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Sich mit Lichtgeschwindigkeit zueinander bewegende Systeme

Thema erstellt von Grtgrt 
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Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 2035-100:
Hallo Stueps,

uns was möchtest du aus diesem Wissen schließen?

Hallo Eugen,

dass die Unmöglichkeit direkten Informationsaustausches unmaßgeblich für treffende und sichere Aussagen bezüglich des "zeitlichen Abstandsverhaltens" zweier Photonen zueinander ist. Hierzu reicht auch eine überprüfbare Formel, aus der man solche Aussagen sicher erschließen kann. Eine "Sicht des Photons" oder ein "lichtschneller Beobachter" ist also m.E. nicht nötig.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 29.04.2013 um 23:12 Uhr.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2035-95:
Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 2035-92:
Hallo Stueps,

für Photonen gilt nicht das gleiche wie für Raumschiffe.

Hallo Eugen,

dann sind Photonen m.E. keine physikalischen Objekte im Sinne der SRT. Ansonsten siehe Beitrag Nr. 2035-93.

Grüße

Hallo Stueps,

Photonen sind physikalischen Objekte. Warum? Weil sie wirken und beeinflusst werden können.
Aber für Photonen gilt in der SRT trotzdem nicht das gleiche wie für Raumschiffe. Warum? Weil die Photonenmasse gleich Null ist. Deshalb bewegen sich Photonen immer mit v=c und Raumschiffe mit v<c.

M.f.G. Eugen Bauhof
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Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 2035-102:
Aber für Photonen gilt in der SRT trotzdem nicht das gleiche wie für Raumschiffe. Warum? Weil die Photonenmasse gleich Null ist. Deshalb bewegen sich Photonen immer mit v=c und Raumschiffe mit v<c.

Hallo Eugen, ich gebe zu dass meine Ursprungsfrage ein wenig gemein war. Ich stimme dir hier natürlich zu. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich nicht nach Photonen als physikalische Objekte gefragt habe, sondern nach Photonen als physikalische Objekte im Sinne der SRT! Jedesmal habe ich "im Sinne der SRT" kursiv gesetzt!

Dann eine andere Frage:

Hat Okotombrok in Beitrag Nr. 2035-25 alles regelkonform gestaltet? Sind seine Aussagen und Schlussfolgerungen dort korrekt? Wenn ja, dann müssten alle Meinungen und Gedanken, die ich in den zahlreichen letzten Beiträgen geäußert habe, Gültigkeit besitzen, denn darauf habe ich alles aufgebaut.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 29.04.2013 um 16:27 Uhr.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2035-103:
Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 2035-102:
Aber für Photonen gilt in der SRT trotzdem nicht das gleiche wie für Raumschiffe. Warum? Weil die Photonenmasse gleich Null ist. Deshalb bewegen sich Photonen immer mit v=c und Raumschiffe mit v<c.

...ich gebe zu dass meine Ursprungsfrage ein wenig gemein war. Ich stimme dir hier natürlich zu. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich nicht nach Photonen als physikalische Objekte gefragt habe, sondern nach Photonen als physikalische Objekte im Sinne der SRT! Jedesmal habe ich "im Sinne der SRT" kursiv gesetzt!

Hallo Stueps,

sagen wir es mal so: Photonen sind physikalische Objekte, aber die SRT behandelt nur physikalische Objekte, die sich mit v<c bewegen.

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2035-103:
Dann eine andere Frage: Hat Okotombrok in Beitrag Nr. 2035-25 alles regelkonform gestaltet? Sind seine Aussagen und Schlussfolgerungen dort korrekt? Wenn ja, dann müssten alle Meinungen und Gedanken, die ich in den zahlreichen letzten Beiträgen geäußert habe, Gültigkeit besitzen, denn darauf habe ich alles aufgebaut.

Die Formel für die Geschwindigkeitsaddition ist korrekt, aber ich bezweifle, dass sie auch für v=c aussagekräftig ist. Warum? Weil die Geschwindigkeitsadditions-Formel aus der Lorentz-Transformation hergeleitet wurde und diese gilt nur für Relativgeschwindigkeiten v<c. In der SRT hat die Lichtgeschwindigkeit nur die Bedeutung einer Grenzgeschwindigkeit, die von einem Objekt mit der Masse m>0 nie erreicht werden kann.

