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Dauer eines Quantensprungs

Thema erstellt von Memphis314 
Beiträge: 2.991, Mitglied seit 10 Jahren
Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2190-19:
Nur bestimmte Lichtfrequenzen können Elektronen anregen.
Grüße

Nachdem wir wissen, dass Energie gequantelt ist, also keine Zwischenwerte zulässt, müsste das (Licht-)Spektrum, also die Spektralfarben auch gequantelt sein.
Ein Photon hat demnach einen bestimmte Energie. Die Energie des Photons kann nur jeweils einen ganzzahligen Quantenwert annehmen. als vom z.B Infraroten Licht zum sichtbaren Licht sind nur Quantenstufen möglich, die keine Zwischenwerte zulassen.
Das würde aber wiederum bedeuten, dass das Spektrum nicht aus allen Farben besteht, sondern aus gequantelten Farbstreifen. Jede Farbe ist um genau einen Qantenwert anders als die Nachbarfarbe. Zwischenwerte sind nicht zulässig.
Ein Photon hat somit den Ernergiewert "X" ein anderes Photon könnte den Wert X+1, X+2... X+n haben. Es könnte aber nie den Wert X+1,5 oder X+3,7 haben, denn Teilquanten sind bekanntlich nicht möglich.
Liege ich mit meiner Vermutung richtig?
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Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
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Claus (Moderator)
Beiträge: 1.917, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2190-21:
Das würde aber wiederum bedeuten, dass das Spektrum nicht aus allen Farben besteht... Liege ich mit meiner Vermutung richtig?

Nein. Es sind alle Zwischenfarben möglich. Für jede gewählte Farbe (Frequenz) gibt es allerdings eine kleinstmögliche Lichtmenge. Das wäre dann ein "Energiepaket" dieser speziellen Farbe, welches man als Photon oder als Lichtquant bezeichnet. Es hat die Größe h * f (Wirkungsquantum * Frequenz). Vgl. auch Beitrag Nr. 1759-162
Beitrag zuletzt bearbeitet von Claus am 19.01.2015 um 01:35 Uhr.
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Beiträge: 2.991, Mitglied seit 10 Jahren
Claus schrieb in Beitrag Nr. 2190-22:
Hallo Hans-m,

Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2190-21:
Das würde aber wiederum bedeuten, dass das Spektrum nicht aus allen Farben besteht... Liege ich mit meiner Vermutung richtig?

Nein. Es sind alle Zwischenfarben möglich. Für jede gewählte Farbe (Frequenz) gibt es allerdings eine kleinstmögliche Lichtmenge. Das wäre dann ein "Energiepaket" dieser speziellen Farbe, welches man als Photon oder als Lichtquant bezeichnet. Es hat die Größe h * f (Wirkungsquantum * Frequenz). Vgl. auch Beitrag Nr. 1759-162

Zitat von Wikipedia: Plancksches_Wirkungsquantum:
Jede harmonische Schwingung (mit Frequenz f, Kreisfrequenz \ω = 2 *pi f) kann Energie nur in diskreten Beträgen aufnehmen oder abgeben, die ganzzahlige Vielfache des Schwingungsquants \Δ E = h f \equiv \hbar \ω sind.
Wikipedia/Plancksches_Wirkungsquantum

(unterstrichen von mir)
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Hans-m am 19.01.2015 um 12:38 Uhr.
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Beiträge: 879, Mitglied seit 3 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 2190-23:
Claus schrieb in Beitrag Nr. 2190-22:
Hallo Hans-m,



Nein. Es sind alle Zwischenfarben möglich. Für jede gewählte Farbe (Frequenz) gibt es allerdings eine kleinstmögliche Lichtmenge. Das wäre dann ein "Energiepaket" dieser speziellen Farbe, welches man als Photon oder als Lichtquant bezeichnet. Es hat die Größe h * f (Wirkungsquantum * Frequenz). Vgl. auch Beitrag Nr. 1759-162

Zitat von Wikipedia: Plancksches_Wirkungsquantum:
Jede harmonische Schwingung (mit Frequenz f, Kreisfrequenz \ω = 2 *pi f) kann Energie nur in diskreten Beträgen aufnehmen oder abgeben, die ganzzahlige Vielfache des Schwingungsquants \Δ E = h f \equiv \hbar \ω sind.
Wikipedia/Plancksches_Wirkungsquantum

(unterstrichen von mir)

Ja, das ist doch genau und exakt das, was Claus schreibt und dem ich selbstverständlich zustimme!
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Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
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Beiträge: 231, Mitglied seit 5 Jahren
Hallo,
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2190-24:
...

