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Raum plus zeit,

Thema erstellt von Habenix 
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Beiträge: 2.939, Mitglied seit 12 Jahren
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 1669-20:
(...)
Wenn der Raum allerdings völlig leer ist, kann man keine Unterschiede zwischen vorher und nachher feststellen, und somit auch keinen Zeitablauf.
Erst das Vorhandensein von Materie oder Strahlung, oder irgendwelcher Energieformen, ermöglicht Veränderungen derselben - und somit auch einen Zeitablauf.
(...)
Hallo Bernhard, sei gegrüßt.
Dann ist es doch eigentlich so, das der "völlig leere Raum",
oder auch das Vakuum, sein "vorher und nachher" selbst produziert.
Oder würdest Du die virtuellen Teilchen (Casimir-Effekt) bei Deinen Überlegungen ausklammern?
In sofern ist es doch von vornherein vergebens von einem "leeren Raum" zu sprechen.
Durch dieselben virtuellen Teilchen gibt es permanente Veränderungen
und somit ein "vorher und nachher", sowie auch einen "Zeitablauf".

Oder denke ich da einen Schritt zu weit?

Mit den besten Grüßen.
Ernst Ellert II.
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Deine Zeit war niemals und wird niemals sein.
Deine Zeit ist jetzt und hier, vergeude sie nicht.
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Ein völlig leerer Raum ist doch nur abstrakt vorstellbar, in Natura gibt es sowas nicht.

Es sind in jedem Winkel und auch in Vakuumkammern Energien nachweisbar, so das ein leerer Raum nicht einmal künstlich erzeugt werden kann.

... und selbst wenn man sowas herstellen könnte, müßte man dafür besondere Definitionen erfinden, um einen solchen Raum als zeitfrei zu deklarieren.

Man kann den Raum nicht energiefrei machen, weil es Energien gibt, die sich nicht abschirmen, oder absaugen lassen.

Raum und Zeit sind kein Substrat der RaumZeit, oder des Weltraums, sondern die Rechengrößen für Realität.

... und ohne RaumZeit gibt es keine Realität.


Real
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Beiträge: 2.992, Mitglied seit 10 Jahren
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 1669-19:
/quote]
Wenn der Inhalt verändert ist, handelt es sich nicht um "immer das gleiche Bild".
sagte ich Doch oder?

Zitat:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1669-17:
Wir sehen also jede 1/25 Sekunde ein anderes Bild.
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Wer jung ist, meint, er müsste die Welt retten :smiley8:
Der Erfahrene erkennt, dass er nicht alle Probleme lösen kann
:smiley3:
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Beiträge: 762, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Real

Real im Beitrag 1669-22

Zitat:
Ein völlig leerer Raum ist doch nur abstrakt vorstellbar, in Natura gibt
es sowas nicht.

Das entspricht auch meiner Überzeugung, wie wollte man auch feststellen, daß
ein konkreter Raum absolut leer ist! In der Realität gehören mM nach Raum
und Inhalt (Materie!) untrennbar zusammen, keiner von beiden kann ohne den
anderen existieren.

Zitat:
Es sind in jedem Winkel und auch in Vakuumkammern Energien
nachweisbar, so das ein leerer Raum nicht einmal künstlich erzeugt werden
kann..

Auch hier kann ich prinzipiell zustimmem, bin mir jedoch nicht im klaren
darüber, ob und wie man das vorhandensein von Energie - was immer das ist -
in einem Raumgebilde nachweisen kann. Elektromagnetische Strahlung
gehört ja nicht zwangsläufig zum materiellen Rauminhalt, da sie ja kausal
bedingt ist.

Zitat:
... und selbst wenn man sowas herstellen könnte, müßte man dafür
besondere Definitionen erfinden, um einen solchen Raum als zeitfrei zu
deklarieren.

Kann ich daraus schlußfolgern, daß du immaterielle “Zeit” ebenfalls als
Rauminhalt ansiehst?
Aber hier habe ich mangels struktureller Nachweisbarkeit meine Zweifel und
du offensichtlich auch, denn:

Zitat:
Raum und Zeit sind kein Substrat der RaumZeit, oder des Weltraums,
sondern die Rechengrößen für Realität..

