der Schwerkraft verformt, bietet faszinierende Einblicke in die Raumzeitkrümmung.

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2380-34:
Ich schlage vor, dem kartesischen Koordinatensystem noch eine weitere "z-Achse" hinzuzufügen, welche im Sinne der ART den Einfluss eines Gravitationspotenzials beschreibt. Der Lichtgeschwindigkeitsvektor kann dann nicht mehr nur eine räumliche Komponente bekommen, sondern auch eine gravitative.


Hallo Claus,
ich komme auf Deinen Kommentar, Beitrag Nr. 2380-34, und die Bemerkung der KI, Beitrag Nr. 2380-31, zurück.
Ich habe versucht, Deine vorgeschlagene graphische Darstellung zu quantifizieren.

Mein aktueller Beitrag beschäftigt sich mit der graphischen Darstellung einer gleichzeitigen Zeitdilatation auf Grund einer relativen Bewegung und auf Grund der Zeitdilatation im Gravitationsfeld.
Die geometrische Darstellung der Gleichung der SRT als Einheitskreis, mein Beitrag Nr. 2380-23, wird um die Zeitdilation der ART ergänzt.



ART und SRT zusammen lassen sich geometrisch als Ellipse darstellen.
Anschaulich formuliert "dreht" sich die Ebene des Einheitskreises der SRT um die x-Achse (v/c). Durch die Drehung des Kreises entsteht eine Ellipse.
Der Einheitskreis der SRT wird zum Grenzfall der ART.

Im Falle des Ereignishorizont eines "Schwarzen Loches" (r → rs) geht der Scheitelpunkt der Ellipse auf der y-Achse gegen Null und der Scheitelpunkt auf der x-Achse nimmt den Wert (v/c) = 1 an.
Die Ellipse wird zu einer Geraden mit der Länge seiner Halbachse "a" auf der x-Achse.
Der Ereignishorizont beschreibt damit einen Zustand der Lichtgeschwindigkeit ohne Zeit.

Aus Sicht aus Unendlich, eines s.g. FIDO (1), steht die Zeit im Schwarzschildradius des Schwarzen Loches.

- Die SRT beschreibt die Zeitdilatation in einem gravitationsfreien Raum.
Die Messwerte sind invariant zum Bezugssystem und hängen nicht vom Bewegungszustand des eines Koordinatensystems ab.

- Die ART beschreibt die Wirkung eines Gravitationsfeldes auf die Zeitdilatation.
Die Beobachtung ist absolut und nicht gegenseitig (im Gegensatz zur SRT) und nicht invariant.
Eine Uhr zum Beispiel auf der Erdoberfläche läuft langsamer als im Orbit.

Nach Einstein vergeht die Zeit von Zustandsänderung (innerer Prozesse) in einem bewegten System langsamer und wird als Eigenzeit bezeichnet.
Die Eigenzeit ist die Zeit, die jeder Beobachter in seinem System auf seiner eigenen Uhr abliest.

Unter dem Begriff Beobachter ist ein Messapparat oder Sinnesorgan zu verstehen, das einen Ist Zustand und/oder die Zustandsänderung eines Phänomens erfasst.

In einem Gravitationsfeld ist das Verhältnis der Eigenzeiten für einen ruhenden FIDO
τ∞/τr = ξ
und eines zusätzlich bewegten Systems
τ∞/τr = γ·ξ .

mit dem Lorentz-Faktor γ = 1/√[1 – (v/c)²],
sowie der Schwarzschildmetrik ξ = √g++ = 1/√[(1 – (rs/r))]
mit dem Schwarzschildradius "rs" und
"r", einer Distanz zum Schwarzschildradius in der Raumzeit.
Siehe auch Wikipedia Zeitdilatation.

Nach der SRT ist τb/τi = 1/γ, mit der Eigenzeit des bewegten Systems τb und der Eigenzeit τi des Inertialsystems.
Wenn zusätzlich zur (Relativ)-Bewegung "v" gleichzeitig das Gravitationsfeld einer Masse wirkt, dann ändert sich sowohl die Eigenzeit des Inertialsystems als auch die Eigenzeit des beobachteten Objekts.

