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Beitrag Nr. 2264-662
20.03.2018 18:14
Hallo Lothar,
vielen Dank für deine erläuternden Hinweise. Für mich ist aber noch immer zu kompliziert, deine Feinheiten zu begreifen. Dazu gehört auch, was mich sehr interessieren würde, dass die Massendichte erklären könnte, weshalb es im ganz Kleinen einen Antrieb für Evolution gibt, welcher im von dir angenommenen Substrat die Bildung von Strukturen ermöglicht oder gar erzwingt. Sonst sehe ich eigentlich keinen großen Unterschied zu meiner Vorstellung, z.B. einer begrenzten thermodynamischen Stabilität bzw. ggf. Schwindens von Entropie. Ich weiß aber nicht, ob du dies mit „von der Umgebung abweichende Mittelwerte der Geschwindigkeiten oder Anzahldichte“ auch so beschreibst.
Hallo Harti,
leider konnte ich nicht alle Links von Otto öffnen. Der Hinweis auf das Video kam aber m.E. von Thomas. Ich habe dieses aber nicht so verstanden, dass der Unterschied zwischen geradlinig gleichförmiger und beschleunigter (kräftebedingter Bewegung) aufgegeben wird. Vielmehr gilt weiterhin, dass ein ruhender Körper gradlinig fällt, weil er keine Chance hat, seine Eigenzeit zu verlängern. Dies gilt nur für einen bewegten Körper, der die Eigenzeit beim Fallen in einer Parabel verlängert. Da sich (fast?) alles bewegt, kann auch nichts gradlinig fallen, sondern geht in der Regel wohl in eine kreisähnliche Bahn über.
Hallo Claus, hallo Thomas,
die ruhend liegende, zerbrochene Tasse symbolisiert für mich das Ende der Tasse, die in einer Keramikwerkstatt zu dem ward, was sie einmal war.
In diesem Sinne drückt sie eine Dynamik aus, die mit einem Zeitpfeil überhaupt nicht umfänglich korrekt zu beschreiben ist. Zeit muss m.E. also doch irgendwie viel mehr sein, als nur ein Pfeil, den wir mit unseren Sinnen jedenfalls nicht sehen, sondern nur als solchen erdenken können. Wir sehen aber, dass die Tasse, aus der wir gerade genussvoll Tee schlürften, nun durch unsere Unachtsamkeit nicht mehr nutzbar ist und das teure Teeservice nun auch dadurch nicht mehr vollständig.
Das Ergebnis ist hier nur ein Wertverlust durch Entropieerhöhung in einem kleinräumigen Maximum, beschreibt aber in keiner Weise das, was ich doch irgendwie unter Zeit verstehe.
Eure Überlegungen zum Zeitpfeil sind für mich außerordentlich lehrreich und interessant, mir scheint aber in unserem Bemühen, die Zeit zu ergründen, darin noch kein wirklich neuer Gedanke zu stecken. Mir fällt allerdings außer dem Möbiusschen Band nichts ein, was eurem fachlich versiertem Verständnis folgen könnte. Was fällt euch ein, wie wir weiter voranschreiten können?
Zu denken ist vielleicht daran, über die Hawking-Strahlung weiter nachzudenken. Ich habe dies mit einem Vorgang verglichen, der dem Urknall ähnelt. Ist das richtig? Warum sollten halbe virtuelle Teilchen hinein und halbe wieder herauskommen, die dann auch noch durch Positiv und Negativ, was das auch immer sein mag, unterscheiden sollen. M.E. können nur vollständige Teilchen wieder herauskommen, weil am Ereignishorizont des SL beim Herauskommen andere Bedingungen herrschen, als beim Hereinkommen (Informationsverlust / - anreicherung ?) ? Vielleicht hat Struktron eine Lösung, die ich nur nicht begreife?
Nehme ich meine beiden leicht phasenverschoben einander folgenden Schwingungen erklärt sich m.E. im selbstähnlichen Sinne eines anfänglichen Zeugungsaktes im Zeitpunkt beider sich überkreuzender Schwingungen alles irgendwie wie von selbst. Stelle ich aber weiter zurück!!!
