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Quantentheorie

Thema erstellt von Orpheus 
Orpheus
Warum kann nach der Quantentheorie die Vergangenheit vor der Zukunft ablaufen?
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Beiträge: 1.177, Mitglied seit 16 Jahren
Wie meinst du das genau? (Irgendwie verstehe ich die Frage nicht... bzw. ihren Sinn)
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Manuel
Ja ich verstehe die Frage auch nicht ganz... Anhand der Feynmann-Diagramme hat uns der gleichnamige geniale Physiker Feynmann beigebracht, dass jedes Antiteilchen auch als in die Vergangenheit "fliegendes" nicht-Antiteilchen bzw. "normales" Teilchen betrachtet werden kann. Also ein Positron kann auch als in die Vergangenheit fliegendes Elektron betrachtet werden und umgekehrt. So lassen sich alle Abläufe quasi umkehren, wenn man auch alle Vorzeichen umkehrt. Meinst du das ? Bedenke dabei, dass dies nur Theorie ist, und Theorie ist nicht gleich Wirklichkeit.

Daraus abgeleitet können sich auch sogenannte theoretische "Zeitschleifen" von Teilchen ergeben. Daraus wiederum abgeleitet kommt vielleicht deine Frage (?)
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Gottsched
Lies doch mal das Buch 'Timeline' von Michael Cricton - und schau ja nicht den gleichnamigen Film an. Das Buch beantwortet nicht deine Frage, beschreibt jedoch einen effekt der Quantentheorie, der obwohl er fiktiv ist sehr glaubwürdig und fachlich gut recherchiert vermittelt wird. Man möchte danach fast an Teleportation und Zeitreisen glauben...
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Herzilein
Quantentheorie und Relativitätstheorien unterscheiden sich durch ihre Zeitauffassung. Die Zeitauffassung der Quantentheorie ist die klassische und somit identisch mit der von NEWTON und KANT. Sie findet ihren Ausdruck in der Formel
E = h f.
D.h. Energie und Frequenz sind proportional.
Da die Frequenz f die Anzahl der Perioden n in der Zeiteinheit t ist, kann man auch sagen:
Energie und Anzahl der Perioden in der Zeiteinheit sind proportional.
Die Zeiteinheit bleibt hierbei natürlich unveränderlich, also absolut, weil sich ja die Frequenz ändert.
Setzt man für die Frequenz f den Kehrwert der Zeitdauer T ein also
E = h / T und formt nach T um, so gewinnt man den Ausdruck
T = h / E
D.h. Energie E und Zeitdauer T sind umgekehrt proportional.D
Die Zeitdauer T ist dabei ein Vielfaches n der absoluten Zeiteinheit t und somit relativ.
T = n t
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Gerhard
Seid Ihr eigentlich meschugge?

Scottland Yard schnüffelt hier rum und Ihr merkt nicht, dass Gerhard
unter dem Alias Orpheus sich zu Wort gemeldet hat.
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Andreas R
Also das einzigste was für mich ander Quantenmechanik noch irgendwie Hand und Fuß hat ist die Erkenntnis das ein Teilchen viele verschiedene Wege von A nach B einnehmen kann.

Das läßt sich in der Praxis als Elektronenwolke beschreiben. Diese Betrachtung hat das Schalensystem der Elektronenbahnen abgelöst.

Und die Tatsache das man bei einem Teilchen nicht gleichzeitig Ort und Geschwindigkeit messen kann. Das haben Experimente mit Teilchenbeschleunigern bewiesen.

Der Rest, wie zB 26 Dimensionen oder Teilchen die schneller als Licht sind, ist reine Hypothese und spekulativ.
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Herzilein
Brav Andreas,

laß Dir keinen Bären aufbinden. Das gleichzeitige Messen macht sowieso Schwierigkeiten seit Einstein entdeckt hat, daß Gleichzeitigkeit relativ ist. Ich meine auch 25 Dimensionen müssten eigentlich reichen,warum nimmer gleich so unverschämt und maßlos.
Grüß die anderen von uns.

Herzlichst
viele multiple Personen
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Beiträge: 683, Mitglied seit 15 Jahren
Warum nicht unverschämt sein, wenn man ein Universum ist?
Jeder macht sich so breit, bis er an jemand anderen stößt.
Doch das Universum stößt (per Definition, weil es ALLES Existente enthält) niemals an irgendwelche Grenzen.
Warum sollte es also nicht 29 Dimensionen benutzen?
Oder 137?
Oder für jeden Quantensprung seit dem Urknall eine Dimension - das wären dann so 10 hoch "irgendwas zwei- bis dreistelliges"...?

Warum sollte sich das Universum auch nur mit weniger als "unendlich" zufrieden geben, wenn es nicht aus irgendeinem Grund unmöglich ist?

