Hallo Thomas,
Zitat von Thomas der Große:
Hallo Kirsche,
Kirsche schrieb in
Beitrag Nr. 2264-505:Nein Thomas, ich glaube, du verstehst mich eben nicht!
das ist wohl so. Also wenn Du jetzt jemanden brauchst, der gar nichts versteht, dann stehe ich schon zur Verfügung.
Und dann?
Auch ich stehe dir gerne hilfsbereit zur Verfügung. Leider hast du mir noch gar nicht gesagt, worauf ich aufbauen könnte. Weder hast du mir irgendetwas von deiner Vorstellung verraten, noch kenne ich irgendeine Substanz deiner wie auch immer sachlichen Kritik.
Deshalb unterstelle ich mal, dass auch du dich auf einen relativistischen Zeitbegriff versteift hast. Das ist aber doch nur die eine Hälfte der in der Naturwissenschaft schon lange erkennbaren Medaille. Offenbar reicht es hier für die Diskussion, anhand des Zwillingsparadoxons die Auswirkung von Zeit und Raum zu diskutieren und dies dann als mathematisch so gegeben hinzunehmen, obwohl viele andere Gesichtspunkte, wie die Quantenmechanik, die sich doch ebenfalls in irgendeiner Zeit abspielt, nur, wenn überhaupt, eine Nebenrolle zugewiesen bekommen; von Überlegungen, die in der Kosmologie für eine Verbindung beider Theorien angestellt werden, ganz zu schweigen.
Dies ist schon irgendwie eigenartig und ich verstehe es wirklich nicht, wie man Zeit so eng auslegen kann. Es wird in der Naturwissenschaft eine niemals zu beweisende Theorie nach der anderen aufgestellt und dies so einfach akzeptiert, obwohl auf objektive Kriterien wie Beweisbarkeit oder die Aufstellung beweisbarer Prognosen verzichtet wird. Darauf hast du immerhin zuvor angespielt, glaube ich jedenfalls, dich so verstanden zu haben.
Hier häufiger angesprochen wird die Mehrweltenvorstellung, angelehnt an Schrödingers totlebendige Katze und die Quantenmechanik. Diese entziehen sich bisher völlig der Vorstellungswelt und zählen deshalb hier wohl zum Unberührbaren der hier auf Einstein fixierten Diskussion. Warum aber sollte es so sein? Wenn Gott uns nach seinem Ebenbild geschaffen hat, wird es uns auch gelingen, beides für unseren Verstand zu öffnen, zumal wir alle vom Baum der Erkenntnis genascht haben sollen.
Ich will meine Vorstellungen mit diesem Ziel nicht unbedingt vergleichen, aber immerhin habe ich schon 2002 aus der Analyse meiner Vorstellungen und meiner damaligen Kenntnis Prognosen abgeleitet, die trotz immenser Suchanstrengung dagegen weiter gelten (vgl. Auszug Kirsches
Beitrag Nr. 40-13 vom 18.04.2002:
Zitat von Kirsche:
Vorhersagen scheinen möglich, z.B.:
- die Zeit schwingt nicht in voller Symmetrie. Daher wird es auch die gesuchten supersymmetrischen Partner nicht geben.
- Die Zeit öffnet und schließt den Raum. Daher wird sich das Weltall auch nicht, wie derzeit Stand des Wissens, auf ewig und mit noch zunehmender Geschwindigkeit ausdehnen. Zudem ist auch ein Proton vergänglich.
- Die Zeit als Schwingung ist nicht in die Raumzeit integriert, sondern Träger von Energie. Wenn Alles seine Schwingung hat, die im Großen aufgeht, kommt trotz winziger Einzelbeiträge ein beträchtlicher Beitrag zur bisher fehlenden Massebilanz des Alls hinzu: Die Lösung des Problems sog. schwarzer Materie?
- Das kleinste Teilchen aller Zeitschwingungen, die Gegenwart, nimmt Raum in Anspruch, ist also kein Punkt. Von gängigen Theorien einer Weltformel gebe ich der String-Theorie die größte aller menschlich möglichen Chancen eines Volltreffers.
- Der Abstand in der Zeit verhindert die perfekte Lösung jeden Problems, weil er den Blick zurück in die eigene Vergangenheit (selbstähnlich auch des Alls) ebenso versperrt wie den Blick in die eigene Zukunft. Der Blick zeigt nur das Jetzt: Heisenberg`sche Unschärferelation?
Verzeihe mir, wenn ich weiter auf Schriften der Bibel verweise. Das Alte Testament hat mit den 10 Geboten streng zu beachtende Gesetze aufgestellt. Daraus haben sich weitere Gesetze entwickelt, wie strenge Essensvorgaben oder z.B. das Arbeitsverbot am Sonntag. Im Neuen Testament hat Jesus dieses Arbeitsverbot für humanitäre, soziale Möglichkeiten, also anlassbezogen, gelockert. Ich sehe dies auch als einen Hinweis, dass es einen strengen Determinismus nicht geben kann. Vollständig deterministisch funktioniert nämlich, wie von mir aufgezeigt, Natur keineswegs. Auch eine Katze ist nirgendwo sowohl lebendig und tot, sondern je nach Wahrscheinlichkeit entweder oder. Die von mir dank Hinweis von Hawking damals immerhin noch favorisierten String-Theorien haben sich in Endlos-Lösungsmöglichkeiten zwischenzeitlich totgelaufen. Es gibt keine Lösung, die unsere Welt identifiziert, es gibt deren Tausende. Vielewelten oder Kettenwelten? Nach meiner Ansicht ist aufgrund meiner Vorstellung von Selbstähnlichkeit eher an eine Kette als Lösung zu denken. Was wäre hierzu dein Beitrag?
Also, hast du irgendeinen substantiellen Beitrag, den du hier zuliefern könntest? Das wäre gut und würde endlich in aller Größe eine Diskussionsgrundlage schaffen!
Sei gegrüßt, Thomas,
Kirsche
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.