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Eine Theorie zur dunklen Energy

Thema erstellt von Rockdee 
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 15 Jahren
Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 2016-140:
 
Rockdee schrieb in Beitrag Nr. 2016-137:
Wenn das stimmen sollte grtgrt, dann habe ich mal ne Frage dazu:

Wenn eine Welle sich mit Lichtgeschwindigkeit in alle Richtungen ausbreitet, und man selbst wäre nun Beobachter, wie würde man die Welle wahrnemen?
Als Teilchen, denn Einsteins Theorie besagt doch, dass etwas das sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt verkürzt erscheint.
Wenn es sich nun in alle Richtungen mit so einer geschwindigkeit bewegt, erscheint es dann als Punkt/Kugel bzw Teilchen?

Falls das so wäre würde das doch erklären können, warum das Teilchen sich unbeobachtet wie eine Welle verhält, da es 'kein Bezugssystem' hat.
Sobald man es aber Betrachtet, ein 'Bezugssystem einfügt' muss es demzufolge anders erscheinen.
Da der Beobachter außerhalb des Systems der Welle ist.


Warum sollte man eine Welle als Teilchen wahrnehmen?

Was man als Teilchen (oder Materie) wahrnimmt ist stets nur Interaktion der Welle mit physikalischen Objekten (Kraftwirkung oder in Folge solcher Interaktion abgestrahlte elektromagnetische Wellen: Licht, Gammastrahlung, etc.).

Materie, und wohl auch alles, was man als "Teilchen" zu beobachten glaubt, ist nur Wirkung von Kraft (siehe dazu Beitrag 1995-1 und Beitrag 1995-68).


Zum Bezugssystem: Alles, was sich hinsichtlich einem Bezugssystem mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, hat eben dieselbe Geschwindigkeit auch hinsichtlich jedem anderen Bezugssystem. Zwei entsprechende Beobachter würden höchstens verschiedene Wellenlänge feststellen.

 
Hallo Grtgrt und guten Tag.
Bitte erhelle doch was man darunter verstehen soll was Du oben niedergeschrieben hast.
Gemeint ist...
Zitat:
Was man als Teilchen (oder Materie) wahrnimmt ist stets nur Interaktion der Welle mit physikalischen Objekten (Kraftwirkung oder in Folge solcher Interaktion abgestrahlte elektromagnetische Wellen: Licht, Gammastrahlung, etc.).
Wenn das was wir als Teilchen wahrnehmen stets nur "Welle" ist, mit welchen "physikalischen Objekten" sollen die Wellen dann wechselwirken?
Lies doch mal was Du schreibst, bevor Du es hier einstellst.
Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
Signatur:
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Beiträge: 1.566, Mitglied seit 9 Jahren
 
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2016-141:
Hallo Grtgrt und guten Tag.

Bitte erhelle doch, was man darunter verstehen soll, was Du oben niedergeschrieben hast.
Gemeint ist...

grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 2016-140:
 
Was man als Teilchen (oder Materie) wahrnimmt ist stets nur Interaktion der Welle mit physikalischen Objekten (Kraftwirkung oder in Folge solcher Interaktion abgestrahlte elektromagnetische Wellen: Licht, Gammastrahlung, etc.).

Wenn das was wir als Teilchen wahrnehmen stets nur "Welle" ist, mit welchen "physikalischen Objekten" sollen die Wellen dann wechselwirken?
Lies doch mal was Du schreibst, bevor Du es hier einstellst.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.


Lieber Ernst,

eine erste Antwort ist:
    Auch eine Welle ist ein physikalisches Objekt.

Die volle Antwort ist:
    Jedes materielle physikalische Objekt — z.B. der Dachziegel aus Beitrag 1995-68 — ist Summe von Elementarteilchen und ihrer Wechselwirkung, Summe von Quanten also. Die aber sind Wellen. Damit dürfte klar sein, dass unter der Wechselwirkung einer Welle mit einem Messapparat, einem Dachziegel oder irgend einem anderen materiellen physikalischen Objekt die Wechselwirkung mit den Wellen gemeint ist, die seine Elementarteilchen darstellen.

Beste Grüße,
grtgrt
 
Beitrag zuletzt bearbeitet von Grtgrt am 24.03.2013 um 19:54 Uhr.
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 15 Jahren
Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 2016-142:
Lieber Ernst,

eine erste Antwort ist:
    Auch eine Welle ist ein physikalisches Objekt.