Willst du damit sagen, Raum und Zeit per se existieren ncht als Realität,
sonderen nur als abstrakte Rechengrößen ? Dann verstehe ich nicht ganz:

Zitat:
... und ohne RaumZeit gibt es keine Realität

Was ist denn nun “die Realität”? Zu ihrer Existenz ist sie doch wohl nicht auf
unsere abstrakten Rechengrößen angewiesen, oder wie meinst du das?

Gruß Horst
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Beiträge: 1.336, Mitglied seit 14 Jahren
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1669-23:
Bernhard Kletzenbauer schrieb in Beitrag Nr. 1669-19:
/quote]
Wenn der Inhalt verändert ist, handelt es sich nicht um "immer das gleiche Bild".
sagte ich Doch oder?

Zitat:
Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1669-17:
Wir sehen also jede 1/25 Sekunde ein anderes Bild.

Originaltext mit Hervorhebung von mir:
"Hans-m schrieb in Beitrag Nr. 1669-17 :
Wenn wir einen Film anschauen, so sehen wir etwa 25 Bilder pro Sekunde.
Wir sehen also jede 1/25 Sekunde ein anderes Bild.
Unser Gehirn "sagt" uns aber, daß wir immer das gleiche Bild sehen, mit verändertem Inhalt."


Du sagtest also nicht das, was ich schrieb, sondern das Gegenteil.
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Es gibt keine Urknall-Singularität.
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Beiträge: 1.336, Mitglied seit 14 Jahren
Ernst Ellert II schrieb in Beitrag Nr. 1669-21:
Hallo Bernhard, sei gegrüßt.
Dann ist es doch eigentlich so, das der "völlig leere Raum",
oder auch das Vakuum, sein "vorher und nachher" selbst produziert.
Oder würdest Du die virtuellen Teilchen (Casimir-Effekt) bei Deinen Überlegungen ausklammern?
Real kam mir schon zuvor mit der Bemerkung, daß es sowas (völlige Leere) nicht wirklich gibt.
Wenn ich schreibe "Raum ist ein allgemeiner Sprachbegriff für leeres Volumen.", dann meine ich auch leer - ohne virtuelle Teilchen, einfach leer.

Wir sollten immer unterscheiden zwischen dem virtuellen Leervolumen, und zwischen dem - was sich in diesem Volumen abspielt.
Ich habe zum Beispiel den "Raum" von Schuhkartongröße. Darin kann Luft zirkulieren oder ein Insekt im Kreis herumlaufen.
Derselbe "Raum" (volumenmäßig) im Weltall kann 6 Atome und einige Lichtstrahlen enthalten. Außerdem noch Einsteins RaumZeit, von der niemand genau weiß, was es ist.
Und derselbe "Raum" kann in der Mathematikstunde für Rechenaufgaben herhalten. In diesem Fall ist er aber gleich als virtuell erkennbar.
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Beiträge: 1.052, Mitglied seit 13 Jahren
Horst schreibt:

Zitat:
Willst du damit sagen, Raum und Zeit per se existieren ncht als Realität,
sonderen nur als abstrakte Rechengrößen ? Dann verstehe ich nicht ganz:

... und ohne RaumZeit gibt es keine Realität


Was ist denn nun “die Realität”? Zu ihrer Existenz ist sie doch wohl nicht auf
unsere abstrakten Rechengrößen angewiesen, oder wie meinst du das?


Hallo Horst,

das sind verschiedene Begriffe, Raum und Zeit sind Rechengrößen, hingegen RaumZeit der Volumen-Inhalt des Universums.

Der Unterschied zur Realität ist das Denken des Betrachters, der die aufeinander folgenden Impulsinformationen dechiffrieren muß und solcherart Zeit empfindet.

Realität ist etwas subjektives, vom Subjekt wahrgenommen.
Real ist, was nachgewiesen werden kann, zB wissenschaftlich durch Messung, usw ,,,

Zeit wird subjektiv wahrgenommen, denn im Realen ist immer Jetzt.

Das Jetzt ist nun nicht auf ein Bewusstsein angewiesen um zu existieren, auch das Kontinuum ist nicht darauf angewiesen.

Das es auch ein nächstes Jetzt usw. gibt und geben wird ist dem fraktalen Moment geschuldet.

Denn Zeit ist mehrdimensional und meint, daß es das Phänomen Zeit nur über mehrere Dimensionen zusammengesetzt gibt.

Raum genau so.

