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Zwillingsparadoxon

Thema erstellt von Derfragende 
Beiträge: 952, Mitglied seit 6 Jahren
Simpl schrieb in Beitrag Nr. 13-561:
Ich fürchte, das sehe ich anders (wenn ich dich richtig verstehe). Zu deinem Ergebnis kommt man nur, wenn man im System des Zuschauers misst. Im System des Karussell-Zwillings schlägt umgekehrt das Zuschauerherz langsamer.

Diese spiegelbildliche Beobachtung ist aber nicht Ursache dafür, dass die Zwillinge später einen Altersunterschied feststellen. Für die Bestimmung, wieviel Zeit im eigenen System zwischen zwei Ereignissen vergeht, ist es völlig wumpe, was man auf irgendwelchen bewegten Uhren abliest oder was für Kontraktionen man irgendwo beobachtet. Vielleicht komme ich heute abend noch zu einem Beitrag mit entspr. Grafiken.

Grüße
Simpl

Zur guten Nacht: Die Beobachtung ist aber nicht spiegelbildlich, denn das System Karussell ist beschleunigt. Man muss es analog sehen zur Zeitdilatation in einem Gravitationsfeld. Je näher dem Gravitationszentrum, desto stärker die Zeitdilatation - je weiter vom Mittelpunkt des Karussells, desto stärker hier die Zeitdilatation. Uhren auf einem Berg gehen effektiv schneller.
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Stueps (Moderator)
Beiträge: 3.381, Mitglied seit 15 Jahren
Hallo Henry,

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-560:
Nimm dir einfach mal ein paar Tage Zeit, Stueps, um dich damit vertraut zu machen.

Es geht hier nicht darum, Quellen herauszusuchen, die mit Glück eventuell Relevantes zum Thema beitragen.
Es geht um echtes Verständnis.
Und du hast nun mal in den vergangenen Beiträgen äußerst eindrucksvoll dargelegt, dass du vom Zwillingsparadoxon und von der SRT nicht das Geringste verstanden hast. Selbst an einer simplem Berechnung einer Längenkontraktion, die Claus dir vor einiger Zeit gestellt hatte, bist du kläglich gescheitert.
Und das alles geht absolut in Ordnung! Das Zwillingsparadoxon und die SRT sind nun mal alles andere als leicht zugänglich.
Und unter diesen Aspekten war meine Ermunterung gemeint, dich mal mit genanntem Beitrag auseinanderzusetzen. Ohne Hintergedanken und ohne dich herabsetzen zu wollen!

Das Bild des Allesverstehers, das du dir und uns verkaufen möchtest, hat dir doch von Anfang an niemand hier abgenommen. Und es wird immer schlimmer: Je öfter du "erwischt" wirst, desto ungehaltener wirst du. Schon früher hast du bockig wie ein Kind reagiert, und wolltest mit uns nie wieder etwas zu tun haben.
Du wolltest Harti den Mund verbieten, weil er keine Ahnung hat. Dabei hast du selbst keinen Schimmer. Und du weißt das selber ganz genau. Bedenke, dass du selbst wohl kaum so behandelt werden möchtest, wie du Harti behandelt hast. Zum Glück tut das niemand hier.
Ich bitte dich, dein Auftreten hier einmal grundlegend zu überdenken. Früher war der Oberlehrer, der selber keine Ahnung hat, recht lustig. Inzwischen nervt er nur noch.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 31.08.2015 um 08:49 Uhr.
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Beiträge: 53, Mitglied seit 6 Jahren
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-562:
Simpl schrieb in Beitrag Nr. 13-561:
Ich fürchte, das sehe ich anders (wenn ich dich richtig verstehe). Zu deinem Ergebnis kommt man nur, wenn man im System des Zuschauers misst. Im System des Karussell-Zwillings schlägt umgekehrt das Zuschauerherz langsamer.

