Willkommen in Manus Zeitforum
InformationenAnmelden Registrieren

Erweiterte Suche

Quanten der RaumZeit

Thema erstellt von Zara.t. 
Beiträge: 726, Mitglied seit 16 Jahren
Zitat:
Zara.t. zitierte in Beitrag Nr. 369-120 Leibnitz:
Und wie eine und dieselbe Stadt von verschiedenen Seiten betrachtet, immer wieder anders und gleichsam perspektivisch vervielfältigt erscheint, so geschieht es auch, daß wegen der unendlichen Menge der einfachen Substanzen (Monaden) gleichsam ebensoviele verschiedene Welten gibt, die gleichwohl nichts anderes sind als die perspektivischen Ansichten des einzigen Universums, je nach verschiedenen Gesichtspunkten der einzelnen Monade.
Hmmm ... wenn man das Universum als Hilbertraum annimmt und "perspektivische Ansicht" als "Projektion" übersetzt, dann kommt man auf diese Weise exakt auf die Welten der MWI! Ok, ich würde die Welten nicht als "Substanzen" bezeichnen, aber Leibnitz meinte wohl mit "Substanz" hier ohnehin etwas anderes als das, was wir normalerweise darunter verstehen.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.851, Mitglied seit 16 Jahren
Zitat:
"Da nun die Ideen Gottes unendlich viele mögliche Welten enthalten und doch nur eine einzige davon existieren kann, so muß es einen zureichenden Grund für die Wahl Gottes geben, der ihn zu dieser Welt mehr als zu der anderen bestimmt."
Leibniz
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.851, Mitglied seit 16 Jahren
Was bezeichnet Leibniz als Substanz:
Es gibt
1. zusammengesetzte Substanzen
2. einfache Substanzen

über die zusammengesetzten Substanzen läßt er sich nicht weiter aus, aber ich denke wir können uns darunter durchaus die Dinge unserer Welt vorstellen.
Alle zusammengesetzten Substanzen sind aus einfachen ( den Monaden)zusammengesetzt.
Man kann aber im Experiment auch durch beliebig wiederholte Teilung einer zusammengesetzten Substanz nie eine einfache bekommen. Wie man ja auch eine Strecke oder ein Volumen beliebig oft teilen kann, ohne zu einem einfachen Punkt zu gelangen. Wie bekannt sein dürfte, hat Leibniz unter anderem die Infinitesimalrechnung erfunden. Solche Gedankengänge waren ihm also vertraut.

Aber Vorsicht: Es gibt bei Leibniz keine rein materiellen oder rein geistige Dinge. Jede Substanz ist immer beides. Untrennbar.

Aus heutiger (meiner unmassgeblichen) Sicht, gibt es zwei zu behebende "Fehler" in Leibnizens Monadologie.
1. Gott
2. sie ist kontinuierlich und nicht quantisiert.

Der Leibnizsche Gott kann meines Erachtens nur durch ein NICHTLOKALES Prinzip ersetzt werden, daß wir vorurteilsfrei wider alle modernen Ideologien MAGISCH nennen sollten.

Die Welt der Monaden ist eine nichtlokale. Sie sind - genau wie ich es für die E-Quanten gefordert habe - nicht in Raum und Zeit gelagert, sondern ihre Relationen erzeugen erst die Raumzeit. Zwischen E-Quanten (Monaden) kann es kein vermittelndes Agens geben. "Monaden haben keine Fenster" (Leibniz) Wenn sich der Zustand einer Monade ändert, ändert sich der Zustand aller Monaden dementsprechend. Pars pro toto! Jede einzelne Monade ist eine Darstellung des gesamten Universums.
Dieses (magische) Prinzip können wir am Beispiel verschränkter Teilchen (z.B. EPR Paradox) studieren.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.851, Mitglied seit 16 Jahren
Ein E-Quant ist also eine einfache Substanz, sprich es ist nicht zusammengesetzt, hat also auch keine Teile.
Dennoch enthält ein E-Quant die Information über das gesamte Universum. Das entspricht etwa 10^120 bit.
Kann in einer einfachen Substanz Information >1bit codiert sein? Und dann gleich 10^120 bit!!
Sichtbar für uns, sprich messbar, ist nur die Summe all dieser Information. Wenn wir an diesem E-Quant eine Messung vornehmen, antwortet es mit der Summe all seines "Wissens" als ein Elementarteilchen in einem bestimmten quantenmechanischen Zustand. Aus der Antwort des E-Quant muß aber geschlossen werden, daß dieses E-Quant das gesamte Universum kennt.(Information über das gesamte Universum zur Verfügung hat)
Das E-Quant kennt natürlich kein klassisches, sondern ein Quantenuniversum. Sprich es kennt den quantenmechanischen Zustand des gesamten Universum( minus es selbst) RELATIV zu ihm selbst.

