Willkommen in Manus Zeitforum
InformationenAnmelden Registrieren

Erweiterte Suche

Ist die Zeit der Raum?

Thema erstellt von Kirsche 
Beiträge: 550, Mitglied seit 1 Jahr
Zitat von Thomas der Große:
Thomas der Große schrieb in Beitrag Nr. 2264-821:
Natürlich schliesst sich die Frage an, ob optisch dünnere Medien als das Vakuum denkbar sind.

Hallo Thomas,

darauf würde ich jetzt antworten: Ein Vakuum ohne bedeutende Informationen (und diese verstehe ich nun als die perfekte Leere; vgl. Beitrag Nr. 2306-62 ). Die Überlegung, ob diese Leere überhaupt existiert und dann Auswirkungen auf die faktische Lichtgeschwindigkeit haben könnte, wäre wohl nach gegenwärtigem Kenntnisstand eher theoretischer Natur.

Kirsche
Signatur:
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 550, Mitglied seit 1 Jahr
Hallo Forum,

erlaubt mir hier eine Anmerkung:

In Zara.t. ´s Thread habe ich unter Beitrag Nr. 2306-51 bis 53 Stellung genommen und dort zum Abstand in der Zeit meiner Grafiken etwas ausgeführt, was zu meinem Thread hier gehört, welches ich deshalb hier einfüge möchte:


In meinen Schwingungsvorstellungen hat die Unschärferelation vielleicht selbstähnlich folgende Wirkungen:

1. Trennung von vorauseilender Zukunft und Vergangenheit (Achtung: keine Gegenwart als Resultat!) durch einen gewissen Abstand.

2. Der Abstand bewirkt den jederzeitigen Austausch zwischen Zukunft und Vergangenheit in der Gegenwart.

3. Der Abstand sorgt trotz 2. für ein kontinuierliches Voranschreiten der Zeit in die Zukunft.

4. Der Abstand füllt einen Speicher unbewusster Zukunft, aus dem sich später womöglich sogar zeitverlängernd die Kreativität des Freien Willens besonders intensiv und zukunftsträchtig entfalten kann (Gedankenblitze etc.).

5. Der Abstand begrenzt die jeweiligen Mengen von Zukunft und Vergangenheit auf ein spezielles Maß.

6. Der Abstand ist Triebfeder der Evolution, weil die Informationsweitergabe aus Vergangenheit und Gegenwart in die Zukunft ermöglicht wird.

7…..?

Inwieweit sich diese, bisher nur meine Erkenntnis in der Unschärferelation selbstähnlich wiederfinden lassen und daraus ein Forschungsziel entstehen könnte, bleibt offen.

Kirsche
Signatur:
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 550, Mitglied seit 1 Jahr
Hallo Forum,

die Verbindung der „mechanischen“ Quantenphysik mit den Empfindungen unseres Bewusstseins gibt doch die Chance, sofern die Eheleute Görnitz mit ihren Thesen nicht völlig falsch liegen, die Quantenphysik mit unserem Bewusstsein einem Test zu unterziehen (vgl. Beitrag Nr. 2306-95). Was kann mit den Quanten der elektromagnetischen Informationsübermittlung passieren, wenn wir

- etwas Neues mit unseren Sinnen erfassen,
- dieses mit unserer Erinnerung beurteilen,
- zu einem gefestigten Eindruck gelangen,
- diesen nutzen, um eine Handlung zu bedenken,
- eine Handlung vollziehen,
- diese auf Wiedervorlage legen und abwarten,
- die Zukunft abwarten?

So beschreibe ich einen Moment unserer Gegenwart (Beitrag Nr. 2289-1). Tritt in irgendeiner dieser Phasen unseres täglichen Experiments etwas auf, was wir aus der Quantenphysik durch unsere Messungen meinen feststellen zu müssen, was ja exakt genauso mit einer ganz bestimmten Wahrscheinlichkeit vorhergesagt werden kann? Bricht in irgendeiner Phase unserer Gedankenwelt die Wahrscheinlichkeitswelle zusammen: Ja oder Nein?