Die volle Antwort ist:
    Jedes materielle physikalische Objekt — z.B. der Dachziegel aus Beitrag 1995-68 — ist Summe von Elementarteilchen und ihrer Wechselwirkung, Summe von Quanten also. Die aber sind Wellen. Damit dürfte klar sein, dass unter der Wechselwirkung einer Welle mit einem Messapparat, einem Dachziegel oder irgend einem anderen materiellen physikalischen Objekt die Wechselwirkung mit den Wellen gemeint ist, die seine Elementarteilchen darstellen.

Beste Grüße,
grtgrt
 
Nochmals guten Abend Grtgrt.
Warum schreibst Du dann oben?...
Zitat:
Was man als Teilchen (oder Materie) wahrnimmt ist stets nur Interaktion der Welle mit physikalischen Objekten (Kraftwirkung oder in Folge solcher Interaktion abgestrahlte elektromagnetische Wellen: Licht, Gammastrahlung, etc.).
Außerdem unterschlägst Du das die Wellenfunktionen bei jeder Wechselwirkung reduziert wird bis nichts mehr von ihr übrig ist.
Wieso?

Kuck mal hier was man an den "Wellen" alles messen kann....http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/ker...

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Rockdee schrieb in Beitrag Nr. 2016-135:
Mit kurz meinte ich möglichst verständlich und unkompliziert.
Sorry ich habs manchmal so mit dem sich falsch ausdrücken.

Ich hab dich nicht vergessen, Rockdee, war aber ein wenig abgelenkt, wie du vielleicht mitbekommen hast. Ich will aber versuchen, mich nicht weiter verzetteln zu lassen und dir baldigst antworten.
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Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 2016-143:
 
Außerdem unterschlägst Du, dass die Wellenfunktionen bei jeder Wechselwirkung reduziert wird bis nichts mehr von ihr übrig ist.
Wieso?

Kuck mal hier was man an den "Wellen" alles messen kann....http://www.faz.net/aktuell/wissen/physik-chemie/ker...

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.


Hi Ernst,

wo Wechselwirkung stattfindet, wird die Wellenfunktion neu konfiguriert (i.A. aber keineswegs "reduziert bis nichts mehr von ihr übrig ist").

Was unsere Diskussion mit dem Artikel, auf den du da hinweist zu tun hat, kann ich nicht erkennen (er nämlich hat ja nur zum Gegenstand, dass man die jeweils vorliegende Konfiguration bislang wohl noch weniger genau kannte als das jetzt möglich wird). Oder wie sonst interpretierst du dieses Forschungsergebnis?

Gruß, grtgrt
 
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Beiträge: 2.307, Mitglied seit 11 Jahren
Rockdee schrieb in Beitrag Nr. 2016-133:
Ok ich habe verstanden was du meints.
Kannst du mir auch kurz erklären, wie man in der Quantenphysik das Verhalten erklärt?

Hi, Rockdee!

Um erst mal die sich „ausbreitende Welle“ zurechtzurücken. Gemeint ist die Ausbreitung der elektromagnetischen Strahlung, also unter anderem das sichtbare Licht. Diese Ausbreitung lässt sich ganz vortrefflich und immer noch gültig mit den entsprechenden Gleichungen von James Clark Maxwell beschreiben. Das sind klassische Feldgleichungen und haben mit der Quantenphysik erst mal gar nichts zu tun. Ich muss Gebhard hier zustimmen, dass man Photonen nur dann nachweisen kann, wenn es zu Wechselwirkungen mit Materie (Elektronen) kommt. Aber ich neige mittlerweile dazu, sie auch als „real“ zu betrachten in Sinne Richard Feynmans, der die Ausbreitung von Licht anhand von Photonen schlüssig nachvollzieht.

Ein Aspekt von Wellen ist: Sie sind stetig, also „kontinuierlich“ und nicht abrupt. Um das Licht als Beispiel zu nehmen: Licht lässt sich mithilfe eines Prismas in Farben zerlegen. Dieses „Spektrum“ ist nach der Wellentheorie gleichmäßig, eine Farbe geht kontinuierlich in die nächste über. Unterhalb des sichtbaren – roten - Lichtes geht das Spektrum ins „Infrarote“ über, das ist Wärmestrahlung.

Nun kommt ein Objekt ins Spiel, das man „Schwarzen Körper“ nennt. Das ist einfach ein Objekt, das einfallende Strahlung vollständig absorbiert, deshalb „schwarz“ erscheint, es ist im thermodynamischen Gleichgewicht. Das gilt für alle Frequenzen, aber die Wärmestrahlung ist schön anschaulich.