M.f.G. Eugen Bauhof
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Hallo Eugen,

Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 2035-104:
Die Formel für die Geschwindigkeitsaddition ist korrekt, aber ich bezweifle, dass sie auch für v=c aussagekräftig ist. Warum? Weil die Geschwindigkeitsadditions-Formel aus der Lorentz-Transformation hergeleitet wurde und diese gilt nur für Relativgeschwindigkeiten v<c.

ja, diese Antwort habe ich erwartet. Und wahrscheinlich liegst du damit richtig. Eine nachvollziehbare "Schritt für Schritt" - Begründung gestaltet sich wahrscheinlich kompliziert.

Fall du richtig liegst (wie ich es ja wie gesagt vermute), finde ich es diesmal schade:

Besagte Formel liefert beim Einsetzen von "c" anstelle der Variablen "v1, v2 ein nachvollziehbares, praktikables und scheinbar logisches Ergebnis. So ein Ergebnis würde Vieles verständlicher und nachvollziehbarer machen, und neue Erkenntnisse bringen. Einiges hatte ich in meinen Beiträgen ja geschildert, einiges Zusätzliches (ziemlich Verrücktes, aber Logisches) ist mir noch eingefallen, was ich noch gar nicht geschrieben habe.
Ich sage es mal so:

Ich werde die Möglichkeit, dass die Formel ein echtes, der Realität nahekommendes Ergebnis für v=c liefert, so lange nicht gänzlich aufgeben, bis ich ein tieferes Verständnis für die SRT erlangt habe (mit dem ich dann eine eventuelle Unsinnigkeit des Gebrauches der Formel für diese Zwecke nachvollziehen kann).

Ich weiß nicht, aber irgendwie fühlt sich das richtig an, was Okotombrok da gerechnet hat, und wofür er diese Formel gebraucht hat... Man verzeihe mir dieses Gefühl.

Beste Grüße
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2035-105:
Hallo Eugen,

Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 2035-104:
Die Formel für die Geschwindigkeitsaddition ist korrekt, aber ich bezweifle, dass sie auch für v=c aussagekräftig ist. Warum? Weil die Geschwindigkeitsadditions-Formel aus der Lorentz-Transformation hergeleitet wurde und diese gilt nur für Relativgeschwindigkeiten v<c.

ja, diese Antwort habe ich erwartet. Und wahrscheinlich liegst du damit richtig. Eine nachvollziehbare "Schritt für Schritt" - Begründung gestaltet sich wahrscheinlich kompliziert.

Fall du richtig liegst (wie ich es ja wie gesagt vermute), finde ich es diesmal schade:

Besagte Formel liefert beim Einsetzen von "c" anstelle der Variablen "v1, v2 ein nachvollziehbares, praktikables und scheinbar logisches Ergebnis. So ein Ergebnis würde Vieles verständlicher und nachvollziehbarer machen, und neue Erkenntnisse bringen. Einiges hatte ich in meinen Beiträgen ja geschildert, einiges Zusätzliches (ziemlich Verrücktes, aber Logisches) ist mir noch eingefallen, was ich noch gar nicht geschrieben habe.
Ich sage es mal so:

Ich werde die Möglichkeit, dass die Formel ein echtes, der Realität nahekommendes Ergebnis für v=c liefert, so lange nicht gänzlich aufgeben, bis ich ein tieferes Verständnis für die SRT erlangt habe (mit dem ich dann eine eventuelle Unsinnigkeit des Gebrauches der Formel für diese Zwecke nachvollziehen kann).

Ich weiß nicht, aber irgendwie fühlt sich das richtig an, was Okotombrok da gerechnet hat, und wofür er diese Formel gebraucht hat... Man verzeihe mir dieses Gefühl.

Beste Grüße

Also, ehrlich!

Hat denn niemand versucht, mal c in die Formel einzusetzen? vr = (v1 + v2)/(1 + (v1v2)/c2) : Man muss noch nicht mal rechnen, nur v gegen c austauschen, und c mal c ist doch wohl das selbe wie c2,c2 durch c2 ist 1, plus 1 ist 2, und c plus c ist zwei mal c, also 2c durch 2 gleich ? Das Ergebnis ist verblüffender Weise ---- c! (Das war jetzt Sarkasmus).

Also, wieso kommt ihr auf die Idee, die Lorenz-Transformation hätte keine Gültigkeit für die Geschwindigkeit c? Das ist doch auch das, was man überall hört - für Licht vergeht keine Zeit!

Und, Stuebs, was sind denn "physikalische Objekte im Sinne der SRT"? Werden die dort irgendwie anders definiert als "gewöhnlich"? Was sind denn überhaupt "physikalische Objekte"? Doch wohl alles, worauf die Physik eine Antwort geben kann!

