Willkommen in Manus Zeitforum
InformationenAnmelden Registrieren

Erweiterte Suche

Was ist kosmischer Raum?

Thema erstellt von Rupert Hübelbauer 
Beiträge: 89, Mitglied seit 4 Jahren
WAS IST KOSMISCHER RAUM?

Kosmischer Raum ist räumlich und dreidimensional*) ist er nur einer. Sehr groß und
schwerelos ist er auch. Und er ist, in der Nacht spürbar für jeden, kalt, und, für jeden
ersichtlich, auch dunkel – also finster. Ewig finster und kalt – ohne Anfang und
Ende – ist er erhaben über die Zeit. Sonst ist er, abgesehen davon, dass er absolut
unveränderlich ist, nichts mehr. Er ist nicht materiell, er ist nicht mathematisch*) und
er ist nicht gekrümmt. Er dehnt sich nicht aus – und er zieht sich nicht zusammen.
Der Raum ist – trotz seiner Eigenschaften – eigentlich nur ein unendliches Nichts.
Dieses immaterielle Nichts kann sich auch nicht verändern, weil eben nur Nichts sich
nicht verändern kann. Innerhalb dieses räumlichen und unveränderlichen Nichts
kann sich nur Materie (samt den Folgeerscheinungen wie z. B. Licht und Töne ...)
verändern und bewegen. Sonst nichts!

*) Natürlich lässt sich das dreidimensionale Volumen eines Würfels oder einer
Kugel ...... errechnen, aber da es für den kosmischen Raum in seiner unendlichen
Gesamtheit keine Maße gibt, weil nun mal kosmografisch in alle Richtungen kein
Anfang und Ende vorhanden ist, bleibt uns in diesem Fall nichts anderes übrig,
als von einer unmathematischen Dreidimensionalität zu sprechen.


Einen Zustand außerhalb des Raumes gibt es nicht, denn was sollte außerhalb der
räumlichen FINSTERNIS vorhanden sein? Wenn theoretisch der dunkle Raum
expandieren würde – also sich ausdehnen würde, wohin könnte er expandieren?
Vielleicht in einen hellen – dreidimensionalen Platz hinein? Da ohne irgendeinen
Platz, Expansion nicht möglich ist, müsste praktisch ein großer Platz ja da sein.
Nicht wahr? Aber woher käme dann die Helligkeit?
Oder, wenn räumliche Finsternis kontrahieren also sich wieder zusammenziehen
würde, was bliebe dann über? Ein vielleicht heller Platz, damit später räumliche
Finsternis sich wieder ausdehnen kann? Oder bliebe eine andere räumliche Finsternis
über? Aber wo – und was wäre dann die Trennlinie zwischen den räumlichen
Finsternissen? Nein nein, es gibt keine Trennlinie und es gibt auch kein Außerhalb,
es widerspricht jedweder wissenschaftlichen Logik! Und weil Zeit/Dauer ebenfalls
nichts Mathematisches an sich hat, gibt es auch keine parallelen Räume. Es gibt also
nur einen einzigen absolut unbeweglichen Raum – nur eine riesengroße finstere
Räumlichkeit – nur eine unendliche kühle Dunkelheit!


Noch deutlicher und auf den Punkt gebracht heißt das:
Dreidimensionales kann sich nicht in Nichtdreidimensionales ausdehnen!
Oder anders – Räumliches kann sich nicht in Nichträumliches ausdehnen!
Auch vor dreizehn Milliarden Jahren nicht. Warum wohl? Nun, wenn der Raum –
also das dreidimensional Räumliche – sich theoretisch doch ausdehnen könnte,
könnte er sich – alles andere wäre absurd – nur in einen räumlichen Zustand hinein
ausdehnen, der dreidimensional ist. Dunkel und kalt müsste dieser räumliche
Zustand ebenfalls sein, da nur Materie allein – Licht und Hitze hervorbringen kann.

So gesehen und mit allem Verstand betrachtet, hebt das aber die Expansion
des Raumes einfach nur auf, denn er wird sich doch nicht in etwas ausdehnen,
was er selbst ja ohnehin schon ist, nämlich: dreidimensional räumlich,
dreidimensional finster, dreidimensional kalt und schwerelos.


