Okotombrok
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Beitrag Nr. 1880-41
10.05.2012 10:01
Hallo Hans-m,
Vom Beobachter am Bahnsteig aus gesehen hat das Licht in Bewegungsrichtung des Zuges einen längeren Weg zurückzulegen als entgegen der Bewegungsrichtung. Somit ergeben sich unterschiedliche Laufzeiten.
Vom Beobachter im Zug aus gesehen hat das Licht in beide Richtungen die gleiche Strecke zurückzulegen. Es ergeben sich somit gleiche Lichtlaufzeiten.
Mit der Zeitdilatation hat das erst einmal gar nichts zu tun. Die Zeitdilatation besteht immer zwischen zwei zueinander bewegten Beobachtern und in unserem Beispiel ist das eine eindeutige Angelegenheit, es gibt nur eine Relativgeschwindigkeit zwischen beiden Beobachtern. Da beide in unterschiedlichen Inertialsystemen ruhen kommen sie zwangsläufig zu unterschiedlichen Beurteilungen bezüglich Längen und Zeiten.
Ein Photon kann niemals ein Beobachter sein. Man kann nicht sagen, dass für ein Photon Zeit vergeht und schon gar nicht, dass diese gedehnt erscheint.
mfg okotombrok"Der Kopf ist rund, damit die Gedanken die Richtung wechseln können"
(Francis Picabia)
durch die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit bedingte Nichtgleichzeitigkeit von Ereignissen und die Relativität von Raum- und Zeitintervallen.Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1880-40:aber wie erklärst Du Dir, (oder auch mir) wie ein Ereignis einmal 1 Sekunde für den Beobachter im Zug dauert, im Vergleich dazu aber 2/3 Sekunde für den Betrachter aussen.
Ein anderes Ergeignis im Zug ebenfalls 1 Sekunde dauert, aber aussen mit 2 Sekunden gemessen wird.
Vom Beobachter am Bahnsteig aus gesehen hat das Licht in Bewegungsrichtung des Zuges einen längeren Weg zurückzulegen als entgegen der Bewegungsrichtung. Somit ergeben sich unterschiedliche Laufzeiten.
Vom Beobachter im Zug aus gesehen hat das Licht in beide Richtungen die gleiche Strecke zurückzulegen. Es ergeben sich somit gleiche Lichtlaufzeiten.
Mit der Zeitdilatation hat das erst einmal gar nichts zu tun. Die Zeitdilatation besteht immer zwischen zwei zueinander bewegten Beobachtern und in unserem Beispiel ist das eine eindeutige Angelegenheit, es gibt nur eine Relativgeschwindigkeit zwischen beiden Beobachtern. Da beide in unterschiedlichen Inertialsystemen ruhen kommen sie zwangsläufig zu unterschiedlichen Beurteilungen bezüglich Längen und Zeiten.
Ein Photon kann niemals ein Beobachter sein. Man kann nicht sagen, dass für ein Photon Zeit vergeht und schon gar nicht, dass diese gedehnt erscheint.
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Bearbeitet von Okotombrok am 10.05.2012 um 10:09 Uhr.
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Aber es ist für mich total ok. Ich finde das wirklich sehr interessant und ich bin ohnehin schon froh wenn ich etwas davon verstehe ;) Aber ich denke als angehender Physikstudent muss ich das sowieso noch nicht. Im Bezug auf meine Ursprungsfrage konnte mir auf jedenfalls geholfen werden, auch wenn es nicht unbedingt die perfekte Antwort gab. Trotzdem möchte ich hier mal ein Lob für das Forum aussprechen. Das scheint eine sehr nette Community zu sein! Ihr wirkt alle sehr höflich und gebildet und zudem auch sehr hilfsbereit.
Lg
Es gilt halt: Wer stets strebend sich bemüht.... Ich bin kfm. Angestellter und schreibe gern Gedichte. Was sagt im Übrigen der Prof., den du fragen wolltest?