Diese spiegelbildliche Beobachtung ist aber nicht Ursache dafür, dass die Zwillinge später einen Altersunterschied feststellen. Für die Bestimmung, wieviel Zeit im eigenen System zwischen zwei Ereignissen vergeht, ist es völlig wumpe, was man auf irgendwelchen bewegten Uhren abliest oder was für Kontraktionen man irgendwo beobachtet. Vielleicht komme ich heute abend noch zu einem Beitrag mit entspr. Grafiken.

Grüße
Simpl

Zur guten Nacht: Die Beobachtung ist aber nicht spiegelbildlich, denn das System Karussell ist beschleunigt. Man muss es analog sehen zur Zeitdilatation in einem Gravitationsfeld. Je näher dem Gravitationszentrum, desto stärker die Zeitdilatation - je weiter vom Mittelpunkt des Karussells, desto stärker hier die Zeitdilatation. Uhren auf einem Berg gehen effektiv schneller.

Hallo Henry,

und im Karussellsystem ist umgekehrt der Rest der Welt beschleunigt, weil er rotiert. Ob das nun genau spiegelbildlich ist, lass ich mal offen.

Gravitation dürfte eine Rolle spielen (da weiß ich nicht genug). Aber auch die SRT allein müsste damit umgehen können, indem man die Kreisbewegung in unendlich viele unendlich kleine gleichförmige Relativbewegungen zerlegt und dann mittels Integralrechnung aufsummiert (dafür bräuchte ein Rechenkünstler wie ich allerdings mindestens ein konzentriertes Wochenende).

Grüße
Simpl
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Beiträge: 952, Mitglied seit 6 Jahren
Doppler-Effekt

Etwas zum Doppler-Effekt in Bezug auf die Zeitdilatation und bezogen auf elektromagnetische Wellen.

Was ist der Doppler-Effekt? Er ist ein Effekt der auftritt, wenn sich Quelle und Empfänger von Lichtwellen voneinander entfernen – die Lichtwellen werden in den roten Bereich des Spektrums verlängert, oder sich annähern – die Wellen werden verkürzt, sie werden ins Blaue verschoben. Oder aber er tritt auf, wenn das Licht ein Gravitationspotential durchläuft.

Er kann aus einer von drei Ursachen auftreten.

Zum einen kommt es zum Doppler-Effekt durch die Expansion des Kosmos selbst, die Lichtquellen (Galaxien) werden durch die Expansion des Kosmos voneinander fortbewegt, ihr Licht wird ins Rote verschoben, siehe auch kosmische Hintergrundstrahlung. Eine Zeitdilatation spielt keine Rolle, weil sich alle Objekt aufgrund der Expansion in gleicher Weise voneinander entfernen.

Zum zweiten wird das Licht rotverschoben, wenn es sich von einer Gravitationsquelle entfernt, z. B. einen Stern oder eine Galaxie. Die Zeitdilatation ist ein tatsächlicher Effekt, ein Beobachter fern der Gravitationsquelle wird eine Verlangsamung der Zeit feststellen (auf einer Uhr nahe dem Gravitationszentrum, auf der Oberfläche(z. B. eines Sterns, natürlich theoretisch), ein Beobachter (natürlich theoretisch) auf einem Stern wird eine Uhr fern vom Stern schneller laufen sehen als seine eigene Uhr, anders gesagt: Die Zeit auf einem Stern vergeht langsamer als weit davon entfernt. Und dieser Effekt ist äquivalent zu einer Beschleunigung.

Die dritte Ursache liegt in der gleichförmigen Bewegung von Systemen (Inertialsystemen) zueinander. Die Beobachter werden im jeweils anderen System eine Verlangsamung der Uhren feststellen, eine Zeitdilatation ist aufgehoben, wenn die Uhren wieder zusammengeführt werden.