Ja, das ist doch genau und exakt das, was Claus schreibt und dem ich selbstverständlich zustimme!
Zum noch besseren Verständnis: Der harmonische Oszillator schwingt mit der durch seine Energie festgelegten Frequenz, welche durch das Planck'sche Wirkungsquantum den beobachteten Wert besitzt. Will man nun diese Frequenz ändern, geht das nur mit den diskreten Energieportionen.

Claus beantwortete aber korrekt die Frage, ob es zwischen solchen beobachteten Frequenzen noch beliebig viele andere gibt. Da Photonen (Lichtquanten) von bewegten Ladungen bei deren Bewegungsänderung emittiert werden und die Bewegung mit beliebigen kontinuierlichen Geschwindigkeiten erfolgen kann, können so beliebige Spektrallinien erzeugt werden. Das geschieht beispielsweise durch den Doppler-Effekt.

MfG
Lothar W.
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http://struktron.de/DSM.pdf
Erklären kleine diskrete Objekte die Grundlagen der Standardphysik?
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Beiträge: 879, Mitglied seit 3 Jahren
Struktron schrieb in Beitrag Nr. 2190-25:
Hallo,
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2190-24:
...

Ja, das ist doch genau und exakt das, was Claus schreibt und dem ich selbstverständlich zustimme!
Zum noch besseren Verständnis: Der harmonische Oszillator schwingt mit der durch seine Energie festgelegten Frequenz, welche durch das Planck'sche Wirkungsquantum den beobachteten Wert besitzt. Will man nun diese Frequenz ändern, geht das nur mit den diskreten Energieportionen.

Claus beantwortete aber korrekt die Frage, ob es zwischen solchen beobachteten Frequenzen noch beliebig viele andere gibt. Da Photonen (Lichtquanten) von bewegten Ladungen bei deren Bewegungsänderung emittiert werden und die Bewegung mit beliebigen kontinuierlichen Geschwindigkeiten erfolgen kann, können so beliebige Spektrallinien erzeugt werden. Das geschieht beispielsweise durch den Doppler-Effekt.

MfG
Lothar W.

Ja, genau, und die Spektrallinien wiederum sind diskret. Wie ich das sehe, ist die Wechselwirkung entscheidend. Wir detektieren stets Photonen, und die sind nun mal diskret.

Nachtrag:

Um es noch weniger abstrakt zu verdeutlichen: Eine Lampe, die – sagen wir – nur gelbes Licht einer ganz bestimmten Wellenlänge aussendet, wird über einen Dimmer gesteuert.

VOR der Erkenntnis, dass Licht nur in „Paketen“ aufgenommen oder ausgesendet werden kann (für die theoretische Begründung des so genannten photoelektrischen Effekts erhielt übrigens Einstein seinen Nobelpreis!) dachte man, die Lichtstärke hinge mit der Wellenlänge zusammen. Das ist aber falsch, denn die Lichtstärke hängt mit der Menge der emittierten Photonen zusammen, und EIN Photon einer bestimmten Wellenlänge hat die kleinste „Energieeinheit“, mit der Licht dieser speziellen Wellenlänge ausgesendet werden kann. Eine Änderung durch den Dimmer bewirkt also eine Änderung der Zahl an ausgesendeten Photonen.

Also, je heller diese gelbe Lampe leuchtet, desto mehr Photonen sendet sie aus. Ändert sich dagegen die Wellenlänge z. B. zu orangefarbenen oder zu blauen Licht hin, hat DAS mit der Stärke der Energie zu tun, zum roten hin – längere Wellenlänge – haben die einzelnen Photonen eine kleinerer „Energieeinheit“, „blaue Photonen“ sind energiereicher.