Stellen wir uns nämlich einen Backofen vor (das ist ein „Hohlraumstrahler“, der aber dieselben Eigenschaften wie ein schwarzer Körper aufweist, nur dass ein schwarzer Strahler Energie absorbiert und ein Hohlraumstrahler sie emittiert, die Wände des Ofens strahlen Wärme ab). Wenn er aufgeheizt ist, ist das Innere des Ofens dann im Idealfall im thermodynamischen Gleichgewicht, wenn Wände und Inneres dieselbe Temperatur haben. Der springende Punkt ist jetzt: Auch wenn die Strahlung im Inneren bezogen auf ihre Frequenz eine obere und untere Grenze hat, muss die Energie im Inneren unendlich sein, wenn es ein kontinuierliches Spektrum gibt! Klar, denn zwischen einer Frequenz von – sagen wir – 400 Megaherz und 401 Megaherz gäbe es bis ins Unendliche immer kleinere Frequenzen!

Langsam sind wir auf der Zielgeraden. Der Backofen ist natürlich nicht unendlich heiß, und Max Planck fand die Lösung dieses Dilemmas, indem er postulierte, dass Energie eben nicht kontinuierlich auftritt, sondern „diskret“, das heißt in unterscheidbaren Schritten. Für den Backofen bedeutet das, es können von den Wänden nur solche Strahlen emittiert werden, deren Wellenlängen als ganzzahliges Vielfaches genau in den Innenraum „passen“. Und er postuliert weiterhin, dass es einen Energiewert geben müsse, der nicht unterschritten werden kann. Zur Ermittlung dieses Energiewertes bestimmte er das nach ihm benannte Wirkungsquantum h, das ist eine physikalische Konstante. Das Wirkungsquantum ist also KEIN Teilchen, sondern eine Zahl. Mit dieser Zahl und einer Frequenz wird die Energie für diese Frequenz definiert: E = h mal f, und diese „Wirkeinheit“ nennen wir „Photon“, jedem Photon kann man also eine bestimmte Frequenz zuordnen.

Mithilfe dieser Erkenntnisse hat Einstein dann den so genannten „photoelektrischen Effekt“ erklären können, wofür er später dann den Nobelpreis erhielt.

Apropos Einstein: Seine Formel E = m mal c² mit der von Planck kombiniert ergibt f = mc²/h, und damit hat man den Bezug zu jedem Elementarteilchen, jedes Elementarteilchen hat eine Frequenz, also eine Welleneigenschaft. Analog zu den Doppelspaltexperimenten lassen sich Experimente an Kristallgittern durchführen, mit denen man die Welleneigenschaften von Teilchen nachweisen kann.

Noch einmal gesagt: Es geht nicht darum, dass ein Elementarteilchen – z. B. ein Elektron -plötzlich eine Welle wäre, sondern die Experimente zeigen, dass Licht sich manchmal wie ein Teilchen und das Teilchen sich manchmal wie Wellen auswirken. Wenn Photonen EINZELN ausgesandt werden und einen Spalt passieren und dann auf dem Schirm dahinter ein Interferenzmuster erscheint (es müssen sehr, sehr viele einzelne Photonen sein), ist das einfach nur verblüffend. Und dasselbe kann man mit Elektronen machen. Und wenn man am Spalt eine Messung vornimmt, erscheint ein Streifenmuster, wie erwartet. Unheimlich.
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Hallo alle miteinander,
obwohl ich wenig Zeit habe, habe ich mal das Wichtigste hier gelesen und festgestellt, dass die dunkle Energie etwas in Vergessenheit geraten ist.
Einen eigene Theorie dazu kann ich momentan nicht ausarbeiten, weil die "Erzeugung der Feinstrukturkonstante durch Stöße" für mich Priorität besitzt (siehe meine Signatur). Weil deshalb die Existenz eines einfachen Substrats nahe liegt, welches im Vakuum vorhanden ist und Materie wie auch Strahlung bildet, ergeben sich folgende Schlussfolgerungen:

- In diskreten Medien thermalisieren alle Geschwindigkeitsverteilungen zur Maxwell-Boltzmannschen (auf meiner Homepage steht der Beweis).
- Im betrachteten Substrat (durch Axiom definiert) entstehen durch elementare Wechselwirkungen (Stöße) Naturkonstanten. Bisher von niemandem falsifiziert werden konnte, dass die Feinstrukturkonstante bei sehr vielen Stößen erzeugt wird. Die Erzeugung des Planckschen Wirkungsquantums, einer konstanten Lichtgeschwindigkeit und der Feinstrukturkonstante kann vorerst nur für lokale Umgebungen gezeigt werden.
- Die Beschreibungen der QED folgen aus den Beschreibungsmöglichkeiten im betrachteten Substrat. Die Feinstrukturkonstante erzeugt die Elementarladung.
- Die starke Wechselwirkung kann vermutlich auf den Erzeugungsprozess der freien Weglängen im betrachteten Substrat zurück geführt werden.
- Die Gravitationskonstante, deren Mechanismus etwas komplizierter sein könnte, kann durch den Anteil thermischer Objekte, die einen sehr geringen Anteil in der MB-Verteilung der Umgebung haben dürften, größenmäßig abgeschätzt werden (siehe Zahlenspielereien).
- Bei der Gravitation handelt es sich um Ansammlung von Materie. Dabei verringern sich die Durchschnittsgeschwindigkeiten im Substrat gegenüber der Umgebung. In der Umgebung werden daher die Durchschnittsgeschwindigkeiten größer (dadurch auch c). Diese Zunahme kann als dunkle Energie interpretiert werden.
- Verwirbelungen im Zusammenhang mit Elementarteilchenentstehung (Spin 1/2) und Materieansammlungen bis zu Galaxien,... könnten mit dunkler Materie assoziiert werden.
- Beobachtete Phänomene im Zusammenhang mit der Rotverschiebung entfernter Objekte könnten auch durch näheres Substrat erzeugt werden, weil das Spektrum der CMB-Strahlung einer Thermalisierungskurve der Maxwell-Boltzmannschen Geschwindigkeitsverteilung entspricht und vordergründige Objekte (Galaxien, Quasare, Staubwolken,...) sowieso per Computer herausgerechnet werden. Umgekehrt lassen sich die Formeln der aktuellen FLRW-Kosmologie auch mit veränderlicher Lichtgeschwindigkeit (Erhöhung der Durchschnittsgeschwindigkeit bei der Materiesammlung durch Gravitation und dabei Abgabe der höheren Geschwindigkeiten in die Umgebung) erklären lässt.

Vielleicht gibt es Diskussionen dazu, wo ich mich allerdings aus Zeitmangel kaum einschalten kann.
MfG
Lothar W.
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Struktron schrieb in Beitrag Nr. 2016-147:
Hallo alle miteinander,
obwohl ich wenig Zeit habe, habe ich mal das Wichtigste hier gelesen und festgestellt, dass die dunkle Energie etwas in Vergessenheit geraten ist.
Einen eigene Theorie dazu kann ich momentan nicht ausarbeiten, weil ...
Lothar W.


Hi Lothar,

kann Du uns wenigstens bestätigen, dass auch aus deiner Sicht der gegenwärtige Stand der Erkenntnis aussieht wie folgt:



Ist Dunkle Energie nur die Energie des Vakuums?


Einige Forscher vermuten, dass die Vakuumenergie die in der Kosmologie diskutierte Dunkle Energie ist, die wesentlichen Einfluss auf die kosmologische Konstante und damit auf die zeitliche Entwicklung des Universums hat.

John Baez etwa schreibt:

Zitat von Baez:
People talk a lot about
  • » vacuum energy « or » zero-point energy « - that is, the energy density of empty space.
  • In cosmology, people also call this quantity the » cosmological constant «, or » dark energy «.


Dennoch ist heute noch  k e i n e s w e g s  bewiesen, dass sich hinter allen vier dieser Begriffe ein und dasselbe Phänomen verbirgt.

Tatsache ist:

Die absolut größte Abweichung zwischen den Aussagen aktueller physikalischer Modelle einerseits und tatsächlich beobachteter Eigenschaften der Natur andererseits besteht ganz klar darin, dass
  • Unsere Modelle zu eine Energiedichte des Vakuums von 10108 J/cm3 führen,
  • wohingegen Beobachtungen nur auf einen Wert in der Größenordnung 10−9 bis 10−11 J/m3 hinweisen.

Diese geradezu abenteuerliche Diskrepanz — immerhin ein Faktor von etwa 10120 zeigt deutlich, dass hier noch irgendwo ein Zusammenhang sein muss, den weder Physiker noch Kosmologen bisher entdeckt haben.

Und so schreibt Lisa Randall denn auch:


Zitat von Randall auf Seite 416 und 417 in "Die Vermessung des Universums":
 
Die Erklärung des Wertes der dunklen Energie ist das vielleicht größte Rätsel, mit dem Physiker und Kosmologen heute ringen:

Die Quantenmechanik sagt uns, dass das Vakuum — der Zustand, in dem es keine dauerhaften Teilchen gibt — tatsächlich mit flüchtig existierenden Teilchen angefüllt ist, die nur [extrem] kurze Zeit existieren umd dann sofort wieder zu verschwinden. Sie können beliebige Energie besitzen, manchmal sogar eine, die so groß ist, dass Gravitationseffekte nicht mehr vernachlässigbar sind.