Alle drei Gründe haben eines gemeinsam: Es sind reine Messwerte. Die Messwerte kommen aufgrund der Informationsübertragung per elektromagnetischer Wellen zustande. Das gilt auch für die Information über unterschiedlich laufenden Uhren bzgl. eines Gravitationsfeldes. Der Doppler-Effekt ist keine Ursache, sondern nur eine Auswirkung.

Claus hat meine Anmerkung, dass das Tick-Tick einer Uhr aufgrund des Doppler-Effektes verlangsamt bei Empfänger ankommt, wenn sich Sender und Empfänger voneinander weg bewegen, und dass dieser Effekt mit der Konstanz von c zu tun hat, in seinem Beitrag Nr. 13-559mit einem Fragezeichen versehen.

Warum kommt das Ticken verzögert an? Wir stellen uns ein Raumschiff vor, das sich von der Erde entfernt und mit der Erdstation in Funkkontakt bleibt. Funkkontakt heißt, Übermittlung durch Radiowellen, die nichts anderes sind als elektromagnetische Wellen, und die breiten sich mit Lichtgeschwindigkeit c aus. c ist eine Konstante.

Nehmen wir an, die Uhr tickt im Sekundentakt. Dann wird immer nach einer Sekunde beim Empfänger ein Tick ankommen, wenn sich Sender und Empfänger gegeneinander nicht bewegen, und sind sie z. B. 300 000 Km voneinander entfernt, dauert es immer eine Sekunde, bis ein Tick beim Empfänger ankommt. Entfernen sich beide aber voneinander, wird es stets länger dauern, bis ein Tick ankommt, obwohl das Signal mit Lichtgeschwindigkeit durch den Raum eilt, denn das Signal muss ja eine immer größere Strecke überwinden. Ein Tick kommt dann nicht mehr im Sekundentakt, sondern verzögert. Reist das Raumschiff z. B. mit der Irrsinnsgeschwindigkeit von 150 000 Km/Sek, dauert es stets 1,5 Sekunden, bis das nächste Signal beim Empfänger ankommt. Dabei ist es natürlich nicht wichtig, dass es sich im Beispiel um eine Uhr handelt, jeder Prozess, der im jeweils anderen System beobachtet wird, unterliegt demselben Effekt.

DAS ist die Zeitdilatation aufgrund des Doppler-Effektes. Sie ist einzig ein Messergebnis, das vom Bewegungszustand der Systeme abhängt. Der Doppler-Effekt ist nicht Ursache dafür, das Uhren langsamer gehen, sondern eine Auswirkung aufgrund der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit c.

Natürlich kann man unter Kenntnis der Werte des Doppler-Effektes berechnen, welcher Zeitdilation die Prozesse in einem System aufgrund seiner Bewegung in Bezug auf ein anderes System unterliegen. Das hat dann aber nichts mit der Informationsübertragung zu tun, um die es eben ging. Ich kann auch aufgrund einer Radarmessung auf die Geschwindigkeit eines Autos schließen, das hat aber nichts mit den Vorgängen im Auto zu tun.
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Simpl schrieb in Beitrag Nr. 13-564:
[]

Hallo Henry,

und im Karussellsystem ist umgekehrt der Rest der Welt beschleunigt, weil er rotiert. Ob das nun genau spiegelbildlich ist, lass ich mal offen.

Gravitation dürfte eine Rolle spielen (da weiß ich nicht genug). Aber auch die SRT allein müsste damit umgehen können, indem man die Kreisbewegung in unendlich viele unendlich kleine gleichförmige Relativbewegungen zerlegt und dann mittels Integralrechnung aufsummiert (dafür bräuchte ein Rechenkünstler wie ich allerdings mindestens ein konzentriertes Wochenende).

Grüße
Simpl

Hi, Simpl!

Ob man tatsächlich den Rest der Welt als rotierend annehmen kann, ist noch nicht geklärt, siehe Newtons Eimer!
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 13-563:
Grüße

Ich nehme gern in Kauf, daneben zu liegen, geschenkt, jedenfalls bin ich zu überzeugen, wenn mir Fakten vorliegen.

