Beiträge: 1.673Mitglied seit 18 Jahren
Beitrag Nr. 2377-1
27.09.2022 12:13
Hallo zusammen,
da ich gerade mit Covid 19 infiziert bin und reichlich Zeit zum Nachdenken habe, habe ich überlegt, warum nach allgemeiner Ansicht alle Objekte bei fehlendem Luftwiderstand mit gleicher Geschwindigkeit zur Ede fallen.
Newtons Gravitationsgesetz lautet: F = m1 x m2/ r 2
In dieser Formel sind sowohl als Beispiel die Feder (m1) und eine Eisenkugel (m1) enthalten. Weil diese Massen im Verhältnis zur Masse der Erde (m2) verschwindend gering sind, lässt man sie unberücksichtigt. Ist das gerechtfertigt bzw. muss das so sein ?
In unserer alltäglichen Vorstellung betrachten wir die Masse der Feder im Verhältnis zur Masse Kugel, und die ist ja durchaus erheblich unterschiedlich, und kommen deshalb zu der (falschen) Vorstellung schwerere Gegenstände fallen schneller.
In Newtons Formel handelt es sich um die Kraft, die zwischen zwei Objekten wirkt, also im Prinzip um zwei Kräfte, die entgegengesetzt wirken. Die Kraft mit der die Feder bzw. Eisenkugel auf die Erde wirken sind im Verhältnis zur Kraft mit der die Erde auf Feder und Eisenkugel wirkt so gering, dass sie nicht messbar sind (?). Aber im Prinzip fallen Feder und Eisenkugel mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Der Unterschied besteht in der Geschwindigkeit, mit der die Erde von der Feder bzw. von der Kugel angezogen wird.
Wir gehen von der Vorstellung aus, dass zwischen Erdoberfläche und einem fallenden Gegenstand nur eine Bewegung in einer Richtung erfolgt, nämlich des fallenden Gegenstandes in Richtung Erde. Folgerichtig muss man dann bei er Fallgeschwindigkeit der Objekte zu dem Ergebnis kommen, dass nur die Anziehungskraft der Erde die Fallgeschwindigkeit bestimmt.
Nur unter diesen Annahmen ist die Aussage "alle Objekte falle gleich schnell" zutreffend.
Ich hoffe, ich habe keine Experten gelangweilt.
MfG
HartiWichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
da ich gerade mit Covid 19 infiziert bin und reichlich Zeit zum Nachdenken habe, habe ich überlegt, warum nach allgemeiner Ansicht alle Objekte bei fehlendem Luftwiderstand mit gleicher Geschwindigkeit zur Ede fallen.
Newtons Gravitationsgesetz lautet: F = m1 x m2/ r 2
In dieser Formel sind sowohl als Beispiel die Feder (m1) und eine Eisenkugel (m1) enthalten. Weil diese Massen im Verhältnis zur Masse der Erde (m2) verschwindend gering sind, lässt man sie unberücksichtigt. Ist das gerechtfertigt bzw. muss das so sein ?
In unserer alltäglichen Vorstellung betrachten wir die Masse der Feder im Verhältnis zur Masse Kugel, und die ist ja durchaus erheblich unterschiedlich, und kommen deshalb zu der (falschen) Vorstellung schwerere Gegenstände fallen schneller.
In Newtons Formel handelt es sich um die Kraft, die zwischen zwei Objekten wirkt, also im Prinzip um zwei Kräfte, die entgegengesetzt wirken. Die Kraft mit der die Feder bzw. Eisenkugel auf die Erde wirken sind im Verhältnis zur Kraft mit der die Erde auf Feder und Eisenkugel wirkt so gering, dass sie nicht messbar sind (?). Aber im Prinzip fallen Feder und Eisenkugel mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Der Unterschied besteht in der Geschwindigkeit, mit der die Erde von der Feder bzw. von der Kugel angezogen wird.
Wir gehen von der Vorstellung aus, dass zwischen Erdoberfläche und einem fallenden Gegenstand nur eine Bewegung in einer Richtung erfolgt, nämlich des fallenden Gegenstandes in Richtung Erde. Folgerichtig muss man dann bei er Fallgeschwindigkeit der Objekte zu dem Ergebnis kommen, dass nur die Anziehungskraft der Erde die Fallgeschwindigkeit bestimmt.
Nur unter diesen Annahmen ist die Aussage "alle Objekte falle gleich schnell" zutreffend.
Ich hoffe, ich habe keine Experten gelangweilt.
MfG
Harti
Signatur:
Gäste dürfen nur lesen
Jetzt registrieren oder Einloggen