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Universum - Urknall - Luftballontheorie

Thema erstellt von ThomasSt 
Beiträge: 406, Mitglied seit 5 Jahren
Haronimo schrieb in Beitrag Nr. 2053-239:
bei der Erkundungs- Tour, herzlich eingeladen


Hallo Forum,


Gestalten wir die Mehrdimensionale Gebilde des Universums, einigermaßen, real.

Wir befinden uns in dieser 3-Dimensionale Raum. Aber wie könnten wir auf die 2-Dimensionale Oberfläche des Universums gelangen?
Ich denke in dem wir uns mit LG bewegen würden.

Ungefähr so: Wir starten mit eine LG fähige Rakete, und beschleunigen der LG entgegen.
Umso mehr wir beschleunigen desto mehr verlassen wir den 3-Dimensionalen Raum(gleichwertig mit der Raumkontraktion beim ZP?). Kurz vor LG gibt es einen Ruck und auf einmal, bei LG, befinden wir uns auf der 2-Dimensionale Oberfläche des Universums.

Ab diesen Schritt(LG) bewegen wir uns aber nur noch in der Zeit. Den 3-Dimensionalen Raum, so wie wir ihn kennen, haben wir schon längst verlassen.
Das heißt, ab jetzt vergeht nur noch Zeit. Für uns unvorstellbar, aber, die Eindimensionale Zeit „steht“ vor uns. Wir stehen so zusagen auf dem 3-Dimensionalen Raum, in dem wir vorher ausharrten, und die 4-te Dimension offenbart sich uns in voller Pracht.

Jetzt aber zurück zu 3-Dimensionalen Raum.
Egal wo wir hinschauen, wir sind von eine „Kuppel“ aus vergangene Ereignisse umgeben.
Diese „Kuppel“ ergibt sich aus der Größe des Universums und der Lichtgeschwindigkeit.

Hätten wir die Möglichkeit einer höheren Geschwindigkeit als die des Lichtes dann würde die Welt sich anders „verhalten“. Also, deswegen ist die Welt so wie wir sie aktuell wahrnehmen.

Wir können aber bis in einer Entfernung „blicken“, aus dem wir meinen das es „dort“ alles begann.

MfG H.
Signatur:
"Heute ist nicht aller Tage ich komm' wieder keine Frage"
Beitrag zuletzt bearbeitet von Haronimo am 09.07.2018 um 15:46 Uhr.
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Claus (Moderator)
Beiträge: 1.917, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Haronimo,

Haronimo schrieb in Beitrag Nr. 2053-241:
Wir starten mit eine LG fähige Rakete, und beschleunigen der LG entgegen.
Umso mehr wir beschleunigen desto mehr verlassen wir den 3-Dimensionalen Raum(gleichwertig mit der Raumkontraktion beim ZP?). Kurz vor LG gibt es einen Ruck und auf einmal, bei LG, befinden wir uns auf der 2-Dimensionale Oberfläche des Universums.

...

Hätten wir die Möglichkeit einer höheren Geschwindigkeit als die des Lichtes dann würde die Welt sich anders „verhalten“. Also, deswegen ist die Welt so wie wir sie aktuell wahrnehmen.

Wir können aber bis in einer Entfernung „blicken“, aus dem wir meinen das es „dort“ alles begann.

Ich sehe es ähnlich, wie du es beschrieben hast. Nur: Der "Ruck" wird m.E. ausbleiben. Es wird sich nichts Spektakuläres ereignen - und die Welt wäre gar nicht so viel anders.

Denn, wie du richtig schreibst, "blicken" wir bereits so in die Vergangenheit, als würden uns mit Lichtgeschwindigkeit bewegen:

Dort, "wo alles begann" bewegt sich das All mit LG von uns weg. Das ist dieselbe Sicht, die wir hätten, wenn wir uns mit LG von diesem Ort wegbewegen würden:

Aber von einem solchen Ort würden wir leider gar nichts mehr sehen können: Objekte die sich mit LG von uns entfernen, sind unendlich rotverschoben und zeitdilatatiert.

Allerdings könnten wir einen Trick anwenden und nach bestimmten Zeit, die wir uns mit v = c bewegt haben, einfach heimlich wieder bremsen. Dann könnten wir das Objekt wieder sehen - und zwar in einer räumlichen Entfernung, die derjenigen Zeit entspricht, die wir uns mit LG fortbewegt haben.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Claus am 11.07.2018 um 07:08 Uhr.
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Beiträge: 1.311, Mitglied seit 10 Jahren
Hallo Claus,
ich habe Zweifel, ob man die Dinge so interpretieren kann, wie Du es machst.

Claus schrieb in Beitrag Nr. 2053-242:
Denn, wie du richtig schreibst, "blicken" wir bereits so in die Vergangenheit, als würden uns mit Lichtgeschwindigkeit bewegen:

Ich würde sagen: Wir erhalten Informationen aus der Vergangenheit mit Lichtgeschwindigkeit (besser: durch den Elektromagnetismus).
Beispiel: Wenn ich in den Spiegel schaue, sehe ich, wie mein Gesicht, vor dem durch die Lichtlaufzeit bedingten Zeitraum( also in der Vergangenheit) ausgesehen hat.
Eine eigene Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit im Verhältnis zu einem anderen Körper wird durch die SRT ausgeschlossen.

Zitat von Claus:
Allerdings könnten wir einen Trick anwenden und nach bestimmten Zeit, die wir uns mit v = c bewegt haben, einfach heimlich wieder bremsen. Dann könnten wir das Objekt wieder sehen - und zwar in einer räumlichen Entfernung, die derjenigen Zeit entspricht, die wir uns mit LG fortbewegt haben.

Hast Du nicht zuvor einen Trick gemacht, und zwar mit einer Betrachtungsweise, die die übliche Sichtweise auf den Kopf stellt ?

MfG
Harti
Signatur:
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
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Claus (Moderator)
Beiträge: 1.917, Mitglied seit 12 Jahren
Harti schrieb in Beitrag Nr. 2053-243:
ich habe Zweifel, ob man die Dinge so interpretieren kann, wie Du es machst. ...

Eine eigene Bewegung mit Lichtgeschwindigkeit im Verhältnis zu einem anderen Körper wird durch die SRT ausgeschlossen. ...

Hast Du nicht zuvor einen Trick gemacht, und zwar mit einer Betrachtungsweise, die die übliche Sichtweise auf den Kopf stellt ?

Hallo Harti,

du hast recht: Relativbewegung eines Körpers mit Lichtgeschwindigkeit geht nicht.

Dennoch glaube ich, auch ich liege nicht falsch, wenn ich sage, es wäre so, wenn es denn ginge.

Ich entnehme das einer Grenzbetrachtung: Schließlich kann man in großer Entfernung sehr frühe Objekte des Universums, z.B. Quasare beobachten, die sich fast mit Lichtgeschwindigkeit von uns entfernen.
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