Diese hochenergetischen Teilchen tragen extrem viel Energie zum Vakuum bei: weit mehr als die lange Entwicklung unseres Universums zu gestatten scheint: Damit das Universum so aussieht wie wir es wahrnehmen, muss der Wert der Vakuumenergie verblüffende 120 Größenordnungen kleiner sein als die Energie, die wir der Quantenmechanik zufolge erwarten würden.

Mit diesem Problem ist noch eine weitere ungelöste Frage verbunden:

Warum leben wir eigentlich zu einer Zeit, in der Materie, dunkle Materie [= Materie die nicht mit Licht wechselwirkt] und dunkle Energie vergleichbare Dichte haben? Die Tatsache, dass diese Dichten so nahe beieinander liegen erscheint rätselhaft, da diese Koinzidenz (grob gesprochen) erst zu unserer Zeit gegeben ist. Im frühen Universum machte die dunkle Energie einen viel größeren Bruchteil des Ganzen aus, und auch in fernerer Zukunft wird sie einen viel größeren Bruchteil ausmachen.
 

Lisa Randall weist auch darauf hin (Seite 414-415 ihres Buches), dass Expansion des Raumes Strahlung und Materie verdünnt, die Dichte dunkler  E n e r g i e  aber bislang nicht verändert hat.

Die Existenz dunkler  M a t e r i e  hält man für bewiesen, da Galaxien größere Anziehungskraft ausüben als durch ihre sichtbare Materie erklärbar (besonders gut beobachtbar ist das, wo sich im Raum Gravitationslinsen finden). Neuerdings vermutet man auch, dass die ISS schon dunkle Materie registriert haben könnte.
Wie nahe Teilchen-Detektoren dem Nachweis dunkler Materie sind, findet sich gut hier beschrieben.

Mehr zu den 20 Größenordnungen Unterschied zwischen Modell und Wirklichkeit findet sich in: Five Answers to the same Question.

 
Beitrag zuletzt bearbeitet von Grtgrt am 28.04.2013 um 18:11 Uhr.
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Beiträge: 233, Mitglied seit 9 Jahren
Hallo Grtgrt,

meine Zeit ist momentan tatsächlich sehr knapp (bereite mich hier in Sarajevo aufs Sommerhalbjahr vor, das wir mit den Enkeln in Porec verbringen).

Um mit wenigen Worten das Wichtigste meiner Überlegungen darzustellen, begine ich damit, dass ich mich irgendwann dazu durchgerungen habe, mathematisch zu untersuchen, was in einem Medium passieren kann, welches ich durch folgendes Axiom definiere:
Zitat:
Es existiert einzig und allein eine Menge unendlich vieler, sich im
dreidimensionalen Raum bewegender diskreter Objekte, die hier als gleich große
Kugeln beschrieben werden. Diese durchdringen den leeren Raum gleichförmig
geradlinig. Eine Annäherung an eine andere Kugel erfolgt bis zum Zusammenstoß
(Berührung), bei dem nur die Geschwindigkeitskomponenten in Richtung der
Stoßachse (Berührungsnormale) ausgetauscht werden
.
Daraus ergeben sich eindeutige Stoßtransformationen, mit welchen ich viele zufällige Stöße simulieren kann. Nach vieler Rechnerei mit kleinen Unterschieden kam ich auf das Ergebnis, dass in diesem Substrat der Zahlenwert der Feinstrukturkonstante erzeugt wird. Nun kann und sollte man so ein Resultat auch interpretieren. Am einfachsten ist die Interpretation als Untersuchung eines Gases harter Kugeln. Weil die Feinstrukturkonstante eine grundlegende Naturkonstante ist, muss man wohl annehmen, dass das Vakuum mit Objekten angefüllt ist, welche durch mein Axiom beschrieben werden können.
Darüber hinaus wirkt sich die Feinstrukturkonstante auf Elementarteilchen so aus, dass die ihre Ladung erhalten. Demnach liegt der Schluss nahe, dass auch Elementarteilchen aus dem gleichen, durch das Axiom definierten, Substrat gebildet werden.
Weil aber die Feinstrukturkonstante auch eine Aufspaltung von Spektrallinien bewirkt, sollte auch die Strahlung viel mit dem gleichen, durch das Axiom definierten, Substrat zu tun haben.
Deshalb lautet die Antwort auf deine Frage:
Grtgrt schrieb in Beitrag Nr. 2016-148:
Ist Dunkle Energie nur die Energie des Vakuums?
Ja, wenn man davon ausgeht, dass stabile Systeme, also die normale uns umgebende Materie, welche durch Elementarteilchen (einschließlich Strahlung) ein Stoßgleichgewicht in seiner Umgebung (also dem Vakuum) besitzen sollte, davon erzeugt werden. Durch auftretende Winkel, Geschwindigkeitüberträge,... sollten stabile Ansammlungen mit niedrigerer Durchschnittsgeschwindigkeit erzeugt werden.