Und über das mysteriöse Wirkungsquantum kann der Zusammenhang zwischen Wellenlänge und Energie der einzelnen Photonen hergestellt werden.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry-Dochwieder am 20.01.2015 um 10:07 Uhr.
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Beiträge: 2, Mitglied seit 1 Jahr
Hallo Memphis
Um mit fake Newes zum Quantensprung aufzuräumen:
Natürlich kann sich ein Elektron auch zwischen den Orbitalen aufhalten nur hat es dort keine stabile Bahn!
Orbitale erstrecken sich vom Atomkern bis in die Unendlichkeit und deshalb überlappen sich alle Orbitale!
Durch Normierung und Definition werden die Orbitale an praktische Erfordernisse angepasst!
Elektronensprung wird üblicherweise nur hinsichtlich Energie benutzt; aber Bahnform und Geschwindigkeit eines Elektrons während der Photonerzeugung sind sehr interessante Diskussionsthemen!
Dazu folgende Erkenntnisse:
Misst man die Kohärenzlänge eines Photons kommt man bei kurzen Photonen auf z.B. 4 Lambdas!
Nehmen wir einmal 299 nm - Photonen: das Photon entspricht mit Lichtgeschwindigkeit gerechnet einer Zeitdauer von 4 x 299 x 10^-9 m / 299 x 10^8 m/s = 4 x 10^-17 s. Damit haben wir eine erste Orientierung über die Sprungdauer!
Sollte die Kohärenzlänge richtig gemessen sein, können wir nun schließen, dass das Elektron beim Sprung 4 x den Kern umrundet aber nicht als Kreisbahn verstanden, denn das Photon hat Polarisationseigenschaften was wenigstens auf Spirale oder Ellipse schließen läßt!
Auch hat das Elektron während des Sprunges keine konstante Geschwindigkeit und wir kennen bisher nur eine mittlere Geschwindigkeit, denn das Photon hat auch eine Magnetwirkung! Die sin-Schwingung eines Photons ergibt sich zwanglos aus der Tatsache, dass auch der Atomkern ein Feld ausbildet und das Elektron mal vor und mal hinter dem Kern ist! Für Photonerzeugung ist Änderung eines Dipolfeldes erforderlich und deshalb darf man dabei nicht nur das Elektron betrachten! Ich hoffe auf Widerlegung oder Bestätigung meiner Gedanken!
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Beiträge: 879, Mitglied seit 3 Jahren
Bernstein schrieb in Beitrag Nr. 2190-27:
Hallo Memphis
Um mit fake Newes zum Quantensprung aufzuräumen:
Natürlich kann sich ein Elektron auch zwischen den Orbitalen aufhalten nur hat es dort keine stabile Bahn!
Orbitale erstrecken sich vom Atomkern bis in die Unendlichkeit und deshalb überlappen sich alle Orbitale!
Durch Normierung und Definition werden die Orbitale an praktische Erfordernisse angepasst!
Elektronensprung wird üblicherweise nur hinsichtlich Energie benutzt; aber Bahnform und Geschwindigkeit eines Elektrons während der Photonerzeugung sind sehr interessante Diskussionsthemen!
Dazu folgende Erkenntnisse:
Misst man die Kohärenzlänge eines Photons kommt man bei kurzen Photonen auf z.B. 4 Lambdas!
Nehmen wir einmal 299 nm - Photonen: das Photon entspricht mit Lichtgeschwindigkeit gerechnet einer Zeitdauer von 4 x 299 x 10^-9 m / 299 x 10^8 m/s = 4 x 10^-17 s. Damit haben wir eine erste Orientierung über die Sprungdauer!
Sollte die Kohärenzlänge richtig gemessen sein, können wir nun schließen, dass das Elektron beim Sprung 4 x den Kern umrundet aber nicht als Kreisbahn verstanden, denn das Photon hat Polarisationseigenschaften was wenigstens auf Spirale oder Ellipse schließen läßt!
Auch hat das Elektron während des Sprunges keine konstante Geschwindigkeit und wir kennen bisher nur eine mittlere Geschwindigkeit, denn das Photon hat auch eine Magnetwirkung! Die sin-Schwingung eines Photons ergibt sich zwanglos aus der Tatsache, dass auch der Atomkern ein Feld ausbildet und das Elektron mal vor und mal hinter dem Kern ist! Für Photonerzeugung ist Änderung eines Dipolfeldes erforderlich und deshalb darf man dabei nicht nur das Elektron betrachten! Ich hoffe auf Widerlegung oder Bestätigung meiner Gedanken!

Hallo, Bernstein!