Das sind doch die entscheidenden und interessanten Fragen, denn sie könnten den Unterschied zwischen der Welt der Quantenmechanik und der Einsteinschen Relativität klären:

a) Die Experimente zur Relativitätstheorien finden im Innersten des Experimentierfelds Universums statt und eben nicht aus der Sicht von außen.

b) Die Experimente zur Quantenmechanik können nur von außerhalb des Experimentierfelds vorgenommen werden und beeinflussen dieses an winzigsten Größen vermutlich schon durch die geringste Krafteinwirkung einer Messung.

Will man diese wunderbar funktionierenden Theorien kombinieren, muss man wohl schon mal die Ausgangsbedingungen vereinheitlichen. Dies ist doch Chance und Ausgangspunkt der von Zara.t. speziell angeregten Diskussion „Von der Quantenphysik zum Bewusstsein“ (vgl. dort u.a. meinen Beitrag Nr. 2306-95 ).

In meinem eigenen Thread „Ist die Zeit der Raum?“ hier habe ich Schwingungen der Zeit vorgestellt, die die Zeit nicht nur als Aneinanderreihung von Zeitpunkten mit ihren Messergebnissen sehen wollen, sondern als Momente immer neu entstehender Gegenwart, in die die Ereignisse /Informationen mit deren Beurteilung und einer daraus folgenden Handlung als „Wirkliche Veränderung“ vollständig inkludiert sind. Ich vermute aus den diesen zugrundeliegenden Interpretationen, dass es eigentlich keinen zwingenden Unterschied zwischen den grundlegenden Theorien geben wird. Dies hat mein Test auf Emergenz, die m.E. hier nicht durch eine exakt auszumachende Trennung zwischen beiden Theorien vorliegen kann, dann auch so ergeben.

Alles hat seine eigene Schwingung dieser Zeit, die in die des Universums eingebettet ist. Man könnte diese als „Mehr-Welten-Schaum“ auffassen, der sich kettenartig in der Zeit „t“ in die Zukunft bewegt. Dies deutet auf ein Ketten-Universum, nicht aber auf ein Multiversum hin.

Fasst man die äußeren Schwingungsverläufe noch als grundlegende Größe für eine sich wandelnde Gravitation der Relativitätstheorien auf, lässt sich daraus womöglich die Quantenphysik ohne wesentliches Hindernis fließend ableiten. Die äußeren Wahrscheinlichkeiten werden dann verschwinden und durch evolutionäre Zufälle, einem jederzeit gebrochenen Determinismus, abgelöst. Getragen von einem offenen Meta-Gesetz der von mir sogenannten leicht asymmetrischen „Natürlichen Zeit“ von Ereignisveränderungen.

Diese Vorstellungen setze ich also bei meinen Überlegungen voraus, wenn ich in Zara.t.s Thread feststelle, dass sich unter den von ihr vorgestellten Voraussetzungen das menschliche Hirn sowohl als physikalisches Objekt als auch als Subjekt des Selbst-Erlebens nicht nur von Chemie, sondern auch von Physik durch uns als interne Experimentatoren nutzen lässt. Dieser Betrachtungsansatz scheint mir aus der Sicht des gegenwärtigen Stillstandes in der Physik durchaus sinnvoll zu sein.

Versuchen wir es doch einfach mal! Diese Diskussion sollte unter Zara.t. s Thread geführt werden, auf den ich hier verweise.

Kirsche
Signatur:
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 550, Mitglied seit 1 Jahr
Hallo Forum,

ich möchte hier einstweilen auf meine kosmologischen Fragestellungen zurückkommen:

Den Standard stellt derzeit noch die Vorstellung, der Raum des Universums habe sich nach dem Urknall inflationär, also möglicherweise sogar mit Überlichtgeschwindigkeit, ausgedehnt. Sonst könnte der Blick in alle Richtungen nicht so gleichförmige Sichten liefern, denn die Anfangsbedingungen des Universums sind unbekannt. Als Beweis dieser Theorie wird bisher besonders die Hintergrundstrahlung angeführt, die von uns aus in alle Richtung bis auf geringfügige Temperaturabweichungen uns ebenso gleichförmig trifft, wie sich alle Galaxien von uns mit noch zunehmender Geschwindigkeit weg zu bewegen scheinen (Rotverschiebung). Hierfür wird Dunkle Energie vermutet, die antigravitativ wirken soll. Es sei deshalb widersinnig, Überlegungen anzustellen, wo im Universum der Urknall stattgefunden hat. Er habe nämlich überall zur gleichen Zeit stattgefunden. Dies scheint auch die Meinung hier im Forum zu sein:

Zitat von Stueps:
Zitat aus Beitrag Nr. 2264-753: Meine Prognose, und dies ist jetzt wirklich ein persönlicher Angriff: Ich traue dir nicht zu, dass du hier eine brauchbare Lösung anbietest. Du, der einen geographischen Mittelpunkt des Universums in Betracht ziehst.