Und Eugen, die Aussage, dass c für die SRT nur die Bedeutung einer Grenzgeschwindigkeit habe - da hätte ich mehr erwartet! Die Konstanz von c ist schließlich der GRUND für die ganze Geschichte! Darauf baut doch die gesamte SRT auf!
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry am 29.04.2013 um 20:00 Uhr.
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Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
Also, ehrlich!

Hat denn niemand versucht, mal c in die Formel einzusetzen? vr = (v1 + v2)/(1 + (v1v2)/c2) : Man muss noch nicht mal rechnen, nur v gegen c austauschen, und c mal c ist doch wohl das selbe wie c2,c2 durch c2 ist 1, plus 1 ist 2, und c plus c ist zwei mal c, also 2c durch 2 gleich ? Das Ergebnis ist verblüffender Weise ---- c! (Das war jetzt Sarkasmus).

Hallo Henry,

das ist mir schon seit genau zweiundachtzig Beiträgen bekannt (das war kein Sarkasmus).

Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
Also, wieso kommt ihr auf die Idee, die Lorenz-Transformation hätte keine Gültigkeit für die Geschwindigkeit c? Das ist doch auch das, was man überall hört - für Licht vergeht keine Zeit!

Ich weiß zwar nicht genau, was das eine jetzt mit dem anderen zu tun hat, aber nach dem, was ich bisher überall gehört habe, ist es für uns sinnlos, eine Aussage "aus Sicht des Lichtes" zu treffen, also auch sinnlos, darüber zu spekulieren, ob für Licht Zeit vergeht.

Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
Und, Stuebs, was sind denn "physikalische Objekte im Sinne der SRT"?

Wenn ich es richtig verstanden habe, sind dies Objekte, die in einem Inertialsystem als ruhend betrachtet werden können.

Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
Werden die dort irgendwie anders definiert als "gewöhnlich"?

Unter o.g. Gesichtspunkt sind diese Objekte dann als massebehaftet definiert, Licht gehört also dann dort nicht zur Klasse dieser Objekte.

Und lieber Henrie, da du anscheinend etwas gereizt bist und deshalb ein wenig auf "Krawall" ;-) aus bist, lerne dann doch endlich, meinen Nick richtig zu schreiben. Oft genug ohne Erfolg geübt hast du es ja inzwischen.

Grüße
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Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
...
Die Konstanz von c ist schließlich der GRUND für die ganze Geschichte! Darauf baut doch die gesamte SRT auf!

Was bedeutet -die Konstanz von c- eigentlich, was ist da konstant?

Kurt
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Zitat von STUEPS:
{2035-107}]


Hallo Henry,

das ist mir schon seit genau zweiundachtzig Beiträgen bekannt (das war kein Sarkasmus).

Na ja, dann hätt ´ste es mal einbrigenen können, nö?
Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
Zitat von Stueps:
Also, wieso kommt ihr auf die Idee, die Lorenz-Transformation hätte keine Gültigkeit für die Geschwindigkeit c? Das ist doch auch das, was man überall hört - für Licht vergeht keine Zeit!

Ich weiß zwar nicht genau, was das eine jetzt mit dem anderen zu tun hat, aber nach dem, was ich bisher überall gehört habe, ist es für uns sinnlos, eine Aussage "aus Sicht des Lichtes" zu treffen, also auch sinnlos, darüber zu spekulieren, ob für Licht Zeit vergeht.

Das für Licht nach der Lorenz-Transformation keine Zeit vergeht, ist zwar bedeutungslos für uns in dem Sinne, weil es tatsächlich nicht nachprüfbar ist, aber es ist eine logische Konsequenz, wenn man sie auf c anwendet. Und meine Bemerkung "was man überall hört" gehörte noch zu meinem sarkastischen Repertoire. Sorry, aber das Dumme an rein schriftlicher Kommunikation ist, dass man die Sprachfärbung der Stimme, die Stimmlage, die Mimik, Gestik nicht vermitteln kann; den Zusammenhang übersehe ich manchmal.
Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
Und, Stuebs, was sind denn "physikalische Objekte im Sinne der SRT"?

Zitat von Stueps:
Wenn ich es richtig verstanden habe, sind dies Objekte, die in einem Inertialsystem als ruhend betrachtet werden können.

Also, diese Definition ist mir neu. Die kann ich auch nicht nachvollziehen.

Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
Werden die dort irgendwie anders definiert als "gewöhnlich"?