Schlußletztendlich ist zu erkennen, daß die Komponenten für Raum und Zeit deckungsgleich sind, mit Ausnahme des Denkens.

Das steht in gewisser Weise außerhalb von Raum und Zeit, besser gesagt darüber ... weil es eine eigene Dimension darstellt.

Da die grundlegenden Komponenten für Raum und Zeit deckungsgleich sind, kann man zu diesem Zusammenhang RaumZeit sagen.

Raum oder Zeit existiert als isolierte Größe nicht, nur als Einheit und in Mehrdimensionalität erlangen sie als RaumZeit realen Bestand
und durch darüber denken auch Realität.


Real

Beitrag-Nr. 1424-8

0D ist alle Punkte, oder besser Möglichkeiten ... und stellt alle Zustände " vor der Zeit " dar.
1D ist alle Geraden, bzw. linearen EM-Impulse ... und stellt mit " NullZeit " die geraden RaumZeit dar (- der leere Raum)
2D ist alle Flächen, gemeint sind Quanten ... und stellt im " Moment (= Planckzeit) " die gebogene RaumZeit dar.
3D ist alle Materie, also der (Zeit)Raum ... und stellt uns die " JetztZeit " via Interdependenzen dar.
4D ist das Denken, also unsere Phantasie ... und stellt uns " das Kontinuum " via Erinnerungen dar.
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Beiträge: 762, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Real

Real schrieb im Beitrag 1669-27
Zitat:
Realität ist etwas subjektives, vom Subjekt wahrgenommen.

Nein, Realität ist etwas objektives, denn es existiert auch als Objekt(!) weiter, unabhängig davon ob es vom Subjekt wahrgenommen wird oder nicht…z. B. ein Ziegelstein!

Du sagst ja selbst:
Zitat:
Real ist, was nachgewiesen werden kann, zB wissenschaftlich durch Messung, usw

z. B. die Objektivität des Ziegelsteines!

Zitat:
Zeit wird subjektiv wahrgenommen, denn im Realen ist immer Jetzt.
Und das Jetzt ist nach deiner obigen Aussage eben nicht real. Wie willst du es denn wissenschaftlich messen???

Zeit wird überhaupt nicht wahrgenommen … in welcher Form und wie nimmst du sie denn wahr? Beschreib mir das doch mal

Du nimmst doch nur kausal bedingte materielle Bewegung/Veränderung im Raum wahr.

Gr0ß Horst
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Beiträge: 1.052, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Horst,

ich nehme an, du argumentierst gerade als Naturwissenschaftsvertreter, der den Entitäts-Realismus präferiert. http://de.wikipedia.org/wiki/Entit%C3%A4tsrealismus

Ich aber trenne das Reale und die Realität strickt, weil Realität gedacht ist.

Das ist nur eine Frage der Definition, die ich oben schon versuchte vorweg zunehmen, um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen.

Erweiterte Realität zB. ist eine Ausweitung der Sinneswahrnehmung des Menschen durch Sensoren von Umgebungseigenschaften, die der Mensch selbst nicht wahrnehmen kann: Radar, Infrarot, Distanzbilder, usw.

Der Realitätsbegriff als solcher ist unscharf. Je nach Verwendungsweise hat er unterschiedliche Inhalte. Man kann unterscheiden:

1. Die Physische Wirklichkeit umfasst alle Gegenstände der Außenwelt. Abgrenzungsprobleme gibt es dabei in zweierlei Hinsicht. Zum einen ist umstritten, ob nicht wahrnehmbare Dinge wie elektromagnetische Strahlung oder Neutronen dazugehören, weil von diesen theoretischen Entitäten nur ihre Auswirkungen messbar sind. Zum anderen ist in der neurowissenschaftlichen Diskussion umstritten, inwieweit Bewusstseinsinhalte real sind (siehe Philosophie des Geistes).
2. In die Objektive Wirklichkeit werden auch soziale, ästhetische oder historische Gegebenheiten einbezogen, also abstrakte Strukturen, die vom menschlichen Denken abhängen. Hierbei stellt sich die Frage, ob die Gegenstände der „Idealwissenschaften“ Mathematik bzw. Logik Teile der objektiven Wirklichkeit sind.
3. Beim Sprechen über eine Bewusstseinsunabhängige Wirklichkeit werden die bewusstseinsabhängigen Phänomene wie Farbigkeit, Qualia, und die primären Qualitäten Raum, Zeit und Gestalt von der Begriffsbestimmung ausgeschlossen, weil diese Eigenschaften vom Erkenntnisvermögen des erkennenden Subjekts abhängen: Eine Fliege oder eine Fledermaus nimmt die Welt auf eine ganz andere Weise wahr als der Mensch.
4. Bezeichnet man die Wirklichkeit als das Wahrnehmbare schließt man möglicherweise existierende, aber für den Menschen nicht wahrnehmbare Gegenstände aus.
5. In der Bezeichnung das Faktische stellt man auf gegebene Sachverhalte im Gegensatz zum Möglichen ab.
6. Das Wahre als Wirklichkeit führt unmittelbar zur Diskussion über den Wahrheitsbegriff.
7. Stellt man das Wirkliche in den Gegensatz zur Phantasie, entsteht die Frage nach der Realität von Träumen und Empfindungen (Qualia).
8. Das einem Phänomen Zugehörige bildet einen Gegensatz zu den Ideen. Der Inhalt des Begriffs Dreieck kann nur am konkreten Beispiel gedacht werden, ebenso wie der Inhalt der Zahl 10.
9. Das Wesen des Seienden (des Pudels Kern) kann unter Umständen unter einer irreführenden Oberfläche verborgen sein.
10. Das Inhaltliche im Gegensatz zum Formalen. Der Begriff der Kugel ist abstrakt. Ein Ball oder eine Billardkugel sind hingegen konkrete Gegenstände.
11. Der Sinn eines Urteils (’’Beethoven hat den Löffel abgegeben’’ meint ’’er ist verstorben’’)
12. Realität als „Wirk“-lichkeit: Real ist, was als Wirkung aus einer realen Ursache hervorgegangen ist (Aristoteles). Dies verlangt eine erste absolute Realität.

In der Philosophie wird weiterhin die Realität von Allgemeinbegriffen diskutiert (Universalienstreit) und sogar die Frage gestellt, ob Werte objektiv existieren (Ethischer Realismus).


Das genaue Verständnis dessen, was unter real, irreal und Realität zu verstehen ist, beruht auf den jeweils vorausgesetzten philosophischen Grundannahmen ontologischer und metaphysischer Art; dies gilt auch für das Realitätsverständnis der einzelnen Wissenschaften. In der Philosophie können die Begriffe „Realität" und „Wirklichkeit" in unterschiedlicher Weise gebraucht werden.

Für die Naturwissenschaften ist Realität das, was der wissenschaftlichen Betrachtung und Erforschung zugänglich ist. Dinge, die nicht messbar sind, können keine Basis für naturwissenschaftliche Theorienbildungen sein.


Um ihrem Selbstverständnis zu genügen, bedürfen die Naturwissenschaften eines Realitätsbegriffs, der Entitäten und die Möglichkeit von Messungen als wahr unterstellt, da ansonsten Regelmäßigkeiten nicht zu beobachten und Prognosen nicht ausführbar wären. Dabei reicht aber die Möglichkeit der Auffassungen von einem strengen metaphysischen Realismus bis hin zu der Sichtweise, dass die Objekte der Wissenschaft Abstraktionen sind. Bei Aussagen der Wissenschaft über die Realität ist heute kaum noch umstritten, dass

* sie die Wirklichkeit in Symbole (mathematische Zeichen und eine Theoriesprache) übersetzt und
* die wissenschaftlichen Daten aufgrund von Theorien entstehen (theoriebeladen sind) und interpretiert sind.

Dementsprechend kann man vom Gegenstand der Naturwissenschaften ebenso von möglichen Naturen sprechen, wie die Philosophie von möglichen Welten spricht.

Eine besondere Spielart ist der sogenannte Wissenschaftsrealismus, der auch nicht beobachtbare Sachverhalte wie Neutronen oder Röntgenstrahlen für etwas Reales hält, weil diese theoretischen Gegenstände empirisch überprüfbare Auswirkungen haben.


http://de.wikipedia.org/wiki/Realit%C3%A4t


Ich bevorzuge alsodie Definition, dass Realität vom Denken beeinflusst istund damit subjektiv dominiert, hingegen das Reale sich einfach sachlich abzeichnet.


