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Radioaktivität, Halbwertzeit, Zufall

Thema erstellt von Harti 
Beiträge: 1.851, Mitglied seit 14 Jahren
Irena schrieb in Beitrag Nr. 1234-61:

In diesem Experiment wird es nicht "welchen Weg-Information" gewonnen, da es schon von den Experimentatoren festgelegt wird (durch Einführung eines Objekts, der unterbricht das Strahl). Es wird gewonnen eine Information (mit 25% Wahrscheinlichkeit) über das Objekt, mit dem gemessene Strahl keine Wechselwirkung hatte. Daher heißt es wechselwirkungsfreie Messung. Die Wirkung auf oberen Detektor verrät über die Existenz eines Objekts, den der Strahl nie "gesehen" hat.

Was es hat aber mit der Gewinnung einer wechselwirkungsfreien welchen-Weg-Information zu tun? Zu erinnerung, begann alles, von der klassischen Spalten. Wenn man stellt Detektor hinter dem Spalt verhalten zeigen Teilchen keine Welleneigenschaft, also nicht interferieren. Lässt die Teilchen "unbeobachtet" laufen, zeigen sie Interferenz.

Also wie kann eine wechselwirkungsfreie Information gewonnen über den Weg des teilchens?

Hallo Irena,
du hast recht , in dem von Stueps verlinkten Beitrag gehts hauptsächlich um die Möglichkeit wechselwirkungsfreier Messung, nicht speziel um wechselwirkungsfreie Gewinnung der Welcher-Weg-Information.

Um diese Experimente zu beschreiben hab ich weder die nötige Zeit, noch die nötigen graphischen Werkzeuge.

Deshalb hier nur Stichworte: In einem parametrischen Konverter werden Idler-Photonen erzeugt.
siehe auch Mach-Zehnder-Interferometer

Vielleicht ist der Link hier hilfreich, hab ihn aber auch noch nicht durchgelesen:

http://www.tardyon.de/ko2.htm

bitte entschuldige die magere Antwort

zara.t.

Beitrag zuletzt bearbeitet von Zara.t. am 10.10.2010 um 19:13 Uhr.
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Beiträge: 1.851, Mitglied seit 14 Jahren
Irena schrieb in Beitrag Nr. 1234-62:
Man sollte den Begriff der Existenz hier außen vor lassen. Aber sie haben ein Zustand. Diese Zustand ist ihre Individualität, da kein Zustand ist gleich anderen.

Da ist keine Entität, die einen Zustand haben könnte. Es ist fraglich, ob Quantensysteme Entitäten mit intrinsischen Eigenschaften sein können.

Bosonen lieben es sich in exakt den gleichen Zustand zu begeben wie ihre Kumpels. Siehe Einstein-Bose-Statistik;
Nur deshalb funktioniert ein Laser.

Beitrag zuletzt bearbeitet von Zara.t. am 10.10.2010 um 19:01 Uhr.
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Beiträge: 1.328, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo ihr alle,

Mein Fehler ist (oder vielleicht doch nicht!), dass ich zu Zuständen des Teilchen die raumzeitliche Entwicklung rechne. Da du zara.t verweigerst überhaupt die Störung des Quantenfeldes (=Teilchen) als eigenstätige Entwicklung anzuerkennen, es ist für dich logisch den "gleichen" Photon oder Elektron zu verweigern

Ich denke nicht, dass eine Welle (es kann auch eine Wasserwelle sein) aus gleichen Molekülen besteht anfangs an der Quaelle und später nach Zeit t ihrer Entwicklung. Ih wirft mir vor, dass ich klassisch denke. Ich denke aber, hier ist das Gegenteil der Fall. Eine Welle, bzw. Teilchen hat ihre Identität. Dafür braucht sie nicht aus den gleichen Molekülen bestehen. Es ist die Information, die durch Menge der Moleküle, bzw. Quantenfeld sich fortpflanzt.

Gruß,
Irena

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 11.10.2010 um 10:09 Uhr.
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Beiträge: 1.328, Mitglied seit 12 Jahren
Hallo Zara,t,

ich sehe kein große Unterschied in deinem und Stueps Link.

Offen gesagt, habe ich mein Zweifel, dass die Gegenseite versteht wovon sie spricht, wenn sie kann den Kern des Problems mit eigenen Wortern nicht beschreiben.

Wie auch denn sei, ich bin und war nicht gegen den Grundsatz der Quantemechanik. Das Teilchen lässt sich nicht überlisten. Und wenn wir ihr die komplzierten Fallen stellen, um ihre Weg beobachten zu können, kann sie sogar aus unserer Sicht nachträglich bei - aus unserer Sicht - schon als gefallenen Entscheidungen ein Rückzug vornehmen.

Es zeigt aber dass der Weg des Teilchens, den WIR zerstückeln und betrachten nach unserer klassische Sicht, gilt für das Teilchen als Ganze - von der Quelle bis zum Wechselwirkung. Es gibt nicht das Teilchen, das jeden Augenblick durchquert den Raum.
Das hatten sie mit versucht klar zu machen in der Diskussion über die Identität der Teilchen (habe ich oben
sich geäussert). Jetzt müssen sie es noch selbst verinnerlichen.

Gruß,
Irena

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Beitrag zuletzt bearbeitet von Irena am 11.10.2010 um 10:37 Uhr.
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Beiträge: 3.122, Mitglied seit 13 Jahren
Irena schrieb in Beitrag Nr. 1234-65:
Ich denke nicht, dass eine Welle (es kann auch eine Wasserwelle sein) aus gleichen Molekülen besteht anfangs an der Quaelle und später nach Zeit t ihrer Entwicklung. Ih wirft mir vor, dass ich klassisch denke. Ich denke aber, hier ist das Gegenteil der Fall. Eine Welle, bzw. Teilchen hat ihre Identität. Dafür braucht sie nicht aus den gleichen Molekülen bestehen. Es ist die Information, die durch Menge der Moleküle, bzw. Quantenfeld sich fortpflanzt.

[Nachricht zuletzt bearbeitet von Irena am 11.10.2010 um 10:09 Uhr]

Hallo Irena,

auf jeden Fall ein starkes Argument. Ich sehe das ähnlich.
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Ein Universum, welches zufällig entsteht und zufällig ein Phänomen namens Humor hervorbringt, entbehrt nicht einer gewissen Komik.
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