Zunächst einmal sollten wir m. E. mit dem Begriff „Fake News“ vorsichtig umgehen. Soweit ich das sehe, stellt hier niemand absichtlich falsche Behauptungen ins Forum, und das absichtlich Falsche beinhaltet „Fake News“.

Und dann ist ein Orbital in unserem Zusammenhang durch die Wahrscheinlichkeit bestimmt, mit der sich ein an den Atomkern gebundenes Elektron in einem Bereich aufhält. Es ist richtig, dass die Wahrscheinlichkeit auch für einen Ort „unendlich weit“ vom Kern nicht null wird, aber es ist eben nicht sehr wahrscheinlich, dass dem auch so ist. Es wäre für die Stabilität all dessen, was um uns her ist, nicht förderlich, wenn sich die Elektronen tatsächlich nicht nahe am Kern befänden.

Ein Orbital wird aber durch einen anderen quantenmechanischen Effekt in der Ausbreitung begrenzt: die Elektronen können lokal nicht „nahe“ sein, wenn sie sich im gleichen quantenmechanischen Zustand befinden, das ist das Pauli-Prinzip.

Deshalb können sich im Orbital mit dem niedrigsten Energie-Niveau nur höchsten zwei Elektronen befinden, und deshalb können sich Orbitale auch nicht überschneiden.

Und drittens ist das Elektron – wie gesagt – an den Atomkern gebunden, nämlich durch seine negative Ladung. Nur in einem ansonsten völlig Kräfte freien Universum würde ein Elektron „seinen“ Atomkern „spüren“, in der Realität wirken unendlich viele Kräfte, die viel stärker auf das Elektron wirken als seine Bindung in beliebiger Entfernung an den Atomkern.

Und viertens ist es äußerst irreführend zu denken, ein Elektron würde den Atomkern „umrunden“, das tut es weder im Kreis noch in Spiralen oder sonst wie. Das Elektron hat keinen Ort, also auch keine Bahn. Es befindet sich nur wahrscheinlich in einem bestimmten Orbit.

Es ist nun mal so, dass sich Quantenobjekte der Vorstellung entziehen. Das mag man bedauern, ändert aber nichts an den experimentellen Befunden.

Übrigens ist Lambda das Formelzeichen für die Wellenlänge – du musst aber schon angeben, von welcher Länge du sprichst, „4 Lambda“ sagt so nichts aus. Überhaupt solltest du m. E. die Sache mit der Kohärenz noch mal überdenken. Ich glaube nicht, dass stimmig ist, was du schreibst. Was sollte denn die Kohärenz von elektromagnetischen Wellen mit dem Ort eines Elektrons zu tun haben? Weshalb sollte die Kohärenz für sich genommen zeitlich begrenzt sein?

Wir müssen hier bedenken, dass nicht ein Wellenpaket verschiedener Wellenlängen ausgesendet wird, sondern ein Photon mit einer einzigen, spezifischen Wellenlänge. Genau deshalb kann man Elemente in Millionen Lichtjahren Entfernung genau bestimmen.
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Das Leben ist zu ernst, um es nur ernst zu nehmen.
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Beiträge: 2, Mitglied seit 1 Jahr
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 2190-28:
Bernstein schrieb in Beitrag Nr. 2190-27:
Hallo Memphis
Um mit fake Newes zum Quantensprung aufzuräumen:
Natürlich kann sich ein Elektron auch zwischen den Orbitalen aufhalten nur hat es dort keine stabile Bahn!
Orbitale erstrecken sich vom Atomkern bis in die Unendlichkeit und deshalb überlappen sich alle Orbitale!
Durch Normierung und Definition werden die Orbitale an praktische Erfordernisse angepasst!
Elektronensprung wird üblicherweise nur hinsichtlich Energie benutzt; aber Bahnform und Geschwindigkeit eines Elektrons während der Photonerzeugung sind sehr interessante Diskussionsthemen!
Dazu folgende Erkenntnisse:
Misst man die Kohärenzlänge eines Photons kommt man bei kurzen Photonen auf z.B. 4 Lambdas!
Nehmen wir einmal 299 nm - Photonen: das Photon entspricht mit Lichtgeschwindigkeit gerechnet einer Zeitdauer von 4 x 299 x 10^-9 m / 299 x 10^8 m/s = 4 x 10^-17 s. Damit haben wir eine erste Orientierung über die Sprungdauer!
Sollte die Kohärenzlänge richtig gemessen sein, können wir nun schließen, dass das Elektron beim Sprung 4 x den Kern umrundet aber nicht als Kreisbahn verstanden, denn das Photon hat Polarisationseigenschaften was wenigstens auf Spirale oder Ellipse schließen läßt!
Auch hat das Elektron während des Sprunges keine konstante Geschwindigkeit und wir kennen bisher nur eine mittlere Geschwindigkeit, denn das Photon hat auch eine Magnetwirkung! Die sin-Schwingung eines Photons ergibt sich zwanglos aus der Tatsache, dass auch der Atomkern ein Feld ausbildet und das Elektron mal vor und mal hinter dem Kern ist! Für Photonerzeugung ist Änderung eines Dipolfeldes erforderlich und deshalb darf man dabei nicht nur das Elektron betrachten! Ich hoffe auf Widerlegung oder Bestätigung meiner Gedanken!

