Hallo Zusammen,
Das vollkommen "umsteigefreie" Drillingsparadoxon:
Erde lasse eine Webcam mitlaufen, die ständig Erde's Uhr und Monitor im Blick hat. Erde funke das Signal dieser Webcam ins All, so dass es Grün und Rot empfangen können.
Auf dem Monitor empfange Erde das, was eine andere Webcam dokumentiert, denn:
Grün und Rot lassen Ihrerseits in ihrem Raumschiff eine Webcam laufen, die deren Reise dokumentiert. Die Webcams von Grün bzw. Rot haben sowohl die eigene Borduhr im Blick, als auch einen Raumschiffmonitor, auf dem gerade das wiedergegeben wird, was von der Erdwebcam empfangen wird...
Wer sieht nun was? Hier insbesondere: Wer sieht welche Uhren wie laufen? Und: Ist das, was er sieht, paradox oder nicht?
Klingt irgendwie zu kompliziert. Machen wir es vielleicht ein bisschen einfacher.
Hallo Claus, und die Forumsgemeinde,
Die Tatsache ist, dass die SRT Recht hat. Wenn ein Zwilling sich auf die Reise mit annäherndem LG begibt, und wieder zurückkommt, dann ist er auf jeden Fall Jünger als sein Zwillingsbruder.
Um wieviel? Das ist abhängig von der Geschwindigkeit und Entfernung der Reise.
Und warum? Weil es eine Raumzeitliches Prozess ist.
Basteln wir an eine ziemlich reale Geschichte des Zwillingparadoxon so dass jeder, in den Moment in dem es liest, seine aha Erlebnis, und das Zwillingparadoxon verstanden, hat.
Dabei setzten wir voraus dass die Zwillinge (Claus/Erde und, Mike/Rakete), die Rakete bzw. Erde auf die Dauer der Reise mit bloße Augen sehen können.
Um das realer zu gestalten stellen wir uns vor, das in der Nacht, wenn der Himmel klar ist, der hellste Stern den wir sehen, das Ziel der Reisezwilling ist.
Die Zwillinge verabschieden sich, und die Rakete startet. Ab dieser Zeitpunkt sieht Claus(Erdzwilling) nur noch die Rücklichter(Rot) der Rakete.
(
um die Fantasie anzuregen, schauen wir tatsächlich bei klarer Nacht in das Universum hinaus, und stellen wir uns vor, wir sehen, wie sich ein roter Punkt, einen beliebigen Stern annähert)
Über die Jahre sieht Claus wie die Rakete/ Rot, sich dem Zielstern immer mehr annähert. Nach, sagen wir mal 10 Jahren, sieht Claus auf einmal kein Rot mehr sondern Blau.
Jetzt denkt er;
aha, mein Bruder(Mike) kommt zurück. Das blaue Licht, müsste es das Licht(Xenon) von der Raketenscheinwerfer sein. Somit ist Mike(Reisezwilling) in 10 Jahren wieder zuhause, auf der Erde.
Auf der andere Seite sieht Mike, der Raketen man, wie die Erde sich schneller oder langsamer dreht, je nach dem was die Rakete macht, sich von der Erde entfernt oder annähert.
Was meinst du, Claus? Können wir die Geschichte so weiterentwickeln, dass jeder der es liest(von 10 bis 80 J) das Zwillingsparadoxon, auf Anhieb, verstanden hat?
So wie es aussieht, haben wir alles was wir brauchen, Zwillinge(Claus und Mike), Farben(Rot und Blau) und Koordinatensystem(Erde, Zielstern, Erde). Jetzt müssen wir nur noch die Uhren, aus der Sicht der Zwillinge jeweils für sich, und für den anderen vergleichen.
Also, was zeigen die Uhren der Zwillinge, in der Rot bzw. Blau Phase der Reise für Claus/Mike, und in der Schnell und langsamer Drehphase der Erde für Mike/Claus?
MfG H.
Nachtrag:
ein Raumzeitlicher Prozess ist für uns Realität.
Wenn die Reise wirklich stattfinden würde, ist die davon betroffene Veränderung auch Realität.
Demnach müsste es die Raumzeit tatsächlich geben.
Die Realität ist der Ausdruck der Raumzeit, durch deren Prinzipien(SRT, ART) und weitere Gesetzen, die ein Universum „stattfinden“ lassen.)"Heute ist nicht aller Tage ich komm' wieder keine Frage"
Bearbeitet von Haronimo am 15.02.2017 um 18:30 Uhr.