Herzlichst
unendlich viele multiple Personen
Signatur:
Ich leide nicht unter Realitätsverlust - ich genieße ihn!
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Nina
Warum sollte in der Pop-physik irgend etwas aus irgendeinem Grund unmöglich sein. In der Pop-physik ist alles möglich. So wie der Raum grenzenlos ist, ist auch unsere Phantasie grenzenlos. Auf ein Paradoxon mehr oder weniger kommt es wirklich nicht an. Eine oder zwei Zusatzhypothesen und alles haut wieder hin.

@Hardy: Nanu, wer ist "NINA"?
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Gerhard
Ich dachte schon, Nina wäre Gerhard, aber |-|ardy hat mich wieder in die Wirklichkeit zurückgeholt.

Nein, Nina scheint mir so erotisch zu sein, wie ihr Beitrag, und ich bin nicht erotisch,
aber wahrscheinlich neurotisch. Die Farbe ist ja egal. Jede Rottönung wird akzeptiert.
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Beiträge: 64, Mitglied seit 13 Jahren
hallo alle miteinander,
kann mir einmal die quantentheorie ganz einfach und mit laien ausdrücken erklären?
Und wer ein Interressantes Video darüber hat wäre ich auch sehr dankbar darüber, wenn er es preisgibt.
Außerdem hätte mich noch Interessiert was der Unterschied zwischen Quantentheorie und Quantenmechanik ist!
freue mich über Antworten

mfg Silvester
Beitrag zuletzt bearbeitet von Silvester am 11.02.2021 um 10:52 Uhr.
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Beiträge: 1.052, Mitglied seit 15 Jahren
Die Quantenphysik ist der Bereich der Physik, der sich mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen befasst.

In der Größenordnung von Molekülen und darunter liefern experimentelle Messungen Ergebnisse, die der klassischen Mechanik widersprechen. Insbesondere sind bestimmte Größen quantisiert, das heißt sie treten nur in bestimmten Portionen auf – den sogenannten „Quanten“. Außerdem ist keine sinnvolle Unterscheidung zwischen Teilchen und Wellen möglich, da das gleiche Objekt sich je nach Art der Untersuchung entweder als Welle oder als Teilchen verhält. Dies bezeichnet man als Welle-Teilchen-Dualismus. Die Theorien der Quantenphysik suchen Erklärungen für diese Phänomene, um u a. die Vorhersage von Messergebnissen auf kleinen Längen- und Massenskalen zu ermöglichen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bornsche_Wahrscheinlic...

http://www.forphys.de/Website/qmsoll_2.html

http://www.podcast.de/episode/210983
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All sind alle
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Beiträge: 726, Mitglied seit 16 Jahren
Real schrieb in Beitrag Nr. 350-13:
Die Quantenphysik ist der Bereich der Physik, der sich mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen befasst.
Das ist nicht ganz richtig. Suprafluidität ist auch ein Quanteneffekt, suprafluides Helium kann man aber mit bloßem Auge sehen. Richtig ist, dass unter normalen Bedingungen Quanteneffekte nur bei kleinsten Teilchen beobachtet werden können (sofern man Objekte der Größe eines C60-Moleküls noch zu den kleinsten Teilchen zählen will).

Zitat:
In der Größenordnung von Molekülen und darunter liefern experimentelle Messungen Ergebnisse, die der klassischen Mechanik widersprechen. Insbesondere sind bestimmte Größen quantisiert, das heißt sie treten nur in bestimmten Portionen auf – den sogenannten „Quanten“. Außerdem ist keine sinnvolle Unterscheidung zwischen Teilchen und Wellen möglich, da das gleiche Objekt sich je nach Art der Untersuchung entweder als Welle oder als Teilchen verhält. Dies bezeichnet man als Welle-Teilchen-Dualismus.

Auch das möchte ich so nicht stehenlassen. Je nach Experiment zeigen die Quantenobjekte Teilcheneigenschaften oder Welleneigenschaften. Oder auch Eigenschaften, die weder mit klassischen Teilchen, noch mit klassischen Wellen erklärt werden können. Quantenobjekte sind letztlich weder Teilchen noch Wellen, zeigen aber gewisse Eigenschaften, die wir klassisch nur von Teilchen kennen, und gewisse andere Eigenschaften, die wir klassisch nur von Wellen kennen.

Zitat:
Die Theorien der Quantenphysik suchen Erklärungen für diese Phänomene, um u a. die Vorhersage von Messergebnissen auf kleinen Längen- und Massenskalen zu ermöglichen.

Nein. Theorien liefern Erklärungen (oder zumindest Beschreibungen).
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Beiträge: 1.052, Mitglied seit 15 Jahren
Silvester bat:
Zitat:
...kann mir ein(er)mal die Quantentheorien ganz einfach und mit Laien-ausdrücken erklären?