KirscheDie Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
vielen Dank für deine erläuternden Hinweise. Für mich ist aber noch immer zu kompliziert, deine Feinheiten zu begreifen. Dazu gehört auch, was mich sehr interessieren würde, dass die Massendichte erklären könnte, weshalb es im ganz Kleinen einen Antrieb für Evolution gibt, welcher im von dir angenommenen Substrat die Bildung von Strukturen ermöglicht oder gar erzwingt. Sonst sehe ich eigentlich keinen großen Unterschied zu meiner Vorstellung, z.B. einer begrenzten thermodynamischen Stabilität bzw. ggf. Schwindens von Entropie. Ich weiß aber nicht, ob du dies mit „von der Umgebung abweichende Mittelwerte der Geschwindigkeiten oder Anzahldichte“ auch so beschreibst.
Hallo Harti,
leider konnte ich nicht alle Links von Otto öffnen. Der Hinweis auf das Video kam aber m.E. von Thomas. Ich habe dieses aber nicht so verstanden, dass der Unterschied zwischen geradlinig gleichförmiger und beschleunigter (kräftebedingter Bewegung) aufgegeben wird. Vielmehr gilt weiterhin, dass ein ruhender Körper gradlinig fällt, weil er keine Chance hat, seine Eigenzeit zu verlängern. Dies gilt nur für einen bewegten Körper, der die Eigenzeit beim Fallen in einer Parabel verlängert. Da sich (fast?) alles bewegt, kann auch nichts gradlinig fallen, sondern geht in der Regel wohl in eine kreisähnliche Bahn über.
Hallo Claus, hallo Thomas,
die ruhend liegende, zerbrochene Tasse symbolisiert für mich das Ende der Tasse, die in einer Keramikwerkstatt zu dem ward, was sie einmal war.
In diesem Sinne drückt sie eine Dynamik aus, die mit einem Zeitpfeil überhaupt nicht umfänglich korrekt zu beschreiben ist. Zeit muss m.E. also doch irgendwie viel mehr sein, als nur ein Pfeil, den wir mit unseren Sinnen jedenfalls nicht sehen, sondern nur als solchen erdenken können. Wir sehen aber, dass die Tasse, aus der wir gerade genussvoll Tee schlürften, nun durch unsere Unachtsamkeit nicht mehr nutzbar ist und das teure Teeservice nun auch dadurch nicht mehr vollständig.
Das Ergebnis ist hier nur ein Wertverlust durch Entropieerhöhung in einem kleinräumigen Maximum, beschreibt aber in keiner Weise das, was ich doch irgendwie unter Zeit verstehe.
Eure Überlegungen zum Zeitpfeil sind für mich außerordentlich lehrreich und interessant, mir scheint aber in unserem Bemühen, die Zeit zu ergründen, darin noch kein wirklich neuer Gedanke zu stecken. Mir fällt allerdings außer dem Möbiusschen Band nichts ein, was eurem fachlich versiertem Verständnis folgen könnte. Was fällt euch ein, wie wir weiter voranschreiten können?
Zu denken ist vielleicht daran, über die Hawking-Strahlung weiter nachzudenken. Ich habe dies mit einem Vorgang verglichen, der dem Urknall ähnelt. Ist das richtig? Warum sollten halbe virtuelle Teilchen hinein und halbe wieder herauskommen, die dann auch noch durch Positiv und Negativ, was das auch immer sein mag, unterscheiden sollen. M.E. können nur vollständige Teilchen wieder herauskommen, weil am Ereignishorizont des SL beim Herauskommen andere Bedingungen herrschen, als beim Hereinkommen (Informationsverlust / - anreicherung ?) ? Vielleicht hat Struktron eine Lösung, die ich nur nicht begreife?
Nehme ich meine beiden leicht phasenverschoben einander folgenden Schwingungen erklärt sich m.E. im selbstähnlichen Sinne eines anfänglichen Zeugungsaktes im Zeitpunkt beider sich überkreuzender Schwingungen alles irgendwie wie von selbst. Stelle ich aber weiter zurück!!!
Kirsche
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