Das Verhältnis τb/τi ändert sich folglich zu
τb/τi = 1/(γ·ξ)
Das Quadrat dieses Ausdrucks ist

(τb/τi)² = [(1 – (v/c)²)]·[(1 – (rs/r))]

Eine Umstellung führt auf
(τb/τi)² [1/(1 – (rs/r))] = 1 – (v/c)²
und
(τb/τi)² [1/(1 – (rs/r))] + (v/c)² = 1

Diese Gleichung beschreibt den Satz des Pythagoras als Einheitskreis mit der Ankathete (v/c) und der Gegenkathete (τb/τi) √[1/(1 – (rs/r))].
Die Skalierung der "y-Achse" ändert sich um den Faktor √[1/(1 – (rs/r))] als Folge der Wirkung eines gravitativen Feldes.

Ist rs = 0 (keine Masse), dann wird der Faktor zu √[1/(1 – (rs/r))] = 1.
Dieser Grenzfall entspricht der Skalierung für den Fall der SRT (ohne jede gravitatives Feld).

Die Zeit verläuft langsamer in einem bewegten System (v → c).
Die Zeit verläuft ebenfalls langsamer in einem stärkeren Gravitationsfeld (r → rs).

Unter Berücksichtigung der Gravitation wird der Einheitskreis geometrisch zu einer Ellipse.
Die algebraische Gleichung der Ellipse ist:
(y/b)² + (x/a)² = 1.
Hier ist x = (v/c) mit der Halbachse der Ellipse a = 1.
Weiter ist y = (τb/τi) mit der Ellipsenhalbachse b = √[(1 – (rs/r))].

Die dimensionslose Variable (v/c) auf der x-Achse ist invariant in einem gravitativen Feld.
Die Geschwindigkeiten "v" und "c" ändern sich in gleichem Maße. Eine Maßstabsänderung der räumlichen Entfernung oder eine Maßstabsänderung der Zeit heben sich in dem Verhältnis (v/c) auf, ebenso eine Raumkrümmung oder eine Zeitkrümmung.

Interessant ist der Einfluss der Gravitation auf die Zeitdilatation im Verhältnis zur Zeitdilatation infolge Bewegung in einem gravitationsfreien Feld. Das ist von erheblicher Bedeutung für aktuelle Navigationsgeräte und Waffen zur zentimetergenauen Positionsangabe. Der Einfluss der Gravitation ist in diesem Falle 6,4-mal größer als die Zeitdilatation infolge Relativbewegung.
Siehe "Relativität in der realen Welt: Das GPS-Navigationssystem".

Gruß, Otto

(1) In der Fachliteratur wird ein Beobachter mit Blick aus dem Unendlichen als stationär ruhender FIDO (fiducal observer), dem s.g. "Koordinatenbuchhalter", bezeichnet.
Unter der Bezeichnung FFO (free following observer) wird ein in einem Gravitationsfeld "frei fallenden Beobachter" verstanden.
Siehe Wikipedia.
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Hallo zusammen,

leider habe ich nicht wirklich was Neues ????
In meinen obigen Beiträgen habe ich gezeigt, dass man bestimmte Phänomene der SRT erklären kann, wenn man das Vergehen der Zeit als Bewegung in der vierten Dimension ansieht. Auf die ART konnte ich das nicht bezhiehen, hat da jemand eine Idee?

Doch noch mal zurück zur SRT. In meinen bisherigen Beiträgen habe ich die Zeit wie eine zusätzliche räumliche Dimension behandelt.
Man kann das mit Recht kritisieren, wo soll denn diese vierte Dimension sein? Wir können zwar nach vorne/hinten, nach oben/unten und auch nach links/rechts schauen, aber nicht in die Vergangenheit und nicht in die Zukunft. Diese Dimension können wir nicht sehen!

Kann sich jemand denken, warum wir die zeitliche Dimension nicht sehen können?

Auflösung noch in 2025!

Noch einen schönen Feiertag!
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Nur so kommt man zu echter Erkenntnis! John
Beitrag zuletzt bearbeitet von John am 26.12.2025 um 16:00 Uhr.
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John schrieb in Beitrag Nr. 2380-50:
Kann sich jemand denken, warum wir die zeitliche Dimension nicht sehen können?