Hallo, Bernstein!

Zunächst einmal sollten wir m. E. mit dem Begriff „Fake News“ vorsichtig umgehen. Soweit ich das sehe, stellt hier niemand absichtlich falsche Behauptungen ins Forum, und das absichtlich Falsche beinhaltet „Fake News“.

Und dann ist ein Orbital in unserem Zusammenhang durch die Wahrscheinlichkeit bestimmt, mit der sich ein an den Atomkern gebundenes Elektron in einem Bereich aufhält. Es ist richtig, dass die Wahrscheinlichkeit auch für einen Ort „unendlich weit“ vom Kern nicht null wird, aber es ist eben nicht sehr wahrscheinlich, dass dem auch so ist. Es wäre für die Stabilität all dessen, was um uns her ist, nicht förderlich, wenn sich die Elektronen tatsächlich nicht nahe am Kern befänden.

Ein Orbital wird aber durch einen anderen quantenmechanischen Effekt in der Ausbreitung begrenzt: die Elektronen können lokal nicht „nahe“ sein, wenn sie sich im gleichen quantenmechanischen Zustand befinden, das ist das Pauli-Prinzip.

Deshalb können sich im Orbital mit dem niedrigsten Energie-Niveau nur höchsten zwei Elektronen befinden, und deshalb können sich Orbitale auch nicht überschneiden.

Und drittens ist das Elektron – wie gesagt – an den Atomkern gebunden, nämlich durch seine negative Ladung. Nur in einem ansonsten völlig Kräfte freien Universum würde ein Elektron „seinen“ Atomkern „spüren“, in der Realität wirken unendlich viele Kräfte, die viel stärker auf das Elektron wirken als seine Bindung in beliebiger Entfernung an den Atomkern.

Und viertens ist es äußerst irreführend zu denken, ein Elektron würde den Atomkern „umrunden“, das tut es weder im Kreis noch in Spiralen oder sonst wie. Das Elektron hat keinen Ort, also auch keine Bahn. Es befindet sich nur wahrscheinlich in einem bestimmten Orbit.

Es ist nun mal so, dass sich Quantenobjekte der Vorstellung entziehen. Das mag man bedauern, ändert aber nichts an den experimentellen Befunden.

Übrigens ist Lambda das Formelzeichen für die Wellenlänge – du musst aber schon angeben, von welcher Länge du sprichst, „4 Lambda“ sagt so nichts aus. Überhaupt solltest du m. E. die Sache mit der Kohärenz noch mal überdenken. Ich glaube nicht, dass stimmig ist, was du schreibst. Was sollte denn die Kohärenz von elektromagnetischen Wellen mit dem Ort eines Elektrons zu tun haben? Weshalb sollte die Kohärenz für sich genommen zeitlich begrenzt sein?

Wir müssen hier bedenken, dass nicht ein Wellenpaket verschiedener Wellenlängen ausgesendet wird, sondern ein Photon mit einer einzigen, spezifischen Wellenlänge. Genau deshalb kann man Elemente in Millionen Lichtjahren Entfernung genau bestimmen.