Ich wiederhole: Ein E-Quant hat die Potentialität bei einer Messung als jedes beliebiges sog. Elementarteilchen zu erscheinen.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.851, Mitglied seit 16 Jahren
Folgendes ist total unausgegoren und eigentlich eine Zumutung an mögliche Leser. Sowas sollte noch nichtmal in einem anonymen Internetforum veröffentlicht werden. Ich machs trotzdem, da allein die Tatsache der Veröffentlichung bei mir kreative Prozesse in Gang setzt. Und vielleicht fällt dem einen oder anderen tatsächlich was dazu ein.

Eine Monade entspricht 10^120 bit Information. Da aber - wie ich bei Gelegenheit im Thread < Information> noch zeigen werde - Masse und Information äquivalent sind, entsprechen diese 10^120 bit der Gesamtmasse unseres Universums. Eine Monade enthält also ein komplettes Universum. Dieses komplette Universum bildet aber ein schwarzes Loch.
E-Quanten sind schwarze Löcher. Schwarze Löcher haben keine Fenster! Keine Information kommt raus und IMHO auch keine hinein. Schwarze Löcher sind einfache Substanzen - sie sind unteilbar!
Wenn Hawkings aber recht hat und ich gehe davon aus, daß er in dieser Beziehung recht hat, dann werden alle Schwarze Löcher sich mehr oder weniger schnell auflösen.....
Schwarze Löcher wechselwirken auch mit dem Rest des Universums - Gravitativ und elektromagnetisch....da muß ich noch drüber meditieren.
Jeder von uns lebt in seiner Monade, in seinem eigenen Universum. Im Leibnizschen Sinn ist jedes dieser "privaten" Universen eine Repräsentation des Gesamtkosmos, welcher aus all den privaten Universen besteht.
Der Grundstoff dieser Universen ist nicht Materie,sondern Information.

Ich mach jetzt eine Neudefinition:
Die E-Quanten, die ich in meinem privaten Universum messen kann, sind Darstellungen der Gesamtheit aller privaten Universen . Diese privaten Universen entsprechen den Leibnizschen Monaden.
Ich kann also niemals Kontakt mit einer Monade haben, nur mit deren Darstellung in meiner Vorstellung. Diese Darstellung ist quantisiert. Sie besteht aus E-Quanten.
Nochmal: E-Quanten sind keine Monaden, sondern deren Darstellung im Vorstellungsraum.