Da nun mit diesem Hintergrund der Raum unmöglich expandieren kann, war er –
zu Urknalls Zeiten sowie auch davor und danach – immer schon unendlich groß.
Niemals also war der kosmische Raum – auch wenn die Theoretiker noch so viel
Mathematik hineinspintisieren – nur Teil eines kleinen putzigen Pünktchens!


Rupert Hübelbauer 2014


PS: RAUMZEIT??????
Was bitte hat die Drehung der Erdmasse um die eigene Achse (1 Tag = 24 Std.)
mathematisch mit dem Raum zutun? Und was hat die Umkreisung der Erde (1
Erdenjahr), des Saturns (1 Saturnjahr = 29 Erdenjahre+) oder des Jupiters um die
Sonne – mathematisch mit dem Raum zutun?
Da Zeit, abgesehen davon, dass man Zeit/Dauerabstände messen kann, und der
kaltdunkle Raum, abgesehen davon, dass man die Kälte des Raumes messen kann,
sonst nichts Mathematisches an sich haben, kann man doch nicht eine Raumzeit
errechnen oder gar eine ko(s)mische Krümmung der räumlichen Finsternis und der
Zeit. Zeiten sind nichts anderes als Dauerabstände – wie z. B. ein Erdenjahr oder
mehrere davon, ein Tag oder kürzere Bruchteile von diesen – wie eben eine Stunde
oder eine Sekunde. Und den dreidimensionalen Raum mit einer sogenannten vierten
Raumzeitdimension im Zusammenhang zu bringen, ist zwar theoretisch in der
esoterischen Mathematik möglich, aber praktisch nicht nachvollziehbar. Ansonsten
müsste man ja von einer gekrümmten Dreidimensionalität sprechen – oder auch nur
von einer mathematisch kurvigen Finsternis.................................................

mfg
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Rupert Hübelbauer schrieb in Beitrag Nr. 2211-1:
WAS IST KOSMISCHER RAUM?

Kosmischer Raum ist räumlich und dreidimensional*) ist er nur einer. Sehr groß und
schwerelos ist er auch. Und er ist, in der Nacht spürbar für jeden, kalt, und, für jeden
ersichtlich, auch dunkel – also finster. Ewig finster und kalt – ohne Anfang und
Ende – ist er erhaben über die Zeit. Sonst ist er, abgesehen davon, dass er absolut
unveränderlich ist, nichts mehr. Er ist nicht materiell, er ist nicht mathematisch*) und
er ist nicht gekrümmt. Er dehnt sich nicht aus – und er zieht sich nicht zusammen.
Der Raum ist – trotz seiner Eigenschaften – eigentlich nur ein unendliches Nichts.
Dieses immaterielle Nichts kann sich auch nicht verändern, weil eben nur Nichts sich
nicht verändern kann. Innerhalb dieses räumlichen und unveränderlichen Nichts
kann sich nur Materie (samt den Folgeerscheinungen wie z. B. Licht und Töne ...)
verändern und bewegen. Sonst nichts!

*) Natürlich lässt sich das dreidimensionale Volumen eines Würfels oder einer
Kugel ...... errechnen, aber da es für den kosmischen Raum in seiner unendlichen
Gesamtheit keine Maße gibt, weil nun mal kosmografisch in alle Richtungen kein
Anfang und Ende vorhanden ist, bleibt uns in diesem Fall nichts anderes übrig,
als von einer unmathematischen Dreidimensionalität zu sprechen.