Euer sogenanntes "bewiesenes" Konzept bzgl. der Zeitdilatation zeigt aber, dass es euch an Grundlegendem mangelt. Einfach mal ein paar Berechnungen anstellen ist nicht genug, man muss sie auch einordnen können.

Und pssst, nicht immer so laut! Du bist auch nicht der Zurückhaltendste, wenn es um die Bewertung anderer Forumsteilnehmer geht. Also, lassen wir doch die Aversionen Aversionen sein. Mag ja sein, dass so manches Missverständnis auch an dir liegt.
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-565:
Der Doppler-Effekt ist keine Ursache, sondern nur eine Auswirkung.

Hallo Henry,

genau so ist es.
Behauptet denn hier jemand, dass der Dopplereffekt Ursache für das Zustandekommen des Altersunterschiedes der Zwillinge ist? Ich denke nicht. Ursache für die Zeitdilatation beim Zwillingsexperiment ist die nichteuklidische Metrik der Raumzeit.

M.f.G. Eugen Bauhof
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Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 13-568:
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-565:
Der Doppler-Effekt ist keine Ursache, sondern nur eine Auswirkung.

Hallo Henry,

genau so ist es.
Behauptet denn hier jemand, dass der Dopplereffekt Ursache für das Zustandekommen des Altersunterschiedes der Zwillinge ist? Ich denke nicht. Ursache für die Zeitdilatation beim Zwillingsexperiment ist die nichteuklidische Metrik der Raumzeit.

M.f.G. Eugen Bauhof

Es wird behauptet, das Zwillingsparadoxon wäre ohne den Doppler-Effekt nicht zu erklären. Die Metrik ist aber auch nicht Ursache, sondern ein Erklärungsmodell.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Henry,

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-567:
Euer sogenanntes "bewiesenes" Konzept bzgl. der Zeitdilatation zeigt aber, dass es euch an Grundlegendem mangelt.

Bewiesen ist gar nichts, jedoch in vielen Beiträgen sehr gut begründet. Konkrete Widerlegungen bisher? Fehlanzeige.
Den Mangel an Grundlegendem lasse ich bei mir gerne gelten, wenn dieser Vorwurf denn von Jemandem kommt, der auch verstanden hat, wovon wir überhaupt reden.
Bei Claus wäre ich allerdings mit dieser Behauptung sehr sehr vorsichtig. Und das aus richtig gutem, objektivem Grund.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-567:
Ich nehme gern in Kauf, daneben zu liegen, geschenkt, jedenfalls bin ich zu überzeugen, wenn mir Fakten vorliegen.

Genau das wage ich persönlich sehr zu bezweifeln. Jagut, man muss diese Fakten natürlich auch verstehen können.

Grüße
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 13-570:
Bei Claus wäre ich allerdings mit dieser Behauptung sehr sehr vorsichtig. Und das aus richtig gutem, objektivem Grund.


Grüße

Ich muss hier überhaupt in Bezug auf niemanden "vorsichtig" sein! Das Jonglieren mit Zahlen macht noch keinen Experten, zumindest nicht, wenn er den Zusammenhang von Doppler-Effekt und Uhren nicht kennt.
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Stueps (Moderator)
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-571:
Ich muss hier überhaupt in Bezug auf niemanden "vorsichtig" sein!

Müssen nicht, aber du wärest bei Claus gut beraten. Du schnallst nicht, was ich andeuten will, oder?
Naja, auch egal.
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Stueps schrieb in Beitrag Nr. 13-572:
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-571:
Ich muss hier überhaupt in Bezug auf niemanden "vorsichtig" sein!

Müssen nicht, aber du wärest bei Claus gut beraten. Du schnallst nicht, was ich andeuten will, oder?
Naja, auch egal.

Mein lieber Herr Gesangsverein, langsam geht´s mir denn doch über die Hutschnur!