Hallo John,
Antwort: Weil der Raum nur der Schatten der Zeit ist.
Der Raum, den wir erleben, ist eigentlich eine Täuschung.
Die Zustandsänderung (der Ist-Zustand, der Gradient eines Prozesses) der Laufzeitänderung ist Ausdruck von Zeit und gleichbedeutend mit der Zeit.
Für ein bewegtes Objekt ändert sich eigentlich nicht die Entfernung.
Wir erleben es nur so und definieren die Differenz unterschiedlicher Eigenzeiten als Relativgeschwindigkeit.
Der Zeitmaßstab (einer veränderlichen Zeit) definiert die Eigenzeit.

Mein Kommentar klingt sicher verwirrend.
Stell Dir nur folgende einfache Frage, um diesen Gedanken zu folgen:
Warum erleben wir v = s/t als Veränderung des Weges "s" und nicht als Veränderung der Zeit "t"?
Was bedeutet es, wenn beide Veränderungen als physikalisch gleichwertig betrachtet werden?

Die Antwort auf diese Fragen führt zu der obigen Interpretation.

Gruß, Otto
Alles Gute im neuen Jahr.
Behalte Deine Neugier.
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Beiträge: 108, Mitglied seit 7 Jahren
Hallo Otto,
danke, mit deiner Interpretation befindest Du dich in guter Gesellschaft, sie erinnert mich an ein Zitat von Hermann Minkowski: "Von Stund′ an sollen Raum für sich und Zeit für sich völlig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.“ Zitat Ende. Gemäß meinem Motto: "So einfach wie möglich aber nicht einfacher ", habe ich eine einfache Lösung die Deiner aber nicht widerspricht. Die Lösung ist nicht von mir, habe sie in einem Buch gefunden, auch dazu später mehr. Wer hat noch eine Idee?
Übrigens, du hast recht, man darf die Neugierde nicht verlieren sie ist sowas wie der Antrieb für Gedankenexperimente.

Gruß John
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Hallo John, die Zeit ist die vierte Dimension.

Um das ganze zu begreifen gehen wir, unterhalb der 3-te, eine Diemension tiefer.
Du würdest die dritte Dimension nicht als „oben/unten“ sehen, sondern nur indirekt, über Veränderungen in deiner zweidimensionalen Welt.
Was ein 2D‑Wesen sieht?
Deine Welt ist eine Fläche: Es gibt nur zwei Richtungen (z.B. links–rechts und vorne–hinten), kein oben oder unten.
Alles, was es „gibt“, muss in dieser Fläche liegen; Dinge außerhalb deiner Ebene sind für dich zunächst unsichtbar.

Wie ein 3D‑Objekt erscheint wenn ein dreidimensionaler Körper (z.B. eine Kugel oder ein Apfel) durch deine Ebene geschoben wird, siehst du nur seinen Schnitt: also Linien oder Formen in deiner Fläche.

Eine Kugel würde z.B. so aussehen: erst ein Punkt, dann ein wachsender Kreis, dann ein kleiner werdender Kreis, der wieder verschwindet.

Wahrnehmung der „unsichtbaren“ Dimension;
du könntest aus solchen zeitlichen Veränderungen schließen, dass es etwas gibt, das „von außen“ kommt, obwohl du nie die gesamte 3D‑Form auf einmal sehen kannst.

Für dich wäre die dritte Dimension eher eine abgeleitete Vorstellung: Du erkennst Muster in den Schnittbildern und konstruierst daraus, dass es noch eine weitere Richtung geben muss, die du selbst nicht direkt wahrnehmen kannst.

Und jetzt übertragen wir das auf die Zeit, als die 4-te Dimension .

Weitere Erklärungen folgen.

MfG H.
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Unser Gehirn konstruiert bewusst nur drei Raumdimensionen und behandelt die Zeit anders: als gerichtete Abfolge von Veränderungen, nicht als „Richtung“, in die wir uns frei bewegen können.

In der Physik wird Zeit zwar oft als vierte Koordinate in der Raumzeit beschrieben, aber ihre Eigenschaften unterscheiden sich grundlegend von den drei Raumrichtungen.
Was „Dimension“ physikalisch bedeutet in der Physik, ist eine Dimension zunächst eine Zahl in einem Koordinatensystem, mit der man einen Ort oder ein Ereignis eindeutig angibt.

