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Beitrag Nr. 956-26
19.11.2006 22:32
Tomm,
ich glaube nicht, dass die "Räumlichung" der Zeit ein Fehler ist.
Wenn man z.B. bei der mathematischen Beschreibung von Zustandsänderungen die Zeit so erstaunlich ähnlich wie die drei Raumdimensionen behandeln muss, so ist es m.E. gerechtfertigt, sie auch als solche ähnlich zu den Raumdimensionen zu betrachten.
Aber mal 'ne ganz andere Frage:
Dass die Zeit vor 13,7 Mrd. Jahren seinen Anfang nahm, meint man - so weit ich weiß - daraus ableiten zu können, dass das (dreidimensionale) Weltall expandiert und somit in einem Punkt angefangen haben muss.
Dabei extrapoliert man aber doch die derzeit wohl ziemlich "flache" Geometrie des Raumes, in dem wir gerade leben, auf den Nullpunkt hin.
Darf man das so einfach machen?
In der Nähe der Singularität werden Raum und Zeit stark gekrümmt. In Analogie zu einem Trichter in einer zweidimensionalen Ebene "biegen" die Dimensionen sozusagen in eine Richtung senkrecht zu den ursprünglichen Richtungen ab.
Einmal theoretisch angenommen, wir könnten uns an einem solchen, der Singularität sehr nahen, Raumzeitpunkt befinden, so könnte das, was wir aus jetziger Sicht als die erste Sekunde nach dem "Urknall" verstehen, erneut ein Zeitraum von 13,7 Mrd. Jahren sein. Das gleiche gälte für die erste 1/10, wie auch für die erste 1/100 Sekunde usw.
Die endliche Größe und Existenz des Universums ist zwar plausibel und mag auch wahr sein - sie ist es allerdings nur aus höherdimensionaler Sicht und bleibt für uns nur im Rahmen von Analogien begreifbar.
Traum,
Zufall ist für mich die freie Entscheidung eines Individuums
Das Gegenteil von Zufall ist die gesetzmäßige Bestimmung
Zwischen Produkt und Geschöpf sehe ich kaum einen Unterschied - vielleicht den, dass letzteres lebt...
Gott hat mir offensichtlich Freiheit gegeben. Mit der Ausübung letzterer schränke ich die Freiheit anderer ein. Auch Gott ist frei zu handeln und schränkt, wenn er´s tut, damit unsere Freiheit ein. Insoweit bin ich sowohl frei, als auch Gott untergeordnet.
In obigem Sinne würde ich auch sagen: Die Welt gehört mir, aber nicht nur mir.
Mystik und Glaube ist o.k. - aber sie müssen m.E. plausibel sein. Würde ein Glaube meiner Erfahrung widersprechen, so sähe ich keinen Grund, die Inhalte dieses Glaubens für wahr zu halten.
ich glaube nicht, dass die "Räumlichung" der Zeit ein Fehler ist.
Wenn man z.B. bei der mathematischen Beschreibung von Zustandsänderungen die Zeit so erstaunlich ähnlich wie die drei Raumdimensionen behandeln muss, so ist es m.E. gerechtfertigt, sie auch als solche ähnlich zu den Raumdimensionen zu betrachten.
Aber mal 'ne ganz andere Frage:
Dass die Zeit vor 13,7 Mrd. Jahren seinen Anfang nahm, meint man - so weit ich weiß - daraus ableiten zu können, dass das (dreidimensionale) Weltall expandiert und somit in einem Punkt angefangen haben muss.
Dabei extrapoliert man aber doch die derzeit wohl ziemlich "flache" Geometrie des Raumes, in dem wir gerade leben, auf den Nullpunkt hin.
Darf man das so einfach machen?
In der Nähe der Singularität werden Raum und Zeit stark gekrümmt. In Analogie zu einem Trichter in einer zweidimensionalen Ebene "biegen" die Dimensionen sozusagen in eine Richtung senkrecht zu den ursprünglichen Richtungen ab.
Einmal theoretisch angenommen, wir könnten uns an einem solchen, der Singularität sehr nahen, Raumzeitpunkt befinden, so könnte das, was wir aus jetziger Sicht als die erste Sekunde nach dem "Urknall" verstehen, erneut ein Zeitraum von 13,7 Mrd. Jahren sein. Das gleiche gälte für die erste 1/10, wie auch für die erste 1/100 Sekunde usw.
Die endliche Größe und Existenz des Universums ist zwar plausibel und mag auch wahr sein - sie ist es allerdings nur aus höherdimensionaler Sicht und bleibt für uns nur im Rahmen von Analogien begreifbar.
Traum,
Zufall ist für mich die freie Entscheidung eines Individuums
Das Gegenteil von Zufall ist die gesetzmäßige Bestimmung
Zwischen Produkt und Geschöpf sehe ich kaum einen Unterschied - vielleicht den, dass letzteres lebt...
Gott hat mir offensichtlich Freiheit gegeben. Mit der Ausübung letzterer schränke ich die Freiheit anderer ein. Auch Gott ist frei zu handeln und schränkt, wenn er´s tut, damit unsere Freiheit ein. Insoweit bin ich sowohl frei, als auch Gott untergeordnet.
In obigem Sinne würde ich auch sagen: Die Welt gehört mir, aber nicht nur mir.
Mystik und Glaube ist o.k. - aber sie müssen m.E. plausibel sein. Würde ein Glaube meiner Erfahrung widersprechen, so sähe ich keinen Grund, die Inhalte dieses Glaubens für wahr zu halten.
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