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"Die Arche" von Uwebus

Thema erstellt von Manu 
Beiträge: 562, Mitglied seit 10 Jahren
Harti schrieb in Beitrag Nr. 1802-250:
Die Quantentheorie nimmt dagegen an, aus dem Vakuum heraus in die wahrnehmbare Umwelt finden "Fluktuationen" statt. Also muss sich im Vakuum irgendetwas befinden, was mit der wahrnehmbaren Welt wechselwirken kann. Was dies ist, weiß ich nicht. Ob dies von den Quantentheoretikern näher beschrieben wird oder beschrieben werden kann, ist mir ebenfalls nicht bekannt.

MfG
Harti

Harti,

warum so umständlich? Das Vakuum, weil es Volumen hat und damit eine physische Entität darstellt, wirkt aus sich heraus.

Ein Photon ist ein Impuls im Vakuum so wie eine Wasserwelle im Wasser. Der Fehler der Physik besteht eben in der Vorstellung, daß das Vakuum so etwas wie ein leerer Raum wäre, in dem sich die Dinge befinden.

Gehen wir von den 3 Grundgrößen Masse, Raum und Zeit aus, dann ergibt sich aus deren Zusammensetzung [kg·m²/s²], also die Energiedefinition. Damit besteht das Universum aus Energie und Energie hat damit ein berechenbares Volumen, wenn es gelingt, diese Energie in meßbare Quanten zu zerlegen. Dies hat Max Planck mit dessen Wirkungsquantum h erfolgreich gemacht, ich habe nur aus empirischen Meßdaten der Physik das Volumen V0 eines solchen Wirkungsquantums bestimmt.

Und da Energie nach den Erhaltungssätzen umwandelbar ist, kann man damit die Feldgrößen jeder beliebigen Energiemenge einfach durch Multiplikation mit dem Faktor E/E0 ermitteln, da sich für E0 = h/s aus meinem Modell das Volumenäquivalent V0 ergibt.

Mit diesem V0 habe ich nun Berechnungen angestellt und es zeigt sich, daß sich damit unter anderem die Gravitation erklären läßt sowie die Größen von Atomen und Molekülen in etwa bestimmen lassen.

Ich weise immer wieder auf die Seite 17 meiner HP ( http://uwebus.de ) hin, in der ich das H-Atom berechnet habe und damit besser liege als die Physik, die den Unterschied zwischen Theorie und Empirie nicht erklären kann, während mein Modell diesen Unterschied nahezu exakt voraussagt.

Welche Schwierigkeiten ergeben sich aus meinem Modell? Der Begriff RaumZeit der Physik wird obsolet und durch berechenbare Energiefelder nach uwebus ersetzt. Und da kannst du dir ausrechnen, welche Chancen ich da habe gegen die geballte RaumZeitEminenz dieses Planeten anzukommen. Versuch mal als Materialist gegen die Phalanx der Gottgläubigen anzukämpfen, da bist du genauso chancenlos.

Also laß ich den RaumZeitlern und Urknallern deren Spaß und wende mich profaneren Dingen zu, z.B. der Pflege und wahrscheinlich bald erforderlichen Auswechslung meiner Kniegelenke, die sind mittlerweile nämlich beide so ziemlich im A...

Gruß
uwebus
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Beiträge: 562, Mitglied seit 10 Jahren
Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Harti schrieb in Beitrag Nr. 2358-90:

Die Mathematik in Form der Infinitesimalrechnung verstellt hier den Blick auf eine Widerspruch, der in der Annahme liegt, man könne Ort und Geschwindigkeit eines Quantenobjektes mit beliebiger Genauigkeit messen.


MfG
Harti


Man kann weder einen Ort noch eine Geschwindigkeit mit "Genauigkeit" messen, weil beide relative Größen sind.

In einem sich ständig verändernden Universum gibt es keine festen Orte und keine festen Geschwindigkeiten. Du kannst den Ort deines Autos vor deiner Haustür bestimmen, da sich aber die Erde um die Sonne dreht und die Sonne sich auf einer Umlaufbahn ums Galaxienzentrum befindet, die Galaxie wiederum sich in einem sich verändernden Umfeld befindet, gibt es keinen exakt meßbaren Ort, weil ein ruhendes Bezugssystem fehlt.

