Zum -zigsten Mal: Das Photon, das von der Sonne abgelenkt wird, VERLIERT ENERGIE! Es wird ins Rote verschoben. Es wird „Arbeit aufgewendet“! Jedes Photon (Licht, das durch ein Gravitationspotential läuft), wird zum Blauen hin verschoben, wenn es auf das Gravitationspotential zuläuft und ins Rote, wenn es das Potential wieder verlässt. Das lässt sich messen und es wird gemessen.
Henry,
auch zum -zigsten Mal:
1) Das Photon wird
abgelenkt und wenn ein Impuls abgelenkt wird, dann muß Arbeit aufgebracht werden, da spielt erst einmal die Frequenz keine Rolle. Du siehst doch bei der Wechselwirkung Mond-Erde, daß hier der Mond Energie verliert, weil er die Gezeiten erzeugt, und der Mond bewegt sich auf einer sog. Geodäte wie ein Photon auch.
2) Die Farbänderung wird mit einer Atomuhr gemessen. Daraus kann man aber nicht schlußfolgern, daß die Zeitdilatation der Uhr mit der Frequenzänderung des Photons synchron läuft. Ein Photon wird bei seinem Aufstieg in einem G-Feld schneller, zwar nur geringfügig, aber daraus läßt sich dann der Shapiro-Radarechoversuch nachrechnen mit dem Ergebnis des experimentellen Meßwertes. Die Blauverschiebung beruht dann auf einer Verlangsamung des Lichtes zur Masse hin und die Rotverschiebung auf einer Beschleunigung von der Masse weg, d.h. das Photon wird zur Masse hin gestaucht und und von der Masse weg gestreckt.
Und nun zeichne dir das einfach mal als Kräftedreieck auf, wenn ein Photon an einer Masse vorbeifliegt: Bei der Stauchung wird eine Kraft auf die Masse hin ausgeübt, bei der Streckung erfolgt eine Kraftausübung auf das Photon. Da aber zwischen "Anflug" und "Abflug" ein Winkel > Null entsteht, ist die Resultierende in Richtung Masse > Null, d.h. hier wurde zwischen Masse und Photon Energie übertragen, welche der Bewegunsgenergie des Photons entnommen wird wie beim Mond. Es entsteht ein wenn auch nahezu unmessbarer Gezeiteneffekt, der sich aber im Laufe der Millionen und Millirden Jahre, die ein Photon durch das Universum fliegt, summiert und dann als bleibende Rotverschiebung meßbar wird. Es gibt einfach keinen verlustlosen Energietransport durch das Universum, da zwischen Licht und Massen eine ständige Wechselwirkung stattfindet.
Zitat:
Du scheinst aber den Unterschied der Hintergrundstrahlung zu Strahlungsquellen wie z. B. ein Stern oder eine ferne Galaxie nicht zu sehen. Die kosmische Hintergrundstrahlung bewegt sich nicht vom Urknall her auf uns zu, wir sind mit dieser Strahlung eingebettet in die immer noch fortlaufende Expansion des Alls.
Das ist eure Sichtweise. Wenn Licht, weil es Energie abgibt, langwelliger wird, dann ist die Hintergrundstrahlung nichts weiter als die Licht-Mischungstemperatur des Vakuums, d.h. man kann zur Erklärung der Strahlung schlicht und einfach auf die angebliche Expansion verzichten.
Zitat:
Dann musst du insbesondere auch die Gravitation mit einbeziehen, ein unendliches Universum ist mit unendlicher Masse gefüllt, Nota bene ist die Gravitation ebenfalls unendlich, .......
Auch das ist eure Sichtweise. Nun bemüh doch mal den Verstand: Kann eine endliche Größe eine unendliche Wirkung ausüben? Doch wohl nicht. Also muß die gravitierende Wirkung einer endlichen Masse endlich sein. Nachprüfbar ist dies experimentell: Bewege eine kleine Masse von einer großen Masse weg, dabei mußt du Hubarbeit aufbringen. Irgendwann erreichst du einen Punkt, wo diese kleine Masse in Richtung einer benachbarten Masse beschleunigt wird, dort ist die Grenze der gravitierenden Wirkung zwischen benachbarten Massen. Diese Grenze ist nicht sphärisch, da sich Felder verdrängen, wenn man die Logik anwendet: Wo A ist, kann nicht gleichzeitig B sein, mit A ≠ B.
Henry, die Physik arbeitet mit Postulaten, die einfach nicht mit dem Experiment zusammenpassen, das gilt auch für die Riemanngeometrie: Ein Universum mit einem endlichen expandierenden Volumen ohne äußere Begrenzung, das ist ebenfalls ein logischer Widerspruch. Endlichkeit wird dadurch erzeugt, daß ein Objekt begrenzt wird. Ein unbegrenztes endliches Volumen ist ein Widerspruch in sich, den kann man nicht einfach mit einem mathematischen Trick aushebeln.
Es gibt in der Menschwerdung ein Problem: Die Indoktrination, d.h. die Lehre von experimentell nicht überprüfbaren Annahmen.
Kleine Kinder sind besonders anfällig für die Indoktrination, deshalb sind sie Ziel der Religionen. Man erzählt ihnen etwas von Welten schöpfenden Göttern und unsterblichen menschlichen Seelen, das Ergebnis ist, daß Milliarden Menschen dies als wahr verinnerlicht haben und sich so durch die Religionsmächtigen manipulieren lassen. Religion ist die übelste Art der geistigen Unterdrückung, weil sie mit Angsterzeugung arbeitet und deshalb die menschliche Fähigkeit zur Kritik einschränkt. Materialist zu werden ist ein mühevoller Weg in einer religiös geprägten Gesellschaft.
Größere Kinder werden dann in der Schule indoktriniert, sie lernen z.B. im Physikunterricht,
die Welt sei entstanden. Vorgeprägt schon durch die Schöpfungsidee wird dieses "Entstehen" dann für etwas ganz natürliches angesehen, so daß man die Entstehung dann als physikalischen Prozeß zu Papier bringt und als wahr vermittelt. Die absurden Postulate: Riemanngeometrie, verlustloser Energietransport, unbegrenzte Endlichkeit, unendliche Wirkung endlicher Größen, werden überhaupt nicht diskutiert, sondern als "wissenschaftlich geprüft" einfach übernommen.
Ich stelle das in nahezu allen Foren fest. Wie selbstverständlich wird die unendliche gravitierende Reichweite endlicher Massen geglaubt, der Urknall als wahr angesehen, die Hintergrundstrahlung als Expansionseffekt hingenommen. Experimente sprechen aber dagegen, vor allem, da ja noch Zusatzpostulate nötig werden wie Dunkel Materie und Dunkle Energie, die sich ebenfalls jedem experimentellen Nachweis entziehen.
Und als i-Tüpfelchen kommt dann noch der Begriff "ZEIT" ins Spiel. Bis heute sind sich weder Philosophen noch Physiker darüber einig, was das eigentlich ist. Deshalb habe ich mich von allen Vordenkern erst einmal verabschiedet und mir das mks-System vorgeknöpft, weil dieses System das grundlegende Maßsystem darstellt, mit dem die Naturwissenschaften arbeiten. Meter-Kilogramm-Sekunde, oder im übergeordneten Sinn Raum- Masse-Zeit, dafür ist erstmal ein Modell notwendig, mit dem diese drei Begriffe erklärt werden können. Vorher hat es m.E. überhaupt keinen Sinn, sich über das Universum Gedanken zu machen.
Gruß
Bearbeitet von Uwebus am 24.02.2012 um 18:44 Uhr.