Die Analogie soll ein Ballon darstellen, auf dem Punkte aufgezeichnet die Galaxien symbolisieren und der beim Aufblasen den zunehmenden Raum zwischen den auseinander driftenden Galaxien darstellen soll. In meinem Beitrag Nr. 2310-14 habe ich dagegen das dreidimensionale Modell einer Käsekugel eingeführt, deren Spieße sich nach außen aufspreizen, sich kontinuierlich mit den darauf befindlichen Käsehäppchen und allen Spießen immer weiter voneinander und dem Zentrum entfernen und den Urknall ebenso repräsentieren können, wie auch den Urprall neuester Vorstellungen.

Die Vorstellung vom Urprall wird aus den neuesten Erkenntnissen von Feinheiten der Hintergrundstrahlung abgeleitet. Gegenüber dem Urknallmodell bedarf es keiner unbekannten Anfangsbedingung, wenn es aus einem Vorläufer-Universum hervorgegangen ist. Es gab demnach also auch schon eine Zeit vor dem Urknall, die sich nicht erst mit dem Raum zum Zeitpunkt des Urknalls „ausgerollt“ habe. Für die höchst seltsame Inflation, für die ebenfalls keinerlei bekannte Ursache hergeleitet werden kann, lässt sich in der Hintergrundstrahlung kein Indiz finden, ja, sie gilt nun sogar als eher ausgeschlossen. Das Urprallmodell entspricht ohnehin noch besser meiner im ersten Beitrag dieses Threads geäußerten Vorstellung von selbstähnlichen Schwingungsstrukturen.

Ich habe in meinem Beitrag Nr. 2264-801 meine Vorstellungen zur Einwirkung einer zu- und wieder abnehmenden Gravitationskraft auf die Bildung der Materie bereits ergänzend dargestellt. Daraus erschließt sich auch folgender Vorgang:

Der Urprall hat dabei zuvor von allen Seiten auf einen zentralen Bereich eingewirkt wie eine Implosion und kurzzeitig sämtlich aus dem Vorgängeruniversum stammende Energie dort konzentriert. Die noch heute messbare sog. Hintergrundstrahlung aus Photonen hat sich von diesem Zentrumsbereich mit Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen ausgedehnt. Demgegenüber ist die aus der anfangs noch konzentrierten Energie nicht als Photonenstrahlung entwichene Energie zu Materie kondensiert, die mit wesentlich geringerer Geschwindigkeit folgt. Die abgekühlten Photonen leuchten dabei nun aus allen Richtungen gleichförmig, demgegenüber wird man bei der Materie einen Entwicklungsablauf feststellen. Es gibt Sterne mehrerer Genrationen, alte, sehr alte und junge.

M.E. ist es ein Irrtum, anzunehmen, der Blick in den Himmel zeige auch die Materie aus allen Richtungen gleich. Dieses Urteil treffen wir lediglich aus einem winzigen Fenster, dem sog. Deep Field, das uns ausschließlich den Blick in wirklich ferne Welten ermöglicht. Wir haben dabei überhaupt keine Ahnung, welchen Blick wir in andere Richtungen des Universums erhalten könnten, würden wir dorthin blicken können. Haben wir auch dort den Blick in fernste Welten, gibt es dort nichts oder, was versperrt uns den Blick? Wir wissen es nicht. Es ist m.E. jedenfalls ein Irrtum, aus der Hintergrundstrahlung allein Schlüsse auf einen überall gleichen Verteilungsgrad der Materie und deren zunehmende Ausdehnung zu ziehen. Vielleicht befindet sich unsere Galaxie auf einer mittleren Stufe der Entwicklung, die sich auch anderswo in gleicher Weise zeigen wird (siehe spießiges Käsehappen-Modell)

Fazit: Es gibt ein Zentrum. Nichts anderes behaupte ich. Es gibt keine dimensionslosen Punkte in der Natur! Einen Mittel-Punkt wird Stueps daher selbst suchen müssen.