Gleiches gilt für die Geschwindigkeit eines Objektes. Deshalb ist ja auch das Postulat einer konstanten Vakuum-Lichtgeschwindigkeit falsch. Vakuum A ist nicht Vakuum B, die Vakuumdichte selbst verändert sich ständig durch die Bewegung der Massen, feststellbar durch die Veränderung der Gezeiten. Das GPS-ystem muß ständig nachjustiert werden, weil auch Atomuhren ihre Ganggeschwindigkeit ständig verändern.

Das Universum ist ein Perpetuum mobile, sofern man die Erhaltungsätze als richtig ansieht und das ist Konsens zumindest unter Ingenieuren. Physiker mögen da anderer Auffassung sein, haben dafür aber bis heute keine stichhaltigen Argumente.

Gruß
uwebus
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Beiträge: 1.592, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Uwebus,
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2358-91:
Man kann weder einen Ort noch eine Geschwindigkeit mit "Genauigkeit" messen, weil beide relative Größen sind.

Ich würde diesen Umstand anders beschreiben. Messen bedeutet Vergleichen, es wird mit anderen Worten eine Beziehung zwischen zwei Objekten hergestellt, von denen ein Objekt normiert ist. Sowohl die Normierung wie der Vergleich sind nie absolut genau, weil unsere Erfassung und Beschreibung der Natur (unsere Wahrnehmungsmöglichkeit) prinzipiell nicht absolut (unendlich genau) ist.

Davon zu unterscheiden ist die Frage, ob wir lediglich eine Beziehung zwischen zwei Objekten betrachten wollen oder Aussagen über den Zustand der Objekte selbst machen wollen.
Beispiel: Ein Zug bewegt sich mit 20 km/h.

Um diese Aussage in der wahrnehmbaren Welt machen zu können, muss ich messen und zu diese Zweck ein Bezugssystem kreieren; d.h. ein Objekt als ruhend (absolut unbewegt) fingieren. Dies wäre z.B. ein mit dem Bahndamm verbundener Maßstab. Mit anderen Worten ich muss zur konkreten Betrachtung der Welt (zum Messen) eine Fixpunkt festlegen.

Demgegenüber ist eine rein relativistische Betrachtung in dem Beispiel, d.h. eine Betrachtung lediglich der Beziehung zwischen Zug und Bahndamm, mit der Aussage, die beiden Objekte bewegen sich mit einer Relativgeschwindigkeit von 20 km/h, als wahrgenommene (gemessene ) Feststellung nicht möglich; denn woher soll bei einer rein relativistischen Betrachtung der Wert von 20 km/h kommen ? Mit anderen Worten: Die Herstellung von Beziehungen (Vergleichen, Messen) bedarf immer der Festlegung eines (absoluten) Standpunktes, ansonsten ist die Annahme einer konkreten Beziehung zwischen zwei Objekten ein reiner Denkvorgang, eine Vorstellung.


Zitat von Uwebus:
In einem sich ständig verändernden Universum gibt es keine festen Orte und keine festen Geschwindigkeiten. Du kannst den Ort deines Autos vor deiner Haustür bestimmen, da sich aber die Erde um die Sonne dreht und die Sonne sich auf einer Umlaufbahn ums Galaxienzentrum befindet, die Galaxie wiederum sich in einem sich verändernden Umfeld befindet, gibt es keinen exakt meßbaren Ort, weil ein ruhendes Bezugssystem fehlt.

Genau, und diese Bezugssystem muss aber aus den von mir dargelegten Gründen fingiert werden, ansonsten sind konkrete Aussagen über unsere Umwelt nicht möglich.

Zitat von Uwebus:
Gleiches gilt für die Geschwindigkeit eines Objektes. Deshalb ist ja auch das Postulat einer konstanten Vakuum-Lichtgeschwindigkeit falsch.