Hallo Memphis
Es ist leider ülich geworden, Meldungen, die der wahhrheit entsprechen als fake News zu disqualifizieren!
Falschmeldungen können bewusst oder irrtümlich erzeugt werden; so geschieht es auch mit Aussagen in der Quantenwelt!
Alle Orbitale überlappen sich wie die Rechnung mit Schrödingergleichung zeigt; an jeder Stelle des Raumes errechnet man ein psi-wert und dessen Quadrat!
An jedem Ort kann sich jedes elektron aufhalten, nur nicht gleichzeitig mit einem anderen nach Pauli.
Die Wellenfunktion ist untauglich, die bahn eines Elektrons zu beschreiben; unzweifelhaft befindet sich das elektron in der Atomhülle stets an einem bestimmten Ort, hat dort eine Masse, einen Spin, einen Bahndrehimpuls und bewegt sich auf einer Bahn!
Unstrittig emittiert es EM-Energie bei Abbremsung. Diese Fakten sind zu berücksichtigen, will man etwas Licht in den Mechanismus des Elektronensprunges bringen! Wellentheorie scheint nur geeignet, etwas über Energie und ggf. über Sprungwahrscheinlichkeiten auszusagen!
Will man etwas über die Photonenerzeugung (Wellenlänge und Kohärenzlänge) in Erfahrung bringen, muss man sich mit der Art der Bremsung
näher beschäftigen! Ich behaupte, dass die Naturgesetze, die die Erzeugung von EM-wellen bei gebremsten Ladungsträgern beschreiben, ebenso wie im Makroskopischen (Zyklotron, Sendeantennen) ebenso im atomaren gelten, denn nichts ist bekannt, was dagegen spricht!
Nun sollte diskutiert werden, was man über Photonen und was man über Elektronensprung weis und beides sollte zu einem in sich stimmigen
Bild der Phoronerzeugung auf Basis der bekannten Naturgesetze zusammengefügt werden.
Ein wichtiger Hinweis: Das photonerzeugende Elektron im Atom muss sein Bahndrehmoment ändern und das Dipolmoment des Atoms muss sich beim "Sprung" ändern. Würde das Photon nur durch das Elektron erzeugt, wäre das Photon eine negative E-Feldwelle; es ist aber elektrisch neutral! Daher sollte die Ladung des positiven Kerns eine vergleichbare Rolle bei der Photonenentstehung spielen!
Wenn sich jemand etwas nicht vorstellen kann, ist es nur das Problem seines Gehirnes, nicht jedoch der Natur!
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Hallo Forum,

in diesem Thread ist darüber diskutiert worden, wie lange ein Quantensprung währt . Entgegen der hier vertretenen Auffassung, dieses geschehe instantan und es gäbe keine „Zwischen“ den Orbitallen (was schon von „Bernstein“ angezweifelt wurde), wird doch für den Wechsel des Orbitals tatsächlich Zeit benötigt, die wohl zwischen den Orbitalen (wo sonst?) verbracht werden muss:

So lange dauert ein Quantensprung!

Claus hatte schon zu Recht auf ähnliche Ergebnisse beim Tunneleffekt verwiesen. Hierzu hatte ich den aktuelleren Beitrag Nr. 1751-59 verfasst

Das nur kurz zur Frage von Realismus in der Quantenmechanik!


Kirsche
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Hallo Kirsche,

Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2190-30:
in diesem Thread ist darüber diskutiert worden, wie lange ein Quantensprung währt . Entgegen der hier vertretenen Auffassung, dieses geschehe instantan und es gäbe keine „Zwischen“ den Orbitallen (was schon von „Bernstein“ angezweifelt wurde), wird doch für den Wechsel des Orbitals tatsächlich Zeit benötigt, die wohl zwischen den Orbitalen (wo sonst?) verbracht werden muss:
So lange dauert ein Quantensprung!

in dem Artikel vom Spektrumverlag steht nichts von "zwischen den Orbitalen".
Der quantenmechanische Formalismus verbietet einen solchen Zustand, gibt es einen besseren?
Deine Interpretation klingt zu sehr nach Bohr'schen Atommodell. Das ist wohl kaum dazu geeignet die Quantentheorie darzustellen.

mfg okotombrok
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2190-31:
Der quantenmechanische Formalismus verbietet einen solchen Zustand, gibt es einen besseren?


Hier wird einen „Verkürzung“ gemeint die die meisten nicht verstehen.
Ja, es gibt einen besseren, der führt durch die Raumzeit.


Mfg H.