Ich bin bei Harti persönlich geworden, das war falsch. Aber nun ist´s aber auch genug damit, als ob du nicht genauso gegen andere – vor allem auch gegen mich übers´s Ziel hinausschießt!

Ich „schnall´s nicht“? Willst du mir drohen, wenn du mir Claus gegenüber zur Vorsicht rätst? Ich vertrete hier meine Ansicht und ich hab das verdammte Recht, anderer Ansicht zu sein als ihr! Ich muss überhaupt nichts mathematisch widerlegen, wenn ich der Ansicht bin, dass das Grundkonzept nicht korrekt ist, und ich bleibe dabei, dass eure Ansicht nicht richtig ist. Und wenn ich das mit Worten begründen anstatt mit Formeln, so ist das genau so wahr oder falsch wie eine mathematische Beweisführung wahr oder falsch sein kann.

Es ist schon eine reine Unverschämtheit, mir mein „Verhalten“ vorzuwerfen, nur weil es dir nicht in das Konzept passt, mir Unverständnis vorzuwerfen und „Glück“ vorzuwerfen, wenn ich auf andere Quellen hinweisen, die genau das belegen, was ich vertrete! Die offene Häme, wenn man es mir mal „wieder gezeigt hat“! Dann kommst du rüber, als ob du dir vor Freude in den Bauch beißen könntest! Wie erbärmlich!

Du verlangst von mir, ich solle „mal ein paar Tage“ darüber nachdenken, und wenn ich das gleiche von dir verlange, ist das „schlechtes Benehmen“? Wo bist du denn aufgewachsen? Merkst du nicht, wie dreist du dich gegen mich schon seit Beginn an verhältst? Wenn ich zu verschiedensten Dingen was zu sagen habe und das gut zu formulieren weiß, werde ich das auch weiterhin tun, du wirst mich durch dein ständiges Genöle über meine angebliche Oberlehrerhaftigkeit und Besserwisser Attitude nicht davon abbringen.

Du willst hier den Moderator geben? Dann moderiere auch und unterlasse die ständigen Anfeindungen!
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Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-569:
Es wird behauptet, das Zwillingsparadoxon wäre ohne den Doppler-Effekt nicht zu erklären. Die Metrik ist aber auch nicht Ursache, sondern ein Erklärungsmodell.

1. Falls das tatsächlich behauptet wird, dann ist diese Behauptung unzutreffend. Das Zwillingsparadoxon ist allein mit den Mitteln der SRT auflösbar, das heißt, es genügt, die Lorentz-Transformationen heranzuziehen. Ob man das Zwillingsparadoxon auch allein mit dem Doppler-Effekt erklären kann, sei dahingestellt.

Auch die ART ist dazu nicht notwendig, weil die SRT auch die beschleunigten Phasen der Reise behandeln kann. Insbesondere kann allein mit den beschleunigten Phasen das Zwillingsparadoxon nicht erklärt werden. Diese beschleunigten Phasen sind zwar notwendig, aber sie sind nicht hinreichend dafür, um den späteren Altersunterschied zu determinieren.

2. Du hast recht, die nichteuklidische Metrik ist ein Erklärungsmodell. Dieses Modell erklärt, warum es einen Altersunterschied zwischen den Zwillingen beim Wiederzusammentreffen gibt.

M.f.G Eugen Bauhof
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Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 13-574:
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-569:
Es wird behauptet, das Zwillingsparadoxon wäre ohne den Doppler-Effekt nicht zu erklären. Die Metrik ist aber auch nicht Ursache, sondern ein Erklärungsmodell.

1. Falls das tatsächlich behauptet wird, dann ist diese Behauptung unzutreffend. Das Zwillingsparadoxon ist allein mit den Mitteln der SRT auflösbar, das heißt, es genügt, die Lorentz-Transformationen heranzuziehen. Ob man das Zwillingsparadoxon auch allein mit dem Doppler-Effekt erklären kann, sei dahingestellt.

