Zitat: „Wenn wir die Expansion (Claus Ansicht) des Universums als gegenwärtigen universellen zeitliche Rahmen(Gegenwart des Universum. Also, ein Teil von dem was wir Zeit nennen)postulieren, und der Makrokosmos als Speicherkammer des vergangenes (Vergangenheit des Universum. Also, ein anderer Teil der, von uns, so umstrittenen Zeit), die wir mit dem, was wir Zukunft nennen, und auf der Quantenebene gehütet wird, ergänzen, dann haben wir ein Dreidimensionale Zeit (Kirsche Ansicht) der wiederkehrend ist, und nie Nichts sein werde…“
Ich glaube in der Tat an eine körnige, fast ewige Struktur der Zeit, die wir als unsere Gegenwart in kleinst-möglichen Dosen bewusst empfinden können, solange wir aktiv sind, auch unbewusst, wenn wir schlafen und träumen. Der kleinste Moment unserer Gegenwart, angefüllt mit den Erlebnissen dieses kleinen Moments, möge eine Dauer von 1 sec. auf dem Zeitpfeil (Uhrzeit) aufweisen, dann ist sie im Speicher der Vergangenheit abgelegt, aus dem wieder neue Zukunft werden kann und die Evolution begleitet bzw. ermöglicht oder unsere Gedanken fortsetzt……bis zum durchschnittlich stets zu erwartenden Lebensende, mit der Chance neuer Zeitperioden in der Zukunft.
Zitat: „Wer nicht an eine flache Erde und ein Himmelsgewölbe glaubte, war ein Ketzer. Wer nicht an ein geozentrisches Weltbild glaubte, war ein Ketzer.“
Eurer Atheismus in Ehren, ich glaube, dass die alten Überlieferungen eine Fundgrube sind, woher sie auch stammen mögen. Wenn die Kirchen dieser Welt daraus z.B. lesen wollten, die Erde sei eine Scheibe, bleibe das auch und sei Mittelpunkt allen Seins, wie der Mensch ohnehin, dann sind sie es eben, die nicht viel wissen. Z.B. glaube ich, dass die 1. von den beiden Schöpfungsgeschichten in der Bibel den gegenwärtigen Stand der Wissenschaft zur Kosmologie und zur Evolution (Gott ruht jetzt und beobachtet die Entwicklung dieser Schöpfung) eigenartigerweise ziemlich genau beschreibt, so wie es eben vor vielleicht 3000 oder sehr viel mehr Jahren einstmals nur mündlich überliefert werden konnte. Dazu, dass sich alles zu einer Scheibe „runden Käse“ entwickelt habe, finde ich da jedenfalls nichts. Vielleicht sind oder waren diese „Gottesmänner“ ja gar keine, denn sie glaubten nicht. Was aber kann ein Gott für diese Dummköpfe? Nichts! Es ist einfache menschliche Selbstüberschätzung.
Zitat: „Wer nicht an einen Urknall und/oder die ART glaubt, ist ein Ketzer.“
Hawking z.B. hat im Herbst 1988 in „Der Spiegel“ bei der Vorstellung seines Buches „Eine kurze Geschichte der Zeit“ in etwa erklären lassen, dass man schon in Kürze wissen würde, wie das Weltall völlig aus den Naturgesetzen erklärbar entstanden sei. Gott hätte jedenfalls, falls es ihn gäbe, dabei nicht gestört.
Auch dies war eine grandiose Selbstüberschätzung, er mit seinen Vorstellungen heute aber eher grandios gescheitert. Andere Wissenschaftler sind klüger und erledigen ihre Arbeit sorgfältig und weisen auf die Schwächen der Erkenntnisse hin. Das ist ehrenwert, sie erledigen ihre Arbeit, und das hindert uns doch überhaupt nicht, dem etwas entgegen zu setzen. Ich kann sagen, Hawking hat mich sehr inspiriert, weil ich ihn widerlegen wollte. Ein Gutteil meiner Überlegungen ist folglich der Auseinandersetzung mit ihm geschuldet und insoweit zu verdanken. Er hat populärwissenschaftlich die Sache breit in Schwung gebracht und mich z.B. zur Überzeugung, dass es uns niemals gelingen wird, vom letzten Tüpfel Wissen, was immer noch alles ins Wanken bringen kann, überhaupt etwas zu erfahren (wegen des Abstands in der Zeit).
Wir sind durch diese Zeit begrenzt, das All ist begrenzt, alles ist begrenzt. Freiheit mit eigenem Willen, auch zur Forschung haben wir nur in diesem Rahmen. Wir haben vom Baum der Erkenntnis genascht, wir können aber bisher z.B. nicht einmal Gut und Böse auseinanderhalten. Gutes ist zugleich Böse (z.B. aktuell Glyphosat) oder Böses auch Gut (Kernenergie). Diese Verwischung bringt uns um, unser Wissen nützt offenbar wenig, solange Profitgier die Menschheit antreibt. Auch das ist aber Evolution, also ein ganz natürlicher Prozess am 7. Tag der Schöpfung (1 Tag in Selbstähnlichkeit gleich xxxMRD Jahre?).
Es ist eine Fundgrube, z.B. Noah und die Sintflut und anderes. Klimaänderung und Naturvernichtung, Noah würde wieder Segel hissen, aber heute wohl eher ein Raumschiff bauen und, Gott vertrauend, einfach mit Pflanzen, Insekten und Tieren sich auf die Reise ins Irgendwo machen. Allein, ohne Gott, werden wir es nicht so weit bringen, meine Überzeugung.
Seid gegrüßt
Gerd
Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.