Kirsche
Signatur:
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Kirsche am 24.11.2018 um 14:44 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 550, Mitglied seit 1 Jahr
Ich sollte dabei sicher noch ergänzend verdeutlichen, dass sich eine Implosion von einer Explosion wesentlich unterscheidet.

Eine Explosion schleudert Teile in alle Richtungen nach außen. Bei einer Implosion treffen die Teile aufeinander, tauschen Geschwindigkeiten und Richtungen mehrfach aus, bevor alles auseinanderstrebt. Nach einem Urprall werden also die Photonen diffus aus allen Richtungen auf uns treffen und dadurch das beobachtete Bild erzeugen. Einer Raumausdehnung bedarf es nicht.

Kirsche
Signatur:
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 550, Mitglied seit 1 Jahr
Selbst überrascht vom möglichen Fazit meiner hier vorgetragenen Analysen habe ich Kritik daran vermisst. Ich muss meine in diesem Forum getroffenen Vermutungen daher wie folgt zusammenfassen:

Mein Fazit: Makro- und Mikrowelt bilden eine Einheit.
Sie unterscheiden sich nur in der Dualität durch äußere Merkmale:

1. Makro- und Mikrowelt unterscheiden sich durch unsere Beobachtungssicht:

Wir kennen uns selbst nicht genau, weder von außen, noch von innen, haben weder Ahnung von unserer Zeugung, Geburt und das Datum unseres Todes.
Wir sind selbst auf Überlieferungen und Erfahrungen angewiesen.
Wir sehen die Makrowelt in unserem Universum nur von außen und treffen aus dieser Sichtweise unsere Erkenntnisse (auch sog. Schwarze Löcher).
Wir sehen die Mikrowelt in unserem Universum nur von außen und treffen aus dieser Sichtweise unsere Erkenntnisse (Quantenmechanik/ Standardmodell/Doppelspalt-Experimente, Überlagerungen, Verschränkungen).
Abweichend davon sehen wir unser Universum nur von innen und treffen aus dieser Sichtweise unsere Erkenntnisse (Relativitätstheorien).
Es mangelt offenbar bisher an einer übereinstimmenden Sichtweise.

2. Makro- und Mikrowelt unterscheiden sich in der Größe der Objekte:

Die Natur zeigt sich vom Werden zum Vergehen asymmetrisch.
Werden, Sein und Vergehen lassen sich nicht vorhersagen.
Sofern es zu einem „Werden“ kommt, gibt es nur einen grundsätzlich wahrscheinlichen Ablauf, der von Zufällen, Erwartungen, Hoffnungen geprägt ist.
Die Wahrscheinlichkeit eines Ablaufs lässt sich über eine große Zahl berechnen, wie z.B. bei Krankheiten. Unvorhersehbare Zufälle sind dabei nicht ausgeschlossen.
Die Annahme eines strengen, der Symmetrie gehorchenden Determinismus der Makrowelt ist ein fundamentaler Irrtum.
Die Wahrscheinlichkeiten der Mikrowelt sind eine Realität.
Ereignisse in der Mikrowelt lassen sich leichter als in der Makrowelt erfassen und berechnen. Sie sind deshalb lediglich präziser.
Zufälle in der Mikrowelt nennen sich Tunneleffekt. In der großen Masse bleiben sie meistens unbemerkt.
Groß und Klein, Makro und Mikrowelt: Es gibt nirgendwo eine natürliche Grenze. Es gibt nur die eine Welt.