Es gibt keinen anderen Weg.
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"Heute ist nicht aller Tage ich komm' wieder keine Frage"
Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 22.09.2018 um 23:20 Uhr.
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Haronimo schrieb in Beitrag Nr. 2190-32:
Hier wird einen „Verkürzung“ gemeint die die meisten nicht verstehen.

Das verstehe ich nicht. Was für eine "Verkürzung" ist wo gemeint?

Zitat von Haromino:
Ja, es gibt einen besseren, der führt durch die Raumzeit.

Kannst du das näher erläutern?

mfg okotombrok
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2190-33:
Kannst du das näher erläutern?


wenn ich einen Weg nehmen kann, der nicht konventionell sein muss, dann habe ich schon eine Verkürzung.
Was kannst du dagegensetzen?

MfG H.

Die Frage ist, aus welcher Sicht ist eine Verkürzung. Diese schei… Relativität.
Es gibt keine absolute Meinung. Davon sollten wir uns verabschieden.

Wir befinden uns unter eine "Glocke" aus Materie/Energie. Wie wollt ihr davon entkommen, um mehr zu erfahren?
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 23.09.2018 um 00:24 Uhr.
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Zitat von Okotombrok:
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2190-31:
Der quantenmechanische Formalismus verbietet einen solchen Zustand, gibt es einen besseren?

Deine Interpretation klingt zu sehr nach Bohr'schen Atommodell. Das ist wohl kaum dazu geeignet die Quantentheorie darzustellen.


Hallo Okotombrok,

nein, bisher gibt es keine bessere Erklärung als die Unmöglichkeit. Ist die Überwindung des undenkbar Unmöglichen nicht gerade ein wunderbares Ziel der Wissenschaft?

Gleiches gilt für den Beitrag Nr. 2288-28 von Zara t. “Zwischen Sender und Empfänger hat sich kein Photon durch den dazwischen liegenden Raum bewegt.“ Ist es nicht ein Phänomen, dass man dieser Denkweise zum Trotz dennoch dem Photon zwischen Sender und Empfänger ein das Photon manipulierendes Signal aufdrücken können will? Irgendetwas ist doch „faul“ an der Sache?

Plötzlich kann man durch feinere Messungen etwas Unmögliches realisieren. Wie geht es weiter? Glaubst du, weiter geht nicht? Das kann sein, aber kann dies allein ein Beweis gegen den Realismus sein?

PS: Dies sind meine eigenen Ideen. Bohm scheint zu ähnlichen Erkenntnissen gekommen zu sein und ich habe im Beitrag Nr. 2264-817 festgestellt, dass er keineswegs widerlegt ist. Wie auch sollte man etwas durch lediglich ungenaue Möglichkeiten der Messung etwas widerlegen können?

Kirsche
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Die Vergangenheit ist über die Gegenwart verbrauchte Zukunft.
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Bohm ist widerlegt. Siehe Verletzung der Leggettschen Ungleichungen.

siehe zB hier: https://sfn-kassel.de/neuigkeiten/24-aus-forschung-...

Der klassische Realitätsbegriff ist nicht zu halten. Auf zu neuen (nicht-realen?) Ufern!
Beitrag zuletzt bearbeitet von Zara.t. am 23.09.2018 um 10:33 Uhr.
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Hallo Zara.t.,
hat schon mal jemand die Frage untersucht, ob verschiedene Polarisationen oder verschiedene Spinnzustände überhaupt objektiv unterschiedliche Zustände darstellen ?

Ein im Uhrzeigersinn, nach rechts drehendes Objekt erscheint aus einer um 180° versetzten Position betrachtet als links drehend. Ohne dass sich an der Drehung etwas verändert hat, kann ich die Drehung des Objektes unterschiedlich beschreiben, je nachdem aus welcher Position ich eine Drehung betrachte. Ein Drehsinn besagt deshalb etwas über meine Position zu dem Objekt, nicht aber über den objektiven (realen) Zustand des Objektes selbst. Dies liegt letztlich daran, dass wir unsere Betrachtung der Umwelt subjektiv mit rechts und links definiert haben.

Ob man Polarisation und Spinnzustand in dem vorgenannten Sinn auffassen kann, weiß ich nicht. Man müsste es zumindest ausschließen können.

MfG
Harti
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Kirsche schrieb in Beitrag Nr. 2190-35:
Ist die Überwindung des undenkbar Unmöglichen nicht gerade ein wunderbares Ziel der Wissenschaft?