Zitat:
Zeit wird überhaupt nicht wahrgenommen … in welcher Form und wie nimmst du sie denn wahr? Beschreib mir das doch mal

In einem abgeschlossenen, leeren Raum, in dem ich sitzte, langweile ich mich, also empfinde die Zeitlichkeit als langsam verlaufend.

Glaube bitte nicht, das ich der Zeit Substanz zugestehe, es ist nur ein Phänomen, das sich aus der Interaktion der 5 Dimensionen ergibt.
Nur in der gedachten Realität eines Subjekts kann es so etwas wie "Zeit" geben. Das funktioniert dann auch für Gruppen, die sich über ihre Gedanken austauschen.

Also als subjektive Wahrnehmung kann man Zeit fühlen, - als langsam oder schnell vergehend.
... und du hast recht mit der Annahme, das dies von der Bewegung/Veränderung der RaumZeit abhängt, auch wenn du das oben etwas anders formuliert hast.


Real
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Real schrieb in Beitrag Nr. 1669-29:
Ich aber trenne das Reale und die Realität strickt, weil Realität gedacht ist.
Der langen Rede kurzer Sinn, die Begriffe sind mißverständlich und mehrdeutig.

Es müssen eindeutige Begriffe her, wie zum Beispiel das objektiv Reale und die subjektiv wahrgenommene Realität.
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Hallo Real

Real schrieb im Beitrag 1669-29

Zitat:
In einem abgeschlossenen, leeren Raum, in dem ich sitzte, langweile ich mich, also empfinde die Zeitlichkeit als langsam verlaufend.

Ein Raum indem du sitzt – ob er nun abgeschlossen ist oder nicht - ist nicht mehr leer und was du darin als langweilig empfindest sind fehlende Informationen für deine Sinne über den Ablauf von Ereignissen., also von wahrgenommener Veränderungen deiner Umwelt.
Hat doch mit Zeit überhaupt nichts zu tun.

Zitat:
Glaube bitte nicht, das ich der Zeit Substanz zugestehe, es ist nur ein Phänomen,….
Also als subjektive Wahrnehmung kann man Zeit fühlen, - als langsam oder schnell vergehend.

Man kann das substanzlose Phänomen Zeit fühlen ??? Nee, das glaub ich dir nicht …ist sie denn hart oder weich, tuts weh oder nicht !!!

Zitat:
Nur in der gedachten Realität eines Subjekts kann es so etwas wie "Zeit" geben

Und wenn niemand auf dieser Welt mehr denken kann ….dann ist auch „die Zeit“ weg oder wie ?

Gruß Horst
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Dann ist immer nur Jetzt, weil "Nichts" sich an den Moment davor erinnern kann.

So ist das nämlich mit der Zeit, man muß sich erinnern können, sonst kann man einen Verlauf nicht registrieren.

Zitat:
... ist sie denn hart oder weich, tuts weh oder nicht !!!


Sie ist schnell oder langsam, wenn man "es" vergehen fühlt. Aber das schrieb ich doch schon.

Wir Menschen jedenfalls haben einen Spür-Sinn für die Vergänglichkeit, weil wir denken und reflektieren können.

Wie andersartige Lebewesen das empfinden, kann ich nicht wirklich wissen.

Aber ohne Erinnerung kann es kein Zeitempfinden geben.

Konnte ich mich mit dem Konzept der Mehrdimensionalität des Zeitgefüges bei dir verständlich machen ?
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Beiträge: 762, Mitglied seit 13 Jahren
Hallo Real

Real zur „Zeit“
Zitat:
Sie ist schnell oder langsam, wenn man "es" vergehen fühlt. Aber das schrieb ich doch schon.

Und ich schrieb schon, man kann „Zeit“ nicht fühlen, fühlen ist einer unserer fünf Sinne, mit dem wir vielfältige körperliche „Berührungen“ unterschiedlich wahrnehmen können.
Also musst du mir schon sagen können was du fühlst und ob und wo es weh tut, wenn du die „Zeit“ vergehen fühlst (!)?
Schnell und langsam kann man nicht fühlen, sondern nur empfinden, das ist semantisch durchaus ein Unterschied.

Deine höchstpersönlichen subjektiven Zeitempfindungen sind aber für den Rest der Welt keine objektive Aussage, völlig unerheblich, unverbindlich und unbrauchbar.
.
Zitat:
So ist das nämlich mit der Zeit, man muß sich erinnern können, sonst kann man einen Verlauf nicht registrieren.