Einen Zustand außerhalb des Raumes gibt es nicht, denn was sollte außerhalb der
räumlichen FINSTERNIS vorhanden sein? Wenn theoretisch der dunkle Raum
expandieren würde – also sich ausdehnen würde, wohin könnte er expandieren?
Vielleicht in einen hellen – dreidimensionalen Platz hinein? Da ohne irgendeinen
Platz, Expansion nicht möglich ist, müsste praktisch ein großer Platz ja da sein.
Nicht wahr? Aber woher käme dann die Helligkeit?
Oder, wenn räumliche Finsternis kontrahieren also sich wieder zusammenziehen
würde, was bliebe dann über? Ein vielleicht heller Platz, damit später räumliche
Finsternis sich wieder ausdehnen kann? Oder bliebe eine andere räumliche Finsternis
über? Aber wo – und was wäre dann die Trennlinie zwischen den räumlichen
Finsternissen? Nein nein, es gibt keine Trennlinie und es gibt auch kein Außerhalb,
es widerspricht jedweder wissenschaftlichen Logik! Und weil Zeit/Dauer ebenfalls
nichts Mathematisches an sich hat, gibt es auch keine parallelen Räume. Es gibt also
nur einen einzigen absolut unbeweglichen Raum – nur eine riesengroße finstere
Räumlichkeit – nur eine unendliche kühle Dunkelheit!


Noch deutlicher und auf den Punkt gebracht heißt das:
Dreidimensionales kann sich nicht in Nichtdreidimensionales ausdehnen!
Oder anders – Räumliches kann sich nicht in Nichträumliches ausdehnen!
Auch vor dreizehn Milliarden Jahren nicht. Warum wohl? Nun, wenn der Raum –
also das dreidimensional Räumliche – sich theoretisch doch ausdehnen könnte,
könnte er sich – alles andere wäre absurd – nur in einen räumlichen Zustand hinein
ausdehnen, der dreidimensional ist. Dunkel und kalt müsste dieser räumliche
Zustand ebenfalls sein, da nur Materie allein – Licht und Hitze hervorbringen kann.

So gesehen und mit allem Verstand betrachtet, hebt das aber die Expansion
des Raumes einfach nur auf, denn er wird sich doch nicht in etwas ausdehnen,
was er selbst ja ohnehin schon ist, nämlich: dreidimensional räumlich,
dreidimensional finster, dreidimensional kalt und schwerelos.


Da nun mit diesem Hintergrund der Raum unmöglich expandieren kann, war er –
zu Urknalls Zeiten sowie auch davor und danach – immer schon unendlich groß.
Niemals also war der kosmische Raum – auch wenn die Theoretiker noch so viel
Mathematik hineinspintisieren – nur Teil eines kleinen putzigen Pünktchens!


Rupert Hübelbauer 2014


PS: RAUMZEIT??????
Was bitte hat die Drehung der Erdmasse um die eigene Achse (1 Tag = 24 Std.)
mathematisch mit dem Raum zutun? Und was hat die Umkreisung der Erde (1
Erdenjahr), des Saturns (1 Saturnjahr = 29 Erdenjahre+) oder des Jupiters um die
Sonne – mathematisch mit dem Raum zutun?
Da Zeit, abgesehen davon, dass man Zeit/Dauerabstände messen kann, und der
kaltdunkle Raum, abgesehen davon, dass man die Kälte des Raumes messen kann,
sonst nichts Mathematisches an sich haben, kann man doch nicht eine Raumzeit
errechnen oder gar eine ko(s)mische Krümmung der räumlichen Finsternis und der
Zeit. Zeiten sind nichts anderes als Dauerabstände – wie z. B. ein Erdenjahr oder
mehrere davon, ein Tag oder kürzere Bruchteile von diesen – wie eben eine Stunde
oder eine Sekunde. Und den dreidimensionalen Raum mit einer sogenannten vierten
Raumzeitdimension im Zusammenhang zu bringen, ist zwar theoretisch in der
esoterischen Mathematik möglich, aber praktisch nicht nachvollziehbar. Ansonsten
müsste man ja von einer gekrümmten Dreidimensionalität sprechen – oder auch nur
von einer mathematisch kurvigen Finsternis.................................................

mfg

Jetzt verstehe ich dein Faible für Uwe, das erklärt einiges! Aber ich werde - versprochen - auf deinen Beitrag später eingehen.