Nach meiner Auffassung bedarf auch jede Theorie Grundannahmen (Axiome), damit sie sich nicht in einer relativistischen Welt verliert, d.h. ein rein gedankliches Konstrukt ohne Basis in der Natur ist. Einstein hat nach meiner Ansicht die Vakuumlichtgeschwindigkeit (besser den Elektromagnetismus) zur Grundlage der SRT gemacht. Dies stellt eine Idealisierung, Vereinfachung unserer Welt dar, so wie die euklidische Geometrie eine Idealisierung unserer (genau genommen) krummen Welt ist. Es bleibt deshalb nichts anderes übrig, als die Vakuumlichtgeschwindigkeit als Grundannahme aufzufassen, die für unsere Wahrnehmungsbereich brauchbar ist, so wie die euklidische Geometrie zur Abmessung einer "geraden" Strecke von 2 Meter brauchbar ist.

Die SRT beschreibt einerseits unsere Umwelt besser als Newton`s Gravitationstheorie, weil der Begrenzung unserer Wahrnehmungsmöglichkeit durch den Elektromagnetismus Rechnung getragen wird (Lichtgeschwindigkeit als Höchstgeschwindigkeit, Elektromagnetische Wechselwirkung als Grenze zwischen wahrnehmbarer und nicht mehr wahrnehmbarer Welt) und andererseits schlechter, weil sie idealisiert ist und Massen (Gravitation) ausklammert.
Man sollte die SRT deshalb als unvollständig nicht aber als falsch bezeichnen. Durch die Annahme einer (absoluten) Vakuumlichtgeschwindigkeit steht sie in einem gewissen Widerspruch zur wahrnehmbaren Welt mit Massen und Gravitation, der ART, ein Widerspruch, der aber erklärbar ist.

Wenn ich Deine Theorie richtig verstanden habe, gehst auch Du von Grundannahmen aus, die darin bestehen, dass Du

1) Die Existenz kleinster Objekte/Energieeinheiten (was immer) postulierst und sie "Archen" nennst

2) Diese Objekte nach dem Prinzip "actio=reactio" in einem Gleichgewichtszustand schwingen.

Deine mathematische Beschreibung feststellbarer Naturerscheinung mit Deiner Theorie kann ich leider mangels hinreichender mathematischer Kenntnisse nicht nachvollziehen, und ich kann deshalb nicht beurteilen, ob sie der ART, die ich mathematisch auch nicht nachvollziehen kann, überlegen ist.

MfG
Harti
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Hallo Uwebus,

Deine Ausarbeitung enthält folgende Aussage:

"Unabhängig meiner Zweifel an den Vorgaben der Physik bestätigt das Modell, daß Zeit keine natürliche Größe, sondern ein aus einer Bewegung abgeleiteter Bewegungsmaßstab für Veränderungen ist. Dies dürfte auch für Philosophen interessant sein, da diese bis heute keine Vorstellung von dem Begriff Zeit haben."

Ich bin durch Überlegungen zu einem vergleichbaren Ergebnis gekommen.

Wenn man unsere Vorstellung von "Zeit" auf den Kerngehalt des Begriffs reduziert, kann man "Zeit als Dauer" definieren (Newton). Die Vorstellung, dass eine Veränderung dauert, ist nur möglich im Vergleich mit zumindest einer weiteren Veränderung, z.B. dem Gang einer Uhr. Diese Beziehungsnatur von Zeit geht dadurch verloren, dass wir aus Erfahrung wissen, dass während einer Veränderung unzählig viele andere Veränderungen stattfinden. Darin besteht der Lernprozess von Kleinkindern, wenn sie eine Vorstellung von Zeit (Dauer) entwickeln. Der zugrundeliegende Beziehungscharakter geht dabei verloren und es entsteht die Vorstellung einer real existierenden Zeit mit Absolutheitscharakter (Newton).

Diese Absolutheitscharakter hat Einstein aufgegeben, indem er Zeit nicht mehr als Grundlage seiner Bewegungslehre (Spezielle Relativitätstheorie) aufgefasst hat, sondern nur das Relativitätsprinzip und die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit.

Die allgemein übliche philosophische Frage "Was ist Zeit", enthält daher bereits in dem Wort "ist" den entscheidenden, allgemein verbreiteten Irrtum, nämlich dass "Zeit" etwas real Existierendes sei und als solche wahrnehmbar sei.