Zitat von Stueps:
Unter o.g. Gesichtspunkt sind diese Objekte dann als massebehaftet definiert, Licht gehört also dann dort nicht zur Klasse dieser Objekte.

Ebenfalls s. o. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Licht nicht zu den physikalischen Objekten gehören sollte, auch nach der SRT nicht. Wie gesagt, die Lichtgeschwindigkeit bzw. der Elektromagnetismus ist die Grundlage der SRT, "zur Elektrodynamik Bewegter Körper" ist der ursprüngliche Name der SRT.

Zitat von Stueps:
Und lieber Henrie, da du anscheinend etwas gereizt bist und deshalb ein wenig auf "Krawall" ;-) aus bist, lerne dann doch endlich, meinen Nick richtig zu schreiben. Oft genug ohne Erfolg geübt hast du es ja inzwischen.
Und, lieber Stueps, ich bitte tausendmal um Vergebung, aber das war keine böse Absicht, es war noch nicht einmal Absicht. So etwas passiert mir, aber ich möchte hier nicht darauf eingehen, warum. Aber ich bin ganz sicher nicht auf Krawall aus und auch nicht etwas gereizt.
Grüße[/quote]

Ach so, hätte ich beinahe vergessen: :joker:
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry am 29.04.2013 um 21:24 Uhr.
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Kurt schrieb in Beitrag Nr. 2035-108:
Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
...
Die Konstanz von c ist schließlich der GRUND für die ganze Geschichte! Darauf baut doch die gesamte SRT auf!

Was bedeutet -die Konstanz von c- eigentlich, was ist da konstant?

Kurt

Hi, Kurt! Na, die Geschwindigkeit ist da konstant! "c" steht für die Lichtgeschwindigkeit, und die ist für jeden gleich, egal wie schnell man sich selbst bewegt, das Licht erreicht einen immer, wirklich immer mit eben c. Es ist also im Falle von c nicht so, wie z. B. bei zwei Autos, die mit je 100 Km/h aufeinander zukommen oder sich entfernen. Sie nähern sich mit 200 Km/h und entfernen sich auch so, denn man muss ihre Einzelgeschwindigkeiten addieren, um auf die Geschwindigkeit zu kommen, die sie zueinander haben. Für Licht gilt das nicht.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry am 29.04.2013 um 21:32 Uhr.
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Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-109:
Na ja, dann hätt ´ste es mal einbrigenen können, nö?

Warum? Hat doch Okotombrok schon vor 86 Beiträgen. Oft genug darauf bezogen habe ich mich ja wohl nun wirklich.

Lieber Henry,

da im Moment nichts Neues kommt, was mich weiterbringt, habe ich für mich beschlossen, die Diskussion vorerst ruhen zu lassen. Ich betrachte für mich persönlich Beitrag Nr. 2035-104 und Beitrag Nr. 2035-105 als den vorläufigen Abschluss dieser Diskussion.

Aber vielleicht kannst du ja Kurt´s Frage noch beantworten, du machst ja genau wie ich auch gern den Erklärbären ;-). Natürlich nur, wenn du Lust hast.

Grüße

Hallo Kurt,
falls nicht jemand Anderes die Frage nach der Konstanz der LG beantwortet, tue ich das morgen gern. Auf jeden Fall eine gute und wichtige Frage, will man all die vielen Aussagen der heutigen Physik nachvollziehen.

Grüße

Oh, Henry! Wusst ich doch, dass auf dich Verlass ist. Prima :smiley5:
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 29.04.2013 um 21:43 Uhr.
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Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-110:
Hi, Kurt! Na, die Geschwindigkeit ist da konstant! "c" steht für die Lichtgeschwindigkeit, und die ist für jeden gleich, egal wie schnell man sich selbst bewegt, das Licht erreicht einen immer, wirklich immer mit eben c.

Konstant auf der Erdoberfläche (bei gleicher Höhenlage und im Vacuum).
Sie ist für jeden gleich, egal wie er sich bewegt, klar, sie beträgt auf der Erdoberfläche c (da wurde sie ja auch vermessen) , die Bewegung des Einzelnen spielt ja da keine Rolle denn das Licht läuft ja nicht auf ihn bezogen, sondern auf die Erdoberfläche.

Kurt
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Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 2035-104:
 
Die Formel aus Beitrag 2035-25 für die Geschwindigkeitsaddition ist korrekt, aber ich bezweifle, dass sie auch für v=c aussagekräftig ist. Warum? Weil die Geschwindigkeitsadditions-Formel aus der Lorentz-Transformation hergeleitet wurde und diese gilt nur für Relativgeschwindigkeiten v<c.


