Hallo Stueps,
Aber die Quantenmechanik lässt eben vielleicht doch Tricks zu: ich denke da an den einen Deutschen, der vor ein paar Jahren den Nobelpreis dafür bekommen hat, indem er ein 150 Jahre altes Dogma der Wellenoptik ausgehebelt hat (ohne die geltenden Regeln zu verletzen):
Danke für den Hinweis. Die Arbeiten von Stefan Hell waren mir bisher unbekannt.
Hallo Okotombrok,
Übrigens verstehe ich den Zusammen zwischen Tunneleffekt und Klein-Signalveralten nicht.
Kannst du das näher und vielleicht etwas anschaulicher erläutern?
Geht mir auch so. Otto, ich habe die beiden Begriffe hier auch zum ersten Mal gelesen, auch die Wikipedia-Artikel gelesen, aber der Zusammenhang erschließt sich mir auch nicht so recht.
Auf die Begriffe Klein-Signalveralten und Groß-Signalveralten bin ich auch zum ersten mal im Internet gestoßen, als ich den Gedanken von Okotombrok folgte.
Die Begriffe klingen etwas sperrig, da völlig ungewohnt.
Interessant fand ich jedoch die Beispiele zum elektrischen Widerstand.
Genau diesen Gedankengang hatte ich auf Raum um Zeit angewendet.
Ich halte es aber für vielversprechender in Richtung quantisierter Raumzeit zu denken, um die großen Theorien zu vereinigen.
Genau hier sehe ich einen Ansatz zur Erklärung des Tunneleffekts.
Warum sollen diese physikalischen Zusammenhänge nur für elektrische Widerstände gelten und nicht auch für Raum und Zeit?
Diese Frage führt zu differentiell veränderlichen Maßstäben für die Zeit und für die Distanz im Sinne eines Klein-Signalveraltens. Zeitdauer und Entfernung der klassischen Physik sind physikalische Eigenschaften eines Groß-Signalveraltens.
Hierzu einige nähere Ausführungen:
Trifft ein Teilchen auf eine Potentialbarriere, bleibt die Energie des Teilchens gleich. Nur die Amplitude reduziert sich. Somit wird auch die Wahrscheinlichkeit der Wellenfunktion reduziert, die proportional zum Betragsquadrat. Auf Grund dieses mathematischen Zusammenhangs ist es einfach unwahrscheinlicher, eine Welle noch nach der Potentialbarriere zu finden.
Soweit die gängige Erklärung.
(3)
Das muss natürlich nicht unbedingt stimmen.
Die Begründung des Tunneleffekts allein mit der Wahrscheinlichkeit ist in sich logisch, reicht mir aber nicht aus.
Eine elektromagnetische Welle hat mehrere Eigenschaften, die das Durchtunneln der Potentialbarriere verursachen und beeinflussen können.
Ein variabler (wahrscheinlicher) Wert der Energie E = m∙c² eines Photons kann zum Beispiel verursacht werden durch einen variablen (wahrscheinlichen) Weg, einer variablen (wahrscheinlichen) Zeit, einem Ruhemasse-Wertebereich oder einem Grenzwert-Bereich c:
- Änderung der (gemessenen) Entfernung in Abhängigkeit von dem Wert der zurückgelegten Distanz (commoving distance),
- Änderung der (gemessenen) Zeitdauer in Abhängigkeit von dem Wert der Gesamtzeitdauer (conformal time),
- Änderung der Zeitdauer in Abhängigkeit von der Distanz,
- Variable Ruhemasse m infolge von Wahrscheinlichkeitswerten,
- Variable LG mit einem variablen Bereich um den Grenzwert c,
- Schwankungen der Frequenz, die die Energie des Photons bestimmen (die Frequenz f = 1/T ist Ausdruck der Anzahl der Energiequanten (Intensität), die bei einem Beobachter eintreffen)
(4),
- Wechsel der mathematischen Funktion zur Beschreibung der Wellenfunktion, verbunden mit einer Abkehr von den üblichen trigonometrischen Funktionen (egal ob reelle Zahlen, komplexe Zahlen oder e-Funktionen).
Die LG muss keinesfalls konstant sein, obwohl wir in unserer Erlebniswelt überhaupt nichts davon bemerken. Wenn sich beide, der Maßstab der (räumlichen) Entfernung und der Maßstab der Zeitdauer (wie Gummilineale) im gleichen Maße ändern, dann bleibt das Verhältnis von Weg zu Zeit trotzdem gleich und die LG erscheint als konstante Größe.
(5) Merkmal der LG ist es gerade, dass die Differenziale von Raum und Zeit gleich sind.
Wird der Gradient der Maßstabsänderung im Sinne des Klein-Signalverhaltens in Betracht gezogen, dann kommt man zu unterschiedlichen differenziellen Verhalten von Bewegungen in Raum und Zeit für extrem kurze Wege und Zeitdauern im Gegensatz zu großen Raum- und Zeitwerten (Groß-Signalverhalten).
Diese Vorgehensweise führt zu einer gemeinsamen Gleichung, die die Gesetze der klassischen Physik und die Gesetze der QM miteinander verbindet.
Meine Analysen haben ergeben, dass der konstante Zeitfluss nur eine Scheinwelt ist und wir in Wirklichkeit in einer logarithmischen Welt leben.
Es lässt sich zeigen, dass die Änderung der Zeit und die Änderung der (räumlichen) Distanz über deren Kehrwerte zusammenhängen, also somit der Hyperbelgleichung dt = 1/ds folgen.
Es lässt sich weiterhin zeigen, dass Wellengleichungen sich auch durch die elliptische Funktion einer Lemniskate (als Inverse der Hyperbel) mathematisch formulieren lassen.
Gruß, Otto
(3) Ausgangspunkt der Überlegungen von Planck waren die rechnerischen Zusammenhänge zwischen Entropie "S" und der Wahrscheinlichkeit "W" der Verteilung von Energie "E" auf die Anzahl vorhandener Moleküle. S ist proportional zu ln(W).
(4) Die Frequenz einer Strahlung wird durch die Planck-Konstante h definiert, Maßeinheiten [J∙s = (kg∙m²/s²)∙s = Nm∙s = Ws∙s]. h ist das Verhältnis von Energie und Frequenz f eines Photons.
Für ein Schwingungsquant ist ΔE = h∙f = = (h/2π)∙ω = h/T = h∙(c/λ) , Maßeinheit [Ws] von ΔE, mit T = Periodendauer, λ = Wellenlänge, ω = Kreisfrequenz.
Energie E und Periodendauer T sind über eine Hyperbel (y = 1/x) verknüpft.
Demzufolge ist diese Beziehung als Spiegelung an einem Kreis mit dem Radius √h geometrisch darstellbar.
Diese Angaben gelten für eine "Einheits"-Sekunde mit dem Maß = 1. Siehe Beitrag Nr. 2366-28.
(5) Die Multiplikation der Distanz und der Zeitdauer mit einem beliebigen Faktor wirken sich nicht auf den Wert der LG aus. c = (kr∙s)/(kt∙t) Maßeinheit [m/s] mit s = Distanz, t = Zeitdauer.
Die LG c ist dann konstant, wenn kr = kt ist. Die Faktoren kr und kt wurden von Einstein als Krümmung des Raumes bzw. der Zeit interpretiert.
Bearbeitet von Otto am 18.12.2021 um 19:22 Uhr.