Auch die ART ist dazu nicht notwendig, weil die SRT auch die beschleunigten Phasen der Reise behandeln kann. Insbesondere kann allein mit den beschleunigten Phasen das Zwillingsparadoxon nicht erklärt werden. Diese beschleunigten Phasen sind zwar notwendig, aber sie sind nicht hinreichend dafür, um den späteren Altersunterschied zu determinieren.

2. Du hast recht, die nichteuklidische Metrik ist ein Erklärungsmodell. Dieses Modell erklärt, warum es einen Altersunterschied zwischen den Zwillingen beim Wiederzusammentreffen gibt.

M.f.G Eugen Bauhof

Hallo Eugen!

Ich stimme dir in allen Punkten zu.
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Stueps (Moderator)
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Hallo Henry,

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Mein lieber Herr Gesangsverein, langsam geht´s mir denn doch über die Hutschnur!

:rofl:

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Ich bin bei Harti persönlich geworden, das war falsch.

Spät, aber immerhin eine Einsicht.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
als ob du nicht genauso gegen andere – vor allem auch gegen mich übers´s Ziel hinausschießt!

Ich verbiete dir nicht den Mund.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Ich „schnall´s nicht“?

Augenscheinlich nicht:

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Willst du mir drohen, wenn du mir Claus gegenüber zur Vorsicht rätst?

:rofl:

Noch einmal ganz konkret zum Mitlesen (bitte langsam und genau lesen):

Claus einen Mangel an grundlegenden Kenntnissen vorzuwerfen, könnte sich als nicht haltbar herausstellen. Deshalb wäre ich vorsichtig mit solchen Behauptungen.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Ich muss überhaupt nichts mathematisch widerlegen

Meines Erachtens falsch formuliert: Du kannst überhaupt nichts mathematisch widerlegen. Ist ja auch nicht weiter schlimm, schrieb ich ja schon.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
wenn ich der Ansicht bin, dass das Grundkonzept nicht korrekt ist, und ich bleibe dabei, dass eure Ansicht nicht richtig ist.

Ja nun, konkrete Gründe, die Claus´ "Grundkonzept" widerlegen, fehlen. Meiner Ansicht nach, weil du Claus´ Argumentation, das Zwillingsparadoxon und die SRT nicht verstanden hast. Als Begründung dieser Ansicht zitiere ich gern noch einmal deine entsprechenden Beiträge der letzten Tage.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Und wenn ich das mit Worten begründen anstatt mit Formeln, so ist das genau so wahr oder falsch wie eine mathematische Beweisführung wahr oder falsch sein kann.

Bis jetzt hast du nur einen Haufen Quatsch zum Zwillingsparadoxon geschrieben.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Es ist schon eine reine Unverschämtheit, mir mein „Verhalten“ vorzuwerfen, nur weil es dir nicht in das Konzept passt, mir Unverständnis vorzuwerfen und „Glück“ vorzuwerfen, wenn ich auf andere Quellen hinweisen, die genau das belegen, was ich vertrete!

Ich unterstelle dir Unwissenheit und Unverständnis (siehe deine letzten Beiträge). Beides ist vollkommen ok., ich schrieb das schon mehrmals. Damit habe ich auch kein Problem, bis vor Kurzem habe auch ich das Zwillingsparadoxon sehr viele Jahre nicht verstanden. Da ist nichts dabei, das macht einen nicht zum schlechten Menschen. Du hast m.E. ein Problem damit, weil dir klar wird, dass niemand dir den "Alleswisser und -belehrer" abkauft.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Die offene Häme, wenn man es mir mal „wieder gezeigt hat“! Dann kommst du rüber, als ob du dir vor Freude in den Bauch beißen könntest! Wie erbärmlich!

