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Ottos Welt - ART

Thema erstellt von Otto 
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Beiträge: 965, Mitglied seit 7 Jahren
ART
(Unterabschnitt zu Beitrag Nr. 2350-1)


- Die Feldgleichungen der ART beschreiben den Zustand einer Teilchenwolke, meist mathematisch formuliert durch Tensoren. Die Gleichungen sind praktisch, bis auf sehr einfache Fälle, nicht lösbar. (13)
Die ART ersetzt die Frage der klassischen Physik nach dem Bezugssystem durch die nach dem Führungsfeld, verursacht durch Körper. (14)
- Ausgangpunkt meiner geometrischen Darstellung der ART ist die Gleichung für die Wirkung einer Punktmasse, dargestellt in Polarkoordinaten durch Max von Laue im Jahre 1921.
(M. v. Laue geht, im Gegensatz zu Einstein, von einer variablen Lichtgeschwindigkeit aus, was jedoch in diesem Falle keine Rolle spielt.)
- Diese Gleichung der ART lässt sich durch Simplifizierung auf eine einfache mathematische Gleichung als Hyperbel x² - y² = 1² zurückführen.
- Diese Hyperbel beschreibt die Änderung der Raumzeit infolge Gravitation. Die Hyperbel beschreibt den Zusammenhang zwischen Änderung des Zeitanteils und Änderung des Raumanteils der Raumzeit.
- Änderung der Zeit und Änderung der Distanz stehen im Kehrwerte zueinander.
- Die Hyperbel beschreibt die Änderung einer Weltlinie infolge der Wirkung einer singulären (gravitativen) Masse.
- Die Aufsummierung augenblicklicher Raumzeit-Werte ergibt Zeitdauer und (räumlicher) Distanz als Stammfunktion F(x) = a²∙ln(x) der Hyperbel y = a²/x.
- Zeitdauer und Distanz haben immer den gleichen Zahlenwert.
Für Integrationsgrenzen von x = 1 … e nehmen sowohl Zeitdauer als auch Distanz den Werte 1 an.

- Die Spiegelung der Hyperbel an einem Kreis ergibt eine Lemniskate.
Die Lemniskate beschreibt die Änderung der Raumzeit der Weltlinie aus Sicht eine Beobachters aus Unendlich – im Unterschied zum Standpunkt eines Beobachters im Zentrum der Masse.
- Der Radius des Spiegelkreises entspricht dem Schwarzschildradius rs und ist identisch mit dem Krümmungsradius des Scheitelpunktes der Hyperbel.
- Die Scheitelpunkte der Hyperbeln und die Lemniskaten haben, je nach Masse, verschiedene Entfernungen vom Koordinatenursprung O(0,0).
Eine "Einheitsmasse" lässt sich konstruieren mit rs = 1 = 2GM/c², also M = c²/2G.

- Das Innere des Schwarzen Loches mit dem Radius rs erhält durch die Lemniskate, als Spiegelbild der Hyperbel, eine mögliche Struktur mit einem Brennpunkt. Der Brennpunkt ist nicht mit dem Zentrum der singulären Masse identisch. Der Radius des Brennpunktes beschreibt eine kugelförmige Zone im Inneren des Schwarzen Loches.

- Es liegt der Gedanke nahe, dass das Innere des Schwarzen Loches nur ein Spiegelbild unserer Erfahrungswelt ist.
- Ich transformiere die Hyperbel des zweidimensionalen euklidischen unendlichen Raumes auf die Oberfläche einer Kugel, dem Spezialfall eines Torus. Dadurch verschwinden die Hyperbeläste nicht im Unendlichen, sondern bilden eine geschlossene Kurve, die sich im Nadir der Kugel kreuzt.

- Verändert sich die Raumzeit zyklisch im Sinne einer dynamischen Raumzeit, dann messen und erfahren wir dies als (Licht)-Wellen. Wellen sind in diesem Sinne Änderungen des zeitlichen und räumlichen Anteils der Raumzeit. Da sich alles im Universum mit Lichtgeschwindigkeit im Sinne eines Grundzustandes bewegt, erleben wir diese Wellen als Ausbreitung von Wellen mit Lichtgeschwindigkeit.
- Die zyklische Veränderung auf Basis der Hyperbel lässt sich einfach im Spiegelbild als Verlauf des Lemniskatenbogens mittels Funktionen sl() und cl() mathematisch beschreiben. (15) Überraschend ist, dass sich der normierte Lemniskatische Sinus sinL() (16) nur außerordentlich geringfügig von der trigonometrischen Funktion sin() unterscheidet.
Auf Grund der geringen Unterschiede zwischen sin() und normierten sinL() wäre zu überdenken, ob für sehr kleine Räume wie im atomaren Bereich, der Lemniskatische Sinus für die Beschreibung von Schwingungen zweckmäßig wäre.
Siehe hierzu das dynamische Bild im Beitrag Nr. 2347-10.

- Es liegt die Deutung nahe, dass Zeit und Dimension an die Existenz von Masse gebunden sind. Zeit, Dimensionen und Raum sind nicht einfach per se (von selbst aus sich heraus) existent, sondern sind Ausdruck von Energie in Form von Masse. Das gilt natürlich auch für Wellen mit der Ruhemasse m0.
- Extremwerte einer Welle entsprechen einer Änderung der Raumzeit mit dem Wert Null. Der Nulldurchgang einer Welle korrespondiert mit einer maximalen Änderung der Raumzeit, bei der die Änderung des Raumanteils und die Änderung des Zeitanteils den gleichen Wert annehmen.



(13) Die Gravitation bewirkt eine Verlangsamung der (Eigen)-Zeit.

(14) Das Führungsfeld ist nicht an die Existenz von Körpern gebunden.

(15) Der lemniskatische Sinus sl() und lemniskatische Cosinus cl() sind reelle mathematische Funktionen, die von Gauß entwickelt wurden. Sie gehören zu den s.g. elliptischen Funktionen.

(16) Die Anwendung von normierten trigonometrischen Funktionen (Sinus cardinalis) hat sich bereits in vielen Gebieten der Physik als zweckmäßig erwiesen, wie in der Informationstheorie, der digitalen Signalverarbeitung, der Beugung am Spalt und in der Kernphysik (Paar-Korrelations-Verteilung der Energien der Eigenzustände von Atomkernen).
Beitrag zuletzt bearbeitet von Otto am 26.08.2020 um 18:13 Uhr.
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Beiträge: 965, Mitglied seit 7 Jahren
Otto schrieb in Beitrag Nr. 2354-1:
ART
In diesem Beitrag stelle ich zu diesem Thema nur Referenzen fortlaufend zu anderen ergänzenden Beiträgen her:
- Erläuterungen zum Begriff "Oberfläche", Beitrag Nr. 2352-25
- LG als Grundzustand, Beitrag Nr. 2352-25 und Beitrag Nr. 2352-36
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