Hallo Kirsche,

Wissenschaft ist nur möglich, wenn das erlangte Wissen immer wieder angezweifelt und hinterfragt wird, insofern gebe ich dir recht.
Man darf dabei aber die Empirie nicht übergehen.
Jede neue Idee muss mit allen Erfahrungen/Beobachtungen widerspruchsfrei in Einklang stehen, sonst lässt sich keine brauchbare, voraussagekräftige Theorie daraus entwickeln.
Das meine ich damit, wenn ich sage, dass wir nichts besseres als die Quantentheorie haben, die sich bisher empirisch hervorragend bestätigt hat und deren Auswirkungen auf unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind.

mfg okotombrok
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2190-38:
Jede neue Idee muss mit allen Erfahrungen/Beobachtungen widerspruchsfrei in Einklang stehen, sonst lässt sich keine brauchbare, voraussagekräftige Theorie daraus entwickeln.

Das meine ich damit, wenn ich sage, dass wir nichts besseres als die Quantentheorie haben, die sich bisher empirisch hervorragend bestätigt hat und deren Auswirkungen auf unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind.

mfg okotombrok

Hallo Okotombrok,

ich gebe dir eine Antwort hier in meinem Thread , weil ich diese gerne evtl. hier weiter diskutieren würde:

Ich stimme dir vollständig zu. Auch die Relativitätstheorien sind aber widerspruchsfrei, mehrfach bewiesen und dennoch nicht in Übereinstimmung zu bringen mit der Quantenmechanik. Beide Theorien, und ich betone, es sind alles nur Theorien und somit keinerlei absolut richtigen Gewissheiten, sind also zwar in sich wohl richtig und dennoch nicht das Richtige. Eine Suche nach dem Richtigen ist also nicht nur wünschenswert, sondern für ein Verständnis der Welt unbedingt notwendig. Und hier beginnen meine Laien-Fragen, eigentlich solche zur Zeit.

Einmal fehlt Zeit fast völlig, ein andernmal ist sie zumindest hinsichtlich einer Prognosemöglichkeit eher unzureichend. Zunächst einmal stelle ich hierzu fest, dass es dem Universum eigentlich völlig egal ist, ob wir unsere Zeit, und es ist nur unsere Zeit, messen oder nicht oder wie. Unsere Zeit ist zum Verständnis der Welt eigentlich völlig überflüssig, denn es funktioniert alles doch auch ohne sie. Und dennoch messen wir Zeit nach unseren Maßstäben.

Die Zeit des Universums, gibt es sie denn überhaupt, muss also etwas ganz anderes sein, sie umfasst offenbar dynamische Entwicklungen in Zyklen, sie hat Anfang und Ende und doch einen erneuten Anfang, es gibt eigentlich wohl nichts, was von ihr nicht irgendwie selbstähnlich gesteuert zu werden scheint, ohne dennoch einem strengen Gesetz zu folgen. Weil dieses Gesetz fehlt und Anfang und Ende voneinander abweichen, entzieht sich diese Zeit hartnäckig einer mathematischen Gleichung, denn erforderlich wäre m.E. eine Ungleichung der tatsächlich doch vorhandenen, weil sicht- und spürbaren Asymmetrie. Dennoch erkenne ich an, dass im Kleinen dieses Ganze auf einer Gleichung basieren mag, ich vermute jedoch, dass es real auch diese Gleichung nicht gibt, weil wir zu kurz zu denken gewohnt sind. Insofern kann vermutlich letztlich auch eine (Legettsche? Ich kenne sie leider nicht!) Ungleichung ernsthaft nicht verletzt werden, wenn die sichtbare Welt, aller mathematischen Gleichungen zum Trotz, sich stets weiter entwickelt, also kein Moment dem anderen gleicht.

Unsere Sinne können sich insoweit nicht irren, die Mathematik wird sich demnach wohl letztlich irren,
meint bis zum vielleicht doch vorhandenem Beweis des Gegenteils,

Kirsche
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Bitte meinen obigen Beitrag hier verschieben an die Stelle: Beitrag Nr. 2264-820


Entschuldigung, irgendwie habe ich mich hier ablenken lassen und erkenne meinen Fehler: Danke, Kirsche
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