Keine Häme, kein "ich habe es dir wieder mal gezeigt". Solcherlei interessiert mich überhaupt nicht.
Allerdings bekommst du augenscheinlich nun nach deinem Empfinden die eigene Pille, die du jahrelang verteilt hast, zu schlucken. Kein schönes Gefühl, ständig herablassend belehrt zu werden, was? Merkste was? Ich glaube nicht, schade eigentlich.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Du verlangst von mir, ich solle „mal ein paar Tage“ darüber nachdenken, und wenn ich das gleiche von dir verlange, ist das „schlechtes Benehmen“?

Wo habe ich so etwas diesbezüglich geschrieben? Ich schrieb von echtem Verständnis, welches dir offensichtlich fehlt (siehe letzte Beiträge usw).

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Merkst du nicht, wie dreist du dich gegen mich schon seit Beginn an verhältst?

Merkst du nicht, wie herablassend und belehrend du dich seit Jahren gegenüber fast allen Mitgliedern verhältst?

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Wenn ich zu verschiedensten Dingen was zu sagen habe und das gut zu formulieren weiß, werde ich das auch weiterhin tun, du wirst mich durch dein ständiges Genöle über meine angebliche Oberlehrerhaftigkeit und Besserwisser Attitude nicht davon abbringen.

"angebliche" kannst du m.E. streichen.

Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-573:
Du willst hier den Moderator geben? Dann moderiere auch und unterlasse die ständigen Anfeindungen!

Ja, moderieren kann man nebenbei, das läuft schon. Hauptsächlich verfasse ich jedoch gern Beiträge als Mitglied. Das ist der Grund, warum ich auch so viele Jahre Mitglied hier bin.

Grüße

P.S.: Meines Erachtens ist nun alles gesagt, die Standpunkte sind ausgetauscht. Ich schlage vor, wir belassen es dabei, nachdem du noch einmal auf diesen Beitrag geantwortet hast. Denn das Zwillingsparadoxon ist nun mal hochinteressant und sehr vertrackt.

Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 31.08.2015 um 17:49 Uhr.
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Hallo Eugen,

Bauhof schrieb in Beitrag Nr. 13-574:
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-569:
Es wird behauptet, das Zwillingsparadoxon wäre ohne den Doppler-Effekt nicht zu erklären. Die Metrik ist aber auch nicht Ursache, sondern ein Erklärungsmodell.

1. Falls das tatsächlich behauptet wird, dann ist diese Behauptung unzutreffend. Das Zwillingsparadoxon ist allein mit den Mitteln der SRT auflösbar, das heißt, es genügt, die Lorentz-Transformationen heranzuziehen. Ob man das Zwillingsparadoxon auch allein mit dem Doppler-Effekt erklären kann, sei dahingestellt.

wir hatten hierzu schon eine ausführliche Diskussion. Ich suche sie bei Gelegenheit raus, habe jetzt keine Lust dazu. Vielleicht kann sich auch Claus dazu äußern.
Nur so viel:

Will man die Reise des Raumschiffzwillings vollständig und konsistent (und die Zeiten von HZ) aus allen Sichten nachvollziehen und jederzeit nachzeichnen (also jeden Punkt der Reise), kommt man ohne Hinzuziehen des Dopplereffektes nicht klar. So die Behauptung von Claus, die ich nach genauester Prüfung mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln übernommen habe. Vielleicht erinnerst du dich, es ging auch um "Zeitlücken" am Umkehrpunkt, in denen RZ keine Aussage darüber machen kann, was die Uhr bei HZ anzeigt. Erst die Zuhilfenahme des Dopplereffektes schuf Abhilfe, wenn ich mich recht entsinne. Nicht ganz exakt formuliert, aber ich denke, du weißt, was ich meine.

Beste Grüße
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Stueps am 31.08.2015 um 17:48 Uhr.
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Hallo Simpl,

Simpl schrieb in Beitrag Nr. 13-561:
Im System des Karussell-Zwillings schlägt umgekehrt das Zuschauerherz langsamer.