3. Die Dualität der Sichtweisen in der Mikrowelt:

Die äußere Sicht auf ein Quantenereignis zeigt die Dualität von Welle und Teilchen mit dem Zusammenbruch der Wellenfunktion bei Beobachtung.
Die innere Sicht auf ein Quantenereignis in unserem Bewusstsein zeigt keine Dualität bzw. einen Zusammenbruch im Rahmen unseres Denkens, obwohl elektrische Ströme diesen Prozess zumindest begleiten.
Welle und Teilchen sind getrennte Eigenschaften der Mikrowelt, die Welle geht in der Versuchsanordnung durch beide Spalte, das Teilchen nur durch einen. Die Welle hat eine Lenkungsfunktion.
Ein Photon beschreibt aus äußerer Sicht einen Weg vom Sender zum Empfänger in einer bestimmten Zeit (Lichtgeschwindigkeit). In einigen Versuchen führt dies zu spukhaften Erscheinungen.
Aus innerer Sicht schrumpft der Weg wegen der Lichtgeschwindigkeit dagegen auf Null. Das Photon hat sein Ziel zu dem Zeitpunkt erreicht, zu dem es seinen Flug begonnen hat. Sender und Empfänger sind zeitlich identisch.
Aus äußerer Sicht hat ein Energieaustausch zwischen Sender und Empfänger stattgefunden, der auch aus innerer Sicht besteht: Am Sender hat der Quantensprung eines Elektrons auf ein niedrigeres Energie-Niveau Photonenenergie freigesetzt und zum Empfänger transportiert, welches dort zu einem entsprechenden Ereignis mit umgekehrten Vorzeichen führt. Praktisch gleicht sich die Energie-Transmission zu Null aus.
Im Vergleich von innerer zu äußerer Sicht bleiben als Ergebnis die Zeit und die Energie für den Weg übrig. Diese werden vom Sender „geborgt“ und an den Empfänger übergeben. Das Ergebnis ist der nach neuesten Erkenntnissen eben doch nicht zeitintensiv erfolgende Quantensprung auf beiden Seiten. Ein Photon benötigt für seine Existenz Zeit und Energie. Ein Photon ist eine Eigenschaft von Zeit und Energie.
Analogien sind möglich: Vakuumfluktuationen sind analog die Wirkungen von Gravitation auf das Vakuum in der Zeit.

4. Die Dualität der Sichtweisen von innerhalb und möglicherweise von außerhalb auf das Universum:

Die Innere Sichtweise des Universums sagt gegenwärtig, dass das Werden (Urknall/Urprall) in eine ewige Ausdehnung mündet. Die Wissenschaft kennt einen thermodynamischen Zeitpfeil, der dies bestätigt, der von Ordnung (Anfang/Urknall) zur Unordnung reicht.
Dies ist ein Widerspruch zur sichtbaren Natur, die grundsätzlich eine Umkehrung der Ausdehnung wahrscheinlich macht. Dies gilt grundsätzlich für Leben und Materie, für ein Proton ist ein möglicher Zerfall bisher (nur?) nicht nachgewiesen.
Die Natur im Universum beschreibt Werden und Vergehen, einen Anfang und ein Ende, also einen thermodynamischen Zeitpfeil, der von der Ordnung wieder zur Ordnung führen müsste.
Bei Draufsicht auf unser Universum würden wir möglicherweise sehen können, wie eine Entwicklung vom Urknall/Urprall zu einem neuen Urprall /Big Crunch führen könnte. Zwischen Sender und Empfänger wird Zeit und Energie ausgetauscht. Dies wird vom Urprall (Wer ist verantwortlich?) entliehen und könnte an einen neuen Urprall weitergereicht werden. Die Addition wäre hier bei äußerer Sicht ebenfalls Null, würden uns nicht Zeit und Energie aus dem Urknall /Urprall/der Schöpfung für unsere innere Sicht geborgt werden.
Analog sind die sog. Dunklen Löcher aus unserer Draufsicht zu sehen. Zeit und Energie werden aus unserem Universum geborgt und im Rahmen der sog. Hawking-Strahlung in der Zeit wieder an es zurückgegeben.
Beispiele für Asymmetrie in der Zeit bei einem symmetrischen thermodynamischen Zeitpfeil.

5. Zu dem in der Mikro- und Makrowelt einheitlichen Ablauf vgl. u.a. meinen Beitrag Nr. 2264-825/826 sowie Beitrag Nr. 2306-250 ff. :

Beides ist real, es gibt keinen Spuk. „Dualitäten“ sind in beiden Welten zu finden. Die Welle bestimmt für Alles sowohl den Inhalt, das Teilchen als auch den Weg der Zeit.
Alles vollzieht sich nach den Prinzipien der Selbstähnlichkeit.