Wenn Deiner Theorie nicht die Vorstellung von Zeit als einer absoluten, wahrnehmbaren Naturerscheinung zugrunde liegt, kommst zu zwangsläufig (wie Einstein) zu der oben dargestellten Auffassung von Zeit, als einer zur Beschreibung von Veränderungen entwickelten Vorstellung, die sich verselbständigt hat und deren Wesen nicht ohne weiteres erkennbar ist.

MfG
Harti
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Harti am 25.01.2021 um 09:04 Uhr.
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Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Irena schrieb in Beitrag Nr. 2359-5:
Ich hatte irgendwo gelesen eine meines Erachtens trifftige Analogie, die Materie als Schaum der Wechselwirkungen der Quantenwelt beschreibt. Dieser Schaum – die klassische Materie - besteht aus einem Netzwerk der Wechselwirkungen, die Revesibilität der Quantenwelt verlassen. Der Schaum wird auch als Faktenschaum genannt, weil mit jede weitere Wechselwirkung wird die Quanetnrevesibilität zebrochen und die Irreversibilität in klassische Materie sich manifestiert. Insofern die Materie besteht nicht aus Quantenobjekten, sondern aus den Ereignissen, die durch Wechselwirkung der Quantenobjekte passieren.

Ich will mich hier nicht groß einmischen, aber mir gefällt der Ausdruck "Schaum" oder auch "Quantenschaum".

Er stimmt überein mit meinem Modell endlicher Felder, denn Schaum bedeutet, wenn wir uns Seifenschaum ansehen, räumliche Gebilde, die sich gegenseitig verdrängen. Jede Schaumblase wechselwirkt mit der/den benachbarten Schaumblasen. Was scheinbar in der Quantenphysik bis heute fehlt ist eine Darstellung des inneren Aufbaus einer Schaumblase, erst daraus erkennt man den Grund der Dynamik von Quantenschaum.

Dazu habe ich ein Modell entwickelt, über das man ja mal nachdenken kann.

http://uwebus.de/Der_Ursprung_der_Zeit.pdf
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Stueps (Moderator)
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Hallo Uwebus,

für Diskussionen rund um dein Arche-Modell ist ausdrücklich und nur dieser Thread vorgesehen. Bitte halte dich daran!
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 1802-254:
Hallo Uwebus,

für Diskussionen rund um dein Arche-Modell ist ausdrücklich und nur dieser Thread vorgesehen. Bitte halte dich daran!

Ich halte mich doch daran. Wenn aber hier von "Quantenschaum" die Rede ist, dann darf man doch mal darauf hinweisen, daß Schaum aus Blasen besteht, die sich gegenseitig verdrängen, völlig unabhängig von meinem Modell.

Und wenn von Wechselwirkungen gesprochen wird, dann darf man doch mal einen Vorschlag machen, wie so eine Schaumblase das machen könnte, mit anderen wechselzuwirken. Wechselwirkung beruht immer auf einem Prinzip actio=reactio, also dann mal her mir einer Erklärung der Quantenmechanikerr, ich mache ja nur einen Vorschlag, es gibt ja sicherlich auch noch andere.

Nur reicht es halt nicht von Schaum und Wechselwirkungen zu sprechen, wenn man weder für den Schaum noch für die Wechselwirkung eine Erklärung anbieten kann. Das ist doch genau meine Kritik an der zeitgenössischen Physik, daß sie mit Begriffen arbeitet, für die sie keine Erklärungen liefern kann.

Raum, Zeit, die Kombination RaumZeit, Gravitation, Elektromagnetismus, Quantum, Ladung, Spin, alles Begriffe ohne Erklärung. Ich bin Ingenieur und erwarte, daß man die Bauteile, die man gedanklich verwendet, um das Universum daraus aufzubauen, auch in Form physischer Modelle vorführen kann, sonst bleiben sie heiße Luft wie die Begriffe der Religionen.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 27.01.2021 um 21:03 Uhr.
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Hallo Uwebus,

in Deinem Link
Uwebus schrieb in Beitrag Nr. 2359-6:

erklärst Du Folgendes:

"Schlussfolgerung: Die Unterteilung der Unendlichkeit in endliche Bereiche erzeugt gezwungenermaßen die ständige Veränderung des apairon, dies ist der Grund, warum das Universum sich bewegt, die Ursache der Zeit."