Unbekannt sind tatsächlich die Vakuumdichte des Substrats aus diskreten Objekten und die vorkommenden freien Weglängen,... Dazu habe ich den Link zu meinen Zahlenspielereien angegeben.
Den weiteren Erklärungen von dir zum aktuellen Stand der Überlegungen (Lisa Randall,...) stimme ich zu. Einen Freiraum für andere Ansätze als mit meinem Axiom sehe ich allerdings nicht mehr, weil bei keinem solchen Ansatz die Feinstrukturkonstante erzeugt wird.

MfG
Lothar W.
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Was ankommt bei uns an Informationen, ist unterwegs geschehen beim Licht, nichts ist gesichert, da wir vor Ort nicht Daten nehmen können und damit sollen wir arbeiten?
Wo auf dem langen Weg des Lichts wurde die absorbtion eines Elements geschrieben?
Die Plankmission zur Ermittelung der Kosmischen Hintergrundstrahlung ergiebt schöne Bilder aber das auswerten muss man abwarten.
Einige Daten werden verändert oder auch nicht, weil selbst die Hubblekonstante dann 67,3 km/sek pro Megaparsek sein könnte.
Das Universum scheint tatsächlich das Labor zu sein, für das ich es halte,
Regional geschieht was möglich ist
und in einem großen Raum ungleich verteilt.
Wenn die Aktivität regional ungleich ist, ist auch die Ausdehnung ungleich.
Signatur:
1=(h/s³)*(h/t) und 1/cc>0
Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 05.05.2013 um 18:08 Uhr.
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Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2016-150:
Was ankommt bei uns an Informationen, ist unterwegs geschehen beim Licht, nichts ist gesichert, da wir vor Ort nicht Daten nehmen können und damit sollen wir arbeiten?
Ja, natürlich. Die Planck-Daten bestätigen früher bekannte. Deren Interpretation deutet auf eine beschleunigte Ausdehnung des Universums hin. Diese würde durch bisher völlig unerklärte dunkle Energie verursacht. Das Ganze kommt durch Berechnungen zustande, bei denen vorausgesetzt wird, dass die Lichtgeschwindigkeit überall gleich ist. Wäre sie entfernungsabhängig veränderlich, in unserer Nähe beispielsweise größer, könnte mit den gleichen Formeln dieselbe Rotverschiebung fernen Sternenlichts herauskommen.
Wrentzsch schrieb in Beitrag Nr. 2016-150:
Wo auf dem langen Weg des Lichts wurde die absorbtion eines Elements geschrieben?
Die Plankmission zur Ermittelung der Kosmischen Hintergrundstrahlung ergiebt schöne Bilder aber das auswerten muss man abwarten.
Einige Daten werden verändert oder auch nicht, weil selbst die Hubblekonstante dann 67,3 km/sek pro Megaparsek sein könnte.
Das Universum scheint tatsächlich das Labor zu sein, für das ich es halte,
Regional geschieht was möglich ist
und in einem großen Raum ungleich verteilt.
Wenn die Aktivität regional ungleich ist, ist auch die Ausdehnung ungleich.
Bei der Materieansammlung durch Gravitation könnten in der zusammengeballten Materie niedrigere Durchschnittsgeschwindigkeiten entstehen, als im umgebenden Substrat. Wegen Energieerhaltung, Impulserhaltung,... müssen dabei überschüssige Geschwindigkeitsbeträge (also Energie) ins umgebende Substrat abgegeben werden. Das kann man als dunkle Energie bezeichnen.

MfG
Lothar W.
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Wir könnten uns über das Messergebnis ärgern oder nicht, der Basiswert von 2,2°Kelvin kann der Ursprünglichen Hintergrundstrahlung zugeordnet werden und alles was darüber ist, örtlicher Aktivität.
Wie kann man bei Turbulenzen erwarten, das ein Gleichverteilung im Raum ist.
Auswertung und Messreihe ist noch nicht beendet.
Abwarten!
Signatur:
1=(h/s³)*(h/t) und 1/cc>0
Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 06.05.2013 um 10:24 Uhr.
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Beiträge: 1.128, Mitglied seit 11 Jahren
Der Begriff KANN passt nicht in Naturgesetze, es darf kein zufall wirken, alle Faktoren, die das Geschehen ermöglichen müssen aufgelistet sein.
Wenn nur ein Faktor fehlt ist die Formel unvollständig, wertet nicht so hart- falsch.
Ich habe heute erst eine Formel gefunden in der ein Faktor übersehen wurde. Und nun ist die Formel unterbrochen gültig.
Nachbesserung erfolgt oder nicht, ich weis bescheid und Andere auch.
Signatur:
1=(h/s³)*(h/t) und 1/cc>0
Beitrag zuletzt bearbeitet von Wrentzsch am 06.05.2013 um 23:36 Uhr.
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Beiträge: 179, Mitglied seit 11 Jahren
Hallo...