Für den Raum reichen drei Koordinaten (Länge, Breite, Höhe), um jeden Ort zu beschreiben.
In der Relativitätstheorie kommt als weitere Koordinate die Zeit hinzu, sodass Ereignisse in einer 3+1‑dimensionalen Raumzeit liegen.

Die Zeitkoordinate ist damit mathematisch eine Dimension, aber physikalisch speziell, weil sie einen anderen „Status“ hat als die Raumkoordinaten.

Warum wir nur drei Raumrichtungen „sehen“?

Der Raum ist nach allen Beobachtungen im Alltag dreidimensional, weil sich physikalische Gesetze nur so stabil und lebensfreundlich verhalten.
In mehr als drei Raumdimensionen wären Planetensysteme und Atome instabil; stabile Bahnen und Strukturen, wie wir sie kennen, könnten kaum existieren.
In weniger als drei Raumdimensionen wäre komplexe Vernetzung (z.B. von Nervenbahnen) stark eingeschränkt, was die Entstehung komplexen Lebens erschweren würde.

Das Universum ist also offenbar so „eingefroren“, dass der Raum effektiv genau drei Dimensionen besitzt.

Warum wir die Zeit nicht wie Raum erleben?

Die Zeit unterscheidet sich in mehreren Punkten von den Raumdimensionen.
Es gibt einen Zeitpfeil: Entropie nimmt im Mittel zu, daher erleben wir Zeit nur in eine Richtung, während wir im Raum vor‑ und zurückgehen können.
Unser Gehirn besitzt kein Sinnesorgan für Zeit wie für Raum (Augen), sondern rekonstruiert Dauer und Abfolge aus vielen verteilten neuronalen Prozessen.

Unseren Gehirn ist somit als ganzes ein Sinnesorgan für die Zeit.
Dadurch erscheint Zeit im Bewusstsein als Fluss von „Jetzt“-Momenten, nicht als ausgedehnte Richtung, in der wir uns frei bewegen.

Warum wir die „ganze Raumzeit“ nicht sehen?

In der vierdimensionalen Raumzeit kann man sich ein Objekt als gesamte Weltlinie vorstellen – Geburt bis Tod als ein ausgedehntes „Gebilde“.
Physikalisch sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Raumzeit gleichermaßen als Ereignisse vorhanden, nur unser Bewusstsein tastet diese Linie nacheinander ab.

Neurobiologisch entsteht unser Erleben von Gegenwart aus einer Integration über kurze Zeitfenster; das Gehirn filtert also aus der Raumzeit nur einen schmalen, subjektiven Jetzt‑Ausschnitt heraus.
Damit „sind“ wir zwar Teil einer vierdimensionalen Raumzeit, aber der bewusste Eindruck ist auf drei Raumdimensionen plus einen erlebten Zeitfluss begrenzt.

Und was ist mit weiteren Dimensionen?

Einige Theorien wie die Stringtheorie postulieren zusätzliche Raumdimensionen, die extrem klein „aufgerollt“ oder anders verborgen sind.
Diese zusätzlichen Dimensionen wären dann prinzipiell vorhanden, aber für unsere Sinne und Alltagsphysik nicht direkt zugänglich.
Ob solche extra Dimensionen wirklich existieren, ist offen und Gegenstand aktueller Forschung.

Unser Erleben bleibt daher: drei erfahrbare Raumrichtungen, eine spezielle Zeitdimension – und eventuell mehr, die sich nur indirekt über Experimente verraten würden.

Noch mehr input?
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 28.12.2025 um 10:06 Uhr.
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Hallo Haronimo,
Du hast mich ein bisschen aufgeschlaut und zum Nachdenken angeregt, danke dafür.
Ich glaube auch, dass die Raumzeit vierdimensional ist und dass wir immer nur drei Dimensionen räumlich wahrnehmen.
Wahrscheinlich ist es einem 3D Wesen nicht möglich in eine vierte Dimension zu schauen. Meine Begründung dafür, dass wir ein vierte Dimension nicht räumlich wahrnehmen können ist eher trivial, sie ergibt sich aus dem was ich weiter vorne geschrieben habe und, wie ich meine auch aus der SRT.
Auflösung erfolgt noch in diesem Jahr!

