Hallo Henry,
Es muss keine Experimente geben, die sich speziell auf biologische Prozesse beziehen, weil sich die Zeitdilatation auf ALLE Vorgänge bezieht.
Ich bin der Meinung, dass man dies nicht einfach so feststellen kann.
Ich habe mal ein vereinfachtes Raumzeitdiagramm gefertigt, um meine Ansicht darzustellen.
Die Vektoren A-B, A-C und A-D stellen ein tatsächliches Geschehen dar, mit jeweils einem zeitlichen und einem räumlichen Anteil, wobei der Vektor A-B eine rein zeitliche Veränderung darstellt. Er entspricht dem Erdzwilling, der sich räumlich nicht verändert. Der Betrag aller drei Vektoren ist trotz unterschiedlicher räumlicher und zeitlicher Anteile gleich. Sie stellen damit gleiche (invariante) Raumzeitintervalle dar. In herkömmlicher Darstellung wären die Bewegungen und Geschwindigkeiten der drei Vorgänge verschieden, in der Raumzeit sind sie es nicht. Sie unterscheiden sich lediglich in der Richtung, nicht aber im Betrag.
Wenn die Vektoren z.B. Als Anfangsereignis ( A) die Geburt eines Menschen und als Endereignis (BCD) den Tod repräsentieren, spielt es keine Rolle, wie sich der jeweilige Mensch bewegt hat. Man kann sie hinsichlich des Betrages, der Differenz zwischen Geburt und Tod, raumzeitlich nicht unterscheiden.
Dies spricht meines Erachtens dafür, dass verschiedene Bewegungen von Objekten, hier Menschen, keinen Einfluss auf biologische Vorgänge haben.
MfG
Harti
Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen. A.E.