Zu
Beitrag Nr. 2199-72 möchte ich nichts mehr sagen, sonst wird es eine fruchtlose Endlosdiskussion.
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry-Dochwieder am 31.05.2015 um 19:47 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.172, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Henry,

bitte beachte endlich Forenregel

Zitat:
Zu unterlassen sind:
...
8h) Komplettzitate von ganzen Beiträgen, insbesonderdere wenn diese einen gewissen Umfang besitzen – ggf. auf den Beitrag verweisen


Augenscheinlich schreibst du von einem Tablet/Handy, welches nicht über eine Maus verfügt, da kann ich verstehen, dass das teilweise Zitieren eine sehr mühsame bis beinahe unmögliche Anstrengung ist.
Dann verweise bitte nur auf den Beitrag!
Er wird übrigens automatisch verlinkt, wenn du genau die gleiche Schreibweise wie rechts oben des Beitrages anwendest. Kleines Beispiel:

Nicht verlinkt:
Beitrag 2211-2
Verlinkt:
Beitrag Nr. 2211-2

Grüße
Signatur:
Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 31.05.2015 um 20:05 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 577, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Rupert, ich möchte deine Aufmerksamkeit auf folgenden Beitrag lenken.

Beitrag Nr. 2077-1


viel Spaß beim lesen wünscht Quante.
Signatur:
Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 89, Mitglied seit 4 Jahren
Hallo Quante,

habe deinen Beitrag aufmerksam gelesen. Er ist zwar ein bisschen kompliziert formuliert, aber egal, viele Deiner Gedankengänge stimmen mit meinen überein. Kann also nur sagen, gut so und es freut mich, dass wir da sehr nahe sind.

mfg
rupert
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 1.128, Mitglied seit 8 Jahren
Das war ein Beitrag eines schreibfreudigen Menschen und wer bis zu ende gelesen hat, hat gute nerven.
Aus Angst sowas noch einmal lesen zu müssen, widerspreche ich nicht.
Ist das ein Raum, eine Einheit oder besteht er aus Untereinheiten und ist leicht teilbar und was sind die Grenzen der Untereinheiten , durch was entstanden.
Muss der Raum teilbar sein, damit sich Körper(Planeten) darin bewegen können.
Signatur:
1=(h/s³)*(h/t) und 1/cc>0
Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 03.06.2015 um 08:59 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 577, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Wrentzsch, ich fasse mich kurz, um dir die Angst zu nehmen.

Welcher Bedingungen, Voraussetzungen, Grundlagen bedarf es, damit folgendes gelte: „Ist … Raum, eine Einheit oder besteht er aus Untereinheiten und ist leicht teilbar und was sind die Grenzen der Untereinheiten , ... „


Gemäß der Frage, die lautet: „Was ist Raum?“


Raum ist weder eine Einheit noch besteht er aus Untereinheiten, denn dann folgt sofort die Frage was für eine Einheit, Untereinheit und wie soll er, der Raum, teilbar sein?
Die Frage seiner Grenzen können wir klären, wenn wir ihn als solches erklärt haben. Kant würde formulieren: „ Als Ding an sich“
ERGO...

„Was ist Raum“??????? :smiley11:
Signatur:
Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 89, Mitglied seit 4 Jahren
Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2211-6:
Ist das ein Raum, eine Einheit oder besteht er aus Untereinheiten und ist leicht teilbar und was sind die Grenzen der Untereinheiten , durch was entstanden.
Muss der Raum teilbar sein, damit sich Körper(Planeten) darin bewegen können.

Meiner Einschätzung nicht. Wenn der Raum aber teilbar wäre, müssten die Teile Ränder - also Grenzen haben. Ich habe noch keine gesehen und die besten Teleskope auch nicht.

mfg
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 545, Mitglied seit 8 Jahren
Rupert Hübelbauer schrieb in Beitrag Nr. 2211-8:
Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2211-6:

Meiner Einschätzung nicht. Wenn der Raum aber teilbar wäre, müssten die Teile Ränder - also Grenzen haben. Ich habe noch keine gesehen und die besten Teleskope auch nicht.