Nachdem v = c Grenzfall von v < c ist ( und die Formel für alle v < c gilt ), gilt sie mit Sicherheit auch für v = c .


 
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Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 2035-113:
Nachdem v = c Grenzfall von v < c ist ( und die Formel für alle v < c gilt ), gilt sie mit Sicherheit auch für v = c .

Hallo Gebhard,

das fände ich richtig prima (falls dem wirklich so ist)!
Dann könnte ich nämlich meine Gedanken und Meinungen in Beitrag Nr. 2035-77, Beitrag Nr. 2035-93 und Beitrag Nr. 2035-101 wirklich auf einer guten Grundlage sicher verteidigen, das glaube ich im Moment jedenfalls. Und ich könnte noch ein zwei verrückte Gedankengänge einbringen.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 29.04.2013 um 23:13 Uhr.
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Okotombrok (Moderator)
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Hallo Stueps, hallo zusammen,

Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2035-105:
Ich weiß nicht, aber irgendwie fühlt sich das richtig an, was Okotombrok da gerechnet hat, und wofür er diese Formel gebraucht hat...

ja, was ich da gerechnet habe ist formal richtig.
Allein die Frage bleibt nach der inhaltlichen Sinnhaftigkeit und der Bedeutung des Ergebnisses.
Zudem ist Eugen Bauhofs Einwand, die Relativistische Geschwindigkeitsaddition sei hergeleitet von den Lorentztransformationen, und somit nicht auf c anwendbar, nicht von der Hand zu weisen, aber auch das ist zunächst eine rein formale Herleitung.

Relativgeschwindigkeiten sind nur Beziehungen zwischen lokalisierbaren Objekten, die sich zumindestens näherungsweise auf Bahnen voneinander entfernen oder nähern. Um dieses Entfernen oder Nähern verschiedener Objekte qualitativ zu bewerten und zu vergleichen muss ein Objekt als Ursprung eines Inertialsystems gewählt werden, auf den alle anderen Objekte bezogen werden.
Objekte, die diese Bedingung erfüllen, (sich auf Bahnen durch den Raum bewegen – sich zu anderen Objekten relativ bewegen) können nur aus einem ganzen Ensemble von Teilchen bestehen.
Photonen, Elementarteilchen allgemein, erfüllen diese Bedingungen nicht, und sind somit als Inertialsystem nicht zu gebrauchen. Ihnen kann nicht gleichzeitig ein bestimmter Ort und eine bestimmte Geschwindigkeit zugesprochen werden. Photonen sind invariant gegenüber Inertialsystemen.

Treffent beschreibt Grtgrt:

Zitat von Grtgrt:
Beispiel: Wenn eine punktförmige Lichtquelle angeschaltet wird, entsteht eine Kugelwelle,

deren Radius sich mit 299 752 458 m/sec vergrößert.

Ihr Durchmesser aber vergrößert sich d o p p e l t so schnell (und das ist kein Widerspruch zur SRT, da die Rate, mit der sich ein A b s t a n d vergrößert, nicht als Ortsveränderung eines physikalischen Objekts verstanden werden kann).

Licht besteht nicht aus Photonen wie Regen aus Tropfen. Ein Photon ist die kleinste Einheit der Energie, die das Licht übertragen kann. Sie breitet sich kugelförmig aus und deren Durchmesser wächst in einer Sekunde um zwei Lichtsekunden. Das Photon, da kleinste Einheit, kann aber nur an einem Ort wirken und wenn dort gerade ein Geiger-Müller-Zähler steht, ermitteln wir c.
Der Rest der sich ausbreitenden Kugelwelle sind, salopp gesagt, vertane Möglichkeiten. Was sich hier also mit 2c voneinander entfernt hat sind reine Potenzialitäten und als solche noch keine physikalischen Objekte. Dazu werden sie erst durch den sogenannten "Kollaps der Wellenfunktion", was immer darunter verstanden werden kann. Ein anderes Thema.

mfg okotombrok
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Kurt schrieb in Beitrag Nr. 2035-112:
Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-110:
Hi, Kurt! Na, die Geschwindigkeit ist da konstant! "c" steht für die Lichtgeschwindigkeit, und die ist für jeden gleich, egal wie schnell man sich selbst bewegt, das Licht erreicht einen immer, wirklich immer mit eben c.