Da eine Gruppe von Astronomen bei MANCHEN Galaxien eine höhere Fluchtgeschwindigkeit festgestellt hat, wird diese quasi automatisch auf das ganze Universum extrapoliert.. ( liege ich damit im Moment richtig..? )

Logischer scheint mir, da die lokale Dichte ja von Galaxiencluster und schwarzen Löchern definiert oder auch beeiflusst wird, dass diese oben festgestellten Galaxien nicht mehr im Wirkungsbereich der Schwerkraft sind.. daher dann die höhere Geschwindigkeit..

Wenn dann jetzt diese " dunkle Energie " bestehen SOLLTE, dann müsste sich ja so langsam die Hintergrundstrahlung auflösen ( dies im wahrsten Sinne des Wortes )..
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Branworld1 schrieb in Beitrag Nr. 2016-154:
Da eine Gruppe von Astronomen bei MANCHEN Galaxien eine höhere Fluchtgeschwindigkeit festgestellt hat, wird diese quasi automatisch auf das ganze Universum extrapoliert.. ( liege ich damit im Moment richtig..? )

Hallo Branworld1,

das ist nicht richtig. Es ist so, dass bei der überwältigenden Mehrheit der Galaxien eine Flucht festgestellt wird. Sie fliehen um so schneller, je weiter sie von uns weg sind. So wird jedenfalls die Gesamtheit der beobachteten Daten (welche gewaltig viele sind) interpretiert. Es gibt seltene Ausnahmen, z.B. die Andromeda-Galaxie. Ihre Eigenbewegung ist auf uns gerichtet, sie kommt uns näher, oder wir ihr, wie man will.

Branworld1 schrieb in Beitrag Nr. 2016-154:
Logischer scheint mir, da die lokale Dichte ja von Galaxiencluster und schwarzen Löchern definiert oder auch beeiflusst wird, dass diese oben festgestellten Galaxien nicht mehr im Wirkungsbereich der Schwerkraft sind.. daher dann die höhere Geschwindigkeit..

Hier müsstest du dringend präzisieren: Der Schwerkraft von was?

Branworld1 schrieb in Beitrag Nr. 2016-154:
Wenn dann jetzt diese " dunkle Energie " bestehen SOLLTE, dann müsste sich ja so langsam die Hintergrundstrahlung auflösen ( dies im wahrsten Sinne des Wortes )..

Man nimmt an, dass sie genau das tut.

Grüße
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Beiträge: 179, Mitglied seit 11 Jahren
Hallo Stueps..

Ich habe mich tatsächlich falsch ausgedrückt..

Ich meinte implizit die äußeren Galaxien ( die mit einer bekannten rotverschiebung vonZ-5 )... ja qasi die Ersten , die entstanden sind..

Es heist auch nicht " Schwerkraft " ... oder nur .. Eher die Auswirkung der Cluster auf die lokale Dichte - damit auch deren Einfluß der Schwerkraft auf die flüchtenden Galaxien..

Zitat:
Wenn dann jetzt diese " dunkle Energie " bestehen SOLLTE, dann müsste sich ja so langsam die Hintergrundstrahlung auflösen ( dies im wahrsten Sinne des Wortes )..
Zitat:
Man nimmt an, dass sie genau das tut.

Bedeutet dieses dann nicht, dass man hinter die imaginäre Grenze von 300 mio. jahren blicken könnte und dann irgendwann beim Urknall " live " zuschauen..

Dann : Weiter gedacht.. können wir es widerum nicht, weil die dunkle Energie diese messbare Hintergrundstrahlung sowie das " Vorher " schon aufgelöst hat... somit Urknall, "Teilchenkrieg".. bis zum ersten Photon..

Klingt schwer nach einem Paradoxon..
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Branworld1 schrieb in Beitrag Nr. 2016-156:
 
Zitat:
Wenn dann jetzt diese " dunkle Energie " bestehen SOLLTE, dann müsste sich ja so langsam die Hintergrundstrahlung auflösen (dies im wahrsten Sinne des Wortes).