mfg

Nur mal 'nen Tip: Wenn man Raum als FELD betrachtet, dann haben Räume Grenzen, weil ein Feld eine endliche Wirkweite hat, also kann man den Raum als (un)endliche Summe endlicher Felder betrachten. Nachweisbar ist, daß die Gravitation eines Körpers endlich ist, nämlich dort, wo sich die Gravitationswirkung in Richtung Körper A ändert in Richtung Körper B. Das schmeißt allerdings die landläufige Vorstellung der bis unendlich wirkenden Gravitation eines endlichen Körpers über den Haufen, Newton hatte sich das ausgedacht und Einstein hatte es kritiklos übernommen. Wer also Raum als FELD betrachten will muß Newton und Einstein über Bord schmeißen und da traut sich halt niemand ran, weil die RT Einsteins so etwas wie eine physikalische Naturkonstante geworden ist. Aber so, wie heute kein halbwegs normaler Mensch mehr an die jungfräuliche Empfängnis glaubt, so wird auch irgendwann das RT-Dogma Geschichte sein und damit das Universum als ein Zusammenspiel endlicher Felder verstanden werden. Und mit Feldern kann man sowohl den Raum als auch die Entstehung der Zeit technisch darstellen und dies in Übereinstimmung mit den empirischen Meßwerten der Physik. Mit glaubt das niemand, aber irgendwann kommt ein Titelträger der Physik und dann gibt's den notwendigen längst überfälligen Paradigmenwechsel.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2211-9:
mfg

Nur mal 'nen Tip: Wenn man Raum als FELD betrachtet,...[/quote]

Auch - zum hundertsten Male - ein Tipp: Einsteins Gravitationstheorie (Die Allgemeine Relativitätstheorie) IST eine Feldtheorie. Und Gravitationsfelder enden, wo andere Gravitationsfelder beginnen? Das Gravitationsfeld der Erde endet also dort, wo das der Sonne beginnt? Oder wie? Und der Mond hat Glück, wenn er im Bereich der Erde bleibt? Gute Güte, welch ein Unsinn!
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry-Dochwieder am 10.06.2015 um 15:41 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 89, Mitglied seit 4 Jahren
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2211-9:
Nur mal 'nen Tip: Wenn man Raum als FELD betrachtet, dann haben Räume Grenzen, weil ein Feld eine endliche Wirkweite hat, also kann man den Raum als (un)endliche Summe endlicher Felder betrachten.

Hallo Uwebus, sorry, im Gegensatz zu dir, betrachte ich den Raum nicht als Feld und schon gar nicht als viele Felder mit irgendwelchen Wirkweiten. Allein in unserem Sonnensystem mit allen Planeten, Monden, Asteroiden,............., wären es schon sehr viele Felder, die nicht nur nebeneinander existieren würden, sondern, die sich auch ineinander überschneiden würden. So betrachtet hat das für mich ein ziemlich abstraktes Geschmäckle.
Wie ich den Raum sehe, habe ich im ersten Absatz im Eröffnungsbeitrag dargestellt. Weiters habe ich erklärt, warum der Raum unmöglich expandieren kann. Wenn diese Einschätzung richtig ist, wird eines Tages die RT kein unantastbares Dogma mehr sein. Nicht aber die Erkenntnis von Newton, die ich für stimmig halte. Für ihn war der Raum, der unabhängig und unbeeinflussbar von der Materie existiert, absolut.

Zitat:
Nachweisbar ist, daß die Gravitation eines Körpers endlich ist, nämlich dort, wo sich die Gravitationswirkung in Richtung Körper A ändert in Richtung Körper B.

Was hat das mit dem Raum zu tun, der nicht materiell - also durch seine Schwerelosigkeit auch widerstandslos ist? Es ist doch so, dass gerade durch die Schwerelosigkeit und durch die Widerstandslosigkeit des Raumes, die gravitativen Kräfte der Materie erst so richtig zur Wirkung kommen können. Außerdem, genau genommen, endet - und ändert sich - die Gravitationswirkung eines Körpers – wie groß oder klein er auch ist – nicht. Es ist nur die größere Wirkungskraft eines größeren (dichteren) Körpers, der einen kleinen Körper mit geringerer Wirkung abweichen lässt. ....................... Es ändert sich also nur die Bewegungsrichtung, nicht aber die Wirkungskräfte aller Körper/Materie (auch der Mond, zieht an der Erde). Und das besagt für mich noch lange nicht, dass die Anziehungskräfte – im schwere- und widerstandslosen Raum – endlich sind – nur endlich wirken.
Dass, hervorgerufen durch die Materie, die gravitativen Kräfte im schwere- und widerstandslosen Raum wirken – wechselwirken, ist klar, nur wo sind die Felder? Braucht der Raum sie überhaupt? Wirkt die Schwerkraft der Materie nicht sowieso – auch ohne irgendwelche Feldtheorien?


mfg
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 545, Mitglied seit 8 Jahren
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2211-10:
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2211-9:
mfg

Nur mal 'nen Tip: Wenn man Raum als FELD betrachtet,...