Nun würde mich aber noch interessieren, ob du mit obiger Behauptung recht hast.

Ich stimme dir soweit zu, als dass die Zeitdilatation wechselseitig gilt. Aber um nochmal auf Hartis eingängliche Frage zurück zu kommen:

Nimm an, die Herzen beider Zwillinge schlagen genau gleich schnell, wenn sie unbewegt nebeneinander sitzen. Nun steigt der eine Zwilling ins Karussell. Der vor dem Karussell wartende Zwilling misst seinen Herzschlag und sendet ihn per Funk an seinen im Kreis fahrenden Bruder. Was stellt letzterer dann "experimentell fest"? Dass das Herz seines Bruders a) langsamer oder dass es b) schneller schlägt, als sein eigenes?

Oder schlagen sie gar c) weiterhin gleich schnell?
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https://de.wikipedia.org/wiki/Zwillingsparadoxon

http://www.xn--relativittsprinzip-ttb.info/gedanken...

http://www.naklar.at/content/features/zwillinge/

http://www.matheplanet.com/matheplanet/nuke/html/ar...

http://www-user.uni-bremen.de/werres/old/relativ.html

http://www.physikalische-chemie.uni-mainz.de/Dateie...

All diese Beispiele bzgl. Des Zwillingsparadoxons sind von mir ohne Rücksicht auf meine eigene Ansicht zufällig ausgesucht worden. Wer möchte, kann nachvollziehen, inwieweit ich darüber nur „Unsinn“ geschrieben habe.
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Claus schrieb in Beitrag Nr. 13-578:
Nimm an, die Herzen beider Zwillinge schlagen genau gleich schnell, wenn sie unbewegt nebeneinander sitzen. Nun steigt der eine Zwilling ins Karussell. Der vor dem Karussell wartende Zwilling misst seinen Herzschlag und sendet ihn per Funk an seinen im Kreis fahrenden Bruder. Was stellt letzterer dann "experimentell fest"? Dass das Herz seines Bruders a) langsamer oder dass es b) schneller schlägt, als sein eigenes?

Hallo Claus,
ich vermute, daß beides richtig ist, sowohl (a) als auch (b).
Die Bewegung des Karussells erinnert mich an Wasserwellen.
Die Wasserteilchen bewegen sich quer zur Ausbreitungsrichtung, jedoch nicht einfach vertikal, sondern auf Kreisen. Die Kreisbewegung bewirkt sowohl eine Bewegung senkrecht zur Ausbreitungsrichtung der Welle, hat aber auch zusätzliche Bewegungskomponenten in und gegen die Ausbreitungsrichtung der Wasserwellenfront.
(Deshalb haben Wellenberg und Wellental unterschiedliche Formen.)
Die Analogie gilt natürlich nur für den Fall, das der Beobachter sich in der Rotationsebene des Karussellsitzes befindet (oder zumindest eine Komponente in der Fläche hat).
Befindet er sich genau über der Rotationsachse des Karussells, gibt es diesen Effekt nicht, da die Entfernung (Hypotenuse) konstant bleibt.

Nur so eine Idee.
Gruß, Otto
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrenfestsches_Paradoxon

Siehe z. B. obigen Link bzgl. rotierender Körper, das Ergebnis dort ( es gibt keine starren Körper) kann m. E. auf das Karussell angewendet werden. Der Zwilling auf dem Karussell ist beschleunigt und unterliegt deshalb der Zeitdilatation (und der Längenkontraktion).

Ach, und Simpl - hatte ich leicht stressbedingt vergessen: Ein Karussell ist kein Inertialsystem, deshalb "funktioniert" dein Verweis auf die rotierende Restwelt wohl nicht, man "spürt" die beschleunigte Bewegung.
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Beitrag zuletzt bearbeitet von Henry-Dochwieder am 31.08.2015 um 19:04 Uhr.
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