Diese Schlussfolgerung erschließt sich mir nicht. Die Vorstellung von Unendlichkeit hat keine Grundlage in der wahrnehmbaren Wirklichkeit. Es ist eine reine Vorstellung.
Eine Aufteilung in endliche Bereiche kann ich mir nur so vorstellen, dass wahrnehmbare Objekte in dieser Unendlichkeit vorgestellt werden.
Beispiel für den Raum: Ich stelle mir einen unendlichen Raum vor, in dem nichts vorhanden ist. Dann stelle ich mir in diesen Raum zwei Objekte vor und erhalte einen endlichen Raum zwischen diesen Objekten. Wieso diese Vorstellungen zwingend eine ständige Veränderung erzeugen, verstehe ich nicht.

Ich sehe die Zusammenhänge so: Was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können, sind Veränderungen. Um diese Veränderungen (Bewegungen)zu beschreiben, haben die Menschen evolutionär die Vorstellungen von Raum und Zeit entwickelt.

Ein sich bewegendes Universum als "Ursache der Zeit" aufzufassen, kann ich nur insoweit nachvollziehen, als ohne eine sich bewegendes (sich veränderndes) Universum nichts vorhanden ist, auf das sich unsere Vorstellung von Zeit beziehen könnte.

Anders ausgedrückt: Eine Vorstellung von Zeit ohne Veränderungen ist eine Absolutheitsvorstellung, wie die Vorstellung eines absoluten Raumes. Beides sind keine wahrnehmbaren Objekte.

MfG
Harti
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Harti schrieb in Beitrag Nr. 1802-257:
Hallo Uwebus,

in Deinem Link

erklärst Du Folgendes:

"Schlussfolgerung: Die Unterteilung der Unendlichkeit in endliche Bereiche erzeugt gezwungenermaßen die ständige Veränderung des apairon, dies ist der Grund, warum das Universum sich bewegt, die Ursache der Zeit."

Diese Schlussfolgerung erschließt sich mir nicht. Die Vorstellung von Unendlichkeit hat keine Grundlage in der wahrnehmbaren Wirklichkeit. Es ist eine reine Vorstellung.
Eine Aufteilung in endliche Bereiche kann ich mir nur so vorstellen, dass wahrnehmbare Objekte in dieser Unendlichkeit vorgestellt werden.
Beispiel für den Raum: Ich stelle mir einen unendlichen Raum vor, in dem nichts vorhanden ist. Dann stelle ich mir in diesen Raum zwei Objekte vor und erhalte einen endlichen Raum zwischen diesen Objekten. Wieso diese Vorstellungen zwingend eine ständige Veränderung erzeugen, verstehe ich nicht.

Ich sehe die Zusammenhänge so: Was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen können, sind Veränderungen. Um diese Veränderungen (Bewegungen)zu beschreiben, haben die Menschen evolutionär die Vorstellungen von Raum und Zeit entwickelt.

Ein sich bewegendes Universum als "Ursache der Zeit" aufzufassen, kann ich nur insoweit nachvollziehen, als ohne eine sich bewegendes (sich veränderndes) Universum nichts vorhanden ist, auf das sich unsere Vorstellung von Zeit beziehen könnte.

Anders ausgedrückt: Eine Vorstellung von Zeit ohne Veränderungen ist eine Absolutheitsvorstellung, wie die Vorstellung eines absoluten Raumes. Beides sind keine wahrnehmbaren Objekte.

MfG
Harti


Deine Vorstellung ist falsch, es gibt keinen leeren Raum. Raum hat als Abstraktum Volumen, wird also aus etwas gebildet. Du solltest umgekehrt denken: Etwas hat Volumen, letzteres kann man mathematisch abstrahieren. Und ob dieses Etwas jetzt endlich ist oder unendlich spielt keine Rolle, man kann es quantisieren.

Damit hat ein Quantum ein endliches Volumen und addiert man Quanten, dann addieren sich Volumina.

Wendet man jetzt den Energieerhaltungssatz an, dann entspricht jedes Volumen einer Energieportion E und die muß in sich wiederum den Erhaltungssatz erfüllen.