Zitat:
Man nimmt an, dass sie genau das tut.

Bedeutet dieses dann nicht, dass man hinter die imaginäre Grenze von 300 Mio. jahren blicken könnte und dann irgendwann beim Urknall " live " zuschauen..


Nein, das bedeutet es nicht,

denn die Hintergrundstrahlung lässt uns ja nur bis in eine Zeit zurückblicken, in der sich fast alle Teilchen, die elektrische Ladung tragen, schon zu Atomen gruppiert hatten. Da Atome elektrisch neutral sind, streuen sie das Licht nicht, und nur deswegen kommt es bei uns heute so an, dass es uns zeigen kann, was damals war.

Vorher abgestrahltes Licht käme — seiner starken Streuung wegen — bei uns so an, als wäre es durch eine Milchglassscheibe gekommen: Strukturen im damaligen Zustand des Universums wäre so NICHT mehr erkennbar.

 
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Guten Morgen zusammen, ich grüße Euch.
Was die dunkle Energie betrifft würde es vielleicht von Nutzen sein sich ein wenig zurück zu erinnern. Es ist gar nicht so lange her, dass sich die gesammte Fachwelt nicht darüber einig war, ob unser Universum in ferner Zukunft in einem Big-Crunch untergehen würde oder sich für alle Zeiten weiter ausdehnt, um am Ende einen schier unendlich langen Kältetot zu sterben. Die Frage war, ob es der Gravitation gelingt, die Expansion zu verlangsamen, anzuhalten und dann dafür zu sorgen das alles wieder aufeinander zu strebt, bis zur großen Zusammenkunft von allem, eben dem Big-Crunch. Oder aber das die Expansion weitergeht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag. Das hieße dann Rien ne va plus, nichts geht mehr. Die Materie zerfallen und jegliche Temperatur weg.

Wunderbarerweise stellt man aber plötzlich fest: "die Expansion beschleunigt". Verantwortlich dafür kann nur die "dunkle Energie" sein, die auf die Schnelle postuliert wurde.

Was ist die dunkle Energie? Niemand weis das! Aber die Mathematiker haben viel zu rechnen. Wie wirkt die dunkle Energie? Sie würde dafür sorgen, dass, wenn ein Stein nach oben geworfen wird, er nicht nach einer Parabel wieder zu Boden fällt, nein, dass nicht. Sie würde dafür sorgen das der Stein immer höher und vor allen Dingen immer schneller in den Himmel steigt. Sie würde ihn entgegen der Gravitation beschleunigen. Welch wundervolle Erfindung, die dunkle Energie. Warscheinlich staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Eine Energieform die in der Lage ist, die Gravitation umzukehren oder doch zumindest unwirksam zu machen? Oder Gravitation abschirmen? Das würde nur funktionieren wenn die Masse als Verursacher der Gravitation "verschwindet". Als reiner "Treibstoff" für die "Beschleunigung von allem" kann die dunkle Energie aber schlecht durchgehen.

nebenbei... Die dunkle Energie tut genau das Gegenteil von der dunklen Materie. Was da bloß los ist?

Die dunkle Energie betreffend habe ich in Beitrag Nr. 2031-15 mal zusammengefasst wie es zur "Erschaffung" dieser rätselhaften Energie gekommen ist. Der Beitrag ist noch nicht ganz fertig, der zweite Teil steht noch aus, aber er gibt dem interessierten Leser schon mal einen Überblick über die Umstände die zu dem unseeligen Postulat "dunkle Energie" geführt haben. Sie (die dunkle Energie) erinnert sehr deutlich an die Epizykeltheorie aus der Frühzeit der Astronomie.

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Beiträge: 1.128, Mitglied seit 11 Jahren
Dem Urknall wirst du nicht Zusehen können, da Photonen auf der Strecke bleiben (die Frequenz sich mindert) bei großen Entfernungen.
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1=(h/s³)*(h/t) und 1/cc>0
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Beiträge: 69, Mitglied seit 9 Jahren
Hätte mal ein paar Fragen wie schnell expandiert das Universum?
Wenn ein sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegendes Objekt für einen Beobachter verkürzt ist, bzw. den Raum krümmt, was passiert dann wenn das Objekt mit der Geschwindigkeit expandiert?
Und was könnte man wahrnemen, wenn man nun in diesem sich expandierenden Objekt drin steckt?
Und noch eine Frage wenn man nun ein riesiges Objekt hat, welches sich mit der Geschwindigkeit zusammenzieht, was nimmt ein Beobachter war?
Und wie verhällt sich der Raum?
Und natürlich, was nimmt ein sich im Objekt befindender Beobachter wahr?
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