Den Leitspruch „Die Ersten werden die Letzten sein“ kann man umwandeln in: „Das Kleinste wird das Größte sein“. Wendet man dies an, kommt man leicht auf das von mir bei der Beurteilung der Realität verwendete Selbstähnlichkeitsprinzip.
Weder das Standardmodell der Teilchenphysik, die Quantenphysik oder die Relativitätstheorien bzw. jede andere Theorie ist in der Lage die Realität des Universums vollständig zu beschreiben. Es fehlen wichtige Aspekte der dynamischen, periodischen Evolution, die anders als statische Zeitmodelle gerade als Veränderungen in der Zeit uns als wichtigste Realität täglich vor Augen geführt werden.
Aus einem hier nicht näher anzuführenden Anlass ist bei mir der Gedanke entstanden, auf den Zeitpfeil anstelle z.B. einer Waren- und Güterentwicklung oder den Sommertemperaturen des vergangenen Jahrhunderts die Dauer der menschlichen Zeitempfindung aufzutragen. Daraus entstanden meine hier aufgeführten Gedanken. Sie gipfelten in dem Versuch, das Selbstähnlichkeitsprinzip auf alles, was wir mit unseren Sinnen erfassen können, entsprechend zu übertragen. Davon ausgeschlossen ist allerdings stets die Betrachtung des Universums als Ganzes, besonders den Ausflüchten wie Multiversen usw.., was ausschließlich einem externen Beobachter vorbehalten bleibt, den es unter uns nicht gibt.
Ist jedenfalls dieser Ansatz der selbstähnlichen Übertragung richtig, könnte dieser Ansatz durchaus dem Ziel einer realistischeren, umfassenderen Beschreibung des Universums näher kommen, als es alle bisherigen Theorien zusammen könnten. Die Selbstähnlichkeitsbetrachtung enthält zwar ebenfalls nur mehr oder weniger große Näherungen der Realität, nun aber bei meinem Ansatz immerhin ergänzt unter Einbeziehung der Evolution unter zeitlicher Veränderung. So meine ich, dass überhaupt eine veränderliche, dynamisch sich ändernde Zeit der wichtigste Faktor einer wissenschaftlichen Neuorientierung sein müsste.
Dabei unterscheide ich nicht zwischen Materie und Leben oder Quantenmechanik der Wahrscheinlichkeiten und Relativität der Kausalität. Die Welt des Kleinsten mit ihren Wahrscheinlichkeiten enthält die Kausalität der Wahrscheinlichkeiten ebenso, wie in selbstähnlicher Weise der stärker deterministische Welt im Großen in Realiter der Stempel der Wahrscheinlichkeiten aufgedrückt wird. Gesetze sind nicht mehr fundamental, sondern stellen lediglich einen Rahmen für das Geschehen dar.
Dieser Rahmen gilt für alles, er symbolisiert nicht nur, er ist die Welle, in der das Kleinste geborgen als Teilchen mitgeführt wird. Unter dieser Betrachtung werden Dinge wie das Doppelspaltexperiment verständlich. Es bricht keine Wahrscheinlichkeitswelle zusammen, sondern es ist einfach so! Die Welle ist nicht so einfach erfassbar, ein mitgeführtes Lichtquant schon. Als unbestimmbare Realität hinzunehmen sind wohl, was mir gerade einfällt, Tunneleffekte aus der Unschärferelation, die ich als Abstand zwischen Vergangenheit und Zukunft definiere, der nicht mit der Gegenwart verwechselt werden darf….
Diese, meine Vorstellung stellt die bisherigen Theorien weitgehend nicht in Frage, ermöglicht Vorhersagen, die ich hier an verschiedenen Stellen unterbreitet habe, muss jedoch wahrscheinlich die Frage nach möglichen Anfangsbedingungen dann doch noch unbeantwortet lassen, wird ein Beginn dieser Zeit mit dem Urknall verbunden. Ich bin jedoch aus den Strukturen meines Zeitmodells nicht davon überzeugt, dass dies so sein muss. Vielmehr stehen meine Vorstellungen mit einem Zeitbeginn vor dem Urknall im Einklang, wie es sich aktuell auch aus dem Urprall-Modell ergeben kann, der selbst die Anfangsbedingungen konfiguriert.
Kirsche
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.