Auf eine Sphäre angewandt folgt E = Integral [EDr·r²·4·Pi·dr] (ra;ri) = konstant], das bedeutet die Energiedichte EDr steigt von außen nach innen. Ist sie außen endlich >0, dann ist sie im Zentrum <oo, damit hat die Sphäre kein statisches Gleichgewicht, sie oszilliert und rotiert sin²ß+cos²ß = konstant.

Da man Energie messen kann und aus den empirischen Daten der Erde auch Meßgrößen hat, kann man einem Wirkungsquantum h ein Volumen zuordnen. Das ist mein Modell, das zu funktionieren scheint, um die genannten Begriffe technisch darstellen zu können. Die Physik hat bis heute kein anwendbares Alternativmodell.
Beitrag zuletzt bearbeitet von Uwebus am 30.01.2021 um 21:03 Uhr.
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Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Harti: "stelle ich mal meine Sicht der Frage "Was ist Zeit" zur Diskussion:"

Zeit ist ein Meßverfahren für Veränderung. Um Veränderung messen zu können braucht man ein Gedächtnis (biologisch oder künstlich) sowie Sensoren (Sinnesorgane), die Veränderungen aufnehmen und speichern. Die Speicherwerte können dann im Gedächtnis wieder aufgerufen werden, meist chronologisch, oft aber auch in falscher Reihenfolge, zumindest im menschlichen Gedächtnis. Versuch mal den Ablauf der letzten Woche genau wiederzugeben, da merkst du, daß das gar nicht so einfach ist.

Zeit als Ergebnis einer Gedächtnisleistung gibt es damit nur für Leben, es ist eine notwendige Eigenschaft, um überleben zu können. Ein Stein hat keine Zeit, er unterliegt örtlichen Veränderungen, diese werden aber nicht im Stein gespeichert, sondern im Gedächtnis eines den Stein Beobachtenden.

und zu "da im Forum kaum was passiert,"

Das beobachte ich auch in einem anderen Forum, grundsätzliche Fragen werden gar nicht mehr gestellt, man zieht sich auf das zurück, was in Physikbüchern steht und weicht dann auf gesellschaftliche Fragen aus, die mit technischen Modellen nicht beantwortet werden können.

Meine Ursprungsfrage "Warum bewegt sich die Welt?" hat bis heute noch niemand meiner Kritiker zu beantworten versucht, mein Modell, welches die Erhaltungssätze als Grundlage nimmt, gibt eine technische Antwort mit einigen Ergebnissen, die zwar experimentell bestätigt werden, aber der Physikbuch-Physik widersprechen.

Es ist wie in der Politik, es gibt auch in der Physik einen Mainstream, eine Mehrheitsmeinung, die als Wahrheit verkündet wird. Und wer diese Wahrheit anzweifelt und auch Argumente liefert, wird trotzdem ins Abseits gestellt, hat schlechte Karten.

Jede Wissenschaft geht von Eingangsannahmen (Axiomen) aus, um daraus dann ein Modell zu entwickeln. Ist eine solche Eingangsannahme falsch, dann ist auch das Modell fehlerhaft.

Ich betone es immer wieder in allen Foren: Wahrheit ergibt sich aus Evidenz und Evidenz erfordert das wiederholbare Experiment. Alles, was sich dem Experiment verweigert, kann man glauben oder es auch sein lassen.

Damit sind alle physikalischen Modelle Glaubensangelegenheiten, Urknall und Expansionsmodell inbegriffen. Letztere aber haben z.Zt. Bibelstatus für deren Verkünder, sind jeder sachlichen Kritik entzogen.

Deshalb habe ich es aufgegeben mich da noch zu engagieren, es ist genauso erfolglos wie dem Papst beweisen zu wollen, daß es keine Götter gibt.

Gruß
uwebus
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Dieser Beitrag stammt ursprünglich aus einem anderen Thementhread
Nur mal eine neuere Überlegung zu von der Physik gemessenen Werten und deren Deutung, 1x persönlich, 1x Physik.

http://uwebus.de/Expansionsuniversum.pdf

Es gibt ja noch Tage mit schlechtem Wetter, da kann man sich mal damit beschäftigen.

Gruß Uwebus
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