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Beitrag Nr. 13-502
30.04.2015 18:37
Okotombrok schrieb in Beitrag Nr. 13-501:Hallo Henry-Dochwieder,
Henry-Dochwieder schrieb in Beitrag Nr. 13-498:Als Ergänzung: Körper, die ohne Einwirkung anderer Kräfte in einem Gravitationsfeld fallen - also frei fallen - sind beschleunigt, haben also keine gleichbleibende Geschwindigkeit, aber auch hier stellen wir eine Zeitdilatation fest.
das ist nicht richtig und ein immer wiederkehrender Irrtum
Der freie Fall ist ein inertialer Zustand und somit sind frei fallende Körper nicht beschleunigt.
Ein auf der Erdoberfläche liegender Körper hingegen ist zum Erdmittelpunkt hin beschleunigt: F=mg.
In der Literatur wird diesbezüglich das Innere eines frei fallenden Fahrstuhls oft als Beispiel eines Inertialsystems aufgeführt.
mfg okotombrok
Richtig ist: Ein Beobachter, der sich in einem Körper (Z. B. in einer Raumkapsel) in einem Gravitationsfeld befindet (z. B. dem der Erde) kann ohne Informationen aus der Außenwelt nicht feststellen, ob er sich in einem Gravitationsfeld oder weit ab von jeder Materie (Masse) befindet.
Das ist das Äquivalenzprinzip.
Die Beschleunigung im Fahrstuhl in dem Gedankenexperiment ist Beschleunigung auf der Erdoberfläche äquivalent, man ist auf der Erdoberfläche zum Erdmittelpunkt durch die Gravitation beschleunigt, eine Kraft - es ist die elektromagnetische Kraft - wirkt GEGEN die Beschleunigung zum Erdmittelpunkt hin, und das ist der Grund, warum wir feststellen können, dass wir uns in einem Gravitationsfeld befinden.
Siehe dazu unter dem Stichwort "Äquivalenzprinzip" im Netz z. B. bei Wikipedia nach.
Signatur:
Bearbeitet von Henry-Dochwieder am 30.04.2015 um 18:42 Uhr.
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