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2211-10:
Auch - zum hundertsten Male - ein Tipp: Einsteins Gravitationstheorie (Die Allgemeine Relativitätstheorie) IST eine Feldtheorie. Und Gravitationsfelder enden, wo andere Gravitationsfelder beginnen? Das Gravitationsfeld der Erde endet also dort, wo das der Sonne beginnt? Oder wie? Und der Mond hat Glück, wenn er im Bereich der Erde bleibt? Gute Güte, welch ein Unsinn!

Auch wenn es dir schwer fällt, die RT Einsteins geht von UNENDLICH großen Gravitationsfeldern aus (1/r² mit r bis oo), wobei diese Felder sich überlagern. Wenn sich das Universum ausdehnen sollte, was ja heute Standardmeinung ist, dann müßte sich die Gravitationskonstante ständig verändern, wäre damit KEINE Konstante, denn die Ruhmasse z.B. der Erde ändert sich ja kaum, ihre gravitierende Wirkung aber müßte ja ständig weiter reichen, das ginge nur bei einer Änderung von G.

Nehmt es einfach mal hin: Eine endliche Masse kann nur eine endliche Wirkung haben, das gilt auch für die Gravitationswirkung, damit muß ein Gravitationsfeld notwendigerweise endlich sein. Ein unendlich groß gedachtes G-Feld hätte eine unendlich große Wirkung, das folgt aus dem Integral D: r²·4·Pi·dr/r² mit r von 0 bis oo. Und nun überlaß ich euch wieder eurem RT-Heiligen und dem beschleunigt expandierenden Universum (wohin eigentlich?).
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 545, Mitglied seit 8 Jahren
Rupert Hübelbauer schrieb in Beitrag Nr. 2211-11:
Was hat das mit dem Raum zu tun, der nicht materiell - also durch seine Schwerelosigkeit auch widerstandslos ist?

mfg

1) Der Raum ist nicht widerstandslos, da sich Licht in einem G-Feld nachweisbar verändert (gemessene Blauverschiebung bei Annäherung an eine Masse).

2) Nochmals: Volumen ist ein mathematisches Abstraktum eine PHYSISCHEN Entität. Da Raum ein meßbares Volumen aufweist, muß er aus etwas bestehen, da ein Abstraktum sonst nicht möglich wäre. Von NICHTS kann man nichts abstrahieren.

Fangt mal an, eure Modelle von Anfang an auf Schlüssigkeit hin zu überprüfen, dann werdet ihr feststellen, daß sie nicht funktionieren können.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 89, Mitglied seit 4 Jahren
Uwebus, irgendwie habe ich das Gefühl, das du ein größerer Relativist bist, als du es selbst wahrhaben willst.

mfg
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Rupert Hübelbauer schrieb in Beitrag Nr. 2211-14:
Uwebus, irgendwie habe ich das Gefühl, das du ein größerer Relativist bist, als du es selbst wahrhaben willst.

mfg

Das solltet ihr echt ausdiskutieren, nu kommt Leben in die Bude!
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 89, Mitglied seit 4 Jahren
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2211-13:
Rupert Hübelbauer schrieb in Beitrag Nr. 2211-11:
Was hat das mit dem Raum zu tun, der nicht materiell - also durch seine Schwerelosigkeit auch widerstandslos ist?

mfg

1) Der Raum ist nicht widerstandslos, da sich Licht in einem G-Feld nachweisbar verändert (gemessene Blauverschiebung bei Annäherung an eine Masse).

Nochmals, was hat das mit dem Raum zu tun? Ein Gravitationsfeld ist nicht gleich Raum, ist also kein Produkt des Raumes. Die Materie ist es, die Anziehungskräfte hat, sie können nur wirken im schwerelosen Raum, nicht wahr? Und wenn sich Licht bei Annäherung an Masse farblich ändert, wird es schon seine Richtigkeit haben, davon gehe ich mal aus.