Sorry! Ich werde als Wiedergutmachung mal einen ganz seriösen Thread eröffnen. Versprochen!
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.851, Mitglied seit 16 Jahren
Wir haben nun einen multiplen Solipsismus. Dem aber kann abgeholfen werden.
Leibniz hat seine unendlich vielen Monaden mit Gottes gnädiger Hilfe praestabiliert. Wir mißbrauchen statt Gott einen Begriff der Quantenmechanik: Verschränktheit.
Alle Monaden sind verschränkt. Und zwar in folgender Art: Wenn in irgendeiner Monade an einer quantenmechanischen Observablen A der Wert ai gemessen wird, wird diese Observable in allen anderen Monaden ebenfalls mit ai gemessen.
Eine Messung ist abgeschlossen, wenn alle Monaden ihre Messung vollendet haben. In den verschiedenen Monaden kann diese Messung zu unterschiedlichen Zeiten ausgeführt werden. Die individuelle Monade wird nichts davon bemerken, zu welchem Zeitpunkt die anderen Monaden gemessen haben. Für sie ist die Messung zum Zeitpunkt ihrer individuellen Messung beendet. Auf keinen Fall früher. In jeder Monade kollabiert die entsprechende Wellenfunktion erst zum Zeitpunkt der individuellen Messung!
Monaden selbst sind nicht in Raum und Zeit gelagert.

Leibniz sagte, seine Monaden hätten die Fähigkeit <Begehren>.
Jede Monade hat ihren Eigenwillen. Für die Messung ai heißt das, daß in verschiedenen Monaden unterschiedliche Werte für ai gewollt werden. Die Messung ist beendet, wenn alle Monaden gemessen haben. Das Ergebniss ist die Summe aller Begehrens(Willen) - Stärken. Soviel zum Thema <Verborgene Parameter>.
In dieser Theorie (besser: in diesem konfusen Konstrukt) sind parapsychologische Effekte natürliche Effekte.
Parapsychologische oder einfacher magische Prinzipien sind grundlegend.
Die Welt dieses konfusen Konstrukts ist magisch und gleichzeitig wissenschaftlich beschreibar..

So, ab jetzt ist das grosse Aufräumen angesagt. Was aus obigem intellektuellem Unrat ist brauchbar und darf behalten werden.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 14, Mitglied seit 16 Jahren
Hallo Zara.t. ,
Was von dem obenstehenden behaltenw erde darf und was nicht, kann ich nicht sagen da ich vieles nicht wirklich verstehe (Fremdworte ect.) aber interessant ist es allemal.

Aber wo bildet die Monade ein Schwarzes Loch und womit könnte sie wechselwirken ?, Im / mit dem Universum ? .... Universum im Universum ?
Sorry wenn ich das alles nicht sorecht nachvollziehen kann, aber wie gesagt ist etwas kryptisch für mich.

Da du am Ende wieder das Wort Magie erwähnst, wage ich mal was.
Vieleicht enthält die Monade die Informationen nicht im Sinne von 10^120 bit, sondern in der Form von 0 = Keine Information, 1 = Alle mögliche Information. In sämtlichen vorstellungen kommt man doch immerwieder auf das Paradoxon des "mehr entstehens aus weniger".

Zitat:
Der Grundstoff dieser Universen ist nicht Materie,sondern Information.
So sehe ich das "auch", Information ohne Bindung an Materie oder Physikm im allgemeinen.


Wenn du sagst, jeder Mensche lebt in seiner eigenen Monade, und eine Monade enthält alle Information des gesamten Univerums...., ist dann dein Wissen darüber, daß diese Website unter http:///www.wasistzeit.de zu erreichen ist eine andere Information als mein Wissen das diese Website unter http:///www.wasistzeit.de zu erreichen ist ?

Gruß. NOC
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.851, Mitglied seit 16 Jahren
Hi NOC,
ich bitte darum, meine letzten Beiträge in diesem Thread mit größter Skepsis zu lesen. Ich habe eigentlich gar keine Antwort oder nur zynischen Protest (den ich keinem übel genommen hätte) erwartet.
Monaden seien schwarze Löcher, das ist ziemlich verantwortungslos von mir so dahingeschrieben. Die Idee kam, gefiel und stand schon da. Normalerweise lösch ich sowas wieder. Aber ich arbeite gerne mit völlig abgedehten Arbeitshypothesen. Schaun mer mal wohin sich die Idee entwickelt. Es ist ein Spiel.

Wo ich ernsthaft dahintersteh ist : Information könnte der grundlegende Begriff in der Physik werden.

