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Beitrag Nr. 956-75
06.12.2006 14:09
Zitat:Da wir aber gerade von Gottes Gedanken, die die Welt erschaffen haben, geredet haben, musste ich mich auch auf diese "uninteressante" Definition beziehen. Und da ist Gott nicht (bloß) das Synonym für Sein.
'Gottes Gedanken' dahinter verbirgt sich... das die Welt an sich sprachlich und damit auch logisch strukturiert ist... deswegen beginnt es auch mit "Am Anfang war das Wort."
Aber so meinst du es sicher auch nicht, da dies ja auch auf einen Nicht-Personlen Gott abzielt... aber genau das ist der "Gottesbegriff".
Das andere, diese populären Gottesvorstellungen der Masse... die beziehen sich nicht auf den Gottes-Begriff, sondern auf den Begriff der Person. Und welchen Sinn macht das? In der einen Version sind wir Abbilder Gottes - und zwar in dem Sinne, dass wir Vernunftwesen sind (na ja, nicht alle Menschen sind das).
Und in der populären Version ist Gott eigentlich ein Abbild von uns, weil er einfach nur eine Person ist... im Grunde ist es fast eine Identität Gott = Person = Mensch, nur dass es sich um eine sehr mächtige Person handelt. (Ein Hexenmeister?)
Es hat schon seinen Grund, warum kaum ein Philosoph/Theologe wirklich ernsthaft solche Vorstellungen gehabt hat, außer er hat es nicht so mit der Logik und dem Denken.
Was interessiert dich so sehr daran? Es interessiert doch auch niemanden, ob die Masse eher an den Kreationismus glaubt, oder an die Evolution? Und das ist vergleichbar... die Evolution als Systemtheorie, Kybernetik etc. ist schon recht komplex... der Kreationismus ist sehr simpel.
So ist es auch mit den beiden Gottesvorstellungen... das der eine populärer ist, liegt nur daran, dass er leichter zu verdauen ist.
Bearbeitet von Andre am 06.12.2006 um 14:14 Uhr.
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