Zitat:
2) Nochmals: Volumen ist ein mathematisches Abstraktum eine PHYSISCHEN Entität. Da Raum ein meßbares Volumen aufweist, muß er aus etwas bestehen, da ein Abstraktum sonst nicht möglich wäre. Von NICHTS kann man nichts abstrahieren.

Uwebus, da habe ich nicht viel dagegen. In Wirklichkeit ist der Raum, den ich zwar als immaterielles Nichts bezeichne, ja finster und kalt. Er ist also sichtbar und fühlbar da. Aber dass der Raum selbst Felder hat (anscheinend haben wir aneinander vorbeigeredet), dagegen wehre ich mich.

mfg
Beitrag zuletzt bearbeitet von Rupert Hübelbauer am 11.06.2015 um 08:28 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Rupert Hübelbauer schrieb in Beitrag Nr. 2211-16:


...
Uwebus, da habe ich nicht viel dagegen. In Wirklichkeit ist der Raum, den ich zwar als immaterielles Nichts bezeichne, ja finster und kalt. Er ist also sichtbar und fühlbar da. Aber dass der Raum selbst Felder hat (anscheinend haben wir aneinander vorbeigeredet), dagegen wehre ich mich.

mfg

Um ein wenig zu sticheln: Laut ART IST ein Gravitationsfeld eine Eigenschaft der Raumzeit, denn was sollte eine Krümmung der Raumzeit sonst wohl bedeuten?

Und, Rupert, die Abwesenheit ist kein Kriterium für etwas „Seiendes“. Wenn der Raum immateriell ist, KANN er gar nicht warm und hell sein. Aber auch wenn der Raum ein Etwas wäre, so wären Wärme und Helligkeit keine Eigenschaften des Raumes, sondern sie sind eine Folge der elektromagnetischen Strahlung. Raum ist für uns keinesfalls sicht- und fühlbar, wir haben keinen Sinn für Raum „an sich“. Im newtonschen Sinne ist Raum ausschließlich für das Sensorium Gottes wahrnehmbar!

Und das „Volumen eine mathematische Abstraktion“ von was auch immer sei, ist selbstverständlich Unsinn. Eine mathematische Beschreibung eines Volumens KANN sich auf einen konkreten Körper beziehen, aber ein Maß von z. B. 3 m³ ist völlig unabhängig davon, ob ich das Maß in einem gegebenen Raum anwende oder nicht. Und was wären dann Volumina höherer Dimension, wie sie z. B. in Phasenräumen vorkommen? Ganz allgemein ist eine Abstraktion – im verwendeten Sinne - das Weglassen unwichtiger Eigenschaften, sie ist eine Konzentration auf das Wesentliche.
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
[Gäste dürfen nur lesen]
avatar
Beiträge: 577, Mitglied seit 12 Jahren
Na dann Henry, durch mich einen weiteren Stachel gesetzt, denn korrekt ist das „ die Abwesenheit kein Kriterium für etwas Seinendes“ ist, bzw. sein kann.

Zumindest was die klassische Philosophie angeht.

Der Raum, wie auch die Zeit sind aber, im philosophischen, als Paradoxien zu behandeln, denn sie sind undefinierbar, weil sie eben das Nichts sind, eine „Anhäufung“ von unendlich vielem, was wir als Nichts betiteln.

Das Nichts läßt sich von daher nicht definieren, ähnlich, bzw. in Anlehnung einer Division durch Null.

Wie also kann ein Nichts, also der Raum, ein Gravitationsfeld erzeugen???

Wenn der Raum als etwas Seiendes das Nichts verkörpert, dann stellt dieses Seiende des Nichts lediglich die Notwendigkeit, die Bedingung, sich als Notwendigkeit dar die existieren muss, da erst durch dieses Nichts, die Anwesenheit von allem anderen ermöglicht wird.