Ich finde deine Anmerkungen, hinsichtlich seiner Bitte, ausgesprochen "spitzfindig..."
Ausserdem:
ist die Betrachtung von Helium (...) nicht die Betrachtung eines Quant ...
... und es sind VerSUCHE.
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All sind alle
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Beiträge: 733, Mitglied seit 13 Jahren
Die Quantentheorie richtig zu verstehen, wäre einerseits sehr einfach, doch andererseits Hochkomplex. Ich möchte dazu nur folgendes ausführen. Ein Quant ist eine Blockfunktion, Diese Blockfunktion erlaubt es uns sozusagen, in die zukünftige Vergangenheit, unsere Gegenwart aufgrund konstanter Schritte, relativ genau zu analysieren. Teilchen werden dabei so hoch beschleunigt, dass diese nach unseren Technischen Möglichkeiten, schneller nicht sein können. Die dabei differenzierte Zeit, muß der Lichgeschwindigkeit möglichst nahe kommen. Gemessen wird das ganze, über die entstehende Energieabsorbation. Sinn des ganzen, ist die immer höher werdende Stabilität der Quanten bzw. der Schrittweiten.
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Des Menschen Wille ist sein Himmelreich.
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Beiträge: 5, Mitglied seit 13 Jahren
Ich hätte auch eine Frage:
Jeder kennt das Ergebnis des Doppelspaltexperiments:
man kann Quanten keine exakte Position zuordnen, sie treffen an zufälligen Orten auf dem Schirm auf.
Nun wurde der Test mit allem möglichen wiederholt, z.B. Elektronen, und man kam auch zum gleichen Ergebnis.
Wie kann denn jetzt ein Elektronenmikroskop funktionieren, bei dem doch ein geordneter Elekronenstrahl benötigt wird?
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A small leak will sink a great ship.|
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Beiträge: 1.404, Mitglied seit 13 Jahren
Schroty schrieb in Beitrag Nr. 350-18:
Ich hätte auch eine Frage:
Jeder kennt das Ergebnis des Doppelspaltexperiments:
man kann Quanten keine exakte Position zuordnen, sie treffen an zufälligen Orten auf dem Schirm auf.
Nun wurde der Test mit allem möglichen wiederholt, z.B. Elektronen, und man kam auch zum gleichen Ergebnis.
Wie kann denn jetzt ein Elektronenmikroskop funktionieren, bei dem doch ein geordneter Elekronenstrahl benötigt wird?

Hallo Schroty,

wie du schon richtig formuliert hast, funktioniert ein Elektronenmikroskop nicht mit einzelnen Elektronen, sondern mit einem Elektronenstrahl, bei dem man im Vergleich mit einzelnen Quanten schon von einem makroskopischen Objekt sprechen muss, bei dem sich Quantenmechanische Effekte nicht mehr bemerkbar machen. Die Auflösung eines Elektronenmikroskops ist weitaus gröber als die Ortsunschärfe der einzelnen Elektronen an der Oberfläche des zu untersuchenden Objekts.

mfg okotombrok
Signatur:
"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
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Beiträge: 49, Mitglied seit 14 Jahren
Andreas R schrieb in Beitrag Nr. 350-7:
Also das einzigste was für mich ander Quantenmechanik noch irgendwie Hand und Fuß hat ist die Erkenntnis das ein Teilchen viele verschiedene Wege von A nach B einnehmen kann.

Das läßt sich in der Praxis als Elektronenwolke beschreiben. Diese Betrachtung hat das Schalensystem der Elektronenbahnen abgelöst.

Und die Tatsache das man bei einem Teilchen nicht gleichzeitig Ort und Geschwindigkeit messen kann. Das haben Experimente mit Teilchenbeschleunigern bewiesen.

Der Rest, wie zB 26 Dimensionen oder Teilchen die schneller als Licht sind, ist reine Hypothese und spekulativ.
Also zunächst mal kommt die idee mit 26 dimensionen nicht aus der quantentheorie sondern aus der stringtheorie. Hinzu kommt das die quantentheorie die genauste physikalische theorie ist die wir haben, keine liefert so exakte vorraussagen für experimente.
Dann würde ich die idee von mehr als 3 raumdimensionen nicht so einfach von der hand weisen,sie hat einige interessante beweise. Näheres werden wir aber wohl erst wissen,wenn die stringtheorien zur M-theorie vereinigt sind.
Signatur:
Wer etwas einem laien nicht erklären kann,hat es selbst nicht verstanden. Feynman über Wissenschaft
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Beiträge: 65, Mitglied seit 14 Jahren
Hier mal ein Beitrag zum Thema Quanten-Bewusstsein:

http://www.freiehonnefer.de/haben-die-kleinsten-bau... 1

»Bewusstsein ist der fundamentale Baustein von allem, was existiert.«
Signatur:
Wir erleben die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind.
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