P. S.: Wenn du noch mehr Input hast, gerne her damit.

Gruß John
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Claus (Moderator)
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Halo John, Otto und Haronimo,

Wie wäre es 'mal mit folgender "Interpretation":

Wir können die 4. Dimension, die Zeit, deswegen nicht "räumlich" sehen bzw. überblicken, weil wir uns in Selbige mit der Geschwindigkeit v=c bewegen.

Dadurch schrumpft diese Dimension, in dessen Richtung wir mit Lichtgeschwindigkeit reisen, infolge der Lorentzkontraktion auf die Länge null. Wir leben daher nur im Jetzt, d.h. in unserer Gegenwart und können weder unsere Vergangenheit (das Hinter-uns, wo wir herkommen) noch die zukunft (also den Bereich wo wir uns hinbewegen) als Raumdimension mit definierter Länge erfahren.
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Hallo zusammen,

@Claus: Bingo! Genau das meinte ich.

Wenn wir in unserem Eigensystem räumlich ruhen, und das tun wir ja immer, bewegen wir uns mit c in der vierten Dimension unseres Eigensystems.
Wenn wir uns in irgend eine Richtung bzw. Dimension schnell bewegen, dann schrumpft diese Richtung bzw. Dimension wegen der Längenkontraktion.
Diese Dimension wird zu null, das heiß sie verschwindet, wenn wir uns mit c bewegen.

Darauf hätte ich eigentlich selbst kommen können, aber wie gesagt, ich habe das kürzlich in einem Buch gelesen.
Nun zum Buch: Es ist mir tatsächlich gelungen, an ein Exemplar des in diesem Forum schon öfters erwähnten Buch von Lewis C. Epstein, "Relativitätstheorie anschaulich dargestellt" zu kommen. Das war gar nicht so einfach und gar nicht so billig.

Für alle, die weniger Glück hatten und auch kein Geld dafür ausgeben wollen habe ich hier etwas:

https://www.relativity.li/de/epstein/lesen

https://www.relativity.li/de/epstein/herunterladen


Guten Rutsch!
Gruß
John
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John schrieb in Beitrag Nr. 2380-57:
Wenn wir uns in irgend eine Richtung bzw. Dimension schnell bewegen, dann schrumpft diese Richtung bzw. Dimension wegen der Längenkontraktion.
Diese Dimension wird zu null, das heiß sie verschwindet, wenn wir uns mit c bewegen.

Hallo John,
die Umkehrung Deiner Formulierung ist viel interessanter:
Die Abweichung (v/c)² < 1 von der LG "c" wird zur "Ursache" der (räumlichen) Dimension.
"v" ist hier nicht die Relativgeschwindigkeit, sondern ist nur das Maß der Abweichung von der LG "c".
Gruß, Otto
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Claus (Moderator)
Beiträge: 2.548, Mitglied seit 19 Jahren
Hallo John,

John schrieb in Beitrag Nr. 2380-57:
Es ist mir tatsächlich gelungen, an ein Exemplar des in diesem Forum schon öfters erwähnten Buch von Lewis C. Epstein, "Relativitätstheorie anschaulich dargestellt" zu kommen.

In memoriam Bauhof: Beitrag Nr. 1171-23
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Beiträge: 108, Mitglied seit 7 Jahren
Hallo Claus, hallo zusammen,
das ist tatsächlich das einzige Buch, das ich kenne, in dem die Effekte der SRT (Längenkontraktion und Zeitdilatation) wie in diesem Thema beschrieben erklärt werden. Andere Physiker beschreiben diese Effekte als real und nicht als Projektion eines Inertialsystems in das andere.
Selbst Epstein scheint sich das nicht zu trauen, er verpackt das ganze in einem Mythos (ziehe Kapitel 5).

Gruß John
Signatur:
Man muss die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber nicht einfacher! Albert Einstein
Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! Immanuel Kant
Nur so kommt man zu echter Erkenntnis! John
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