Konstant auf der Erdoberfläche (bei gleicher Höhenlage und im Vacuum).
Sie ist für jeden gleich, egal wie er sich bewegt, klar, sie beträgt auf der Erdoberfläche c (da wurde sie ja auch vermessen) , die Bewegung des Einzelnen spielt ja da keine Rolle denn das Licht läuft ja nicht auf ihn bezogen, sondern auf die Erdoberfläche.

Kurt

???

Die Erdoberfläche spielt überhaupt keine Rolle, es ist völlig gleichgültig, in Beziehung zu welchem Objekt c gemessen wird. Und sie wurde nicht nur auf der Erdoberfläche gemessen.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 2035-114:
Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 2035-113:
Nachdem v = c Grenzfall von v < c ist ( und die Formel für alle v < c gilt ), gilt sie mit Sicherheit auch für v = c .

Hallo Gebhard,

das fände ich richtig prima (falls dem wirklich so ist)!
Dann könnte ich nämlich meine Gedanken und Meinungen in Beitrag Nr. 2035-77, Beitrag Nr. 2035-93 und Beitrag Nr. 2035-101 wirklich auf einer guten Grundlage sicher verteidigen, das glaube ich im Moment jedenfalls. Und ich könnte noch ein zwei verrückte Gedankengänge einbringen.

Grüße

Ja, ich denke ebenfalls, dass es so ist. Immerhin ist c doch der Grund für die ganze Geschichte und nicht deren Folge! Die Formel, so wie dargestellt, wäre ohne c als Konstante doch gar nicht nötig!
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Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 2035-113:
Nachdem v = c Grenzfall von v < c ist ( und die Formel für alle v < c gilt ), gilt sie mit Sicherheit auch für v = c .

Hallo Grtgrt,

wenn eine Formel für alle v<c gilt, warum muss sie dann auch für v=c gelten? Gibt es da physikalische oder nur mathematische Gründe?

M.f.G. Eugen Bauhof
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Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2035-115:
Allein die Frage bleibt nach der inhaltlichen Sinnhaftigkeit und der Bedeutung des Ergebnisses.

Hallo Okotombrok,

ja, genau diese Frage wollte Stueps von mir beantwortet wissen. Aber ich bin darauf nicht direkt eingegangen. Ich wollte die Beantwortung dir überlassen. Ich denke, mit folgender Einlassung hast du die Frage beantwortet:

Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 2035-115:
Relativgeschwindigkeiten sind nur Beziehungen zwischen lokalisierbaren Objekten, die sich zumindestens näherungsweise auf Bahnen voneinander entfernen oder nähern. Um dieses Entfernen oder Nähern verschiedener Objekte qualitativ zu bewerten und zu vergleichen muss ein Objekt als Ursprung eines Inertialsystems gewählt werden, auf den alle anderen Objekte bezogen werden.

Objekte, die diese Bedingung erfüllen, (sich auf Bahnen durch den Raum bewegen – sich zu anderen Objekten relativ bewegen) können nur aus einem ganzen Ensemble von Teilchen bestehen.
Photonen, Elementarteilchen allgemein, erfüllen diese Bedingungen nicht, und sind somit als Inertialsystem nicht zu gebrauchen. Ihnen kann nicht gleichzeitig ein bestimmter Ort und eine bestimmte Geschwindigkeit zugesprochen werden.

Damit ist die Frage von Stueps beantwortet: Das Additionstheorem ist auf den vorliegenden Fall (zwei Photonen entfernen sich voneinander) nicht anwendbar. Und zwar nicht nur, weil die Formel für v=c vielleicht nicht gilt, sondern vor allem wegen den von dir angegebenen Gründen.

M.f.G. Eugen Bauhof
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Bauhof am 30.04.2013 um 10:05 Uhr.
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Henry schrieb in Beitrag Nr. 2035-106:
Und Eugen, die Aussage, dass c für die SRT nur die Bedeutung einer Grenzgeschwindigkeit habe - da hätte ich mehr erwartet! Die Konstanz von c ist schließlich der GRUND für die ganze Geschichte! Darauf baut doch die gesamte SRT auf!

Hallo Henry,

die Konstanz von c ist nicht unbedingt der Grund, auf dem die SRT aufbaut. Die Lorentz-Transformationen können auch ohne die Verwendung dieses Postulats hergeleitet werden. Das behauptet jedenfalls Zara.t., und zwar allein aus dem Relativitätsprinzip. (siehe Vorankündigungen in der Arbeitsplattform SRT)

M.f.G. Eugen Bauhof
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Bauhof am 30.04.2013 um 10:20 Uhr.
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