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Beitrag Nr. 1379-1
20.03.2009 14:21
Hallo Zeitgenossen,
die Unschärferelation besagt, dass man den Ort und die Geschwindigkeit (den Impuls) eines Elementarteilchens nicht gleichzeitig mit beliebiger Genauigkeit messen kann; dass vielmehr eine Abhängigkeit (Korrelation) in der Weise gegeben ist, dass, je genauer man die Geschwindigkeit bestimmt, umso ungenauer die Möglichkeit der Ortsbestimmung ist ( und umgekehrt).
Als Grund dafür habe ich mehrfach gelesen: Der Messvorgang (die Beobachtung) eines Elementarteilchens sei nicht ohne Beeinflussung des Elementarteilchens, z.B. durch Licht, möglich und dadurch sei bei einer Messung immer eine Einflussnahme auf das zu messende Objekt gegeben und dadurch eine gewisse Unschärfe bedingt.
Diese Begründung erscheint mir nicht plausibel, insbesondere nicht für die bestehende Korrelation.
Wenn eine Messung das Ergebnis beeinflusst, müsste dies für die Ortsmessung in gleicher Weise gelten wie für die Geschwindigkeitsmessung. Gerade die umgekehrte Abhängigkeit (je genauer das eine umso ungenauer das andere) hat m. E. einen anderen Grund. Er liegt darin, dass man bei einer Messung (Beobachtung) eines Objektes, dieses entweder als ruhend im Verhältnis zum Beobachter annehmen kann, dann kann man den Ort genau bestimmen, oder als bewegt, dann kann man die Geschwindigkeit genau bestimmen. Beides gleichzeitig anzunehmen, dass also der Beobachter ein Objekt als bewegt und gleichzeitig als ruhend annimmt, ohne dass es zu seinem eigenen Bezugssystem gehört, ist nicht möglich.
Dazu ein Beispiel: Wenn mein Auto vor meinem Haus auf der Straße steht, gehört es zu meinem (Beobachter, Haus, Straße) ruhenden Bezugssystem und ich kann seinen Ort genau bestimmen. Seine Geschwindigkeit kann ich bei Annahme vollständiger Ruhe ( 100%-tig genauer Ortsbestimmung) nicht bestimmen. Wenn mein Auto bewegt wird, z.B. 1 Meter, kann ich während der Bewegung seine Geschwindigkeit bestimmen, den Ort des Aufenthalts aber nur noch ungenau, er ist "verschmiert" .
Könnte es sein, dass dieser eigentlich simple Gegensatz zwischen Ruhe und Bewegung der Grund für die Widersprüchlichkeit ist, die durch die Unschärferelation überwunden wird ? Ist mit anderen Worten die Widersprüchlichkeit einer gleichzeitigen genauen Bestimmung von Ort und Geschwindigkeit durch die widersprüchliche Annahme, ein Objekt könne im Verhältnis zum Beobachter gleichzeitig ruhen und sich bewegen, bedingt ?
Hat jemand Lust, sich dazu zu äußern ?
MfG
Harti
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.
die Unschärferelation besagt, dass man den Ort und die Geschwindigkeit (den Impuls) eines Elementarteilchens nicht gleichzeitig mit beliebiger Genauigkeit messen kann; dass vielmehr eine Abhängigkeit (Korrelation) in der Weise gegeben ist, dass, je genauer man die Geschwindigkeit bestimmt, umso ungenauer die Möglichkeit der Ortsbestimmung ist ( und umgekehrt).
Als Grund dafür habe ich mehrfach gelesen: Der Messvorgang (die Beobachtung) eines Elementarteilchens sei nicht ohne Beeinflussung des Elementarteilchens, z.B. durch Licht, möglich und dadurch sei bei einer Messung immer eine Einflussnahme auf das zu messende Objekt gegeben und dadurch eine gewisse Unschärfe bedingt.
Diese Begründung erscheint mir nicht plausibel, insbesondere nicht für die bestehende Korrelation.
Wenn eine Messung das Ergebnis beeinflusst, müsste dies für die Ortsmessung in gleicher Weise gelten wie für die Geschwindigkeitsmessung. Gerade die umgekehrte Abhängigkeit (je genauer das eine umso ungenauer das andere) hat m. E. einen anderen Grund. Er liegt darin, dass man bei einer Messung (Beobachtung) eines Objektes, dieses entweder als ruhend im Verhältnis zum Beobachter annehmen kann, dann kann man den Ort genau bestimmen, oder als bewegt, dann kann man die Geschwindigkeit genau bestimmen. Beides gleichzeitig anzunehmen, dass also der Beobachter ein Objekt als bewegt und gleichzeitig als ruhend annimmt, ohne dass es zu seinem eigenen Bezugssystem gehört, ist nicht möglich.
Dazu ein Beispiel: Wenn mein Auto vor meinem Haus auf der Straße steht, gehört es zu meinem (Beobachter, Haus, Straße) ruhenden Bezugssystem und ich kann seinen Ort genau bestimmen. Seine Geschwindigkeit kann ich bei Annahme vollständiger Ruhe ( 100%-tig genauer Ortsbestimmung) nicht bestimmen. Wenn mein Auto bewegt wird, z.B. 1 Meter, kann ich während der Bewegung seine Geschwindigkeit bestimmen, den Ort des Aufenthalts aber nur noch ungenau, er ist "verschmiert" .
Könnte es sein, dass dieser eigentlich simple Gegensatz zwischen Ruhe und Bewegung der Grund für die Widersprüchlichkeit ist, die durch die Unschärferelation überwunden wird ? Ist mit anderen Worten die Widersprüchlichkeit einer gleichzeitigen genauen Bestimmung von Ort und Geschwindigkeit durch die widersprüchliche Annahme, ein Objekt könne im Verhältnis zum Beobachter gleichzeitig ruhen und sich bewegen, bedingt ?
Hat jemand Lust, sich dazu zu äußern ?
MfG
Harti
Signatur:
Bearbeitet von Harti am 20.03.2009 um 18:08 Uhr.
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