6. Was ist Realität, was ist Schein?

Mein Geist reicht nicht aus, dies zu entscheiden. Tatsächlich ist uns selbst ein eigener Blick weder in unsere erste Vergangenheit noch vor allem unsere letzte Zukunft möglich. Dies gilt für alles, was wir beobachten können. Es gibt immer zwei Seiten und unzweifelhaft enge Grenzen für unsere Erkenntnis. Sie zeigen uns die Verletzlichkeit unseres Seins. Das Leben ist für uns weit mehr als ein Traum! Unsere Zeit öffnet uns den Raum! Alles hat seine eigene Zeit und dieses ist ein Geschenk! Dies gilt für alles in der Welt, selbst für das Universum! Darin sind wir behütet. Die Rätsel sind keineswegs gelöst. Es bleibt immer spannend.

Gerd Kirschenmann, Hamburg
Signatur:
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Kirsche am 15.12.2018 um 12:56 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 550, Mitglied seit 1 Jahr
Ergänzung:

Beim Blick auf das Universum würde das Vermutete natürlich lediglich auf die Mikrowellenstrahlung und alle anderen Objekte beziehen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen.
Signatur:
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 550, Mitglied seit 1 Jahr
Betrachte ich die Welt, auch das Universum, in dem ich lebe, wir leben, ist es voller Leben und keineswegs tot. Da frage ich mich, wieso es ein Ziel sein sollte, ein totes Blockuniversum zum Leben zu erwecken oder durch dieses mit meinem Bewusstsein reisen zu wollen. Für mich ist dies ein totes Ziel. Das Universum ist voller Leben und auch dieses selbst ist alles andere als tot.

Niemals wird es uns gelingen, auch nur irgendetwas zum Leben zu bringen. Die schönste Formel kann einen Roboter mit künstlicher Intelligenz antreiben, die hinzuzulernen in der Lage ist. Leben ist das allerdings nicht.

Es besteht also doch auch noch ein erheblicher Unterschied zwischen Leben und Bewusstsein. Ja, ohne Leben wäre ein Bewusstsein unmöglich. Was also ist Leben? Gibt es überhaupt etwas, was tot ist?

Wenn wir wirklich (selbstähnlich!) lt. Bibel nach dem Ebenbild Gottes geschaffen sein sollten, bedeutet dies sicherlich eine besondere Auszeichnung für die Vielfalt unseres Bewusstseins, nicht aber, dass es überhaupt etwas gibt, was nicht lebt. Vielleicht bedeutet der uns m.E. vollumfänglich gegebene „Freie Wille“ in der materiellen Natur Selbstähnliches, nämlich „Evolution“.

Ich las soeben:

Grenzen für Evolution?

Dies könnte ein Beispiel für meine Vorstellung grundsätzlich gesetzlich vorgegebener Abläufe mit einem eng beschränkten Freiheitsgrad sein, der, wie ich schon einmal hier im Forum irgendwo (Claus könnte es sicher perfekt herausfinden, es gab von ihm irgendwo ein Beispiel, auf das ich mich bezogt) schrieb, dass auch ein Photon in seiner Lenkungswelle analog zu dieser (spiralig) schwingt und der Auftreffpunkt eine kreisförmige Wahrscheinlichkeitsfläche ergibt, von der sich lediglich ein einzelner Punkt realisiert. Dieser Kreis beschreibt dann den begrenzten Umfang der möglichen Wahrscheinlichkeiten, also auch die Grenzen individueller, artspezifischer Evolution. Dem Leben sind bestimmte Grenzen gesetzt, dem Bewusstsein dadurch auch.

Die angebliche Vielfalt von Universen findet sich so nur in unserem eigenen aus unsichtbarem Schaum, dem kosmische und winzigste Strings aus Lebenszeit entsprechen. Die 1000 Lösungen der Stringtheorie beschreiben so möglicherweise nicht unser Universum, aber die Vielfalt, die unser Universum auszeichnen. Dabei kann unser Wissenschaftserkenntnis nur eine Momentaufnahme sein, die bei vielleicht rd. 14 MRD Jahren Entwicklungszeit lediglich einer fotografischen Kurzzeitaufnahme gleicht. Aus dieser einen Aufnahme absolute Schlossfolgerungen ziehen zu wollen, ist sicher mehr als etwas anmaßend, vermutet

Kirsche
Signatur:
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
[Gäste dürfen nur lesen]
In diesem Forum dürfen nur Mitglieder schreiben. Hier kannst du dich anmelden
Zum Seitenanfang Nach oben