Wäre der Raum nicht das Nichts, sondern etwas materielles, dann wäre alles andere in ihm nicht existent, alles in ihm in seiner Existenz dann unmöglich.
Signatur:
Zur Bedingung des Raum und der Zeit gehört ganz unbedingt ,die absolute Bedingungslosigkeit von Raum und Zeit. Werden Raum und Zeit an Bedingungen geknüpft sind sie endlich, mit einem Beginn und einem Ende.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Quante schrieb in Beitrag Nr. 2211-18:

Der Raum, wie auch die Zeit sind aber, im philosophischen, als Paradoxien zu behandeln, denn sie sind undefinierbar, weil sie eben das Nichts sind, eine „Anhäufung“ von unendlich vielem, was wir als Nichts betiteln.

Das Nichts läßt sich von daher nicht definieren, ähnlich, bzw. in Anlehnung einer Division durch Null.

Wie also kann ein Nichts, also der Raum, ein Gravitationsfeld erzeugen???

Wenn der Raum als etwas Seiendes das Nichts verkörpert, dann stellt dieses Seiende des Nichts lediglich die Notwendigkeit, die Bedingung, sich als Notwendigkeit dar die existieren muss, da erst durch dieses Nichts, die Anwesenheit von allem anderen ermöglicht wird.

Wäre der Raum nicht das Nichts, sondern etwas materielles, dann wäre alles andere in ihm nicht existent, alles in ihm in seiner Existenz dann unmöglich.

"Nichts" kann nicht etwas "Seiendes" "sein". Überhaupt: Nicht WIR definieren den Raum als "Nichts", sondern z. B. du - ich tue es nicht. "Nichts" kann niemals eine Notwenidigkeit für irgendetwas sein, so sehe ich das jedenfalls.
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
[Gäste dürfen nur lesen]
Beiträge: 879, Mitglied seit 4 Jahren
Rupert,

ein wenig was zum Nachdenken, ohne darauf einzugehen, ob die Raumzeit nun real ist oder nicht.

Eine Entität bezeichnet allgemein ein „Seiendes“, oder aber speziell etwas, was den Kern eines Seienden ausmacht, sein Wesen. Ein physikalisches Objekt damit kennzeichnen zu wollen, dass es eine Entität sei, ist also in etwa so aussagekräftig, wie zu sagen: Ein Seiendes ist.

Speziell betrachtet, also, sich dem Wesen eines Objektes zu nähern heißt, von allen Eigenschaften zu abstrahieren, die einem Objekt von außen zukommen. Physikalisch heißt das weiterhin, Eigenschaften zu betrachten, die messbar sind. Die Frage ist, können wir irgendetwas wahrnehmen, das einem physikalischen Objekt „von innen her“ eigen ist? Wie nehmen wir denn etwas wahr? Doch über unsere Sinne. Letztlich ist so ziemlich alles, was wir wahrnehmen, eine Folge der elektromagnetischen Wechselwirkung. Das ist für das Sehen und für das Wärmeempfinden sofort einsichtig. Aber auch tasten, hören, riechen, schmecken beruhen darauf, dass die Atome unseres Körpers über die Elektronen eine Abstoßung durch die Elektronen der Atome in unserer Umgebung oder unserer Nahrung erfahren. Selbst der Gleichgewichtssinn, die Orientierung im Raum, ist dadurch zu erklären, wir wissen, wo unten ist, weil die Elektronen der Atome unter unseren Füßen die Elektronen in den Atome in unseren Füßen abstoßen.

Auch das Volumen eines Körpers ist uns nur über die elektromagnetische Wechselwirkung zugänglich. Was bleibt eigentlich, wenn all diese Wechselwirkungen wegfallen? Man muss sich klar machen: Wir reden von Kräften, die uns vermitteln, dass „dort“ etwas ist! Was bleibt ohne diese Kräfte? Was also ist eine Entität? Es bleibt nichts als Schabernack, das ganze Gerede von Entitäten und Substanzen ist nichts als eine Kirmesattraktion.

Oder doch nicht?
Signatur:
Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry-Dochwieder am 11.06.2015 um 16:26 Uhr.
[Gäste dürfen nur lesen]
In diesem Forum dürfen nur Mitglieder schreiben. Hier kannst du dich anmelden
Zum Seitenanfang Nach oben