Lesen wir dieselbe Homepage? Vermutlich ja. Unsere Monaden sind gekoppelt, ich nannte das in Anlehnung an die Quantenmechanik <verschränkt>.

Wenn du irgendwelche unhöflicherweise von mir benutzten Fremdwörter nicht kennst, schreib sie , Ich werds klarstellen.

bis bald
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 169, Mitglied seit 16 Jahren
Informationen ??? Was sollen Informationen sein? Doch eigentlich nur Energieformen! Von denen wir nur ein Bruchteil kennen. Wir wissen eigentlich nichts! Auch diese Info. wird in uns ,in widerum andere Info. umgesetzt usw. !
Ich denke: "Jede Information (Energieform) wandelt sich in eine andere Info. um" ,mehr nicht!

Eure Nummer eins
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 14, Mitglied seit 16 Jahren
Zitat:
Was sollen Informationen sein? Doch eigentlich nur Energieformen!
Interessant, Information = Energieform.
Aber bei dem Model wäre es ja so, daß die Informationen nicht in andere "bloße" Informationen umgewandelt wird.
Schliesslich entsteht dann "plötzlich" Materie. Transzendieren andersrum ?

Zitat von mir selbst :
Zitat:
Vieleicht enthält die Monade die Informationen nicht im Sinne von 10^120 bit, sondern in der Form von 0 = Keine Information, 1 = Alle mögliche Information
Ist natürlich blödsinn, so ein Algorithmus hätte ich gerne 10^120 bit auf 1 bit runter komprimieren :-)

@Zara.t.
Nee. du brauchst mir die mir unbekannten Begriffe nicht zu erläutern, Ich habe ja immerhin Internet :-)
Danke trotzdem.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 169, Mitglied seit 16 Jahren
Gibt es eine Information ohne Raum? Ist nicht die Energie (Information) eingebettet im Raum? Ist nicht der Raum in der sich die jeweilige Energie (Information) befindet ,eigentlich Zeit? Verstehen wir es falsch ,wenn wir unsere Zeit messen ,indem wir die Veränderung der Energie im Raum messen? Sprich wir messen nicht die Zeit ,sondern nur die Veränderung der Energie im Raum.
Zeit = Raum
Energie = Information = Materie = bunte Knete :-)))) = usw.

Eure Nummer eins
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.177, Mitglied seit 16 Jahren
Zitat:
Interessant, Information = Energieform.

Information und Energie kann man nicht gleichsetzen... eine Eigenart der Information ist die "Neuigkeit". Es gibt einige gute Definitionen von Information aus der Codierungstheorie zum Beispiel.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 169, Mitglied seit 16 Jahren
Warum machen wir uns es so schwer? Informationen sind Energieformen ,jede Energie ist eine Information!Und andersrum! Diese widerum braucht ein Raum ,sprich Zeit. Ich denke das es im Grunde genommen nur zwei Größen gibt : Zeit und Energie!! Diese haben ,meiner Meinung nach ,keine Grenzen!! Wir fixieren sie nur an Punkten die wir selber festlegen.

Eure Nummer eins
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.851, Mitglied seit 16 Jahren
Hi Nr.1,
du sprichst von faktischer (klassischer) Information. faktische Information bedarf immer eines Trägers.
Zu dem Thema wurde von dir und Timeout im Informationsthread bereits alles Wesentliche gesagt.
Daneben gibt es aber noch potentielle Quanteninformation. Sie bedarf IMHO keines Trägermediums und kann auch nicht immer in Raum und Zeit lokalisiert werden.
Zu dem Thema werd ich mich im Informationsthread noch zur Genüge austoben.
bis dann und dort
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 169, Mitglied seit 16 Jahren
...@zara ,was für eine Info. meinst Du? ,ich kenne keine Info. ohne Energie! Nenne doch mal eine Info. die keine Energieform besizt!
[Gäste dürfen nur lesen]
In diesem Forum dürfen nur Mitglieder schreiben. Hier kannst du dich anmelden
Zum Seitenanfang Nach oben