Du erinnerst dich nicht an „die Zeit“, sondern an gespeicherte Informationen in deinem Gehirn drüber, wie sich Ereignisse uns Objekte im Raum verändert und bewegt haben.

Tja und nun wird es für mich interessant …wie registriert man seine subjektiven Erinnerung an den Verlauf der „Zeit“ sinnvoll so, dass sie auch physikalisch verwertbar sind?

Gruß Horst
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Hallo Horst,

ich hab schon verstanden, das du versuchst, das Wort Zeit aus unserem Wortschatz zu eliminieren, doch glaube ich, dass das wenig Sinn macht.

Du versuchst das Augenmerk darauf zu richten, dass Zeitlichkeit gespeicherte Informationen im Gehirn, über Ereignisse und Objekte im Raum und ihrer Veränderungen, bzw. Bewegungen, sind.

Das ist auch nach meiner Meinung so und diesen Speicherungszusammenhang nennt man nun einmal Zeit im Deutschen.

Wird der Zusammenhang nicht Reflektiert, so ist es trotzdem Jetzt, was im Kontinuum auch zu einem nächsten Jetzt führt usw.

Die Bewegung der RaumZeit ist also nicht primär bewusstseinabhängig, sondern beruht auf Impuls- und Energieerhalt.

Deshalb erfasse ich Veränderung und Bewegung der Raumzeit in der genannte Staffel

Beitrag-Nr. 1424-8

0D ist alle Punkte, oder besser Möglichkeiten ... und stellt alle Zustände " vor der Zeit " dar.
1D ist alle Geraden, bzw. linearen EM-Impulse ... und stellt mit " NullZeit " die geraden RaumZeit dar
2D ist alle Flächen, gemeint sind Quanten ... und stellt im " Moment (= Planckzeit) " die gebogene RaumZeit dar.
3D ist alle Materie, also der (Zeit)Raum ... und stellt uns die " JetztZeit " via Interdependenzen dar.
4D ist das Denken, also unsere Phantasie ... und stellt uns " das Kontinuum " via Erinnerungen dar.

die mMn. fähig ist Realität abzubilden, auch wenn physikalisch nur 3D (das Jetzt) real ist.

Das Zeitgefüge ist mehrdimensional und resultiert aus mehr als nur Materie ...


Quanten im von mir gemeinten Sinne sind dilatierende EM-Impulse, die durch ihre < LG überhaupt erst die Möglichkeit für Materiebildung schaffen.
Nur wenn Energie unter LG fällt kann es zu so etwas wie einem Moment kommen, was im Plural, also der Vielzahl der Planckzeitmomente, zum interagierenden Jetzt führt.

Um sich diese Basis, den Moment, als kleinste Einheit der unter LG existierenden Einheiten vorstellen zu können, hier nochmal der Lorenz-Attraktor :


http://www.math.tu-cottbus.de/INSTITUT/lsam/CompPhy... - von mir zum QuantenAnimee um interpretiert.

Diese Figur soll nun einen EM-Impuls in LG kreisend darstellen, der durch die, um den Attraktor ausgeführte Bewegung, Geschwindigkeit gegenüber den sich linear bewegenden EM-Impulsen einbüßt, wenn man die Fortbewegung im Universum vergleicht.

Durch diesen Geschwindigkeitsunterschied ist es den beiden Typen von EM-Impulsen möglich, miteinander zu agieren.

Lineare EM-Impulse durchwandern in LG die kreisenden EM-Impulse und erzeugen dergestalt elektromagnetische Energie ( siehe Maxwellformeln ).

Die gewonnene Energie sind im Folgenden die Grundkräfte der Natur ... und erzeugen Materie, wie Gravitation.

Dies wiederum ist Grundlage für Leben und Bewusstsein, das diese Zusammenhänge reflektieren und es durch Erinnern zusammenfügen kann.

Zeit meint also die Dynamik, die dem materiellen Ereignissen inne wohnt.

Dynamik weisen die Prosesse deshalb auf, weil das kreisende Quant nur ein Fraktal ist, dessen Plural, das Jetzt also auch nur ein Fraktal darstellt.

Im Fraktal konzentriert sich das Wesen der Zeit, das aber nur ein Bewusstsein wahrnehmen kann.

Real
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